AT395649B - Kaminkopf fuer luft-abgas-kamine - Google Patents

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Description

AT 395 649 B
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kaminkopf für Luft-Abgas-Kamine, die den angeschlossenen Feuerstätten Verbrennungsluft über mindestens einen Zuluftschacht zuführen und die Abgase üb» mindestens einen Abgasschacht abführen, wobei im Kaminkqpf der jeweilige Abgasschacht über ein Abgasiohr höher als der jeweilige Zuluftschacht mündet, der über eine Zwischenkammer mit einem üb» dies» angeordneten Luftzuführungsraum 5 v»bunden ist, d» radial außen einen ringsum laufenden Luftzutritt besitzt, wobei das Abgasrohr die Zwischenkammer und den Luftzuführungsraum letzteren überragend durchdringt, und wobei die Zwischenkammer mit dem Luftzuführungsraum über eine Ringfläche verbunden ist, die auf ihr» Innenseite durch das Abgasrohr begrenzt ist.
Beieinerbekannten Ausbildung der eingangs genannten Art (US-PS 3,691,930) ist der Kaminkopf zum Anschluß an einen solchen Luftabgaskamin vorgesehen, bei dem der Zuluftschacht konzentrisch um den Abgasschacht 10 angeordnet ist. Die Zwischenkammer setzt den Zuluftschacht nach oben im Kaminkopf als ringförmiger Strömungs kanal fort, der auf sein» Innenseite durch ein im Kaminkopf angeordnetes Abgasrohr begrenzt ist, welches seinerseits den Abgasschacht nach oben fortsetzt. Die Zwischenkammer mündet oben im Kaminkopf in einen rings um das Abgasrohr ausgebildeten Luftzuführungsraum, wobei die Anschlußfläche zwischen dem Luftzuführungsraum und d» Zwischenkammer eine Ringfläche ist, die auf ihr» Innenseite durch das Abgasrohr begrenzt ist. Der 15 Luftzuführungsraum bildet radial außen einen rings umlaufenden Luftzutritt, sodaß Frischluft allseitig an d» Umfangsseite des Kaminkopfes eintreten kann. Dabei wird die Luft jedoch von einer ringförmigen Eintrittskamm» aus von unten her in den Luftzuführungsraum eingeleitet. Das Abgasrohr durchdringt mit Überstand den Luftzuführungsraum und mündet in einer Abgassammelkammer, deren ringförmige Austrittsöffhung auch an der äußeren Mantelfläche des Kaminkopfes angeordnet ist. In der die Zuluft antransportierenden atmosphärischen Wind-20 strömungkommteszueinemerheblichenDruckgradientenringsumdenKaminkopf.Außerdembestehtinsbesondere leeseitig eine erhöhte Tendenz für Wirbelbildungen. Hinzu kommen die in der bewegten Atmosphäre unvermeid-lichenLuftzufülmmgsschwankungen. AlledieseEinflüssesetzen sich üb»dieals weiter Strömungskanalausgebildete Zwischenkammer kaum gedämpft in den Zuluftschacht fort. Infolge der Nähe d» beiden am Umfang des Kaminkopfes ausgebildeten Zu- und Abfuhröffnungen für Zuluft und Abgas besteht außerdem eine erhöhte 25 Vermischungsgefahr zwischen beiden Gasarten, sodaß in ganz unerwünschter Weise mit der Zuluft Abgas in den
Zuluftkanal rückgeführt wird. Abgesehen von diesen funktionalen Eigenschaften »fordert der bekannte Kaminkopf eine konstruktiv aufwendige Gestaltung im Bereich derFrischluftzufuhr und besonders im Bereich der Abgasabftihr. Der dabei sehr groß bauende Kaminkopf ist erheblichen statischen Belastungen durch Windangriff ausgesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Druck an der oberen Mündung des jeweiligen Abgasschachtes 30 so an den Druck an der ob»en Mündung des jeweiligen Zuluftschachtes anzugleichen, daß auch örtlich undzeitlich bedingte Druckschwankungen weitgehend veriiindert w»den und dabei ein» Rückführung von Abgas in der Zuluft entgegengewirkt wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß dieZwischenkammeralsLufiberuhigungskamm»ausgebildet ist, daß d» Luftzuführungsraum an sein» Umfangsfläche offen mit ein» oberen Abströmplatte ausgebildet ist und 35 daß das Abgasrohr freistehend über die Abströmplatte nach oben ragt Dadurch wird erreicht, daß, wenn man einmal von Schräganströmungen absieht, nur noch das Rauchgasrohr selbst als Strömungswiderstand für