AT283828B - Skelettkonstruktion - Google Patents

Skelettkonstruktion

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AT283828B
AT283828B AT821265A AT821265A AT283828B AT 283828 B AT283828 B AT 283828B AT 821265 A AT821265 A AT 821265A AT 821265 A AT821265 A AT 821265A AT 283828 B AT283828 B AT 283828B
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Ernst Baumann
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Ernst Baumann
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  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description


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  Skelettkonstruktion 
 EMI1.1 
 

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 insbesondere solche in Form eines Kreuzes, eines Sterns, einer Kreisscheibe, einer Kugel, eines Tetraeders, Oktaeders od. dgl. zum Einlegen der Zugelemente in den durch die Kanäle, Löcher   od. dgl.   gehenden Flächen geteilt sind und gegen Verschieben und gegebenenfalls Verdrehen Fortsätze bzw. 



  Ausnehmungen aufweisen und dass die formschlüssige Verbindung der Hälften bzw. Teile mittels der daran anschliessenden Druckelemente bzw. Verbindungsstücke oder mittels dazwischengeschalteter bzw. aufgesetzter Ringe od. dgl. erfolgt, wobei die Enden der Druckelemente oder Verbindungsstücke oder die Ringe über die Fortsätze geschoben bzw. in die Ausnehmungen eingesetzt sind. 



   Die Verbindungsstücke können bei allen Anschlussstellen gleichgeartete bzw. gleiche Ansätze aufweisen, d. h. entweder lauter positiv oder lauter negativ ausgebildete Ansätze od. dgl., mit denen ein Zusammenschluss zwischen zwei oder mehreren Druckelementen herstellbar ist. So können   z. B.   auf die richtige Länge zugeschnittene Rohre, Profile od. dgl. ohne zusätzliche Bearbeitung mit Verbindungsstücken, deren Anschlussstellen mit Fortsätzen in die Rohre oder Profile eintreten oder sie umschliessen, verbunden werden und sind dadurch gegen Verschieben gegenüber einander bzw. gegenüber den Verbindungsstücken gesichert. Weisen die Profile und die Fortsätze bzw.

   Ausnehmungen der Verbindungsstücke einen unrunden, vorzugsweise eckigen Querschnitt auf, sind die Rohre auch gegen Verdrehen gegenüber einander bzw. gegenüber den Verbindungsstücken gesichert. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, in denen zahlreiche Formen von Einzelteilen und einige Ausführungsbeispiele von Gegenständen dargestellt sind, näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen   Fig. 1   ein gerades, von einem Zugelement durchsetztes Bauelement ohne gegen Verschieben und Verdrehen sichernde Ansätze, Fig. 2 ein Druckelement, dessen Anschlussstellen an einem Ende positiv und am andern Ende entsprechende negative Ansätze aufweisen, Fig. 3 ein Verbindungsstück, dessen Anschlussstellen an beiden Enden gleichartig ausgebildet sind, Fig. 4 bis 12 schematisch verschiedene Formen von Druckelementen und Verbindungsstücken, deren Anschlussstellen je nach dem Verwendungszweck wie in Fig. 2 oder 3 angedeutet ausgebildet sein können,   Fig.

   13, 13a, 14   und 15 als rechtwinkelige Kreuzungsstücke ausgeführte Verbindungsstücke, Fig. 16 und 17 ein gerades und ein Winkelverbindungsstück, mit Druckelementen und einem Zugelement zusammengebaut, im Schnitt, Fig. 18 bis 20 Stirnansichten von verschiedenen Verbindungsstücken, Fig. 21 ein kugelförmiges Kreuzungsstück mit drei zueinander senkrecht liegenden Achsen, Fig. 22 und 23 verschiedene Anschlagstücke, die sich innerhalb eines geschlossenen Systems befinden, Fig. 24 bis 26 die Führung der Zugelemente bei verschiedenen Sesselkonstruktionen, Fig. 27 ein sternförmiges Kreuzungsstück, wobei die Achsen der Arme nicht in einer Ebene liegen, mit der Andeutung des Anschlusses von Druckelementen und Verbindungsstücken, Fig. 28 bis 34 Druckelemente, deren Anschlussstellen als Sicherung gegen Verschieben und Verdrehen ausgebildet sind, Fig.

