AT300606B - Schnappverschluß, insbesondere für Möbeltüren - Google Patents

Schnappverschluß, insbesondere für Möbeltüren

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AT300606B
AT300606B AT742170A AT742170A AT300606B AT 300606 B AT300606 B AT 300606B AT 742170 A AT742170 A AT 742170A AT 742170 A AT742170 A AT 742170A AT 300606 B AT300606 B AT 300606B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
door
snap
guide surfaces
furniture
projection
Prior art date
Application number
AT742170A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Blum Gmbh Julius
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/06Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups in which the securing part if formed or carried by a spring and moves only by distortion of the spring, e.g. snaps
    • E05C19/063Released by pull or pressure on the wing
    • E05C19/066Released by pull or pressure on the wing made of plastics, e.g. hook-and-loop type fastener

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Schnappverschluss, insbesondere für Möbeltüren, mit zwei Teilen, von denen je einer an einem festen Bauteil, beispielsweise an einer Möbelwand, und an einem um eine senkrechte
Achse schwenkbaren Bauteil, beispielsweise an einer Möbeltüre, befestigt ist, wobei ein Teil (Schnappteil) eine federnde mit einer Nocke bzw. Einrastkerbe versehene Zunge aufweist, welche beim Schliessen der Türe über einem am andern Teil (Einrastteil) vorgesehenen Vorsprung gleitet und bei geschlossener Türe hinter bzw. in diesen einrastet. 



   Im allgemeinen wird dabei zumindestens der Schnappteil aus Preisgründen aus Kunststoff hergestellt, die
Zunge kann daher grössere vertikale Kräfte nicht aufnehmen. Es hat sich anderseits gezeigt, dass die
Türscharniere, insbesondere wenn diese einfach ausgeführt sind, ein gewisses Spiel aufweisen, dass sie durch
Verbiegen der Scharnierbänder nachgeben und dass auch die Befestigung nicht immer vollkommen starr bleibt. 



  All dies tritt insbesondere bei verhältnismässig breiten und niedrigen Türen auf und ist auch bei diesen besonders störend, weil ein auch nur geringes Hängen nach der Schliessseite hin stark sichtbar ist und oft auch zum
Klemmen führt. 



   Zweck der Erfindung ist es, den Schnappverschluss so auszubilden, dass er für die Türe an deren Schliessseite eine vertikale Führung bildet, dass also die Türe beim Einrasten des Verschlusses sich in der richtigen Höhenlage befinden muss. Im geschlossenen Zustand ist damit die Türe zweiseitig aufgehängt. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass Schnappteil und Einrastteil jeweils mindestens eine im wesentlichen waagrecht verlaufende Führungsfläche aufweisen, wobei diese Führungsflächen bei geschlossener Türe aneinander anliegen. 



   Um nicht die Türe mit der Hand anheben zu müssen, damit die Führungsflächen übereinander vorbeigleiten können, wird weiterhin vorgeschlagen, dass diese entweder schwach schräg oder an ihrem äusseren Rand mit einer Abrundung ausgeführt werden. 



   Besonders vorteilhaft ist es, die beiden Teile symmetrisch auszuführen, so dass also zwei Paare von Führungsflächen vorhanden sind. Damit ist nicht nur ein beliebiger Anschlag rechts oder links möglich, sondern die Türe wird gegebenenfalls auch nach unten gezwungen, was dann nötig sein kann, wenn die Unterlage, auf der der Kasten steht, nicht eben, sondern verwunden ist. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Der Schutz soll sich jedoch nicht auf diese mögliche Verwirklichung des Erfindungsgedankens beschränken, auch haben die Bezugsziffern nur erläuternden Charakter. Die Fig. l bis 3 bzw. 4 bis 6 zeigen den Schnappteil bzw. den Einrastteil jeweils in drei zueinander senkrechten Ansichten. Die Fig. 7 bis 9 stellen ebenfalls in drei Ansichten die beiden Teile in ihrem Zusammenwirken dar. 