horizontale Strömung in d» Atmosphäre wirksam ist Das Rauchgasrohr hat aber einen wesentlich kleineren Durchmess» als d» ganze Kaminkopf, sodaß nur noch im wesentlich geringeren Ausmaß Druckgradienten rings um das Abgasrohr und Wirbelablösungen an der Leeseite des Abgasrohres wirksam werden. Resteinflüsse hieraus und aus zeitlichen 40 Druckschwankungen auf der Zuluftseite werden durch die als Luftberuhigungskammer ausgebildete Zwischenkamm» neutralisiert. Auf der Abgasseite kommt es wegen des relativ kleinen Austrittsdurchmessers nur zu unwesentlichen Abströmstörungen. Dabei wird, auch unter dem Einfluß d» unterschiedlichen Ausrichtung von Zuluftzufuhr und Abluftabfuhr in Verbindung mit der Abströmplatte, ein» Rückführung von Abgas in die Zuluft wirksam entgegengewirkt, ohne daß dabei ein deutlich» Druckunterschied im B»eich von Zuluftöffnung und 45 Abgasöffnung in Kauf genommen zu werden braucht. Die einfache Ausbildung von Zuluft- und Abgasöffnungen vereinfacht dabei den konstruktiven Aufwand des Kaminkopfes »heblich. Schließlich ist die dem Wind ausgesetzte Anströmfläche erheblich reduziert. Die konstruktiv einfach herstellbare Abströmplatte trägt mit dazu bei, daß etwa auf der Leeseite des Rauchgasrohres heruntergezogene Abgasströmungen räumlich hinreichend von der unter der Abströmplatte angeordneten Zuluftöffnung separiert w»den. Die Abströmplatte dient ferner als Regenabdeckung 50 des Zuluftschachtes. Soweit noch Feuchtigkeit eintritt, kann diese durch entsprechende Ausbildung des Bodens d»
Luftberuhigungskammer, z. B. als Auffangwanne mit seitlichem Abfluß am Kaminkopf, weitgehend aufgefangen werden. Geringe Restfeuchtigkeiten dürfen durchaus längs des Innenrohres eines dreischaligen Kamins in den Kamin ablaufen undkönnen dort unter d» Heizungswärme verdunsten. Eine Abführung derartigerFeuchtigjceitkann beispielsweise zusammen mit aus dem Innenrohr herausdiffundierend» Feuchtigkeit und anderen aggressiven 55 Dämpfen durch Belüftung des Kamins erfolgen. Schließlich ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil des neuen Kaminkopfes darin zu sehen, daß normalerweise das Abgas senkrecht nach oben äbgeführt wird und dadurch die Umwelt g»inger belastet wird als bei seitlich» Abführung. -2-
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Bei dem erfindungsgemäßen Kaminkopf ermöglicht die Luftberuhigungskammer praktisch einen Anschluß des Zuluftschachtes an jedem beliebigen Ort der Luftberuhigungskammer. Die Funktion der Luftberuhigungskammer wird sogar noch verbessert, wenn der Anschluß des Zuluftschachtes soweit wie möglich radial außen an der Luftberuhigungskammer vorgesehen ist, sodaß ein deutlicher radialer Abstand zu der Ringfläche besteht, an der die 5 LuftberuhigungskammermitdemLuftzuführungsraum verbunden ist In diesemSinne ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Mündung des jeweiligen Zuluftschachtes in die Luftberuhigungskammer asymmetrisch zum jeweiligen Abgasschacht angeordnet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Mündung des Zuluftschachtes in die Luftberuhigungskammer seitlich neben dem Abgasschacht angeordnet sein. Bisher kam es bei solchen Kaminköpfen vor, daß ein den 10 Abgasschacht nach oben fortsetzendes Abgasrohr den Zuluftstrom je nach dessen Richtung mehr oder minder stark abschirmt oder anderweitig nachträglich beeinträchtigt, z. B. durch Druckgefälle über den Eintrittsquerschnitt der Zuluft, Verwirbelungen u. dgl. Bei dem erfindungsgemäßen Kaminkopf kommt es auch bei asymmetrischer Anordnung des Zuluftschachtes zum Abgasschacht zu keiner Strömungsabschattung, sondern unabhänig von der Windströmungsrichtung zu einer vergleichmäßigten Zuluftzufuhr. Die Bauweise des Luft-Abgas-Kamins, welche 15 auch, wie bei einem gattungsgemäß bekannten Luft-Abgas-Kamin, eineringförmige Anordnung des Zuluftschachtes um den Abgasschacht zuläßt, ist in ihren Anschlußmöglichkeiten also sehr vielseitig.
