AT2858U1 - Heizeinsatz eines offenen kamins in gusseisenkonstruktion - Google Patents

Heizeinsatz eines offenen kamins in gusseisenkonstruktion Download PDF

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AT2858U1
AT2858U1 AT0033298U AT33298U AT2858U1 AT 2858 U1 AT2858 U1 AT 2858U1 AT 0033298 U AT0033298 U AT 0033298U AT 33298 U AT33298 U AT 33298U AT 2858 U1 AT2858 U1 AT 2858U1
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Ulrich Brunner Ofen Und Heizte
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  • Incineration Of Waste (AREA)

Abstract

Heizeinsatz (11) eines offenen Kamins in Gußeisenkonstruktion, mit einem Brennraum (13), der mit Ausnahme einer offenen Vorderseite (24) durch Seitenwände seitlich geschlossen ist und außerdem eine geschlossene Bodenkonstruktion (15) und eine einen Abgasdurchlaß (22) aufweisende obere Decke (21) aufweist. Dabei mündet in den Brennraum (13) wenigstens eine Luftdüse (30), die mit einem in den Heizeinsatz integrierten Luftkanal verbunden ist, der seinerseits mit einem Ansaugstutzen (31) zum Anschluß einer externen Luftkanalinstallation versehen ist.

Description


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  Die Neuerung bezieht sich auf einen Heizeinsatz eines offenen Kamins in Gusseisenkonstruktion, mit einem Brennraum, der mit Ausnahme einer offenen Vorderseite durch Seitenwände seitlich geschlossen ist und ausserdem eine geschlossene Bodenkonstruktion und eine einen Abgasdurchlass aufweisende obere Decke aufweist. 



  Der übliche offene Kamin entnimmt die Verbrennungsluft durch seine offene Vorderseite aus dem Zimmer, das sich die Luft durch Undichtigkeiten wie Ritzen an Fenstern und Türen aus der Umgebung wieder holt. Hierdurch entsteht ein ständiger Kaltluftzug. Bei gut abgedichteten Zimmern oder bei mässigem Kaminzug schlägt gelegentlich auch die 
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 offene Kamin-Vorderseite in vielen Fällen unerwünscht, ausserdem ist der rauchfreie Betrieb auch durch eine   solche Aussenluftzuführung   noch nicht gesichert. 

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 Durch die Neuerung soll der Raumluftaustausch weiter begrenzt und zugleich der Brennvorgang optimiert werden. 



  Dies wird gemäss der Neuerung dadurch erreicht, dass in den Brennraum wenigstens eine Luftdüse mündet, die mit einem in den Heizeinsatz integrierten Luftkanal verbunden ist, der seinerseits mit einem Ansaugstutzen zum Anschluss einer externen Luftkanalinstallation versehen ist. Die Verbrennungsluft kann also von aussen angesaugt werden und wird   zielgerichtet   in den Brennraum gerichtet, wo sie eine verbesserte und gleichmässige Verbrennung bei sicherem und rauchfreiem Betrieb ergibt, während gleichzeitig der Raumluftaustausch verringert ist mit dem Erfolg der Energieerspamis. Insbesondere ist es zweckmässig, wenn die Düsen, insbesondere Schlitzdüsen oder Reihen von Punktdüsen, entlang dem an die offene Vorderseite anschliessenden Rand des Brennraums verlaufen und in diesen gerichtet sind.

   Der Luftkanal selbst weist vorzugsweise ein   Drossel- und Verschlussventil   auf, mit dessen Hilfe die Verbrennungsluftzufuhr gesteuert werden kann und im Fall, dass der Kamin ausser Betrieb ist, auch vollständig gesperrt werden kann. 



  Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen : 
Fig. 1 eine Vorderansicht eines einen Brennraum enthaltenden Heizeinsatzes mit abgenommener Blende ;
Fig. 2 eine perspektivische Schrägansicht des Heizeinsatzes mit aufgesetzter Blende, mit einem ausgebrochenen Teil zur Ermöglichung der Durchsicht ;
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch den Heizeinsatz von Fig. 1 in einer Ebene 111-111, mit im Vergleich zu Fig. 2 abgewandelter Blende ;
Fig. 4 den Heizeinsatz in Seitenansicht ;
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Heizeinsatz, wobei im Bereich des vorderen Rands des
Brennraums der Deckenbereich aufgeschnitten ist und ein darunter sichtbarer
Luftkanal geschnitten dargestellt ist. 

