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Aufhänger für Vorhänge, Gardinen u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf Aufhänger für Vorhänge, Gardinen u. dgl., bestehend aus einem Tragglied mit zwei durch einen Querträger verbundenen Haken zur Vorhangbefestigung und einem lösbar mit dem Tragglied verbundenen Roll-oder Gleitkörper. Derartige Aufhänger werden für Vorhänge und Gardinen in verhältnismässig grosser Anzahl gebraucht, so dass es viele verschiedene Ausführungsformen gibt, die den einzelnen Lauf-oder Gleitschienen, mit denen sie zusammenwirken sollen, angepasst sein müssen. Die bisher bekannten Aufhänger haben also den Nachteil, dass sie entweder nur für Lauf- oder Gleitschienen benutzt werden können. Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat man bereits Aufhänger geschaffen, bei denen Roll-oder Gleitkörper wahlweise mit einem Tragglied verbunden werden können, an dem der Vorhang befestigt ist.
Ein solcher, durch die deutsche Auslegeschrift 1202947 bekanntgewordener Aufhänger ist ein Laufrollenaufhänger mit einem Rollenachsträger, einem zwischen den Laufrollen angeordneten Abstandshalter und einem Anschlussglied für die Vorhangbefestigung. An einem stangenförmigen Fortsatz des Rollenachsträgers ist ein halbkugeliger Kopf angeordnet, der unter anderem in ein oberhalb des Querträgers vorgesehenes, einseitig offenes Klammermaul seitlich einführbar und herausnehmbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufhänger der eingangs beschriebenen Art zu verbessern. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch erreicht, dass die Schenkel der Haken sich über den Querträger in Form elastischer Federarme fortsetzen und ein Klammermaul für den verdickten Kopf des Roll-oder Gleitkörpers bilden, der die Form eines Kreiskegels aufweist und an einem stangenförmigen Fortsatz des Roll-oder Gleitkörpers angeordnet ist, wobei im Boden des Klammermauls eine Zentrierausnehmung für die Spitze des Kreiskegels vorgesehen ist und für den stangenförmigen Fortsatz Ausbuchtungen in den freien Enden der Federarme vorgesehen sind.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass sich der Roll-oder Gleitkörper durch einfaches Einknipsen in Richtung der Achse des Kreiskegels mit dem Tragglied kuppeln lässt und sicher in dem Klammermaul gelagert ist, so dass ein ungewolltes Lösen zwischen Tragglied und Roll- oder Gleitkörper vermieden wird. Die im Boden des Klammermauls vorgesehene Zentrierausnehmung ergibt den Vorteil, dass der die Form eines Kreiskegels aufweisende Kopf des Roll-oder Gleitkörpers genau in der senkrechten Mittellinie des Aufhängers liegt, so dass die Vorhanglast gleichmässig auf beide Seiten des Aufhängers verteilt ist und das Tragglied sich frei, ohne die Gefahr eines Eckens um den stangenförmigen Fortsatz des Roll-oder Gleitkörpers drehen kann.
Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen. In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt : Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemässen Aufhängers mit einem einknipsbaren Gleitkörper, Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 gezeigte Tragglied, Fig. 3 eine zweite Ausführungsform eines Aufhängers mit einem einknipsbaren Rollkörper in Seitenansicht, wobei das Tragglied geschnitten ist und Fig. 4 eine dritte Ausführungsform eines Aufhängers in Vorderansicht.
Der Aufhänger --10-- besteht aus einem Tragglied--11--und einem lösbar mit diesem verbundenen Roll-oder Gleitkörper-12, 13 und 14--.
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In den Fig. 1 und 2 ist eine erste Ausführungsform dargestellt. Hiebei besteht das Tragglied --10-- aus den Haken-15, 16--, deren Einführöffnungen --17,18-- einander gegenüberliegen und die sich an einem Querträger --19-- befinden. Die freien Enden der Einzelhaken--15, 16-sind mit widerhaken --20-- ausgestattet, die ein Herausrutschen des Gardinenbandes aus den Haken --15, 16-- verhindern.
Die Schenkel der Haken-15, 16- setzen sich über dem Querbalken --19-- fort und bilden elastische Federarme-21, 22--, die ein Klammermaul-23-formen. Die Federarme-21, 22-
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Zentrierausnehmung--24--vorgesehen.
In der Fig. 1 wirkt das Tragglied --11-- mit einem Gleitkörper --12-- zusammen. Dieser besteht aus einer Gleitscheibe-25---, an deren Unterseite sich ein stangenförmiger Fortsatz - 26-- befindet. Die untere Spitze des Fortsatzes --26-- ist verdickt und hat die Form eines Kreiskegels-27--.
Der Gleitkörper --12-- wird mit seinem verdickten Kopf-27-in das Klammermaul
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eingeführt,- -21, 22-- mit Ausnehmungen-28, 29- ausgestattet, die Teile des stangenförmigen Fortsatzes --26- unverschieblich aufnehmen.
In der Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform eines Aufhängers-10-gezeigt. Hiebei ist das Tragglied--11--in gleicher Weise ausgebildet, wie in den Fig. 1 und 2. Es sind deshalb die gleichen Bezugszeichen verwendet worden. Im Gegensatz zu der beschriebenen ersten Ausführungsform ist hiebei das Tragglied--11--mit einem Rollkörper--13--ausgestattet. Dieser besteht aus einem
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sich ein verdickter Kopf-27-in Form eines Kreiskegels befindet. Der Rollkörper-13-wird in gleicher Weise mit dem Tragglied--11--verbunden, wie das Gleitstück--12--.
Fig. 4 zeigt eine dritte Ausführungsform. Hiebei weist das Tragglied --11-- ebenfalls den gleichen Aufbau auf, wie in den Fig. 1 und 2. Dagegen ist der Rollkörper --14-- zweiteilig. Er besteht aus einem besonderen Kupplungsglied--32--, dessen oberes Ende als Haken und dessen unteres Ende als verdickter Kopf --33-- in'Form eines Kreiskegels ausgebildet ist. Die beiden Laufrollen --34-- sind durch eine U-förmige Achse--35--verbunden, deren abgebogene und einander zugekehrte Enden in die Lageraugen der Laufrollen--34--eingreifen. Die U-förmige Achse bildet eine Einhängeöse, in die der Haken des Kupplungsgliedes --32-- eingreift. Der verdickte Kopf - 33--wird in der beschriebenen Weise in das Klammermaul --23-- eingeknipst.
Wie bereits erwähnt, sind die gezeigten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung. Diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind noch mancherlei Ausbildungen möglich. So könnten an Stelle von zwei Federarmen auch vier Federarme vorgesehen sein, die gemeinsam das Klammermaul bilden.