AT284411B - Fachwerkträger - Google Patents

Fachwerkträger

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AT284411B
AT284411B AT83265A AT83265A AT284411B AT 284411 B AT284411 B AT 284411B AT 83265 A AT83265 A AT 83265A AT 83265 A AT83265 A AT 83265A AT 284411 B AT284411 B AT 284411B
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Hans Dipl Ing Haller
Erwin Dipl Ing Wendl
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Haller Hans
Erwin Dipl Ing Wendl
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fachwerkträger 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fachwerkträger, wie er beispielsweise bei der Herstellung weitgespannter Konstruktionen, insbesondere von Hallendecken Verwendung findet. Derartige Fachwerkträger weisen den Vorteil auf, dass sie in einfacher Weise auf der Baustelle hergestellt werden können, wobei sie dann als Fertigteilelemente in den Bau eingefügt werden. Ausserdem weisen die Fachwerkträger ein geringes Gewicht auf, was besonders wichtig ist, da diese Fachwerkträger bei der Herstellung von Decken die Dachhaut und das Eigengewicht tragen müssen und daher umso wirtschaftlicher sind, je weniger Gewicht sie haben. Ausserdem steigen die Kosten des Versetzens der Fachwerkträger bei grösserem Gewicht erheblich. 



   Bekannte Fachwerkträger bestehen aus Obergurten, Untergurten und die Obergurten mit den Untergurten verbindenden Stehern, wobei weiters Diagonalen zwischen den Gurten und den Stehern vorgesehen sind. Solche Fachwerkträger weisen ein relativ geringes Gewicht auf, jedoch ist ihre Herstellung wegen der hohen Schalungskosten teuer. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten Fachwerkträger zu vermeiden und einen Fachwerkträger zu schaffen, dessen Gewicht weiter verringert und dessen Herstellung vereinfacht werden kann. Die Erfindung besteht darin, dass durch entsprechend gewählte Obergurtneigungen die   111   diesen Obergurten auftretenden vertikalen Kraftkomponenten gleich sind dem Anteil der Belastung aus ständiger und gleichmässiger Belastung im Knickpunkt der Obergurten und dass durch entsprechend gewählte Knickwinkel die resultierende Kraft im Knickpunkt des Untergurtens gleich ist dem Anteil der Belastung aus ständiger und gleichmässiger Belastung in den jeweils   darüberliegenden Knotenpunkten   des Obergurtes,

   wodurch die Kräfte im Steher unter dem Knickpunkt   des'bergurtens   und in sämtlichen Diagonalen zu Null werden und daher diese Elemente fortfallen   können. bh i :, t   somit beim erfindungsgemässen Fachwerkträger nicht mehr nötig, unter dem Knickpunkt des Obergurtes einen Steher anzubringen und Diagonalen vorzusehen, wodurch die Anzahl der   verwendeten Hemente   und dadurch das Gewicht des Trägers verringert und die Herstellung desselben vereinfacht wird. Die wechselnde ungleichmässig verteilte Nutzlast, die im Obergurt Biegekräfte hervorruft, kinn von diesem ohne Schwierigkeit aufgenommen werden und es ist nicht nötig, hiefür Diagonalen vorzusehen. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch 
 EMI1.1 
 



     Fig. l zeigtFi.   2 zeigt einen Fachwerkträger entsprechend Fig. l, bei welchem die in Fortfall kommenden Elemente nicht mehr dargestellt sind und Fig. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform eines   erfindungsgemässen Fachwerkträgers.    



   Der in den Fig. l und 2 dargestellte Fachwerkträger besteht aus den   Obergurtes --1   und   2   den   Untetgurten-14   und den Stehern--12 und   13--.   Die   Winkel--3   und   4--,   die die beiden   Obergurten - -1   und   2-mit   der Horizontalen einschliessen, sind so gewählt, dass die in diesen   Obergurten ---1 und 2-- auftretenden   vertikalen Kraftkomponenten gleich sind der   Kraft-15--,   die im Knickpunkt der   Obergurtes-l   und   2--infolge   der ständigen und gleichmässigen Belastung des   Fachwerkträgers   auftritt.

   Dadurch wird die Kraft in dem unterhalb des Knickpunktes der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Obergurten--1 und 2--angeordneten,   strichliert eingezeichneten   Steher --5-- Null   und es kann daher dieser Steher--5--entfallen. 



   Ferner sind die   Winkel--8   und 9--zwischen den   Untergurten --14-- und   der Horizontalen so gewählt, dass die resultierende Kraft im Knickpunkt des   Untergurtes --14-- gleich   ist den Kräften 
 EMI2.1 
 in   Fig. 1   strichliert eingezeichneten Diagonalen--6 und 7--entfallen, so dass schliesslich der in Fig. 2 dargestellte Fachwerkträger entsteht. 



   In Fig. 3 ist die Möglichkeit dargestellt, den Träger nicht in vier, sondern in mehrere, 
 EMI2.2 
 Knickpunkten gleich ist dem Anteil der Belastung aus ständiger und gleichmässiger Belastung in den jeweils darüberliegenden Knotenpunkten des Obergurtes. Ein Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, dass unter den gegenüber dem Untergut höherliegenden Auflagern genügend Platz für die Anordnung von   Querträgern--16--verbleibt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Fachwerkträger bestehend aus Obergurten, Untergurten und diese miteinander verbindenden EMI2.3 (3, 4) die in diesen Obergurten (1, 2) auftretenden vertikalen Kraftkomponenten gleich sind dem Anteil (15) der Belastung aus ständiger und gleichmässiger Belastung im Knickpunkt der Obergurten (1, 2) und dass durch entsprechend gewählte Knickwinkel (8, 9, 17, 18) im Untergurt (14) die resultierende Kraft im Knickpunkt des Untergurtes (14) gleich ist dem Anteil der Belastung aus ständiger und gleichmässiger Belastung in den jeweils darüberliegenden Knotenpunkten des Obergurtes (1, 2), wodurch die Kraft im Steher (5) unter dem Knickpunkt des Obergurtes und in sämtlichen Diagonalen (6, 7) zu Null werden und daher diese Elemente fortfallen können.
    Druckschriften, die dab Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : CH-PS 74 299 "Handbuch der Fertigteilbauweise"von Koncz, Bauverlag GmbH. Wiesbaden-Berlin, 1962, Seite
AT83265A 1965-02-01 1965-02-01 Fachwerkträger AT284411B (de)

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