AT289322B - Glasschmelzwanne - Google Patents

Glasschmelzwanne

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AT289322B
AT289322B AT1128468A AT1128468A AT289322B AT 289322 B AT289322 B AT 289322B AT 1128468 A AT1128468 A AT 1128468A AT 1128468 A AT1128468 A AT 1128468A AT 289322 B AT289322 B AT 289322B
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AT
Austria
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glass melting
layer
melting tank
refractory
melt
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Application number
AT1128468A
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English (en)
Inventor
Mikhail Ivanovich Kozmin
Original Assignee
Zd Avtosteklo
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  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Glasschmelzwanne 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Umkleidung, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die feuerfeste Umkleidung eine vorzugsweise in Felder aufgeteilte Schicht aus körnigem, feuerfestem Material aufweist, die an den Wannenboden angrenzt. 



   Der Erfindung wurde die Aufgabe zugrundegelegt, eine solche Konstruktion der Glasschmelzwanne zu entwickeln, die einen längeren Betrieb der letzteren ohne Reparatur und ohne Verwendung künstlicher Kühlung ermöglicht. 



   Die zwischen der Metallschicht und dem feuerfesten Mauerwerk vorgesehene Schicht von feuerfestem körnigem Material dient dazu, das Hindurchsickern der Schmelze durch den Wannenboden infolge von Undichtheiten der Metallauskleidung zu verhindern. Sollte der Fall eintreten, dass die Schmelze durch den Wannenboden hindurchsickert, so kristallisiert sie beim Eindringen in die körnige Schicht des feuerfesten Materials unter Bildung eines Pfropfens, der das weitere Durchsickern verhindert. 



   Um die Temperatur innerhalb des körnigen Materials auf dem Niveau der oberen Temperaturgrenze der Kristallisation halten zu können und die Temperatur der bodennahen Schicht der Schmelze nicht zu senken, ist es zweckmässig, unter dem körnigen feuerfesten Material ein wärmeisolierendes schaumiges feuerfestes Material einzusetzen. 



   Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert, in welchen Fig. l eine   erfindungsgemässe   Glasschmelzwanne im   Längsschnitt'und Fig. 2   dieselbe Wanne im Schnitt längs der Linie   II-II   in Fig. l zeigt. 



   Der Boden und die Wände der Glasschmelzwanne sind aus einem feuerfesten   Mauerwerk --1--   ausgeführt. Dabei ist das Innere der Wanne mit metallischen Platten ausgekleidet, die eine Schutzschicht   --2--   bilden. Die Platten dieser Schicht können aus einem beliebigen Metall ausgeführt werden, dessen Schmelzpunkt höher als die Temperatur der Schmelze liegt,   z. B.   einer Eisen-ChromAluminium-Legierung, deren Schmelzpunkt etwas höher als 15000C liegt. 
 EMI2.1 
 Ofenarmatur (in den Zeichnungen nicht dargestellt) befestigt. 



   In dem Boden der Glasschmelzwanne sind zwischen dem feuerfesten Mauerwerk--l--und der   Schicht --2-- zusätzlich   zwei Schichten aus feuerfestem Material angeordnet. Die eine Schicht befindet sich unmittelbar unter der   Schicht--2--und   besteht aus feuerfestem körnigem Material --5--, z. B. aus Sand. Die andere Schicht aus einem schaumigen, leichten, feuerbeständigen Ziegel -6-- liegt unmittelbar zwischen dem feuerfesten Mauerwerk--l--und dem körnigen Material   c  
Beim Hindurchsickern der Schmelze durch den Boden gelangt sie in das körnige   Material--5--,   kristallisiert in diesem und bildet einen Pfropfen, der ein weiteres Hindurchsickern der Schmelze verhindert. 



   Das schaumige feuerfeste Material spielt die Rolle eines wärmedämmenden Futters und verhindert ein Absinken der Temperatur im Inneren des körnigen Materials unterhalb der oberen Grenze der Kristallisationstemperatur der Schmelze. Dadurch wird die Möglichkeit der Kristallisation der bodennahen Schichten der Schmelze in der Glasschmelzwanne ausgeschlossen. 



   Die erfindungsgemässe Glasschmelzwanne braucht keine künstliche Kühlung, weshalb es in ihr zu keiner Kristallisation der boden-und wandnahen Schicht der Schmelze nicht nur von gewöhnlichem Glas, sondern auch von glaskristallinem Material kommen kann. Dadurch wird eine gute Qualität der in diesen Glasschmelzwannen hergestellten Materialien gewährleistet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Glasschmelzwanne mit metallischem Wannenkörper aus einem Metall mit über   1400 C   
 EMI2.2 
 dass die feuerfeste Umkleidung eine vorzugsweise in Felder aufgeteilte Schicht aus körnigem, feuerfestem Material (5) aufweist, die an den Wannenboden angrenzt. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. körnigen, feuerfesten Material (5) und dem Mauerwerk (1) eine Schicht aus feuerfestem Schaummaterial (6) eingebaut ist.
AT1128468A 1968-11-20 1968-11-20 Glasschmelzwanne AT289322B (de)

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