AT287406B - Zündkerzenstecker - Google Patents

Zündkerzenstecker

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Publication number
AT287406B
AT287406B AT58269A AT58269A AT287406B AT 287406 B AT287406 B AT 287406B AT 58269 A AT58269 A AT 58269A AT 58269 A AT58269 A AT 58269A AT 287406 B AT287406 B AT 287406B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spark plug
capacitor
sep
ignition
plug
Prior art date
Application number
AT58269A
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English (en)
Inventor
Heinz Ing Baur
Original Assignee
Heinz Ing Baur
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Publication date
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zündkerzenstecker 
Die Erfindung betrifft einen Zündkerzenstecker mit einem, den   Zündkabel-und   den
Zündkerzenanschluss aufnehmenden Isolierkörper und einer diesen umschliessenden und am Masseteil des Zündkerzensitzes anliegenden metallischen Steckerhülse. 



   Derartige geschirmte Zündkerzenstecker finden heute allgemein bei Hochleistungsmotoren
Verwendung. Durch eine Vielzahl von den Zündkerzen vorgeschalteter Widerstände, insbesondere durch den vom Überschlagverteiler hervorgerufenen grossen Widerstand, müssen die bekannten Zündanlagen spannungsmässig überbemessen sein, ohne dass dadurch die Zündleistung verbessert wird. Da bekannt ist, dass die Zündung und Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches unter anderem ganz wesentlich von der Energie des Zündfunkens abhängt, ist bereits vorgeschlagen worden, den Zündfunken durch einen parallel zur Zündfunkenstrecke geschalteten Kondensator zu verstärken. Bei einer bekannten Ausführungsform (deutsche Patentschrift Nr. 423057) ist die Anschlussmutter der Zündkerze ohne besonderen Stecker mit der Anschlussklemme des Zündstromkabels verbunden.

   Ausserdem ist die Anschlussmutter der Zündkerze mit einer Kondensatorelektrode eines darüber angeordneten Kondensators verbunden, dessen andere Kondensatorelektrode sich über Metallbügel an den Zündkerzensitz anlegt. 



   In ähnlicher Weise sind bei einer andern bekannten Ausführungsform (Schweizer Patentschrift Nr. 96745) die Anschlussmuttern mehrerer Zündkerzen gemeinsam an eine Elektrode eines Kondensators angeschlossen, während die andere Elektrode mit der Masse verbunden ist. 



   Weiterhin ist es bekannt (deutsche Patentschrift Nr. 386273), zur Bildung eines parallel zur Zündfunkenstrecke geschalteten Kondensators das Zündkerzenkabel als kapazitives Kabel auszubilden. 



   Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln einen parallel zur Zündfunkenstrecke geschalteten Kondensator zu schaffen, welcher möglichst nahe an der Zündfunkenstrecke angeordnet ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zur Erhöhung der Zündenergie der Stecker selbst als ein parallel zur Funkenstrecke an der Zündkerze geschalteter Kondensator ausgebildet ist. In einer erfindungsgemässen Ausführungsform besteht der eine Teil des Kondensators aus einer elektrisch leitenden Auflage, wie Metallfolie, Metallaufdampfung bzw. aus einem Einsatz wie Rohr, auf dem bzw. in dem aus Isoliermaterial gebildeten Buchsenmantel, wobei die Auflage bzw. der Einsatz leitend mit der die Anschlussmutter der Zündkerze aufnehmenden Anschlussbüchse verbunden ist, während der andere Teil des Kondensators aus einer die Auflage bzw. den Einsatz isolierend umschliessenden und sich am Masseteil des Zündkerzensitzes anlegenden elektrisch leitenden Steckerhülse gebildet ist. 



   Vorzugsweise ist der parallel zu den Zündkerzenelektroden geschaltete Kondensator bei einem im Stecker angeordneten Entstörungswiderstand in Richtung des Zündstromes hinter diesen geschaltet. Die Kapazität des Kondensators ist dabei in Abhängigkeit von der Leistung der den Zündstrom liefernden Stromquelle und dem Elektrodenabstand der Mittel-und Masseelektrode der Zündkerze bemessen. 



   Auf diese Weise sind die Metallteile des Steckers durch sinnvolle Anordnung und Formgebung selbst zu einem Kondensator ausgebildet, so dass ohne zusätzlichen Materialaufwand durch die bisher verwandten Materialien Metall und Kunststoff ein Kondensator von hoher Kapazität geschaffen ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Erfindungsgedanke, der die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zulässt, ist an Hand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen näher erläutert. Es   zeigt : Fig. 1   eine schematische Darstellung des Erfindungsgedankens in Form eines Schaltbildes und Fig. 2 die Ausbildung des Zündkerzensteckers als Kondensator. 



