AT290259B - Stromübertragendes Lager - Google Patents

Stromübertragendes Lager

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Soudronic Ag
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  Stromübertragendes Lager 
Die Erfindung betrifft ein stromübertragendes Lager für eine Elektrodenrolle einer Widerstandschweissmaschine mit einem Quecksilberkontakt. 



   Gegenstand des Patentes Nr. 273621 ist ein derartiges Lager mit wenigstens zwei im Abstand voneinander befindlichen Lagerstellen, zwischen denen ein mit Quecksilber mindestens teilweise angefüllter Ringspalt vorgesehen ist, dessen Konturlinie einen stetigen Tangentenverlauf aufweist und dessen in radialer Richtung gemessene Breite höchstens 2% des grössten Spaltdurchmessers beträgt und bei welchem Lager die Elektrodenrolle zwecks ihrer freien Zugänglichkeit überhängend angeordnet ist. 



   Um auch bei kleinen Lagerabmessungen möglichst grosse Übertragungsflächen für den Schweissstrom zu erhalten und die Herstellung und Instandhaltung des Lagers zu erleichtern, wurde die Grundidee weiterentwickelt. Die Erfindung besteht darin, dass die Kontur grösstenteils aus Geradenstücken aufgebaut ist, und dass die im wesentlichen die äusseren Konturlinien bestimmenden 
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 Drahtelektroden, Fig. 2 einen Schnitt gemäss Linie 11-11 der   Fig. 1, Fig. 3   eine Seitenansicht durch das Ende eines Tragarmes einer Widerstandschweissmaschine mit einer Elektrodenrolle in Seitenansicht. 



   In der Ausführungsform für sehr gedrängte Bauarten gemäss den   Fig. 1   bis 3 ist ein mittlerer, fester Träger in Form einer   Welle --55-- vorgesehen,   die eine mittige   Bohrung --56-- für   das Durchleiten eines Kühlmittels, insbesondere von Kühlwasser aufweist. Die beiden Wellenenden-58 und 59-sind dazu vorgesehen, in den zwei   Trägern --84-- der   Schweissmaschine eingebaut zu werden. Zwischen den beiden Wellenenden-58 und 59-befindet sich eine Scheibe --61--, welche gemäss Fig. 2 mit zwei   Expansionsbohrungen--63   und 64--versehen ist.

   Der aus den Wellenenden--58 und 59-- und der   Scheibe--61--bestehende Statorteil   ist mit zwei Kugellagern   - 66   und   67-- ausgerüstet,   welche der Drehlagerung zweier   Gehäuseteile-71   und 72-- dienen. 



  Beide   Gehäuseteile--71   und 72-- sind über eine   Verschraubung --79-- miteinander   verbunden. Das   Rollengehäuse--71, 72--   weist an seinem Umfang eine Nut--74--zur Aufnahme einer Drahtelektrode auf, sowie zwei auf dem Umfang versetzte   Einfüll-und Entlüftungsstutzen-76   und 77--. Diese Stutzen sind mittels verschlussschrauben --78-- verschliessbar. Zwischen dem Stator und dem Rotor, gebildet aus den beiden   Rollengehäuseteilen--71   und 72--, besteht ein Spalt --82-- zur Aufnahme des Quecksilbers. Um dessen Ausfliessen in die Kugellager--66 und 67-- zu verhüten, sind, wie aus   Fig. l   ersichtlich, seitliche Dichtungsringe --69-- angeordnet.

   Das Quecksilber wird durch einen der   Stutzen-76   oder 77-eingefüllt, während der   andere-77   bzw. 76-der Entlüftung dient. Beim Einfüllen bleibt die Luft in den   Expansionsbohrungen--63   und 64-gefangen und bildet ein Gaspolster, das bei Erwärmung der Elektrodenrolle während des Schweissvorganges dem Quecksilber die Möglichkeit gibt, entsprechend zu expandieren. Auch die beiden 

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   Rollengehäuseteile--71   und 72-- sind mittels einer   Dichtung--81--nach   aussen abgedichtet. 



  Nach dem Auffüllen der Elektrodenrolle mit Quecksilber werden die beiden   Stutzen--76   und 77-verschraubt und die Verschraubung   z. B.   vergossen oder verklebt. Die ganze Elektrodenrolle bildet nun eine leicht auswechselbare Einheit, bei welcher die Quecksilberkanäle ein in sich geschlossenes System bilden. Auch die Lagerung ist von der Montage der Rollenenden in einer Schweissmaschine unabhängig. 



  Die Montage erfolgt mittels zweier   Bügel--85--,   die an den Stirnseiten der   Träger--84-   angeordnet und mit diesen mittels Schrauben --86-- befestigt werden. Die   Träger --84-- sind   ferner mit   Wasserkanälen--87--versehen,   wobei entsprechende Anschlussnippel die in diese Kanäle --87-- und die Enden der   Bohrung --56-- eingesteckt   werden können, die nötige Verbindung der Elektrodenrolle bzw. des Statorteils mit dem Kühlsystem herstellen. Die elektrische Verbindung erfolgt über die Träger --84-- und die   Bügel-85-sowie   die Wellenenden-58 und 59--.

   Bedingt durch die Lagerung von Stator und Rotor innerhalb der als Ganzes auswechselbaren Elektrodenrolle, ist die sichere, leichtgängige Lagerung des Rotors auf dem Stator sichergestellt, da die entsprechende Montage in der Fabrik erfolgt und geprüft werden kann. Es bedarf daher keiner überaus genauen Ausführung der   Träger-84-und Bügel-85-für   die Aufnahme der Schweissrolle. Da auch das Quecksilbersystem völlig in sich geschlossen ist, kann diese Elektrodenrolle in irgendeiner Lage montiert werden. Auch das Nachfüllen von Quecksilber stellt selbst an entlegensten Aufstellungsorten der Maschine kein Problem, da dies in der Fabrik von Spezialisten vorgenommen wird und einfach der defekte Rollenkopf durch einen neuen ersetzt werden kann. 



   Es ist auch hier das ganze Quecksilbersystem nach aussen geschlossen, wodurch ein Austreten gesundheitsstörender Quecksilberdämpfe verhindert wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Stromübertragendes Lager für eine Elektrodenrolle einer Widerstandschweissmaschine mit einem Quecksilberkontakt und wenigstens zwei im Abstand voneinander befindlichen Lagerstellen, zwischen denen ein mit Quecksilber mindestens teilweise angefüllter Ringspalt vorgesehen ist, dessen Konturlinie einen stetigen Tangentenverlauf aufweist und dessen in radialer Richtung gemessene Breite höchstens 2% des grössten Spaltdurchmessers beträgt und bei welchem Lager die Elektrodenrolle zwecks ihrer freien Zugänglichkeit überhängend angeordnet ist, nach Patent Nr.273621, d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet,   dass die Kontur grösstenteils aus Geradestücken aufgebaut ist, und dass die im 
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AT418669A 1968-05-06 1969-04-30 Stromübertragendes Lager AT290259B (de)

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CH671268A CH492510A (de) 1967-05-23 1968-05-06 Elektrodenrolle für Schweissmaschinen

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