Vorzugsweise kann die Abströmplatte die sonstige äußere Mantelfläche des Kaminkopfes ringsum überkragen. Dies bildet nicht nur eine erhöhte Regensicherheit, sondern ist auch aus strömungsdynamischen Gründen zweckmäßig. 20 Ebenso aus strömungsdynamischen Gründen ist es erwünscht, wenn der Kaminkopf keine größere Drossel wirkung auf die Zuluft ausübt, als bereits durch den Querschnitt des Zuluftschachtes selbst vorgegeben ist. Vorzugsweise können daher die Strömungsquerschnitte der Zuluft im Kaminkopf bis zur jeweiligen Mündung des Zuluftschachtes in die Luftberuhigungskammer ungedrosselt im Verhältnis zu dieser Mündung des Zuluftschachtes ausgebildet sein. Das bedeutet konkret, daß die wirksamen Luftquerschnitte einerseits im Luftzuführungsraum, 25 andererseits in der Verbindung des Luftzuführungsraumes mit der Luftberuhigungskammer über den Ringraum um den Abgasschacht und andererseits innerhalb der Luftberuhigungskammer jeweils mindestens so groß, vorzugsweise größer, als der wirksame Querschnitt des Zuluftschachtes sind, insbesondere, aber nicht ausschließlich, bezogen auf den Querschnitt des Zuluftschachtes in dessen oberer Mündung.
Man kann die Luftberuhigungskammer und den Luftzuführungsraum als ebene Etagen übereinander errichten, 30 indem dieUnterseiteder unten angeordnetenLuftberahigungskammer,dieTrennwandzwischenderLuftberuhigungs- kammer und dem darüber angeordneten Luftzuführungsraum und die Abströmplatte jeweils etwa horizontal verlaufen. Dann kann es zweckmäßig sein, wenn die Höhe der Luftberuhigungskammer kleiner als die Höhe des Luftzuführungsraumes ist. In der Luftberuhigungskammer ist es nicht erforderlich, zu viel Überschußvolumen und dadurch auch zu viel Bauvolumen zu erzeugen, wobei es durchaus erstrebenswert ist, wenn die Luft in der 35 Luftberuhigungskammer noch ein gewisses Totlaufvolumen hat, während die Dimensionen in dem Luftzuführungs raum strömungsdynamisch bedingt sind. Vorzugsweise kann sich dann die Luftberuhigungskammer bis zur äußeren Begrenzung des Luft-Abgas-Kamins erstrecken.
Bevorzugt können die Bauteile des Kaminkopfes aus Faserzement gebildet sein, wie es an sich für obere Abströmplatten bekannt ist Dies schließt nicht aus, daß einzelne andere Elemente des Kaminkopfes aus anderen 40 Materialien bestehen, insbesondere aus metallischen Abstandhaltem der oberen Abströmplatte gegenüber dem übrigen unteren Körper des Kaminkopfes. Diesen kann man dabei in seinem unteren Bereich kastenartig zusammensetzen und im ganzen als Aufsatzteil auf dem Luft-Abgas-Kamin gestalten. Hierbei kann man in der funktionstechnisch erwünschten Weise die Luftberuhigungskammer bis in den Randbereich des Kaminkopfes erstrecken, sodaß die Seitenwand der Luftberuhigungskammer direkt in einen Schurz verlängert sein kann, der den Luft-Abgas-Kamin 45 übergreift und beispielsweise dekorativ gestaltet werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an zwei Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen vertikalen Querschnitt durch die Achsen eines Abgasschachtes und eines Luftschachtes bei einem oberen Ende eines Kamins mitsamt dessen Kaminkopf. Fig. 2 ist cincDraufsicht auf den Kaminkopf gemäß Fig. 1. Fig. 3 gibt einen Schnitt gemäß Fig. 1 bei einem Kamin mit abgewandeltem Kaminkopf wieder. Fig. 4 stellt 50 eine Draufsicht auf den Kaminkopf gemäß Fig. 3 dar.