   35 die Zusammensetzung eines linearen Gegenstandes aus Druckelementen, Verbindungsstücken und einem Zugelement, Fig. 36 die Zusammenstellung eines ebenen oder gekrümmten flächenhaften Gegenstandes aus Druck-und Zugelementen, jedoch noch ohne Verbindungsstücke an den Kreuzungsstellen, Fig. 37 einen gleichen Gegenstand mit aufgesetzten kreuzförmigen Verbindungsstücken, Fig. 38 eine fertige Konstruktion eines gekrümmten skelettartigen flächenhaften Gegenstandes,   z. B.   als Tragkonstruktion für ein Hallendach. 



   In Fig. 1 ist ein gerades, auf Druck beanspruchtes, von einem Zugelement--l-durchsetztes   Bauelement --2-- dargestellt,   wie es bei bekannten Konstruktionen verwendet wird. Solche Bauelemente besitzen zur Aufnahme der Zugelemente eine oder mehrere Bohrungen, Schlitze oder sonstige Durchgänge, die zentrisch, exzentrisch oder bei dickwandigen Hohlkörpern in deren Wänden angeordnet sein können. Die erfindungsgemäss ausgebildeten Bauelemente--3, 4-- dieser Art (Fig. 2 und 3) haben   Anschlussstellen--5, 6   und   7--mit   vorzugsweise konzentrisch angeordneten Ansätzen, Ausnehmungen, Zapfen, Löchern, Stirnverzahnungen, Rändelungen   usw.,   von denen verschiedene Ausführungsformen später im einzelnen erläutert sind.

   In der weiteren Beschreibung werden Bauelemente gemäss Fig. 2 mit positiv (--5--) und negativ (--6--) ausgebildeten Anschlussstellen als Druckelemente--3--und Bauelemente gemäss Fig. 3 mit ausschliesslich negativ oder ausschliesslich positiv ausgebildeten   Anschlussstellen-7-als Verbindungsstücke-4-bezeichnet.   Für grosse Gegenstände ist es wirtschaftlich sehr vorteilhaft, dass zusammen mit   Verbindungsstücken   runde oder profilierte Teile, insbesondere Rohr-Druckelemente, als Bau-und Konstruktionselemente verwendet werden können, wobei auf einfache Weise eine Sicherung gegen gegenseitiges Verschieben und gewünschtenfalls auch gegen Verdrehen an den   Anschlussstellen   erzielt ist, indem die   Ansätze.   wenigstens an ihrer Wurzel, mit Passsitz in die Rohrenden eintreten. 



   Die Fig. 4 bis 12 sollen vor allem die   äussere   Form von verschiedenen Bauelementen zeigen, die auch im zusammengebauten Zustand erkennbar ist. Dabei ist die besondere Ausgestaltung der   Anschlussstellen   nicht angedeutet ; diese können entweder, wie in   Fig. 2 gezeigt, < m ein-und demselben   

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 Element verschiedenartig, oder, wie in Fig. 3 gezeigt, gleichartig ausgebildet sein. 



   In Fig. 4 ist ein gekrümmtes und in Fig. 5 ein eckiges Winkelstück dargestellt. Gerade bei solchen Winkelstücken, die eine Richtungsänderung zwischen den angeschlossenen weiteren Bauelementen ermöglichen, ist an den Anschlussstellen eine Sicherung gegen Verschieben und Verdrehen besonders wichtig und vorteilhaft, da auf diese Weise stabile in einer Ebene oder im Raum gekrümmte Gegenstände herstellbar sind. 



   Die Mannigfaltigkeit der Formen von erfindungsgemäss aufgebauten Gegenständen wird durch Einführung von Bauelementen, die von mehr als einem Zugelement durchsetzt sind und die mehr als zwei Anschlussstellen haben, bedeutend erweitert, wie eine unsymmetrische gabelförmige Verzweigung (Fig. 6), ein rechtwinkeliges Kreuzungsstück (Fig. 7) oder eine symmetrische gabelförmige Verzweigung 
 EMI3.1 
 drei annähernd in einer Ebene liegenden Achsen (Fig. 9), eine annähernd in einer Ebene liegende
Verzweigung mit einer Aufspaltung in drei Äste   (Fig. 10), ein Kreuzungsstück   mit drei zueinander senkrecht liegenden Achsen (Fig. 11) und eine räumliche Verzweigung mit einer Aufspaltung in drei Äste (Fig. 12).

