AT289325B - Verfahren und Anlage zur Erzeugung von Flachglaskristallgut - Google Patents

Verfahren und Anlage zur Erzeugung von Flachglaskristallgut

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AT289325B
AT289325B AT703968A AT703968A AT289325B AT 289325 B AT289325 B AT 289325B AT 703968 A AT703968 A AT 703968A AT 703968 A AT703968 A AT 703968A AT 289325 B AT289325 B AT 289325B
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Austria
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glass
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plant
ribs
production
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AT703968A
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Inventor
Mikhail Ivanovich Kozmin
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Zd Avtosteklo
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Anlage zur Erzeugung von Flachglaskristallgut 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und das die Nutenteilung mindestens 5 mm beträgt. 



   Die erfindungsgemäss vorgesehenen Rippen haben einen andern Zweck als die eingangs erwähnten Bewehrungsgitter, da erfindungsgemäss die Notwendigkeit entfällt, auf dem Glasband vor seinem Einlaufen auf Rollen ein Bewehrungsgitter zu haben. Die erfindungsgemäss vorgesehenen Rippen entstehen nicht durch das Erstarren des Glasbandes, sondern bei der nochmaligen Erhitzung des Glasbandes, bei welcher die Rippen vor der Hauptmasse des Glasbandes kristallisieren. 



   Erst in der Folge ist das aus gegenseitig sich schneidenden Rippen gebildete und sich verfestigende "Bewehrungsgitter" notwendig, um die Durchbiegung des sich längs Rollen bewegenden Ausgangsglases und das Anhaften der unteren Fläche des Bandes an der Oberfläche der Walzen bei den hohen Kristallisationstemperaturen zu verhindern. 



   Die auf der Unterseite des Glasbandes gebildeten Rippen vermindern seine Berührungsfläche mit den Rollen der Förderanlage und die Wahrscheinlichkeit des Anhaftens an den Rollen wird um ein Vielfaches herabgesetzt. 



   Da die Rippen auf der Unterseite des Bandes einen Mikroraum von Glasmasse mit entwickelnder Fläche darstellen, der unter andern gleichen Verhältnissen schneller als die übrige Masse die Umgebungstemperatur annimmt, so überholt der Kristallisierungsvorgang der Rippen die Kristallisierung der übrigen Masse, und wird infolgedessen durch die gebildeten Rippen die mechanische Festigkeit des Glasbandes gewährleisten. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welcher Fig. l eine schematische Gesamtansicht der   erfindungsgemässen   Anlage zeigt, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Formanlage und eine Teilansicht des Schmelz- und Kristallisationsofens in grösserem Massstab ist, Fig. 3 die Oberfläche der unteren Formwalze zeigt und Fig. 4 das Fertigband des Glaskristallgutes im Querschnitt veranschaulicht. 



   Wie Fig. l zeigt, weist die Anlage zur fortlaufenden Erzeugung von Glaskristallgut die in Übereinstimmung mit der Reihenfolge des technischen Vorganges angeordneten Vorrichtungen auf : den Schmelzofen-l-zur Herstellung von Glasmasse, die   Walzenformanlage-2-und   den Kristallisationsofen--3--mit dem   Zufuhrrollengang--4--mit   der an seinem Ende befindlichen   Schneidevorrichtung --5-- zum Aufschneiden   des Glasgutbandes in einzelne Blätter. 



   Zur Zufuhr von Glasmasse auf die Formanlage ist der Schmelzofen--l--mit der Brücke --6-- (Fig. 2) versehen, deren Breite etwas kleiner als die Länge der Walzen-7 und 8-der   Formanlage-2--.   Die Walzen-7 und   8--,   von denen Glasmasse zum   Band --9-- geformt   wird, sind mit verschiedenen Durchmessern ausgeführt und drehen sich in entgegengesetzten Richtungen. 



   Die nach ihrem Durchmesser grössere Unterwalze--7--, der unmittelbar Glasmasse zugeführt 
 EMI2.1 
 Formen der Glasmasse zum   Band-9-auf   der Unterseite des letzten die Versteifungsrippen --12-- (Fig. 4) gebildet werden. Dadurch wird die Berührungsfläche des Bandes--9--mit den   Rollen-13- (Fig. 2)   der   Förderanlage-2-um   ein Vielfaches vermindert und kann das Band an den Rollen nicht anhaften. 



   Die   Nuten--11--auf   der   Walze--7--weisen   einen Trapezquerschnitt auf, wie deutlich der Fig. 4 entnehmbar ist. Die Tiefe"h"der Nuten und ihre   Oberteilbreite"B"soll   nicht über 2 mm liegen und der   Nutenabstand "1" mindestens   5 mm betragen. 



   Die Erzeugung von Flachglaskristallgut erfolgt auf folgende Weise :
Die Glasmasse wird aus dem   Ofen--l--auf   die   Formanlage --2-- aufgegeben,   wo sie von 
 EMI2.2 
 zum Band --9- unter--3-- zur Kristallisierung der Glasmasse. Nach dem Abschluss des Kristallisierungsvorganges wird das Band--9--von der   Vorrichtung--5--in   einzelne Tafeln geschnitten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erzeugung von Flachglaskristallgut, bei welchem die Glasmasse zu einem Band EMI2.3 dass auf der Unterseite des Bandes bei seiner Bildung aus der Glasmasse wie an sich bekannt Rippen geformt werden, wonach das Glasband einer neuerlichen Erhitzung unterworfen wird, bei der die <Desc/Clms Page number 3> Rippen vor der Hauptmasse des Glasbandes kristallisieren.
    2. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Schmelzofen mit einer Brücke zur Zufuhr von Glasmasse auf eine Formanlage, die zwei Walzen mit verschiedenen Durchmessern aufweist, von denen die nach ihrem Durchmesser grössere Unterwalze mit einander EMI3.1 dass die Nuten (11) auf der Walze (7), die vor einem Tunnelofen zur Kristallisation des Glasbandes angeordnet ist, einen Trapezquerschnitt mit einer Oberteilbreite ("B") nicht über 2 mm aufweisen und dass die Nutenteilung (1) mindestens 5 mm beträgt.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.2 <tb> <tb> OE-PS <SEP> 186 <SEP> 790 <tb>
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