DE890909C - Einrichtung zum Einstellen des um eine waagerechte Achse schwenkbaren Schleifkopfes einer Schleifmaschine mittels einer Wasserwaage - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen des um eine waagerechte Achse schwenkbaren Schleifkopfes einer Schleifmaschine mittels einer Wasserwaage

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DE890909C
DE890909C DEB5254D DEB0005254D DE890909C DE 890909 C DE890909 C DE 890909C DE B5254 D DEB5254 D DE B5254D DE B0005254 D DEB0005254 D DE B0005254D DE 890909 C DE890909 C DE 890909C
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DE
Germany
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spirit level
grinding
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horizontal axis
pivot
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Expired
Application number
DEB5254D
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English (en)
Inventor
Otto Just
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BILLETER
KLUNZ WERKZEUGMASCHINEN
Original Assignee
BILLETER
KLUNZ WERKZEUGMASCHINEN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B25/00Grinding machines of universal type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Einstellen des um eine waagerechte Achse schwenkbaren Schleifkopfes einer Schleifmaschine mittels einer Wasserwaage Die Erfindung bezieht sich ,auf eine Einrichtung, dizum Einstellen des schwenkbaren Schleifkopfes eiii,er Schleifmaschine um eine waagerechte. Achse dient und zu diesem Zweck eine Wasserwaage enthält. Insbesondere ist diese Einrichtung für eine Maschine zum Schleifen prismatischer Führungsbahnen von Werkzeugmaschinen bestimmt, bei denen der Winkel des Prismas sehr genau eingestellt werden muß. Die Wasserwaage eignet sich dafür besonders, weil sie geringfügige Abweichungen vom vorgeschriebenen Winkel deutlich anzeigt.
  • 1-')ei einer bekannten Einrichtung dieser Art sind an dem Träger der Schleeifscheibe mehrere Wasserwaagii in verschiedenen. Neigungswinkeln befestigt. Zum Einstellen des Trägers auf einen dieser \Teiguiigswinlzel schwenkt man ihn in solche Lage, daß die betreffende Wasserwaage waagrecht liegt. Jede dieser Wasserwaagen ist für sich durch Anschlagschrauben einstellbar und feststellbar. Diese Ausführung ist verhältnismäßig teuer. Auch die genaue Einstellung der einzelnen Wasserwaagen auf die ihnen zugeordneten Winkel ist recht schwierig.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung zu schaffen, die sich durch einfache Bauart und leichte und g:nnaue Bedienbarkeit auszeichnet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem Schleifkopf ein all sich bekannter Neigungsmesser, bestehend aus einem drehbaren, die Wasserwaage tragenden und mittels Teilung und Zeiger gegenüber seinem Halter einstellbaren Ring, vorgesehen ist. Zur Einstellurig des Werkzeugträgers auf einen bestimmten Neigungswinkel geht man so vor, .daß man zunächst den drehbaren Ring auf den gewünschten Neigungswinkel einstellt, den man mittels des Zeigers an der Teilung des Werkzeugträgers ablesen kann. Während dies geschieht, braucht man auf die Lage der Wasserwaage keine Rücksicht zu nehmen. Nachdem man diese Einstellung vorgenommen hat, schwenkt man dann den Werkzeugträger zusammen mit dem drehbaren Ring und der Wasserwaage so lange, bis diese genau waagerecht liegt. Hierbei braucht man nur auf die waagerechte Stellung der Wasserwaage zu achten.
  • Diese Einrichtung gestattet es also, für beliebige Neigungswinkel mit einer einzigen Wasserwaage auszukommen, und sie ermöglicht eine außerordentlich einfache und sehr genaue Bedienung. Der Neigungsmesser an sich bietet, wie erwähnt, nichts Neues. Er ist bekannt zum Messen der Neigungen von Ebenen, wobei der Halter des drehbaren Ringes von einer Schiene gebildet wird, die man auf die zu messende Ebene stellen kann.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Die zum Schleifen der geneigten Führungsbahnflächen von Werkzeugmaschinenbetten bestimmte Schleifscheibe wird von dem .schwenkbaren Träger io getragen, der gleichzeitig als Antriebsmotor für die Schleifscheibe ausgebildet und am Gestell der Maschine um eine Achse i i schwenkbar ist. Die Umlaufachse der Schleifscheibe schneidet hierbei rechtwinklig die Achse ii. Die Scheibe kann kegelförmig ausgebildet sein und die zu schleifende Fläche. mit ihrer Kegelmantelfläche oder ihrer Stirnfläche bearbeiten, wie dies beispielsweise in der Patentschrift 355 707 veranschaulicht ist. An dem Träger io ist durch Bolzen 12 ein Tragring 13 befestigt, der gleichachsig zur Schwenkachse ii ist und eine Scheibe 14 trägt, auf deren Umfang durch