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  In Fig. 1 ist ein Heizeinsatz   11 eines offenen Kanins dargestellt,   der durch vorderseitige Anbringung einer aus drei Streifenbacken bestehen dekorativen Zierblende 12 im wesentlichen das in Fig. 2 gezeigt Aussehen erhält. Die Zierblende 12 kann unter verschiedenen Mustern   unterschiedlicher geschmacklicher Ausbildung gewählt werden.   



  Sie hat die Form eines umgekehrten U oder eines stehenden Tores. 



  Den Kern des Heizeinsatzes bildet ein Brennraum 13, der etwa die Form eines stehenden Halbzylinders hat. Der dargestellte Heizeinsatz 11 besteht überwiegend aus Gusseisen, der Brennraum 11 ist jedoch an seinen zylindrischen Wandteilen mit einer Schamotteschicht 14 oder eine Gusseinhängeplatte ausgekleidet, die aus optischen Gründen ein Mauersteindekor aufweist. An der Unterseite hat der Brennraum 13 eine geschlossene Bodenkonstruktion 15 mit einem herausnehmbaren Aschekasten 16 (Fig. 



  3), und an der Oberseite weist er eine Decke 21 auf, in der sich ein Abgasdurchlass 22 mit einer verstellbaren Abgas-Drosselklappe 23 befindet. An der Vorderseite, zwischen den Schenkeln der   U-förmigen   Zierblende 12, hat der Brennraum 13 eine offene Vorderseite. 



  Im durch die Zierblende 12 abgedeckten Bereich verläuft um drei Seiten der offenen Vorderseite 24 herum ein Luftkanal 29, nämlich beim beschriebenen Beispiel entlang den beiden Seitenrändern und entlang dem oberen Rand der Vorderseite 24. Der Luftkanal weist Düsen 30 auf, die so orientiert sind, dass aus dem Luftkanal 29 durch diese Düsen 30 austretende, in Fig. 1 durch Pfeile angedeutete Luftstrahlen in den Brennraum 30 gerichtet sind. In der Zeichnung sind Punktdüsen in relativ dichter Folge eingezeichnet, an deren Stelle sind jedoch auch andere Düsenformen und-anordnungen möglich, beispielsweise Schlitzdüsen oder grössere Düsen in grösseren Abständen. 



  Der dargestellte Luftkanal 29 hat einen   unregelmässig polygonalen   Querschnitt, der auf die Düsen zu konvergiert und hierdurch der Blende, die gemäss Fig. 2 ein an jedem Schenkel abgerundetes, nach innen zum Brennraum zu konvergierenden Profil aufweist, Raum gibt. 



  An den unteren Enden der seitlichen Schenkel des Luftkanals 29 sitzt jeweils eine   zylinderförmige   Anschlussmuffe 31, die zwei Funktionen erfüllt, nämlich dient sie einer- 

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 seits als Ansaugstutzen zum   Anschluss     einer in de; Zeichnung   nicht dargestellten externen Zuluftkanalinstallation und ist sie ausserdem jeweils mit einer kreisförmigen Drosselklappe 32 versehen, die durch Verdrehen um eine entlang ihrem horizontalen Durchmesser verlaufende Querachse den Luftdurchsatz sperrt, drosselt oder freigibt. Die Anschlussmuffen 31 sind dicht mit den Unterseiten der vertikalen Schenkel des Luftkanals 29 verbunden. 



  Der Verstellung der beiderseitigen Drosselklappen 32 dient ein gemeinsamer Verstellbügel 37, der-in seiner einen Arbeitsstellung parallel zu einem ortsfesten   Zierbügel38-   an Schwenkhebeln 39 sitzt, die jeweils mit einem Ende über den die Verdrehungsachse der Klappe 32 darstellenden Durchmesser dieser Klappe verlaufen, mit dieser jeweils fest verbunden sind und bei 40 in der Wand der Anschlussmuffe 31 gelagert sind. Der Verstellbügel 37 ist ebenso wie der Zierbügel 38 bogenförmig gestaltet und kann bei der dargestellten   Ausführung - anders als   der Zierbügel 38 - nach oben verschwenkt werden, wodurch die Drosselklappen 32 geschlossen werden. 



  Bei der dargestellten Ausführung ist vorgesehen, dass beide Anschlussmuffen 31 an die externe Zuluftkanalinstallation angeschlossen werden. Sofern es jedoch Probleme bei der Zuluftkanalinstallation gibt, kann eine der Anschlussmuffen 31 auch an ihrer Unterseite durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Verschlussdeckel verschlossen werden, so dass der Luftkanal 29 nur von einer Seite her mit Frischluft versorgt wird. 