   Die kreuzförmigen, meist als Verbindungsstücke ausgebildeten Bauelemente sind vor allem für die Zusammensetzung flächenhafter oder räumlicher Gegenstände von Bedeutung, die
Verzweigungen für säulenartige Gegenstände und sonstige tragende Elemente. 



   Fig. 13 zeigt ein kreuzförmiges   Verbindungsstück-8-,   in das von oben her Schlitze-9- zur Aufnahme der Zugelemente--l--eingeschnitten sind. An den Anschlussteilen sind zylindrische   Fortsätze-10-vorgesehen,   auf die   Rohr-Druckelemente --11-- mit   Passsitz aufschiebbar sind. 



  Zur Erleichterung des Zusammensetzens ist es vorteilhaft, den Fortsätzen eine derartige Form zu geben, dass das Mass für den Passsitz nur an ihrer Wurzel vorhanden ist,   d. h.   man wird sie kegel-bzw. pyramidenstumpfförmig ausbilden oder bei rundem Querschnitt auch in Form von Halbkugeln   --10a-- (Fig. 13a) ;   diese Regel gilt prinzipiell für alle Anschlussstellen. 



   In Fig. 14 ist ein ringförmiges   Kreuzungsstück--12--mit Ansätzen--13--zum   Anschliessen von Druckelementen bzw. Verbindungsstücken dargestellt. Fig. 15 zeigt ein weiteres, längs der durch die zur Aufnahme der Zugelemente dienenden   Kanäle-16-gehende   Fläche geteiltes Kreuzungsstück, das aus gleichen   Hälften--14   und   15-- besteht. Im   zusammengebauten Zustand ist der Zusammenhalt der beiden Hälften durch die angeschlossenen Druckelemente oder Verbindungsstücke - gesichert, deren   Ausnehmungen --18-- die Fortsätze --10-- des   Kreuzungsstückes   --14, 15- mit   Passsitz umschliessen. 



   Die Fig. 16 und 17 zeigen die Zusammensetzung von Rohr-Druckelementen --11-- mittels eines geraden bzw. eines   Winkelverbindungsstückes --18   bzw. 19-- ; dabei ist es günstig, wenn auch bei Winkelverbindungsstücken der äusserste Umriss der Anschlussstellen genau dem senkrechten Querschnitt der angeschlossenen Druckelemente entspricht, damit sich glatte   Übergänge   ohne sprunghafte Querschnittsveränderungen ergeben. Bei der Verwendung von Rohr-Druckelementen sind die Zugelemente--l--in den   Verbindungsstücken--18   bzw.   19--geführt.   Bei Rohren mit hinreichender Wandstärke,   z. B.   bei Betonrohren, können die Zugelemente auch in in den Rohrwänden vorgesehenen Kanälen geführt sein. 



   Von den in den Fig. 18, 19 und 20 in Stirnansicht gezeigten Verbindungsstücken sind die ersten beiden der Länge nach in je zwei   Hälften--20   und 21 bzw. 22 und 23--geteilt, so dass sie auch auf bereits durch Druckelemente hindurchgeführte Zugelemente--l--aufgesetzt werden können. 



  Während bei dem in Fig. 15 dargestellten Kreuzungsstück die Teilungsfläche durch die Mitte der Kanäle   --16-- verläuft,   sind bei den Verbindungsstücken gemäss Fig. 18 und 19 die Kanäle zur Aufnahme der   Zugelemente --1-- durch Ausnehmungen --24   bzw. 25 und   26-in   jeweils nur einer Hälfte gebildet, damit das Zugelement nicht in den Trennungsschlitz rutschen kann, wenn es durch eine Kraftkomponente in Richtung der Teilungsfläche beansprucht wird. Im Verbindungsstück gemäss Fig. 19 können die Zugelemente entweder parallel geführt sein oder es kann sich um eine Verzweigung handeln. 