Bei beiden Ausführungsformen ist ein mindestens dreischaliger Kamin (oder, was synonym ist, Schornstein) gezeigt Dieser weist ein hmerohr (2) auf, welches aus einzelnen Schamotteiohren (4) zusammengesetzt ist Das Innenrohr (2) ist von einer Wärmedämmschicht (6) aus Mineral- oder Glaswolle umgeben. Die Wärmedämmschicht (6) wiederum istaußen von einer Ummantelung (8) aus Leichtbeton abgestützt. In derUmmantelung ist seitlich neben 55 dem Innemohr(2) ein Luftschacht (10) ausgeformt. Das Innenrohr (2) hatrunden Querschnitt Die Wärmedämmschicht (6)hatZyünderschalenform.DieUmmantelung(8)hateinezylindrischeInnenfläche,welchedieWärmedämmschicht (6) abstützt und eine rechteckige Außenfläche. In dem im ganzen langgestreckt rechteckigen Querschnitt der -3-
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Ummantelung ist der dreischalige Kamin aus den drei Schalen (4,6) und (8) asymmetrisch so angeordnet, daß gemäß der Darstellung von Fig. 2 daneben noch der Luftschacht (10) rechteckigen Querschnitts angeordnet sein kann. Man eikennt aus Fig. 2, daß die Längserstreckungsweite des Luftschachtes dabei ungefähr dem Innendurchmesser der inneren zylindrischen Mantelfläche (12) der Ummantelung (8) entspricht. 5 Es versteht sich, daß im Rahmen der Erfindung auch andere Konfigurationen und andere Materialien üblicher Art vorgesehen sein können, um nur ein Beispiel zu nennen, metallische Innenrohre. Man erkennt ferner, daß auch die Ummantelung (8) aus einzelnen Formstücken (14) zusammengesetzt ist. Ähnliches gilt in nicht dargestellter Weise für die Wärmedämmschicht.
Auf das obere Ende des eigentlichen Kamins ist eine Kragplatte (16) aus Beton aufgesetzt Diese hat zwei 10 Durchbrechungen, welche mit der inneren zylindrischen Mantelfläche (12) sowie dem Luftschacht (10) des jeweiligen Formstückes (14) fluchten. Dies ermöglicht es, die Schamotterohre (4) des Innenrohres (2) und die Wärmedämmschicht (6) durch die Kragplatte (16) hindurch nach oben weiterzufühlen. Auch sind bei dem hier gezeigten Beispiel auf der Kragplatte (16) noch zwei weitere Formstücke (14) der Ummantelung (8) aufgebaut Zusätzlich trägt die Kragplatte (16) außen eine Ummauerung (18) des Schomsteinkopfes, beispielsweise aus Ziegeln. 15 Die Ummauerung (18) fluchtet oben ungefähr mit der oberen Stirnseite des obersten Formstückes (14) der Ummantelung (18). Das oberste Schamotterohr (4) und das obere Ende der Wärmedämmschicht (6) sind demgegenüber nach unten zurückversetzt, und zwar zweckmäßig weniger um die Hälfte der Höhe eines einzelnen Formstückes (14) (Zurückversetzung z. B. ca. 8 cm).
In das oberste Schamotterohr (4) ist ein metallischer Rohrstutzen (20) mit verhältnismäßig enger Toleranz 20 eingesteckt, sodaß das Innenrohr (2) mitsamt seiner Verlängerung (20) den Abgasschacht (22) ergibt.
Auf der oberen Stirnfläche (24) der Ummantelung (8) sowie der Ummauerung (18) liegt ein Aufsatzteil (26) satt auf, wobei beispielsweise zwischen dieser Stirnfläche (24) und dem Aufsatzteil (26) eine Mörtelschicht (28) als ein Verbindungsmittel zwischengeschaltet sein kann.
