AT288379B - Verfahren zur Herstellung von 2-(1'-H-Halogenalkayl)-Δ<2>-oxazolinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2-(1'-H-Halogenalkayl)-Δ<2>-oxazolinen

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AT288379B
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oxazolines
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ethanolamine
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Hoechst Ag
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  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   2- (1'-H-Halogenalkyl)-A -oxazolinen   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 2-   (1'-H-Halogenalkyl)-#2-oxazolinen   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in welcher
R ein Wasserstoff-, Chlor- oder Fluoratom oder eine Gruppe der Formel    CF- (CF ),   in welcher n für eine ganze Zahl von 0 bis 10 steht und
X ein Fluor- oder Chloratom bedeuten, das dadurch gekennzeichnetist. dass man Olefine der allge- meinen Formel 
 EMI1.2 
 in welcher
R und X die vorstehend genannten Bedeutungen haben, mit Äthanolamin umsetzt. 



   Es ist bereits bekannt, in 2-Stellung substituierte   A2 - Oxazoline   aus Carbonsäuren bzw. deren Derivaten durch Umsetzung mit Äthanolamin herzustellen (Seeliger, Angew. Chem. 78   [1966],   S.   913).   



  Als einfachstes Syntheseprinzip wird hier die Gasphasendehydrierung der aus Äthanolamin und der Carbonsäure bzw. dem Carbonsäureester erhaltenen ss-Hydroxyäthylcarbonsäureamide an einem Aluminiumoxyd-Kontakt bei Temperaturen von 320 bis 5750C und einem Druck von 0,5 bis 20 Torr beschrieben. 
 EMI1.3 
 wurden bereits durchJ. org. Chem. 30   [1965] S.   3729). Es wird jedoch hiebei ausgeführt, dass die gebildeten Oxazoline thermisch nur wenig stabiler als die intermediär gebildeten Imidoester sind und leicht in die entsprechenden   N-Vinylcarbonamide   umgewandelt werden. 
 EMI1.4 
 kannt. 



   Alle diese bekannten Verfahren sind relativ umständlich bzw. erfordern Ausgangsprodukte, die nicht ohne weiteres zugänglich sind. Demgegenüber stellt das   erfindungsgemässe Verfahren   eine einfache und 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wird die Reaktionswärme bevorzugt mit Hilfe eines inerten Lösungsmittels abgeführt. Die Reaktionstemperatur richtet sich deshalb auch nach der Stabilität des Produktes. 



   Als inerte Lösungsmittel kommen in erster Linie niedere halogenierte Kohlenwasserstoffe in Frage, wie beispielsweise Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff,   l, 2-Dichloräthan, Tri-'   chloräthylen oder Tetrachloräthylen. Es ist auch möglich, das eingesetzte Äthanolamin oder - wenn der Siedepunkt es erlaubt-das eingesetzte Fluorolefin im Überschuss zur Abführung der Reaktionswärme heranzuziehen. Das im Einzelfalle zweckmässigste Lösungs- bzw. Verdünnungsmittel wählt man nach der thermischen Stabilität des Endproduktes und der Abtrennbarkeit des Produktes vom Reaktionsmedium. Im Zweifelsfalle lässt sich das günstigste ReaktionsmediumanHandvonVorversuchenleicht ermitteln. Auf Grund des niedrigen Siedepunktes und der damit verbundenen leichten Abtrennbarkeit hat sich vor allem Methylenchlorid als Lösungsmittel besonders bewährt. 



   Die Verfahrensprodukte sind zum Teil bekannte Verbindungen. Die 2-   (l'-H-Fluoralkyl-A 2 -oxa-   zoline sind leicht mitPersäuren polymerisierbar und liefernpolymerisate, die zur Hydro- und Oleophobierung von Fasermaterialien geeignet sind. 
 EMI2.2 
 ren in eine Lösung von 368 g (6 Mol) Äthanolamin in 1000 ml Methylenchlorid eingeleitet. Die Innentemperatur steigt, bis das Lösungsmittel unter   Rückfluss   siedet.

   Die Einleitungsgeschwindigkeit wird so bemessen, dass an einem mit    Aceton/C02   beschickten Kühlfinger ein möglichst geringer   Rückfluss   auftritt.Die erhaltene Reaktionsmischung wird 4mal mit je 200 ml Wasser ausgeschüttelt und die organische 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
    7 gVorlauf, Kpso 25gef. : C 31, 75%   H   3, 730/0   F   40, 2%     ber. :   C 31, 9% H 3, 8% F 40, 2%. 



   Beispiel 2 : In eine Mischung von 100 g   (1, 64 Mol)   Äthanolamin und 500 ml Methylenchlorid werden unter starkem Rühren 100 g (0, 286 Mol)   Perfluorhepten-1   innerhalb 2 h zugetropft. Die Mischung wird erst mit Wasser, dann mit Natriumcarbonatlösung   (5%)   und wieder mit Wasser ausgeschüttelt. Die organische Phase wird destilliert. 



   Ausbeute : 67,75 g (64%)   2-(1-H'-Perfluorhexyl)-#2-oxazolin, Kp 12,5 78 bis 81 C.   



   Beispiel 3 : 245 g (2,5 Mol) 1,1-Difluor-2-chlor-äthylen werden, wie unter Beispiel 1 be- 
 EMI2.6 
 ben, mit Äthanolamin (183 g ; 3 Mol) umgesetzt. 



   Man erhält 192 g   (62tao)     2-Dichlormethyl-#2-oxazolin,   Kp 17   930C.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von 2- (l'-H-Halogenalkyl)-A-oxazolinen der allgemeinen Formel EMI2.7 in welcher EMI2.8 <Desc/Clms Page number 3> n für eine ganze Zahl von 0 bis 10 steht, und XeinChlor-oderFluoratombedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Olefine der allgemeinen Formel R-CX=CF. (II) EMI3.1 Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man in Gegenwart eines Lö-sungsmittels oder Verdünnungsmittels arbeitet.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel einen niederen halogenierten Kohlenwasserstoff verwendet.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei etwa 0 bis etwa 1200C durchführt. EMI3.2 setzung bei etwa 20 bis etwa 600C durchführt.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung bei etwa 35 bis etwa 450C durchführt.
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