AT288529B - Antriebs- und Stromübertragungseinrichtung für die Schaltarme von Scherentrennschaltern - Google Patents

Antriebs- und Stromübertragungseinrichtung für die Schaltarme von Scherentrennschaltern

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AT288529B
AT288529B AT596869A AT596869A AT288529B AT 288529 B AT288529 B AT 288529B AT 596869 A AT596869 A AT 596869A AT 596869 A AT596869 A AT 596869A AT 288529 B AT288529 B AT 288529B
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AT
Austria
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drive box
drive
power transmission
transmission device
bearing element
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AT596869A
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English (en)
Inventor
Viktor Dipl Ing Jung
Walter Ing Gubik
Original Assignee
Elin Union Ag
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


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  Antriebs-und Stromübertragungseinrichtung für die Schaltarme von Scherentrennschaltern 
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 trotz Abdeckkappen nur schwer zu schützen sind. Anderseits ist die Ausführung eines Antriebes mit einem Getriebe oder eine Ausführung nach der   österr. Patentschrift Nr. 186718   mit genauen Passarbeiten aufwendig und teuer. 



   Erfindungsgemäss wird bei einer Antriebs-und Stromübertragungseinrichtung der eingangs genannten Art jedem unteren Schaltarm ein gesondertes Lagerelement zugeordnet, welches, im Antriebskasten gelagert, im Lagerbereich mit einer Plastikmasse umpresst ist, ausserhalb des Antriebskastens eine Klemmvorrichtung für den Schaltarm besitzt, mit einer vom Inneren des Antriebskastens zugänglichen zentrischen Bohrung versehen ist, die zur Aufnahme der   Stromübertragungseinrichtung einschliesslich Stromzuführungsbolzen   dient, und welches gesonderte Lagerelement innerhalb des Antriebskastens einen Kurbelansatz trägt, an welchem eine Verbindungsstange angreift, welche die Kräfte der Ausgleichsfedern aufnimmt und welche zum gegenüberliegenden Lagerelement des zugehörigen zweiten Schaltarmes führt. 



   An Hand der Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel darstellen, soll die Erfindung näher erläutert werden. 



   Fig. 1 stellt den Antriebsteil eines Scherentrenners in der   erfindungsgemässen   Ausführung im Aufriss und mit den Schaltarmen in   der"Ein"-Stellung   dar. In Fig. 2 ist der Scherentrennerantrieb im Grundriss mit den Schaltarmen in   der"Aus"-Stellung   skizziert. Fig. 4 zeigt das gesonderte Lagerelement, welches dann in Fig. 3 mit den zugehörigen Anschlussteilen dargestellt ist. 



   Der Antrieb der unteren   Schaltarme--8--erfolgt   mittels eines Elektro-oder Druckluftantriebes vom Sockel des Scherentrenners über eine Isolierwelle und eine elastische Kupplung an der im   Antriebskasten--3--gelagerten Antriebswelle-18--mit   einer   Doppelkurbel-13--,   kardanähnlichen   Gelenken-19--,   gekröpften, mit witterungsgeschützten Federkupplungen versehenen Schaltstangen--14--, kardanähnlichen   Gelenken--15--auf   die   Speichen--17--,   welche mit den   Schaltarmen--8--mittels   der Klemmschellen--16--verbunden sind. Mit Hilfe der letztgenannten   Klemmschellen--16--kann   der Bewegungsablauf der Schaltarme eingestellt werden.

   Durch den Doppelkurbelantrieb ist der Gleichlauf der unteren und damit auch der oberen Schaltarme des Scherentrennschalters weitestgehend gewährleistet. Damit auch noch kleine Abweichungen des Schaltarmgleichlaufes ausgeglichen werden, sind innerhalb des Antriebskastens noch   Ausgleichsfedern --6-- vorhanden,   die über   Einstellschrauben --7-- an   einer Verbindungsstange   - -5-- angreifen,   welche Verbindungsstange jeweils mit zwei zu einem Schaltarmviergelenk gehörige 
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 die Nähe   der"Aus"-Stellung   zu bewegen. 