Schrauben 15 ein Ring 16 festgeklemmt werden kann. Dieser hat auf seinem Umfang eine Gradteilung 17. Auf dem Umfang des Ringes i3. ist drehbar ein Ring 18 gelagert, der durch drei kleine Flachfedern ig' leicht gebremst wird. Diese Flachfedern sind in Aussparungen des Ringes 13 eingesetzt und dienen dazu, unbeabsichtigte Verdrehungen des Ringes 1ß gegenüber dem Werkzeugträger io izu verhindern. Der Ring 18 trägt' sowohl eine Wasserwaage ig beliebiger bekannter Bauart als auch einen mit einem Ablesenoniu.s und einer Vergrößerungslinse versehenen Zeiger 2o, der über der Teilung 17 spielt und eine A'blesegen.aui:gkeit von 3 Minuten gestattet. Der Ring 16 ist so eingestellt, daß, -,wenn sich die Schleifscheibenachse in senkrechter Lage und die Wasserwaage ig in waagerechter Stellung befinden, der Zeiger 2o mit dem Nullstrich der Teilung 17 zusammenfällt.
  • Zur Einstellung -des Schleifscheibenmotors io auf einen gewünschten Winkel von z. B. 30° geht man so vor, daß man zunächst den Ring i8 mit Hilfe des Zeigers 2o auf diesen Winkel einstellt, der :an der Teilung 17 sehr genau abgelesen werden kann. Alsdann verschwenkt man den Schleifmotor io @so lange, bis die Wasserwaage ig waagerecht steht. Dann ist die Gewähr gegeben, -daß die Schleifscheibenachse genau im Winkel von 3o° ein-" gestellt ist. Durch die gut sichtbare Anzeige des eingestellten Winkelgrades wird Irrtümern vorgebeugt.
  • Die Einrichtung läßt sich auch in der* Weise abändern, daß der Zeiger am Ring 16 und- die Teilung am Ring; i8 :angebracht wird. Die Verwendung einer Libelle zur Anzeige der genauen Stellung des Werkzeugträgers bietet den Vorteil, daß man an der Bewegung der Luftblase der Libelle nachträgliche Änderungen der Einstellung um sehr kleine Winkel genau bemessen kann.
  • Auch ist es bekannt, an einem frei schwingenden Pendel eine Libelle anzuordnen und den Lagerzapfen des Pendels mit einem Arm zu versehen, so daß man ihn mitsamt diesen Arm um seine Längsachse schwenken und in einem beliebigen an einer Teilung ablesbaren -Winkel ,am Werkzeugträger festklemmen Sann. Diesen Werkzeugträger muß man dann so schräg stellen, daß ein oben ,auf dem Arm vorgesehener Teilstrich mit der Luftblase der Libelle zusammenfällt. Diese Anordnung gestattet nicht annähernd eine so genaue Einstellung; wie es die vorliegende Erfindung ermöglicht. Denn !beim Gegenstand der Erfindung beruht die hohe Empfindlichkeit darauf, daß der Träger der Libelle an der Schwernlcbewegung des Schleifkopfes teilnimmt und daher bei der geringsten Abweichung von der richtigen Winkellage eine Wanderung der Luftblase in ihrem Glasrohr herbeiführt. Die Libelle der bekannten Anordnung aber wird durch das Pendelgewicht stets waagerecht gehalten, so daß die Blase darin nicht wandern kann.
  • Ferner ist eine Anordnung bekannt, ibei welcher ein die Wasserwaage tragender Ring an,dem Werkzeughalter um eine lotrechte Achse drehbar .angeordnet ist, so daß eine Drehung des Ringes die Stellung der Luftblase gar nicht beeinflußt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Einstellen des um eine waagerechte Achse schwenkbaren Schleifkopfes einer Schleifmaschine mittels einer Wasserwaage, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schleifkopf ein an sich- bekannter Neigungsmesser, bestehend aus einem um die waagerechte Achse drehbaren, -die Wasserwaage tragenden und mittels Teilung und Zeiger gegenüber seinem Halter einstellbaren Ring, vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 19 551, 525 136, 549091.
DEB5254D 1940-01-11 1940-01-11 Einrichtung zum Einstellen des um eine waagerechte Achse schwenkbaren Schleifkopfes einer Schleifmaschine mittels einer Wasserwaage Expired DE890909C (de)

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DE890909C true DE890909C (de) 1953-09-24

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19551C (de) * G. GrüTTER in Berlin Neuerungen an Apparaten zum Messen der Steigung von Ebenen
DE525136C (de) * 1931-05-19 Eugen Kraus Vorrichtung zum Einstellen und Aufrechterhalten der eingestellten Neigung einer elektrischen Handbohrmaschine
DE549091C (de) * 1932-04-22 Ernst Koehnlein Vorrichtung zum Bohren und Gewindeschneiden

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19551C (de) * G. GrüTTER in Berlin Neuerungen an Apparaten zum Messen der Steigung von Ebenen
DE525136C (de) * 1931-05-19 Eugen Kraus Vorrichtung zum Einstellen und Aufrechterhalten der eingestellten Neigung einer elektrischen Handbohrmaschine
DE549091C (de) * 1932-04-22 Ernst Koehnlein Vorrichtung zum Bohren und Gewindeschneiden

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