   Der durch die Zündstromzuleitung --10-- von dem nicht weiter dargestellten Zündapparat herangeftihrte Zündstrom wird an die   Mittelelektrode--l--gemäss Fig. l   weitergeleitet und tritt von 
 EMI2.1 
 damit parallel zur Mittelelektrode--l--und zur Masseelektrode--2--ein Kondensator--C-geschaltet, der einerseits mit der   Zündstromzuleitung-10-und   anderseits mit der   Masse-4-   verbunden ist. Die dem Zündstrom vorauseilende Spannung lädt den Kondensator-C-auf. Dabei kommt es zu einer Phasenverschiebung, so dass Spannung und Zündstrom fast gleichzeitig an der Mittelelektrode ankommen. Beim Übertritt des Lichtbogens von der Mittelelektrode--l--zur   Masseelektrode --2-- über   die   Funkenstrecke --3-- kommt   es zu einer kapazitiven Entladung hoher Stromstärke und Leistung.

   Durch den wie aus einem Speicher aus dem Kondensator--C-abgeleiteten Zündstrom wird die Intensität des Zündfunkens erhöht, was sich optisch darin äussert, dass der Lichtbogen an den beiden Elektroden,--1, 2-- breiter und heller wird als bei Fortfall des Kondensators--C--. Die Steigerung der Intensität des Zündfunkens wirkt sich besonders günstig aus auf die Verbrennung, diese erfolgt rückstandsloser auch bei schlechter Gemischaufbereitung und starker Verschmutzung und Verbleiung der Zündkerzen, insbesondere aber bei fetter werdendem Kraftstoff-Luft-Gemisch, beispielsweise beim sprunghaften Anstieg der Motorendrehzahl und dem damit verbundenen Absinken der erzeugten Zündspannung. 



   Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 zeigt den Zündkerzenstecker--11 bis 18-und die   Zündkerze--l   bis 9--. Die Zündkerze besteht üblicherweise aus der   Anschlussmutter--9--,   dem   Anschlussbolzen--8--,   der leitenden Einschmelzmasse--7--, dem Isolator--6--, dem an der 
 EMI2.2 
 



   Der durch den   Anschlussdom-11-mit   der Zündstrtomleitung --10-- elektrisch verbundene Zündkerzenstecker besteht aus dem das Anschlusskabel aufnehmenden   Kabelhalter--12--aus   Isoliermaterial, der leitend die Anschlussmutter --9-- der Zündkerze fassenden Anschlussbüchse 
 EMI2.3 
    --18-- gehaltenen--16--   elektrisch leitend mit der   Anschlussbüchse--13--verbunden   ist. Die dieser Kondensatorhälfte zugeordnete andere Kondensatorhälfte ist durch die metallische Steckerhülse --17-- gebildet, welche räumlich und elektrisch parallel zur   Auflage--15--bzw.   zu dem Einsatz verläuft und von dieser bzw. von diesem durch Isolation getrennt ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zündkerzenstecker mit einem den   Zündkabel-und   den Zündkerzenanschluss aufnehmenden Isolierkörper und einer diesen umschliessenden und am Masseteil des Zündkerzensitzes anliegenden 
 EMI2.4 
 Stecker als ein parallel zur Funkenstrecke an der Zündkerze geschalteter Kondensator (C) ausgebildet ist. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. des Kondensators (C) aus einer elektrisch leitenden Auflage (15), wie Metallfolie, Metallaufdampfung bzw. aus einem Einsatz wie Rohr auf dem bzw. in dem aus Isoliermaterial gebildeten Buchsenmantel (14) besteht, wobei die Auflage (15) bzw. der Einsatz leitend mit der die Anschlussmutter (9) der Zündkerze (1 bis 9) aufnehmenden Anschlussbüchse (13) verbunden ist, während der andere Teil des <Desc/Clms Page number 3> Kondensator (C) aus einer die Auflage (15) bzw. den Einsatz isolierend umschliessenden und sich am Masseteil des Zündkerzensitzes anliegenden elektrisch leitenden Steckerhülse (17) gebildet ist. EMI3.1 der parallel zu den Zündkerzenelektroden (1, 2) geschaltete Kondensator (C) bei einem im Stecker angeordneten Entstörungswiderstand in Richtung des Zündstromes hinter diesen geschaltet ist.
    EMI3.2 die Kapazität des Kondensators (C) in Abhängigkeit von der Leitung der den Zündstrom liefernden Stromquelle und dem Elektrodenabstand der Mittel- und Masseelektrode (1, 2) der Zündkerze (1 bis 9) bemessen ist.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI3.3 <tb> <tb> CH-PS <SEP> 96745 <SEP> DT-PS <SEP> 423057 <SEP> <tb> DT-PS <SEP> 386 <SEP> 273 <SEP> <tb>
AT58269A 1969-01-20 1969-01-20 Zündkerzenstecker AT287406B (de)

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