AT293316B - Vorrichtung in Walzwerken u.dgl. für den Abtransport von Blechbunden von Aufwickelvorrichtungen - Google Patents

Vorrichtung in Walzwerken u.dgl. für den Abtransport von Blechbunden von Aufwickelvorrichtungen

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Publication number
AT293316B
AT293316B AT755969A AT755969A AT293316B AT 293316 B AT293316 B AT 293316B AT 755969 A AT755969 A AT 755969A AT 755969 A AT755969 A AT 755969A AT 293316 B AT293316 B AT 293316B
Authority
AT
Austria
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sensor
lifting
collar
drive
sheet metal
Prior art date
Application number
AT755969A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Sedlacek
Original Assignee
Voest Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/24Transferring coils to or from winding apparatus or to or from operative position therein; Preventing uncoiling during transfer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung in Walzwerken   u. dgl.   für den Abtransport von
Blechbunden von Aufwickelvorrichtungen 
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung einer Vorrichtung in Walzwerken u. dgl. für den
Abtransport von Blechbunden von Aufwickelvorrichtungen, bestehend aus einem Bundwagen mit einem auf Schienen abgestützten Fahrgestell und einem die Bunde aufnehmenden Hubtisch, dessen Antrieb über Steuerorgane regelbar ist, wobei wenigstens ein in die Auflagefläche   bzw.-flächen   des Hubtisches versenkbarer Fühler   od. dgl.   vorgesehen ist, der beim Heben des Tisches zwecks Aufnahme eines Bundes beim Erreichen einer vorbestimmten Relativlage zwischen Bund und Tisch die Steuerorgane im Sinne des Abschaltens des Hubantriebes betätigt, nach Patent Nr. 284041. 



   Eine derart ausgebildete Vorrichtung ermöglicht es, den Hubtisch vor bzw. beim Abziehen eines Bundes von einer Haspel od. dgl. zwangsweise in einer vorbestimmten Relativlage von Bund und Hubtisch zum Stillstand zu bringen, so dass insbesondere ein zu starkes Anheben des Tisches vermieden wird, das die Gefahr von Beschädigungen des Bundes und der Haspel mit sich brächte. Ferner wird es möglich, automatische Einrichtungen für die Steuerung des Abtransportes des Blechbundes vorzusehen. 



   Bei der im Stammpatent beschriebenen konstruktiven Ausführungsform wird der Fühler vorzugsweise als gegenüber dem Tisch vertikal verstellbares Schaltlineal ausgebildet, dessen Oberseite eine den Auflageflächen des Tisches entsprechende Konturform aufweist und das durch Federn aus einer Nut über die Auflagefläche des Tisches ausschiebbar ist. Dieses Schaltlineal erfüllt lediglich die Funktion eines auf Anschlag ansprechenden Fühlers. 



   Nach der Erfindung ist nun der gegenüber dem Tisch vertikal verstellbare Fühler als über eine Antriebsvorrichtung verstellbarer, gegen die Aussenwindung des Bundes drückender Bremsschuh   od. dgl.   ausgebildet und die Andrückkraft der Antriebsvorrichtung grösser als die für das freie Ausschieben des unbelasteten Fühlers erforderliche Kraft gewählt bzw. über Regeleinrichtungen auf verschiedene Werte einstellbar. 



   Durch diese erfindungsgemässe Ausführung ist eine Unabhängigkeit der Andrückkraft zur Erzeugung der Bremswirkung von der Hubkraft für das Heben des Bundes erreicht. Es wird möglich, den Fühler nicht nur zur Steuerung der Hubtischbewegung, sondern auch als Hilfsvorrichtung beim Festziehen der äussersten   Bundwindung   nach Beendigung des Aufwickelns und vor dem Abziehen des Bundes vom Haspeldorn zu verwenden. Nach Beendigung des Aufwickelvorganges wird der Hubtisch hochgefahren und der Fühler mit einer vorzugsweise voreinstellbaren Kraft gegen die Bundaussenwindung gedrückt. Wird nunmehr die Haspel noch weiter angetrieben, dann bremst der Fühler die äusserste Bundwindung ab, so dass diese straff gezogen wird. 



   Konstruktiv lässt sich der Erfindungsgedanke auf verschiedene Weise verwirklichen. So ist es denkbar, den als Bremsschuh ausgebildeten Fühler mit kräftigen Federn, die auch Luftfedern sein können, am Bundtisch abzustützen und die Anpresskraft der Bremsbacke dadurch einzustellen, dass man 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 diese Federn mittels des Hubtisches nach der Bundberührung des Fühlers auf ein vorbestimmtes Mass vorspannt. Eine besonders feinfühlige Regelung lässt sich aber dadurch nicht erzielen. 



     Erfmdungsgemäss   wird nun eine einfache und gute Regelung dadurch erreicht, dass der Fühler über eine oder mehrere in ihrer Beaufschlagung regelbare pneumatische Kolbentriebe über die Auflagefläche des Tisches ausschiebbar ist. Die Bremskraft kann so durch Verstellung des Pressluftdruckes mittels eines Reduzierventils ohne grössere Schwierigkeiten eingestellt werden. Das Ventil ist nicht an eine bestimmte Stelle gebunden, sondern es ist möglich, es an beliebiger Stelle, beispielsweise im Steuerpult zu installieren, da das Ventil mit dem Bundwagen nur mit einer flexiblen Zuleitung verbunden sein muss. Man kann somit jederzeit eine Einstellung bzw. eine Verstellung der Bremskraft vornehmen und es ist dazu keine Betriebsunterbrechung notwendig. 