Der Aufsatzteil (26) besteht aus einer Bodenplatte (30), welche den Boden einer Luftberuhigungskammer (32) 25 bildet, einer Zwischenwand (34) zu einem Luftzuführungsraum (36), einer darüber mit Abstand unter Bildung des Luftzuführungsraumes angeordneten Abströmplatte (38), vier über die Eckbereiche der Abströmplatte (38) verteilten Stützen (40), welche die Abströmplatte (38) auf der Zwischenwand (34) halten, sowie einer kastenförmigen Seitenwand (42) der Luftberuhigungskammer (32). Die Seitenwand (42) ist dabei über die Bodenplatte (30) hinaus nach unten unter Bildung eines Schurzes (44) verlängert, welcher die Ummauerung (18) etwas fiberkragt. 30 Die Bodenplatte (30), die Zwischenwand (34) und die Abströmplatte (38) verlaufen jeweils in ein» horizontalen
Ebene parallel zueinander, wobei der Abstand zwischen der Abströmplatte (38) und der Zwischenwand (34) um das Zwei- bis Dreifache größer ist als der Abstand zwischen der Zwischenwand (34) und der Bodenplatte (30). Der letztere Abstand ist zweckmäßig etwa 5 bis 7 cm.
Die Bodenplatte (30) hateinen ersten Ausschnitt (46) rings um den Abgasschacht (22) mit einer Weite, die größer 35 als der Durchmesser der inneren zylindrischen Mantelfläche (12) der Ummantelung ist, ab» noch innerhalb des Bereiches der Wandstärke der Ummantelung liegL Innerhalb dieses Ausschnittes ist eine Dehnfugenmanschette (48) in den Aufsatzteil als Bestandteil desselben eingepaßt, welche als Abdichtung des Raumes innerhalb der inneren zylindrischen Mantelfläche und außerhalb des Rohrstutzens (20) dient, mit einem Stutzen (50) den Rohrstutzen umgibt und mit diesem Stutzen (50) bis in das oberste Schamotterohr (4) hineinragt. 40 Zwischen der Dehnfugenmanschette (48), der inneren zylindrischen Mantelfläche (12) und den oberen Stirn seiten der Wärmedämmschicht (6) sowie des obersten Schamotterohres (4) ist ein etwa 8 cm hoher Ringraum (52) ausgespart. Dieser dient zur strömungsmäßigen V»bindung von nicht dargestellten, innerhalb des Kamins, insbesondere der Ummantelung (8), verlaufenden vertikalen Belüftungskanälen mit dem Innenraum des Abgasschachtes. Hierzu sind an der Dehnfugenmanschette (48) in deren dem Ringraum (52) gegenüb»liegenden 45 Mantelb»eich Laschen (54) nach außen ausgestellt, die u. a. Verbindungsöffnungen (56) zwischen dem Ringraum (52) und dem Innenraum des Abgasschachtes (22) ergeben.
Ein weiter» Ausschnitt (58) d» Bodenplatte (30) entspricht d» oberen Mündung (60) des Lufitschachtes (10).
DieZwischenwand (34) weist ihrerseits einen Ausschnitt (62) auf, der zusammen mit d» äußeren Mantelfläche des Rohrstutzens (20) einen relativ weiten Ringspalt oder Ringraum (64) ergibt, durch welchen derLuftzuführungs-50 raum (36) und die Luftberuhigungskammer (32) miteinander in Strömungsverbindung stehen. Die Luftbenrhigungskamm» (32) ist bis auf die genannten Öffnungen abgeschlossen.