  Schliesslich ist auch noch die Modifikation möglich, dass nur auf einer Seite eine Anschlussmuffe vorhanden ist. 



  Die externe Luftkanalinstallation hat beispielsweise eine Ansaugstelle über ein Gitter an der Aussenseite der Gebäude-Aussenwand. Die Verbrennungsluft für den offenen Kamin wird somit von aussen angesaugt und der Brennraum 13 nimmt seinerseits nur relativ wenig Luft durch die offene Vorderseite 24 aus dem Raum auf. Durch die gezielte Verbrennungsluftzuführung wird eine weitgehend vollständige Verbrennung des Brennguts erreicht und durch die Möglichkeit des Anschlusses an die externe Zuluttkanalinstallation wird das ständige Einsickern von Kaltluft in den Raum deutlich vermindert, ohne dass der Brennraum und die Flamme beispielsweise durch trennende Scheiben oder dergleichen abgeschirmt sein müssen.

Claims (11)

  1. Ansprüche 1. Heizeinsatz (11) eines offenen Kamins in Gusseisenkonstruktion, mit einem Brennraum (13), der mit Ausnahme einer offenen Vorderseite (24) durch Seitenwände seitlich geschlossen ist und ausserdem eine geschlossene Boden- konstruktion (15) und eine einen Abgasdurchlass (22) aufweisende obere Decke (21) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass in den Brennraum (13) wenigstens eine Luftdüse (30) mündet, die mit einem in den Heizeinsatz (11) integrierten Luftkanal (29) verbunden ist, der seinerseits mit einem Ansaug-stutzen (31) zum Anschluss einer externen Luftkanalinstallation versehen ist.
  2. 2. Heizeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdüse (n) aus einer oder mehreren Schlitzdüsen besteht/bestehen, die entlang Wand- bereichen des Brennraums (13) in dessen Seitenwand/Seitenwänden gebildet ist/sind.
  3. 3. Heizeinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftdüse (n) (30) aus einer oder mehreren Reihen von Punktdüsen besteht/bestehen, die entlang Wandbereichen des Brennraums (13) in dessen Seiten- wand/Seitenwänden angeordnet sind.
  4. 4. Heizeinsatz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitz- düsen oder Reihen von Punktdüsen (30) entlang dem in den Heizeinsatz integrierten Luftkanal (29) gebildet sind, der an der Aussenseite der Seiten- wand/Seitenwände und/oder der Bodenkonstruktion (15) und/oder der Decke (21) entlangläuft.
  5. 5. Heizeinsatz nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzdüsen oder Reihen von Punktdüsen (30) entlang dem an die offene Vorderseite (24) anschliessenden Rand des Brennraums (13) verlaufen und in diesen gerichtet sind.
  6. 6. Heizeinsatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der in den Heizein- <Desc/Clms Page number 6> satz (11) integrierte Luftkanal (29) rohrförmig in Form dreier rechtwinklig aneinander anstossender Kanalteil an der Aussenseite der Seitenwand und der Decke (21) verlegt ist und an wenigstens einem der unteren Enden der Seiten- wand-Kanalteile den Ansaugstutzen (31) und ein Drossel- und Verschlussventil (32) aufweist.
  7. 7. Heizeinsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (29) beiderseits Anschlussstutzen (31) und Verschlussventile (32) aufweist und die beiden Verschlussventile durch einen gemeinsamen Steuergriffhebel (37) verstellbar sind.
  8. 8. Heizeinsatz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (29) an einem Ende einen Anschlussstutzen (31) für eine Zuluftleitung hat und am anderen Ende dicht abgeschlossen ist.
  9. 9. Heizeinsatz nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftkanal (29) durch eine entlang wenigstens zwei Seitenrändern der offenen Vorderseite (24) verlegte Blende (12) abgedeckt ist.
  10. 10. Heizeinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass er ein rostloser Heizeinsatz (11) mit herausnehmbarem Aschekasten ist.
  11. 11. Heizeinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand des Brennraums nach innen zu mit eingemörtelten Schamotte- streifen (14) belegt ist.
AT0033298U 1998-05-20 1998-05-20 Heizeinsatz eines offenen kamins in gusseisenkonstruktion AT2858U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114402168A (zh) * 2019-07-17 2022-04-26 索罗品牌有限责任公司 带火花熄灭器的可燃燃料燃烧炉

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