   Wie die Fig. l bis 3 zeigen, besteht der   Schnappteil-l--im   wesentlichen aus einer Platte welche mit zwei   Langlöchern--12-für   die Befestigungsschrauben versehen ist. Von dieser Platte-11erstreckt sich zentral und senkrecht zu dieser eine   Zunge --13-- mit   einer dachförmigen   Nocke-14--.   Beidseits der   Zunge --13-- setzt   sich die   Platte-11-in   zwei   Lappen --15-- fort,   welche in ihrer Höhe über die   platte --13-- hinausragen   und dadurch eine gewisse Festigkeit aufweisen. Die gegen die Zunge --13-- gerichteten Flächen --16-- sind zueinander parallel und bilden die Führungsflächen dieses Teiles.

   An ihrem-in bezug auf die Grundfläche der   Platte-11--äusseren   Rand weisen sie eine Abrundung-17auf. 



   Wie in den Fig. 4 bis 6 gezigt, ist auch die Grundform des Einrastteiles im wesentlichen eine Platte   - -21--,   welche   Langlöcher--22--für   die Befestigung aufweist. Senkrecht zur Plattenebene erhebt sich ein beidseits abfallender Vorsprung--23--. Während der der Platte--21--zugewandte dreieckig-prismatische Teil des   Vorsprunges --23-- sich   über die ganze Breite des Einrastteiles erstreckt, wird der andere prismatische 
 EMI1.1 
    --23-- durch- -20-- so befestigt,   wie es den Fig. 7 bis 9 zu entnehmen ist. Die Pfeile--A-geben die   Offnungsrichtung   der   Türe-10--an.   Im geschlossenen Zustand greift die   Nocke --14-- hinter   den Vorsprung-23-, so dass die Türe in dieser Lage gehalten wird.

   Gleichzeitig liegen die   Führungsflächen-16, 26-gegenseitig   an, wodurch die Höhenlage der Tür --10-- gegeben ist. 



   Wie insbesondere der Fig. 9 entnommen werden kann, bildet der sich beidseits der Zunge-13erstreckende Teil des Vorsprunges --23-- einen Anschlag für die   Lappen--15--.   Damit kann eine wesentliche Geräuschdämpfung des Verschlusses erzielt werden, indem nämlich zwischen   Möbelwand-20-   und   Tür--10--ein   Spalt freigelassen wird, so dass diese beim Schliessen der Türe nicht aufeinanderschlagen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schnappverschluss, insbesondere für Möbeltüren, mit zwei Teilen, von denen je einer an einem festen Bauteil, beispielsweise an einer Möbelwand, und an einem um eine senkrechte Achse schwenkbaren Bauteil, beispielsweise an einer Möbeltüre, befestigt ist, wobei ein Teil (Schnappteil) eine federnde, mit einer Nocke bzw.
    Einrastkerbe versehene Zunge aufweist, welche beim Schliessen der Türe über einen am andern Teil (Einrastteil) vorgesehenen Vorsprung gleitet und bei geschlossener Türe hinter bzw. in diesen einrastet, EMI2.1 wesentlichen waagrecht verlaufende Führungsfläche (16,26) aufweisen, wobei diese Führungsflächen (16,26) bei geschlossener Türe (10) aneinander anliegen.
    EMI2.2 Weise als im wesentlichen plattenförmiger, mit dem Vorsprung (23) versehene Einrastteil (2) einen zentralen sich nach aussen verjüngenden Keilfortsatz (25) aufweist, der an seiner dicksten Stelle den genannten Vorsprung (23) bildet und dessen Seitenflächen (26) die Führungsflächen bilden, und dass der Schnappteil (1) beidseitig der Zunge (13) sich erstreckende Lappen (15) aufweist, deren lichter Abstand gleich der Breite des Keilfortsatzes (25) ist, wobei die zueinandergerichteten Flächen (16) der Lappen (15) die Führungsflächen bilden.
AT742170A 1970-08-14 1970-08-14 Schnappverschluß, insbesondere für Möbeltüren AT300606B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007061039A1 (de) * 2007-12-18 2009-06-25 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Schließkraftunterstützte Verriegelungsvorrichtung
US9932762B2 (en) * 2014-10-31 2018-04-03 Mitsubishi Electric Corporation Door-equipped housing

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DE102007061039A1 (de) * 2007-12-18 2009-06-25 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Schließkraftunterstützte Verriegelungsvorrichtung
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