AT279988B - Hydraulikmotor - Google Patents

Hydraulikmotor

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AT279988B
AT279988B AT991467A AT991467A AT279988B AT 279988 B AT279988 B AT 279988B AT 991467 A AT991467 A AT 991467A AT 991467 A AT991467 A AT 991467A AT 279988 B AT279988 B AT 279988B
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AT
Austria
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rotor
output shaft
control shaft
liquid distributor
hydraulic motor
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AT991467A
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Lamina Inc
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hydraulikmotor 
Die Erfindung betrifft einen Hydraulikmotor mit einem Stator mit mittiger Ausnehmung, die in Umfangsrichtung mehrere aufeinanderfolgende Vertiefungen und konvexe Vorsprünge aufweist, und einem Rotor mit im Abstand angeordneten Lappen, die auf den Vertiefungen und Vorsprüngen des Stators abrollen, welcher Rotor über eine Axialverzahnung gelenkig mit einer Steuerwelle verbunden ist, die mit einem verstellbaren Flüssigkeitsverteiler mit Innenbohrung zum Zu-bzw. Abführen der Druckflüssigkeit gekuppelt ist, wobei die Drehbewegung des Rotors auf eine Ausgangswelle übertragen wird. 



   Es sind Hydraulikmotoren bekannt, bei denen der Rotor mit der Ausgangswelle über eine Zwischenwelle verbunden ist, die an beiden Enden axial verzahnte Abschnitte aufweist. Diese Hydraulikmotoren haben einen feststehenden Flüssigkeitsverteiler, nämlich in bezug auf das Gehäuse starr angeordnete Platten, die Öffnungen aufweisen. Solche Flüssigkeitsverteiler vergrössern die Baulänge des Hydraulikmotors beträchtlich. 



   Bei einem bekannten Hydraulikmotor der eingangs genannten Art ist es üblich, die Kupplung zwischen Flüssigkeitsverteiler und Steuerwelle bzw. Rotor und Steuerwelle durch Querbolzen herzustellen, die in Schlitze der zu verbindenden Teile eingreifen. Diese Bolzen unterliegen einem starken Verschleiss. Geringe Ungenauigkeiten bei der Herstellung können zu beachtlichen Schwingungen der beweglichen Teile führen, welche die Lebensdauer des Hydraulikmotors herabsetzen und die Bruchgefahr erhöhen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden, und eine steife Konstruktion zu schaffen, bei welcher der Verschleiss und die Bruchgefahr vermindert wird. Dies wird bei einem Hydraulikmotor der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Flüssigkeitsverteiler mit der Steuerwelle über eine Axialverzahnung gelenkig und mit der Ausgangswelle starr verbunden ist. Diese Ausführung gewährleistet einen ruhigen Lauf und vermindert die Gefahr des Auftretens von unerwünschten Schwingungen. Bei der erfindungsgemässen Ausführung sind weiters weniger gegeneinander bewegliche Bauteile als bei der bekannten Einrichtung vorhanden, wodurch der Verschleiss und die Bruchgefahr herabgesetzt und die Herstellung verbilligt wird. 



   In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Flüssigkeitsverteiler mit der Ausgangswelle einstückig ausgebildet ist. Dadurch wird die Steifigkeit der Konstruktion weiter verbessert. 



   Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Flüssigkeitsverteiler durch eine hülsenförmige Verlängerung der Ausgangswelle ausgebildet. In das hohle innere Ende der Ausgangswelle wird dann die Steuerwelle eingeführt, so dass die Baulänge des Hydraulikmotors beträchtlich verringert wird. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen, näher beschrieben. Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch einen   erfindungsgemässen   Hydraulikmotor, Fig. 2 ist ein Schnitt gemäss der Linie   II-II   in Fig. l, Fig. 3 und 4 sind Schnitte gemäss 
 EMI1.1 
 

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2, Fig. 5Hauptabschnitt--184--, dessen Mantelfläche mit --182-- bezeichnet ist, sowie Deckel- und bodenstücke --186,188--, einen Stator --190-- und eine Trennscheibe--192--aufweist.

   Die   Deckelscheibe --186-- weist   einen aufrecht stehenden zylindrischen   Ansatz --194-- auf,   während das   Bodenstück --188-- einen   nach unten ragenden zylindrischen   Abschnitt --196-- von   vermindertem Durchmesser aufweist, welcher in eine Bohrung einer nicht dargestellten Halteplatte zum Befestigen des Hydraulikmotors passt. Die Gehäuseabschnitte werden durch Schrauben bzw. Bolzen --198--zusammengehalten. 



