AT286372B - Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Übertragungskanales auf seinen Nachrichteninhalt, insbesondere einer Fernsprechleitung auf ihren Gesprächszustand - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Übertragungskanales auf seinen Nachrichteninhalt, insbesondere einer Fernsprechleitung auf ihren Gesprächszustand

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AT286372B
AT286372B AT155866A AT155866A AT286372B AT 286372 B AT286372 B AT 286372B AT 155866 A AT155866 A AT 155866A AT 155866 A AT155866 A AT 155866A AT 286372 B AT286372 B AT 286372B
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AT
Austria
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message content
monitoring
transmission channel
telephone line
circuit arrangement
Prior art date
Application number
AT155866A
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English (en)
Inventor
Geza Ing Beszedics
Heinz Loreck
Original Assignee
Standard Telephon & Telegraph
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Description


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  Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Übertragungskanales auf seinen Nachrichteninhalt, insbesondere einer Fernsprechleitung auf ihren Gesprächszustand 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Überwachung eines übertragungskanales auf seinen Nachrichteninhalt, insbesondere einer Fernsprechleitung auf ihren Gesprächzustand, wobei zwischen Sprache und den einzelnen Hörzeichen unterschieden wird. 



   Bekannte Schaltungsanordnungen zur Überwachung des Nachrichtengehaltes eines Übertragungskanales bewerten das mit dem höchsten Gewichtsfaktor gekennzeichnete, wegen Störkomponenten jedoch stark verkleinerte Frequenzband innerhalb des verfügbaren Nachrichtenkanales. Liegen innerhalb oder unterhalb dieses Nachrichtenkanales eine oder mehrere nicht als Nachrichteninhalt zu wertende, periodisch auftretende Hörzeichenfrequenzen, so wird wegen der Oberwellen derselben ein nicht vorhandener Nachrichtengehalt selbst trotz Anwendung relativ komplizierter, und daher aufwendiger, Filter vorgetäuscht, so dass die einwandfreie Funktion einer solchen bekannten Einrichtung nicht sichergestellt ist. Ausserdem wird bei dieser Anordnung das zur Bewertung verwendete Frequenzband infolge der Filterwirkung wesentlich eingeschränkt. 



   Bei der zur Zeit bei der österreichischen Postverwaltung angewandten Störschleifenüberwachungseinrichtung müssten nun für jede auch gleichzeitig auftretende Signalfrequenz Empfangsfilter vorgesehen werden, um Mehrfachfrequenzsignale als solche erkennbar zu machen und deren Missdeutung als Sprache zu verhindern. Dies bedingt aber einen erheblichen Aufwand an teuren Filtern und ist ausserdem mit dem oben erwähnten Nachteil verbunden, keine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. 



   Die Erfindung hat den Zweck, diese Nachteile zu vermeiden, indem sie an Stelle der zur Bewertung im Frequenzmassstab dienenden aufwendigen Mehrfachfilter eine Kombination von frequenz-und zeitabhängigem Tonfolgeablauf zur komplexen Auswertung heranzieht. 



   Bei zwei Arten von Hörzeichen muss die Bewertung unterdrückt werden :
1. Monofrequente Hörzeichen beliebiger Impulsbreite und-folge, wie   z. B.   in der Telephonie das Wählzeichen, das Besetztzeichen, das Freizeichen, und das Aufschaltezeichen. 



   2. Zusammengesetzte Hörzeichen mehrerer Frequenzen in zeitlich bestimmter Reihenfolge bestehend aus einer bestimmten Anzahl von Frequenzen   f1   bis fn, deren Zeitensumme konstant ist, gefolgt von einer Pause, die eine minimale Länge aufweisen muss, wie   z. B.   in der Telephonie das Hinweiszeichen   (SIT-"special   information tone") bestehend aus drei nacheinander erklingenden Tönen verschiedener Frequenz. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung eine Schaltungsanordnung anzugeben, durch die ein übertragungskanal auf seinen Nachrichteninhalt, insbesondere eine Fernsprechleitung auf ihren Gesprächszustand überwacht werden kann, wobei die Nachteile der bekannten Anordnungen vermieden werden sollen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass in einem Überwachungsstromkreis ein Breitbandverstärker, ein Gleichrichter, ein mit einem oder mehreren Sperreingängen versehener Gleichspannungsverstärker und eine Auswerteeinrichtung, z. B. Relais, Transistoren   od. dgl.,   

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 hintereinander geschaltet sind, wobei zumindest ein mit dem Eingang des überwachungsstromkreises verbundener, gegenüber einer jeweils einem speziellen Nachrichteninhalt zugeordneten Frequenz,   z.