Die ob»e Abströmplatte (38) weist einen Ausschnitt (66) auf, in welchen d» Rohrstutzen (20) unter Fluchtung mit d» Achse des Abgasschachtes (20) dicht hineinpaßt. Der Rohrstutzen (20) ist dabei von einem äußeren Haltekragen (68), dessen ein» Schenkel oben mit der Abströmplatte und dessen anderer Schenkel außen mit dem 55 Rohrstutzen verbunden ist, als Bestandteil des Aufsatzteiles (26) mit diesem fest und zugleich abgedichtet v»bunden. Der Außenumfang des Luftzuführungsraumes (36) ist bis auf die durchquerenden Stützen (40) völlig offen. Die Abströmplatte ragt mit ihrem äußeren Umfangsrand (70) um ein deutliches Maß über die von d» -4-

Claims (7)

  1. AT 395 649 B Seitenwand (42) samt Kragen (44) gebildete radial äußerste Mantelfläche des Schomsteinkopfes deutlich hinaus. Die Bodenplatte (30), die Zwischenwand (34) und die Abströmplatte (38) sowie die Seitenwand (42) mitsamt Schurz (44) sind aus Faserbetonplatten aufgebaut. Zur Bildung der kammerartigen Luftberuhigungskammer (32) sind dabei die Platten in bekannterWeise kastenförmig zusammengesetzt Die Stützen (40) können metallisch sein. 5 Man kann aber auch die übrigen Elemente des Aufsatzteiles aus anderen Materialien aufbauen, z. B. insgesamt eine metallische Konstruktion wählen. Der Rohrstutzen (22) hat einen großen Überstand in bezug auf die Abströmplatte (38), und zwar etwa das Doppelte des Durchmessers des Rauchrohres (20). Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 3 und 4 entspricht mit Ausnahme folgender Details identisch 10 dem ersten Ausführungsbeispiel, sodaß bezüglich der übereinstimmenden Merkmale von einer erneuten Beschreibung abgesehen wird. Die beiden wesentlichen Unterschiede bestehen in folgendem: Zunächst ist die Kragplatte (16) fortgelassen, sodaß sich die aus den Formstücken (14) zusammengesetzte Ummantelung (8) ohne Unterbrechung bis in die obere Stirnfläche (24) fortsetzt. 15 Ferner ist die Ummauerung (18) weggelassen und deren Funktion durch einen verlängerten Schurz (72) ersetzt Dieser verlängerte Schurz (72) ist anstelle des nur kurzen überkragenden Schurzes (44) der ersten Ausführungsform vorgesehen. Mgn eikennt an der Breitenausdehnung von Fig. 3 und an der Draufsicht gemäß Fig. 4, daß hierdurch alle Seitenmaße des Schomsteinkopfes deutlich reduziert sind, da die Breitenausdehnung der Ummauerung (18) ersatzlos entfallen ist. 20 PATENTANSPRÜCHE 25 1. Kaminkopf für Luft-Abgas-Kamine, die den angeschlossenen Feuerstätten Verbrennungsluft über mindestens 30 einen Zuluftschacht zuführen und die Abgase über mindestens einen Abgasschacht abführen, wobei im Kaminkopf der jeweilige Abgasschacht über ein Abgasrohr höher als der jeweilige Zuluftschacht mündet, der über eine Zwischenkammer mit einem über dieser angeordneten Luftzuführungsraum verbunden ist, der radial außen einen ringsum laufenden Luftzutritt besitzt, wobei das Abgasrohr die Zwischenkammer und den Luftzuführungsraum letzteren überragend durchdringt, und wobei die Zwischenkamm»: mit dem Luftzuführungsraum üb»* eine 35 Ringfläche verbunden ist, die auf ihrer Innenseite durch das Abgasrohr begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenkammer als Luftberuhigungskammer (32) ausgebildet ist, daß der Luftzuführungsraum (36) an sein»1 Umfangsfläche offen mit einer oberen Abströmplatte (38) ausgebildet ist und daß das Abgasrohr (20) freistehend über die Abströmplatte nach oben ragt.
  2. 2. Kaminkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (60) des Zuluftschachtes (10) in die Luftberuhigungskammer seitlich neben dem Abgasschacht (22) angeordnet ist.
  3. 3. Kaminkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abströmplatte (38) die äußere Mantelfläche des Kaminkopfes ringsum überkragt. 45
  4. 4. Kaminkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsquerschnitte der Zuluftim Kaminkopf bis zur jeweiligen Mündung (60) des Zuluftschachtes (10) in der Luftberuhigungskammer (32) ungedrosselt im Verhältnis zu dieser Mündung des Zuluftschachtes ausgebildet sind.
  5. 5. Kaminkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Luftberuhigungs- kammer (32) kleiner als die Höhe des Luftzuführungsraumes (36) ist.
  6. 6. Kaminkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Luftberuhigungskammer (32) bis zur äußeren Begrenzung des Luft-Abgas-Kamins erstreckt. 55
  7. 7. Kaminkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit Ausbildung als Aufsatzteil auf den Kamin, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bodenplatte (30) der Luftberuhigungskammer (32), eine Zwischenwand (34) zwischen -5- 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 AT 395 649 B der Luftberahigungskaminer (32) und dem Luftzuführungsraum (36), die Abströmplatte (38) sowie die Seitenwand (42) der Luftberuhigungskammer, vorzugsweise mitsamt einem die Seitenwand (42) nach unten verlängernden Schurz (44) aus Faserzement gebildet sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -6- 55
AT344984A 1983-11-23 1984-10-30 Kaminkopf fuer luft-abgas-kamine AT395649B (de)

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