   Der   Stator --190-- weist   eine mittige Ausnehmung auf (Fig. 6), die durch eine mehrlappige   Bohrung --200-- gebildet   wird, die aufeinanderfolgende   Ausnehmungen --202-- und   nach innen gerichtete konvex verlaufende   Vorsprünge-204-umfasst.   Ein im Querschnitt vierlappiger Rotor --206-- ist in der fünflappigen   Bohrung --200-- roll- und   gleitbar in einer kreisförmigen Umlaufbahn geführt. Der   Rotor-206-umfasst   vier nach aussen vorspringende zahnförmige Lappen 
 EMI2.1 
 -208-Mittel--214--exzentrischliegt. 



   In die gezahnte bzw. genutete   Bohrung --216-- greifen   entsprechende Vorsprünge, Rippen oder   Zähne --218-- eines   oberen Kopfstückes --220-- einer Steuerwelle bzw. eines 
 EMI2.2 
 Flüssigkeit auf dem oberen Ende einer   Ausgangswelle --234-- ein,   die in einer Bohrung-236im unteren   Kopfstück-188-gelagert   ist. 
 EMI2.3 
 
Ein radiales   Nadellager --245-- nimmt   die Drehbewegung und Belastung der Ausgangswelle   - -234-- auf. Die   oben beschriebene Konstruktion ist derart, dass die Steuerwelle --222-- sowohl pendeln als auch rotieren kann, während ihre gekrümmten äusseren Zahnungen-218 bzw. 228-die Antriebsverbindung mit den die Innenverzahnung aufweisenden Bohrungen-216 und   230-aufrecht   erhalten. 



   Das Steuer - und Verteilerkopfstück --232-- an der   Ausgangswelle --234-- weist   eine 
 EMI2.4 
 wie dies weiter unten beschrieben wird. Das untere Ende des Steuer-und Verteilerkopfes-232der   Ausgangswelle --234-- wird   von einem ringförmigen   Druckkanal --248-- umgeben,   dem ständig Druckflüssigkeit über einen radialen   Kanal --250-- zugeführt   wird (Fig. 2). Dieser Kanal führt 
 EMI2.5 
 
Hauptgehäuseabschnittes-184-.Ausgangswelle --234-- öffnet. Der ringförmige Austrittskanal befindet sich im axialen Abstand oberhalb des ringförmigen   Druckkanals-248--.   



   Der ringförmige Druckkanal und der ringförmige Austrittskanal-248 bzw. 264-sind gemäss Fig. 7 voneinander durch einen zylindrischen Abschnitt --266-- getrennt, der vier nach unten gerichtete   Druckmittelkanäle-268-von   umgekehrtem U-förmigem Umriss aufweist. Diese sind in gleichen Umfangsabständen angeordnet. Sie öffnen sich nach unten in den Druckflüssigkeitskanal 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 und mit diesen abwechseln. Die   Austrittskanäle --270-- öffnen   sich in den ringförmigen   Austrittskanal--264-.   



   In Übereinstimmung mit den   Druck-und Austrittskanälen--268, 270-- sind   bei der Drehung in zeitlicher Reihenfolge fünf in gleichen Umfangsabständen angeordnete horizontale oder radiale 
 EMI3.1 
 Enden in fluchtende und nach oben geneigt verlaufende   Kanäle --276-- in   der Trennscheibe   - 192-münden.   Die fünf sich nach aussen erweiternden   Öffnungen --276-- münden   an ihren oberen Enden in fünf ausnehmungen --202-- des Stators --190--. 



   Der Hydraulikmotor wird durch die   Kanäle-252   und 250-mit Druckflüssigkeit versorgt (Fig. 2). Die Druckflüssigkeit tritt in den unteren ringförmigen Druckkanal --248-- im Steuer- und   Verteilerkopf-232-.   Von dort gelangt die Flüssigkeit nach oben durch die nach unten mündenden   Kanäle --268-- in   diejenigen Ausnehmungen --272--, die gerade fluchten (Fig. 5). Aus den   Öffnungen --272-- tritt   die Druckflüssigkeit nach oben durch die   Verbindungen --274-- in   die sich nach aussen öffnenden   Kanäle-276-und   von dort in die   Vertiefungen --202-- des   Stators --190--.

   Dort drückt sie gegen die Lappen --208-- des Rotors --206-- und bewirkt die Drehbewegung des   Rotors-206--.   Zur gleichen Zeit befinden sich andere   Öffnungen --272-- in   
 EMI3.2 
 münden.--218 und 228-- gestatten dem Kraftübertragungsglied --222-- mit einer hin-und hergehenden Bewegung zu oszillieren, wenn die   Rotorzähne-212-durch   den hydraulischen Druck in die bzw. aus den   Vertiefungen --202-- über   die konvexen Vorsprünge --204-- gedrängt werden.