  Das Verbindungsstück gemäss Fig. 20 ist ungeteilt und zum Zusammensetzen von achteckigen Hohlprofilen bestimmt. 



   Fig. 21 zeigt ein kugelförmiges   Kreuzungsstück--27--,   das ähnlich wie jenes von Fig. 11 drei zueinander senkrecht liegende Achsen besitzt. Zum Anschluss von Druckelementen oder Verbindungsstücken vorzugsweise von Rohr-Druckelementen, sind   Ansätze --28-- vorgesehen.   



   Während sich Anschlagstücke und gegebenenfalls Spannglieder für die Zugelemente in den meisten Fällen an einem Ende oder Rand eines Gegenstandes befinden, können solche Teile erforderlichenfalls auch an andern Stellen vorgesehen werden. Dieser Fall tritt insbesondere bei in sich geschlossenen, z. B. 

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 ringförmigen, Systemen ein. Derartige Anschlagstücke sind in den Fig. 22 und 23 dargestellt. Gemäss Fig. 22 dient ein zwischen zwei   Druckelementen --3-- liegendes Anschlagstück --29-- zum   Festlegen zweier Enden von Zugelementen--l und l'--. Nach Fig. 23 erfolgt die Fixierung der Enden der Zugelemente--l und l'--in zwei nebeneinanderliegenden   Anschlagstücken --30   und 31--. 



   Solche wie vorstehend erwähnt geschlossene Systeme treten bei den in den Fig. 24 bis 26 gezeigten Sesselkonstruktionen auf, wenn die Enden der Zugelemente--l--nicht z. B. an den unteren Enden der Sesselbeine herausgeführt sind. Ausserdem sind bei diesen Konstruktionen 
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 in verhältnismässig weiten Kanälen geführt sein, welche am Ende der Herstellung mit einem erhärtenden Bindemittel ausgegossen werden. 



   Im folgenden sind Ausführungsformen von Bauelementen beschrieben, die insbesondere für den Aufbau räumlicher oder gekrümmter flächenhafter Gegenstände geeignet sind. So zeigt Fig. 27 ein sternförmiges   Kreuzungsstück--34--,   wobei die Achsen der einzelnen Arme auf einer Tonnen-oder Kegelfläche liegen ; weiters sind in dieser Figur zugehörige   Druckelemente--35--und   ein   Winkelverbindungsstück--36--, z. B.   zur Herstellung tonnen-oder kuppelartiger Gewölbe, die im 
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 aufsitzen, während das Zusammenstecken bedeutend erleichtert ist. Dadurch können lose zusammengestellte Teile für einen gekrümmten Gegenstand auf eine ebene Unterlage gelegt und lediglich durch Anspannen der Zugelemente aufgerichtet bzw. in ihre endgültige Form gebracht werden. 



   Für die erfindungsgemässe Ausbildung der Anschlussstellen als Sicherung gegen Verschieben und Verdrehen sind in den Fig. 28 bis 34 verschiedene Möglichkeiten angegeben, wobei stets gerade Druckelemente dargestellt sind. Diese Ausbildungen sind selbstverständlich auch an den zugehörigen Verbindungsstücken vorgesehen,   u. zw.   an allen Anschlussstellen positiv oder allen Anschlussstellen negativ, sowie auch an andern Bauelementen mit mehr als zwei Anschlussstellen. Besonders vorteilhaft ist eine konzentrische Ausbildung der Ansätze usw. für Winkelverbindungsstücke, wodurch ein um einen bestimmten Bruchteil von 3600 oder Vielfache davon verdrehtes Zusammenstecken aneinanderstossender Teile möglich ist, so dass auch räumlich gekrümmte Gegenstände herstellbar sind. 



   Das Druckelement-38- (Fig. 28) besitzt an einem Ende einen Ansatz-39-, dessen Umriss ein regelmässiges Achteck ist, und am andern Ende eine kongruente achteckige Ausnehmung   - -40--.   Für das Zugelement ist eine zentrische   Bohrung --41-- vorgesehen.   