   B.   einzelnen Hörzeichenfrequenzen, selektiver Kanal an je einen Sperreingang des Gleichspannungsverstärkers geschaltet ist, so dass die Freigabe der dem auszuwertenden Nachrichteninhalt (Gesprächszustand) entsprechenden, zeitlich verzögerten Anzeige nur im hörzeichenfreien Zustand des übertragungskanales erfolgt. 



   Der. dadurch zwangsläufig verlängerte Betrachtungszeitraum ist für praktisch alle vorkommenden Fälle nur ein Bruchteil der Auswerte-Vorgabezeit und deshalb kein Nachteil. 



   Die Erfindung wird nun an Hand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles für die Überwachung einer Fernsprechleitung auf ihren Gesprächsinhalt erläutert : 
 EMI2.1 
 sowie aus zwei selektiven Sperrkanälen für die Frequenz   f1     z. B.   450 Hz und die Frequenz f2   z. B.   



  950 Hz. 



   Der Frequenzgang des   Breitbandverstärkers--VI--ist   vorteilhafterweise so ausgelegt, dass der Durchlassbereich das Frequenzband der maximalen Sprachenergie erfasst (zirka 400 bis 2000 Hz). 



   Dem Breitbandverstärker ist eine   Schwellwertgleichrichterstufe--Gl--nachgeschaltet.   Die gleichgerichtete Spannung wird einem   Gleichspannungsverstärker --V2-- mit   integrierendem Charakter zugeführt. Im Ausgang des Gleichspannungsverstärkers liegt ein zweikontaktiges   Schutzrohrkontaktrelais--R--,   dessen   Kontakt--r--zur   Auswertung dient. 



   Ein selektiver Kanal mit einer Serienschaltung eines   BandfUters-Fl-für   die Frequenz 450 Hz, eines   Verstärkers--V3--und   eines   Gleichrichters--G2-hat   die Aufgabe, die 450 Hz Hörzeichenfrequenz zu erkennen und durch Anlegen einer Spannung am   Sperreingang--Sl--den     Gleichspannungsverstärker--V2--zu   sperren, so dass für die Dauer eines auftretenden 450 Hz Tones eine Fehlbewertung als Sprache verhindert wird. 



   Ein weiterer selektiver Kanal mit dem   Bandsslter-Fl--für   die Frequenz von 950 Hz (erster Ton des SIT-Zeichens) und dem   Verstärker--V4--steuert   einen monostabilen Multivibrator --MV--, dessen Ausgangsspannung an den   Sperreingang--S2--angelegt   wird und den   Gleichspannungsverstärker -- V2-- für   die Dauer eines SIT-Zeichens (l sec) sperrt, wodurch die Fehlbewertung eines SIT-Zeichens als Sprache verhindert wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zur Überwachung eines übertragungskanales auf seinen Nachrichteninhalt, insbesondere einer Fernsprechleitung auf ihren Gesprächszustand,   d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet, dass in einem Überwachungsstromkreis ein Breitbandverstärker   (VI),   ein Gleichrichter (G1), ein mit einem oder mehreren Sperreingängen   (Sl, S2)   versehener Gleichspannungsverstärker (V2) und eine Auswerteeinrichtung (R), z. B. Relais, Transistoren od. dgl., hintereinander geschaltet sind, wobei zumindest ein mit dem Eingang des Überwachungsstromkreises verbundener, gegenüber einer jeweils einem speziellen Nachrichteninhalt zugeordneten Frequenz,   z.

   B.   einzelnen Hörzeichenfrequenzen, selektiver Kanal an je einen Sperreingang (Sl, S2) des Gleichspannungsverstärkers (V2) geschaltet ist, so dass die Freigabe der dem auszuwertenden Nachrichteninhalt (Gesprächszustand) entsprechenden, zeitlich verzögerten Anzeige nur im hörzeichenfreien Zustand des übertragungskanales erfolgt. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. selektiven Kanal jeweils ein Bandfilter (F1), ein Verstärker (V3) und ein weiterer Gleichrichter (G2) angeordnet sind, so dass bei Auftreten eines Hörzeichens einer bestimmten Frequenz (fl) der Gleichspannungsverstärker (V2) während der Dauer des Hörzeichens gesperrt werden kann. EMI2.3 selektiven Kanal jeweils ein weiteres Bandfilter (F2), ein weiterer Verstärker (V4) und ein monostabiler Multivibrator (MV) angeordnet sind, so dass bei Auftreten eines Hörzeichens beginnend mit einer bestimmten Frequenz (f2) der Gleichspannungsverstärker (V2) während einer durch die Dimensionierung des Multivibrators bestimmten Zeitspanne gesperrt werden kann.
AT155866A 1966-02-21 1966-02-21 Schaltungsanordnung zur Überwachung eines Übertragungskanales auf seinen Nachrichteninhalt, insbesondere einer Fernsprechleitung auf ihren Gesprächszustand AT286372B (de)

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