   Die Drehbewegung, die der Austrittswelle--234--erteilt wird, sorgt auch für eine Drehung des Zeitsteuer- und Vertilerkopfes -232--, welcher sich, da er einstückig mit der Welle--234--ist, 
 EMI3.3 
 den ringförmigen Druckkanal--248--öffnen, und die nach oben ragenden   Kanäle--270--,   welche in den ringförmigen Abführungskanal --264-- münden. Das   Nadellager --245-- sorgt   dafür, dass die Last durch Abstützung des oberen Endes des schalenförmigen Verteilerkopfes und der Austrittswelle --234-- aufgenommen wird, von der der Kopf einen Teil bildet. 



   Fig. 6 zeigt deutlich, dass der vierlappige Rotor --20600 innerhalb der fünflappigen Ausnehmung 
 EMI3.4 
 von einem höchsten Punkt zum nächsten höchsten Punkt rollt, bewegt sich auf diese Weise das Drehzentrum --217-- über eine Kreisbahn in entgegengesetzter Richtung zu der Drehrichtung des   Rotors --206-- und   der Austrittswelle --234--. Dadurch wird eine Geschwindigkeitsverminderung im Verhältnis von   5 : 1   erhalten. Ausserdem ist die Folge einer Drehmomenterhöhung im Verhältnis von 1 : 5 an der Ausgangswelle--234--, ohne dass zusätzliche Geschwindigkeitswechselgetriebe od. dgl. vorgesehen werden müssen.

   Während einer solchen Dreh-und Rollbewegung des Rotors-206- öffnen und schliessen die   Lappen --208-- nacheinander   und fortlaufend die Räume zwischen den   Ausnehmungen--202-,   da sie sich in Berührung mit den Vorsprüngen --204-- zwischen den Ausnehmungen --202-- befinden. Währenddessen sorgt die Arbeitsweise des Steuer-und Vertilerkopfes --232-- dafür. dass die eine Hälfte dieser Räume mit Druckflüssigkeit gespeist und die andere entleert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hydraulikmotor mit einem Stator mit mittiger Ausnehmung, die in Umfangsrichtung mehrere aufeinanderfolgende Vertiefungen und konvexe Vorsprünge aufweist, und einem Rotor mit im Abstand angeordneten Lappen, die auf den Vertiefungen und Vorsprüngen des Stators abrollen, welcher Rotor über eine Axialverzahnung gelenkig mit einer Steuerwelle verbunden ist, die mit einem verstellbaren Flüssigkeitsverteiler mit Innenbohrung zum Zu- bzw.
    Abführen der Druckflüssigkeit gekuppelt ist, wobei die Drehbewegung des Rotors auf eine Ausgangswelle übertragen wird, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass der Flüssigkeitsverteiler (232) mit der Steuerwelle (222) über eine Axialverzahnung gelenkig und mit der Ausgangswelle (234) starr verbunden ist. EMI4.1 Verbindung von Flüssigkeitsverteiler (232) und Steuerwelle (222) in der Innenbohrung des Flüssigkeitsverteilers zahnartige Vertiefungen (230) vorgesehen sind, in welche zahnartige Erhöhungen (228) der Steuerwelle (222) eingreifen, die im Längsschnitt gesehen vorzugsweise bogenförmig ausgebildet sind. EMI4.2 Flüssigkeitsverteiler (232) durch eine hülsenförmige Verlängerung der Ausgangswelle (234) ausgebildet ist.
AT991467A 1966-05-27 1966-05-27 Hydraulikmotor AT279988B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2221183A1 (de) * 1972-04-29 1973-11-08 Zahnradfabrik Friedrichshafen Hydraulikpumpe oder -motor, insbesondere fuer hydrostatische lenkeinrichtungen von kraftfahrzeugen
DE19520402A1 (de) * 1995-06-08 1996-12-12 Danfoss As Hydraulischer Kreiskolbenmotor

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2221183A1 (de) * 1972-04-29 1973-11-08 Zahnradfabrik Friedrichshafen Hydraulikpumpe oder -motor, insbesondere fuer hydrostatische lenkeinrichtungen von kraftfahrzeugen
DE19520402A1 (de) * 1995-06-08 1996-12-12 Danfoss As Hydraulischer Kreiskolbenmotor
DE19520402C2 (de) * 1995-06-08 1999-01-21 Danfoss As Hydraulischer Kreiskolbenmotor

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