   Wie schon ausgeführt, ist erfindungsgemäss jedem unteren   Schaltarm --8-- ein   besonders ausgebildetes   Lagerelement --1--,   das in Fig. 4 allein und in Fig. 3 im Zusammenbau mit den angreifenden Bauelementen dargestellt ist, zugeordnet. Dieses Lagerelement--l--wird im   . Antriebskasten --3-- gelagert   und ist im Lagerbereich mit einer   Plastikmasse-2-umpresst,   welcher zur Verbesserung der Laufeigenschaften Molybdändisulfid beigemengt ist. An diesem Lagerelement--l--ist eine Klemmvorrichtung angeordnet, welche ausserhalb des Antriebskastens zu liegen kommt, mittels welcher durch Anziehen der   Schraube --9-- der   untere Schaltarm-8- 
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    Stromübertragung--12--   mit dem   Antriebskasten--3--leitend   verschraubt.

   Der in Aluminium-Silizium-Guss ausgeführte Antriebskasten, in Fig. 1 und 2 strichliert angedeutet, wird für die Stromübertragung direkt benutzt und enthält entsprechende Anschlusseinrichtungen. Damit können beispielsweise die Stromverbindungen, welche nach der   österr. Patentschrift Nr. 199258 inner- und   ausserhalb des Antriebskastens zur gleichmässigen Stromverteilung vorzusehen waren, entfallen. Die Klemmvorrichtung für die unteren   Schaltarme--8--und   der äussere Lagerbereich werden durch Anbringen einer   Schutzkappe --10-- gegen   grobe Witterungseinflüsse geschützt. 



   Durch die Anordnung der gesonderten Lagerelemente und die vereinfachte Ausführung des Antriebes ergeben sich folgende Vorteile : a) Die Sonderkonstruktionen mit Endkontakt, Stromübertragungseinrichtung aussen, Flanschwelle, Passarbeiten für den Zusammenbau und schwierige Einstellung entfallen ; b) durch die Anbringung der Stromübertragungseinrichtung innerhalb des Antriebskastens ist für diese Teile ein besserer Witterungsschutz gegeben, c) durch Ausführung des Antriebskastens in   Aluminium-Silizium-Guss   können die inneren und 

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 äusseren Stromverbindungen von und zu den einzelnen Schaltarmen zwecks gleichmässiger Stromverteilung entfallen ; d) beim Antrieb kann das für Einzelkurbelantrieb unbedingt erforderliche Getriebe entfallen ;

   e) die beim vorliegenden Antrieb zur Verwendung gelangenden kardanähnlichen Gelenke sind einfach herzustellen und wartungsfrei. 



   Aus vorgemachten Ausführungen ergibt sich, dass die erfindungsgemässe Antriebs-und Stromübertragungseinrichtung bei gleicher Betriebssicherheit leichter und billiger herzustellen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Antriebs-und Stromübertragungseinrichtung für die Schaltarme von Scherentrennschaltern mit zweiteiligen unteren Schaltarmen, die mit ihren Drehpunkten im Antriebskasten gelagert sind, wobei an jeder Lagerstelle eine Stromzuführungseinrichtung, vorzugsweise in Form eines in einem Federkorb drehbaren Stromzuführungsbolzens, welcher mittels einer Stromschiene leitend mit dem Antriebskasten verbunden ist, vorhanden ist, und dass innerhalb des Antriebskastens in ihrer Zugkraft einstellbare Ausgleichsfedern für den Gleichlauf der Schaltarme vorgesehen sind, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass jedem unteren Schaltarm (8) ein gesondertes Lagerelement (1) zugeordnet ist, welches im Antriebskasten (3) gelagert, im Lagerbereich mit einer Plastikmasse (2) umpresst ist,
    ausserhalb des Antriebskastens (3) eine Klemmvorrichtung für den Schaltarm (8) besitzt, mit einer vom Inneren des Antriebskastens zugänglichen zentrischen Bohrung versehen ist, die zur Aufnahme der Stromübertragungseinrichtung (4) einschliesslich Stromzuführungsbolzen (11) dient, und welches gesonderte Lagerelement (1) innerhalb des Antriebskastens einen Kurbelansatz trägt, an welchem eine Verbindungsstange (5) angreift, welche die Kräfte der Ausgleichsfedern (6) aufnimmt und welche zum gegenüberliegenden Lagerelement des zugehörigen zweiten Schaltarmes führt.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : OE-PS 185 431
AT596869A 1969-06-24 1969-06-24 Antriebs- und Stromübertragungseinrichtung für die Schaltarme von Scherentrennschaltern AT288529B (de)

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