   Weiters kann das Abbremsen des Bandendes mit vom Bundgewicht völlig unabhängiger und in jedem Augenblick beliebig einstellbarer Bremskraft durchgeführt werden, was ein störungsfreies Abziehen des Bundes vom Haspeldorn garantiert. Ausserdem kann der Bund nach dem Abbremsen des Bandendes auf ein über der   Haspeldornachse liegendes   Niveau hochgehoben werden. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 und 2 den Oberteil eines mit einer erfindungsgemässen Vorrichtung ausgestatteten Bundwagens im Längsschnitt und im Querschnitt. 



   Die Vorrichtung ist auf einem Bundwagen angebracht, der   z. B.   in einem Walzwerk auf Schienen verfahrbar ist und einen am Wagen über einen nicht dargestellten, hydraulischen Kolbentrieb vertikal 
 EMI2.1 
 stumpfwinkelig   V-förmig   aneinander stossende   Auflageflächen--4--für   einen von einer Aufwickelhaspel abzuziehenden   Bund --5-- besitzt.   Für breitere Bunde können zusätzlich zu dem   Tisch --3-- weitere   Tische angebracht werden, die sich ebenfalls am   Stempel-l-abstützen   und deren Auflageflächen in den gleichen Ebenen wie die Auflageflächen --4-- liegen. Vorzugsweise wird aber jeweils nur einer der Tische mit dem noch zu beschreibenden Fühler ausgestattet.

   Die   Auflageflächen--4--sind   von einer Quernut--6--unterbrochen, in der ein   Fühler--7--   untergebracht ist. Dieser Fühler sitzt an zwei parallelen Stangenführungen-8--, die unterhalb des   Tisches --3-- durch   ein Querjoch --9-- verbunden sind. Gegen ein   Mittelstück-10-des   Querjoches drückt der   Kolben --11-- eines   zwischen den   Stützen --2-- angebrachten,   am Stempel   --l-- abgestützten   pneumatischen   Kolbentriebes --12--. Ferner   trägt das   Querjoch --9-- einen   Anschlag--13--, über den es einen   Schalthebel--14--eines Steuerschalters--15--betätigt.   



   Der Fühler --7-- trägt an seiner Oberseite   Bremsbeläge --16--,   die bei voll eingeschobenem Fühler mit den   AuSageftächen-4-fluchten.   



   Beim Betrieb wird der Hubtisch mittels des Antriebes des Stempels--l--hochgefahren. Sobald der   Fühler --7-- auf   den Bund--5--auftrifft, wird der   Schalter--14, 15--betätigt   und damit der Hubantrieb des Tisches abgeschaltet. 



   Nun wird der pneumatische Kolbentrieb --12-- eingeschaltet, so dass die Bremsbeläge --16-des Fühlers--7--, der somit in seiner Gesamtheit einen Bremsschuh bildet, gegen die Aussenwindung des   Bundes --5-- gedrückt   werden. Durch ein in die Speiseleitung des   Kolbentriebes-12--   eingeschaltetes Regulierventil kann die Antriebskraft genau eingestellt werden. Ferner ergibt sich durch 
 EMI2.2 
 

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Claims (1)

  1. -1-- der Fühler --7-- zumindestPATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung in Walzwerken u. dgl., für den Abtransport von Blechbunden von Aufwickelvorrichtungen, bestehend aus einem Bundwagen mit einem auf Schienen abgestützten Fahrgestell und einem die Bunde aufnehmenden Hubtisch, dessen Antrieb über Steuerorgane regelbar ist, wobei wenigstens ein in die Auflagefläche bzw.-flächen des Hubtisches versenkbarer Fühler od. dgl.
    <Desc/Clms Page number 3> vorgesehen ist, der beim Heben des Tisches zwecks Aufnahme eines Bundes beim Erreichen einer vorbestimmten Relativlage zwischen Bund und Tisch die Steuerorgane im Sinne des Abschaltens des Hubantriebes betätigt, nach Patent Nr.284041, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der gegenüber dem Tisch (3) vertikal verstellbare Fühler als über eine Antriebsvorrichtung (12) verstellbarer, gegen die Aussenwindung des Bundes (5) drückender Bremsschuh od. dgl., (7, 16) ausgebildet ist und dass die Andrückkraft der Antriebsvorrichtung grösser als die für das freie Ausschieben des unbelasteten Fühlers erforderliche Kraft gewählt bzw. über Regeleinrichtungen auf verschiedene Werte einstellbar ist.
    EMI3.1 einen oder mehrere pneumatische Kolbentriebe (12), die in ihrer Beaufschlagung regelbar sind, über die Auflageflächen (4) ausschiebbar ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 728 355
AT755969A 1969-08-06 1969-08-06 Vorrichtung in Walzwerken u.dgl. für den Abtransport von Blechbunden von Aufwickelvorrichtungen AT293316B (de)

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GB2715870A GB1248713A (en) 1969-08-06 1970-06-05 Apparatus for handling coiled strip
FR7023098A FR2057705A5 (de) 1969-08-06 1970-06-23

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