AT29963B - Feldtheodolit. - Google Patents

Feldtheodolit.

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AT29963B
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AT
Austria
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theodolite
axis
organs
telescope
disc
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Schneider & Cie
Emile Rimailho
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 EMI1.1 
 
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 EMI2.1 
 



   Die Vorrichtung wird durch zwei Libellen n und z und einer   Dessole   t'vervollständigt, die in einer Kammer v des Gehäuses untergebracht ist, welche mit einem mit Scharnier fa versehenen Docket bedeckt ist. 



   Der oben beschriebene Theodolit kann zu folgendem dienen :
1. Um den waagerechten Winkel zu messen, der zwischen den Richtungsebenen zweier in verschiedenen Höhen gelegenen Gegenständen liegt. 



   2. Den   wagerechten   Winkel zwischen der Richtungsobeno eines Gegenstandes und der durch den Theodolit und den magnetischen Nordpol gehenden Vertikalebene zu messen. 



   . 3. Um den ober-oder unterhalb des Horizonts von einer vom Theodolit ausgehenden und an einem beliebigen Punkte endigenden Linie gebildeten Winkel zu messen. 
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   Nachdem der Theodolit auf seinen Träger (Fig. 5) aufgesetzt wurde, wird vor allem die Achse von b durch Drehen des Kugelgelenkes lot. recht gestellt, indem man die Luftblase der runden Libollc in die Mitte der letzteren einstellt. Dreht man den   Handgriff/',   so droht sich das Fernrohr   mit dem Gehäuse a um die vertikale Achse. Man richtet es auf ein erstes Objekt und neigt das Fernrohr um   seina Drehungsachse, um   es auf das   entweder   ober-oder unterhalb des Horizonts befindliche Objekt zu richten. Der Winkel, den die Achse des Fernrohrs mit der Horizontalen bildet, wird dann auf der lotrochten Teilung y ersichtlich. 



   Ist das Fernrohr auf ein Objekt gerichtet, so bestimmen die Teilungen der obern Scheibe e und der seitlichen Scheibe f diese Richtung vom Nullpunkt der Teilungen an durch eine gewisse Zahl. Die obere Scheibe ist z. B. in 60 Teile geteilt, deren jeder 100 Einheiten gUt und welche mit 0,100, 200... 5900 bezeichnet sind. Die seitliche Scheibe ist in 100 Teile geteilt, die die Bezeichnungen 0, 1, 2... 99 tragen. 



   Steht der Zeiger   {1)   der oberen Scheibe zwischen 4200 und 4300, der   Zeiger (   der seitlichen   Scheibe auf 76,   so ist die Richtung dos Fernrohres durch die Zahl   4275   bestimmt. 



   Sobald man die   seitliche Scheibe f um   einen Teilstrich dreht, dreht sich das Fernrohr u um die Achse   b   und die neue Richtung ist durch die Zahl 4276 oder 4274, je 
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   Umfunges betragt,   so beträgt der Bogen, den ein Punkt der Achse des   Fernrohres x   beschreibt, um vom Ausgangspunkt der Richtungen zum Teilstrich 4275 zu gelangen,
4275 
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 Vorgang kann nacheinander für alle um die lotrechte Achse des   Theodoliten   gelegenen Punkte wiederholt werden, es kann die Richtung für jeden derselben bestimmt und es 
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 Richtung des magnetischen Nordpols liegt ; man dreht dann den Theodolit, bis die Magnetnadel k gegenüber einer, an der matten Glasscheibe m angebrachten Marke ins Gleichgewicht kommt.

   Sie ist dann nach Norden gerichtet und das Fernrohr u, das   um !) 0" nach   rechts von der Nadelachse angebracht ist, ist nach Osten gerichtet. 
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 lassen und alle nachträglichen Verstellungen des Fernrohres werden dann von einem, durch Orientieren des Instrumentes auf den magnetischen Nordpol erhaltenen festen Ausgangspunkt   gemessen werden.   



   Wenn der Theodolit so steht, wie Fig. 6 andeutet, seine Drehachse b also wagerecht geworden ist, so bewegt sich das Gehäuse a in einer Vertikalebene und seine Drehung wie auch jene des Fernrohres werden immer an'den geteilten Scheiben   e, f abgelesen.   
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 des   Fernrohres   befestigt ist, so hat man Mittel, die Achse des Fernrohres wagerecht einzustellen. Dann stellt man die Zeiger (1 und   2)   auf Null. Wird dann das   Fernrohr   u nach 
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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Theodolit, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (b, d) der geteilten Scheibe (e), d : s zum Ablesen der Orientierungen dient, von einer Trommel gebildet wird, deren Aussenfläche mit schraubenförmigen Verzahnungen versehen ist und welche einen Drehzapfen für ein von ihr durchsetztes Gehäuse abgibt, welches die Orientierungsorgane (l, k, m, r, z, r) und das Getriebe (c, g) zum Drehen dieser Organe um die erwähnte Achse enthalt.
    2. Ausführungsform dos Theodolits nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Orientierungsorgane tragende und um die die Scheibe tragende, gezahnte Welle drehbare Gehäuse (a) eine abgeteilte Kammer (j) für eine Deklinationsnade (It) bildet, wobei jene Kammer dem Visierfernrohr (u) des Theodolits als Drehachse dient.
    3. Ausführungsform des Theodolits nach Anspruch 1, bei welcher die die Scheibe tragende Trommel in zwei Stücke (b, b1) geteilt ist, deren jedes eine Hälften der schraubenförmigen Verzahnung trägt, wobei die beiden Hälften streben, sich unter Einwirkung von Federn (x) unter einem Winkel zueinander zu drehen, indem die Federn sie zwingen, zwischen sich das Gewinde der Antriebsschraube (r) zu verkeilen, um Totgang in Wegfall zu bringen.
AT29963D 1906-08-21 1906-08-21 Feldtheodolit. AT29963B (de)

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AT29963B true AT29963B (de) 1907-09-25

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