AT29131B - Verfahren zur Herstellung von Körpern und Gegenständen aller Art unter Benützung von Kolloiden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Körpern und Gegenständen aller Art unter Benützung von Kolloiden.

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AT29131B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Körpern und Gegenständen aller Art unter Benützung von Kolloiden. 



   Es ist ein Verfahren bekannt (siehe englische Patentschrift   Nr. 2H154,   A.   D.     r'04),   um aus plastischen, kollodiale Metalle enthaltenden Massen Stäbchen, Drähte usw. herzustollen, welche hauptsächlich als Glühkörper für Glühlampen dienen sollen. 



   Will man nach   demselben Verfahren Gegenstände von grösseren Abmessungen, zum   Beispiel massive Zylinder, Kugeln oder anders gestaltete   Körper, Röhren,   Platten, Tafeln, Gefässe, Verzierungen aller Art usw. herstellen, so begegnet man der Schwierigkeit, dass 
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 Massen, ehe man sie   austrocknen   lässt, hohen Drucken, z. B. 20-200 Atm. unterwirft. 



  Hiedurch verlieren sie alles mechanisch anhaftende Wasser und den grössten Teil des Gelwassers und verwandeln sich in Leiter von hohem Widerstände, während sie vorher den elektrischen Strom   überhaupt nicht   leiten. Sie sind aber in diesem Zustande noch nicht metallisch zusammenhängend wie kristallinische Metalle, sondern müssen erst durch darauffolgendes dem Schmelzpunkte der benützten Materialien entsprechendes Erhitzen in kristallinische Metalle übergeführt werden. 
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 Massen erst dadurch, dass man peptisierte kolloidale Metalle verwendet, welche man dadurch erhält, dass man koagulierte kolloidale Metalle mit geringen Mengen von Elektrolyten, z. B. organischen oder anorganischen Basen oder deren Karbonaten behandelt. 



   Die peptisierton Kolloide haben   nämlich   eine bedeutend höhere kontraktive Bindekraft als die nichtpoptisierten, d. h. die damit hergestellten geformten und gepressten 
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 in Stücke zu zerfallen. 



   Bei diesem Verfahren können die kolloidalen Elemente : Chrom, Mangan, Molybdän, Uran, Wolfram, Vanadium, Tantal, Niob, Titan,   Thorium,   Zirkonium, Platin,   Osmium. Bor.   



    Silizium, ferner auch Eisen, Nickel, Kobalt, Arson und Antimon, entweder einzeln für sich   oder als Gemenge untereinander, eventuell unter Zusatz amorpher oder kristallinischer 
 EMI1.4 
   metallpulver,   z. B.   Kupfer usw. beimengen.   



     Das Überführen   in den kristallinisohen Zustand erfolgt durch dem Schmelzpunkte der benutzten Materialien entsprechendes Erhitzen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Körpern und Gegenständen alter Art. dadurch gekenn- zeichnet, dass man aus peptisierten kolloidalen Elementen, Chrom, Mangan, Molybd@n, Uran, EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2>
    Kobalt, Arsen, Antimon, Blei, Kupfor, Bor, Silizium, entweder aus jedem für sich allein oder aus einem Gemenge zweier oder mohreror untereinander eventuell unter Zusatz von amorphen oder kristallinischen Pulvern der genannten Elemente plastische Massen bildet, diese auf irgendeine bekannte Art und Weise formt, trocknet und hierauf durch Erhitzen in den kristallinischen Zustand überführt, wobei man die plastischen Massen vor dem Trocknen durch Anwendung hoher Drucke entwässert und komprimiert.
AT29131D 1906-04-27 1906-04-27 Verfahren zur Herstellung von Körpern und Gegenständen aller Art unter Benützung von Kolloiden. AT29131B (de)

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