AT288873B - Rodel - Google Patents

Rodel

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AT288873B
AT288873B AT1112367A AT1112367A AT288873B AT 288873 B AT288873 B AT 288873B AT 1112367 A AT1112367 A AT 1112367A AT 1112367 A AT1112367 A AT 1112367A AT 288873 B AT288873 B AT 288873B
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Austria
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sep
toboggan
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AT1112367A
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Johann Gasser
Original Assignee
Johann Gasser
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  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rodel 
Gegenstand der Erfindung ist eine Rodel mit kurzen, nach oben gegen die Längsmittelebene geneigten Beinen, die an ihrem bodenseitigen Ende mit seitenvertauschbaren Stahlschienen belegte Kufen aufweisen. 



   Insbesondere bei Rennrodeln ist ein verhältnismässig grosses Gewicht wünschenswert, um eine durch die Masse bedingte Wucht beim Abfahren zu erzielen, wobei der Schwerpunkt möglichst tief liegen soll. Derartige Rodelschlitten werden daher heute mit dicken, zumeist mehrschichtigen Schienen ausgestattet, wobei infolge Schrägstellung der Schlittenbeine und der im Querschnitt trapezförmigen Schienen nur eine Laufkante auf der Unterlage aufsitzt. Auf glattem, zumeist eisigem Grund, schneidet sich die Laufkante ein und ermöglicht damit eine steuerbare Lenkung des Schlittens. 



   Während auf eisiger Unterlage nur eine geringe Berührungsfläche und somit wenig Reibung vorliegt, so dass eine hohe Fahrtgeschwindigkeit zu erreichen ist, was überdies noch dadurch verstärkt wird, dass durch die Reibungswärme der Laufkante die Unterlage schmilzt und damit die Gleitfähigkeit erhöht, ist dies grundlegend anders, wenn auf hartem Schnee oder auf verschneiter Eisfläche gefahren werden muss. Hier hat dann nicht mehr die Laufkante allein mit der Unterlage Berührung, sondern auch die ganze oder wenigstens Teile der dem Boden zugekehrten Seite der Stahlschiene, wodurch die Reibung ungünstig erhöht wird, was eine merkbare Verminderung der Fahrgeschwindigkeit zur Folge hat. 



   Rennfahrer behelfen sich bisher in der Weise, dass sie auswechselbare Schienen mit unterschiedlicher Profilierung verwenden, so dass die zumeist Trapezform aufweisende Schiene mit unterschiedlichem Anstellwinkel auf dem Boden aufliegt, womit wahlweise auch die Unterfläche der Schiene steiler gestellt und damit die eigentliche Reibungsfläche vermindert wird. 



   Bei Schiern ist es bekannt, die Lauffläche zur Verminderung der Reibung mit einem Kunststoffbelag, vorzugsweise Polyäthylen, zu versehen. Hier liegt die gesamte, elastisch durchbiegbare 
 EMI1.1 
 bezug auf das Gleiten vor. Während Rodeln, vor allem Rennrodeln, fast ausschliesslich auf harter Unterlage wie Eis gefahren werden, ist die Fläche, auf der ein Schi gleiten soll, verhältnismässig weich. 



  Die Rodelkufe schneidet in die Unterlage ein und schmilzt sie teilweise, die Gleitfähigkeit damit erhöhend, die Gleitfläche des Schis, die auf der Unterlage voll aufliegt, gleitet, ohne die Unterlage in ihrer Konstitution zu ändern, über diese hinweg, wofür es notwendig ist, als Belag ein Material zu verwenden, dessen Reibung möglichst gering ist. 



   Fährt eine Rennrodel auf harter, jedoch schneebedeckter Unterlage, so sind zwei Probleme zu lösen : einmal das zur guten Führung der Kufe notwendige Einschneiden in die harte Unterlage und das möglichst reibungslose Hinweggleiten der Kufenflächen, die mit dem auf der harten Unterlage aufliegenden Schnee in Berührung kommen. 



   Es wurde nun gefunden, dass die Aufgabe dadurch gelöst werden kann, dass die laufseitigen, quer zur Längserstreckung der Rodelbeine verlaufenden Flächen der im Querschnitt trapezförmigen Stahlschienen schräg zum Boden angeordnet sind und allein mit ihrer der Längsmittelebene der Rodel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 beidseitig in zur Längserstreckung der Rodelbeine und Kufen parallelen Ebenen verlaufende Auflagen von Stahlbändern (7, 8) aufweisen, die auch die Beläge (2) umfassen, wobei die Unterkanten (4) von den Bändern (7) bzw. (8) gebildet werden.
    4. Rodel nach Anspruch 2 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, EMI3.2 sich bekannt, eine Schicht aus wärmedämmendem Material (9) angeordnet ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.3 <tb> <tb> CH-PS <SEP> 386 <SEP> 895 <SEP> OE-PS <SEP> 242 <SEP> 037 <tb> CH-PS <SEP> 412 <SEP> 671 <SEP> "Der <SEP> Wagner <SEP> und <SEP> Karosseriebauer" <tb> CH-PS <SEP> 429 <SEP> 532 <SEP> 11/1960 <SEP> ; <SEP> S. <SEP> 8. <SEP> <tb>
    OE-PS <SEP> 241 <SEP> 310 <tb>
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