   Das Druckelement-42-- (Fig. 29) besitzt ebenfalls einen achteckigen   Ansatz--43--und   eine entsprechende Ausnehmung am andern Ende, jedoch sind für eine Mehrzahl von Zugelementen konzentrisch angeordnete Bohrungen--44--vorgesehen. 
 EMI4.3 
 laufen nicht bis zum äusseren Umriss, was einem daraus hergestellten Gegenstand ein glatteres Aussehen verleiht. Für die Zugelemente sind eine zentrale Bohrung und mehrere konzentrisch um diese herum angeordnete Bohrungen--50--vorgesehen. 



   Die   Druckelemente-51-- (Fig. 32) und--53-- (Fig. 33)   mit einem   Ansatz --52-- bzw.   



    Zapfen--54--erlauben   eine Verdrehung um jeweils 90 , das   Druckelement-55-- (Fig. 34)   mit den   Rippen--56--eine   solche um jeweils 450. Eine feinstufige Winkelverstellbarkeit ist bei Anordnung einer Verzahnung oder Rändelung an den Anschlussstellen erzielbar. 



   Um statischen Erfordernissen Rechnung zu tragen, können   stab-oder säulenförmige   Gegenstände über ihre Länge mit verschiedenem Querschnitt bzw. Durchmesser ausgebildet werden. Für diesen Zweck ist in Fig. 35 die Anwendung von Reduzier-Verbindungsstücken --58 und   60-gezeigt,   
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    59 und 61--verschiedenenRohr-Druckelementen --11-- hergestellt,   die gemäss Fig. 36 einander senkrecht kreuzend übereinandergelegt werden. Erst dann werden   Kreuzungsstücke --62-- aufgesetzt (Fig. 37),   die   z. B.   den geschlitzten   Kreuzungsstücken --8-- aus   Fig. 13 oder den geteilten Kreuzungsstücken 

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   --14, 15--   aus Fig. 15 entsprechen können.

   Es können aber auch   Kreuzungsstücke--62--   verwendet werden, die ähnlich dem   Kreuzungsstück --34-- von Fig. 27   im zusammengespannten Zustand eine Richtungsänderung der angeschlossenen Druckelemente ergeben. 



   Fig. 38 zeigt einen gekrümmten skelettartigen Gegenstand, der   z. B.   als Tragkonstruktion für die Dachhaut einer Halle dienen kann. Dabei befinden sich die   Anschlagstücke--63--,   die gegebenenfalls mit Spannelementen kombiniert sein können, für die Zugelemente an den unteren Rändern. Diese unteren Ränder ruhen auf Betonpfeilern, könnten jedoch auch direkt am Boden stehen. Im letzteren Falle kann die im entspannten Zustand flach am Boden liegende Konstruktion gegebenenfalls lediglich durch Anspannen der Zugelemente, ohne Verwendung eines Stützgerüstes, aufgerichtet werden.

   Bei derartigen tonnen-oder kuppelartigen Konstruktionen sind die Bauelemente, abgesehen von der durch die Zugelemente ausgeübten Kraft, im wesentlichen auf Druck beansprucht und es ist daher nur ein verhältnismässig geringes Widerstandsmoment gegen Durchbiegen und Knicken erforderlich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Skelettkonstruktion von linearer, flächenhafter oder räumlicher steifer Struktur, insbesondere zur Bildung von Gittern, Gegenständen mit Abzweigungen u. dgl., die aus Druckelementen und Verbindungsstücken, Zug-, Sicherung-un gegebenenfalls Spannelementen gebildet ist, wobei die Druckelemente und Verbindungsstücke von einem oder mehreren biegsamen, aber undehnbaren Zugelementen durchsetzt sind, die Skelettkonstruktion durch Spannen der Zugelemente in eine starre Gestalt gebracht ist und die Druckelemente und Verbindungsstücke in eingespanntem Zustand gegen Verschieben und gegebenenfalls Verdrehen ihrer Anschlussstellen gegenüber einander gesichert sind, 
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 eingeschnittenen Schlitzen (9) versehen sind, die zur Aufnahme von insbesondere einander überkreuzenden Zugelementen   (1)   bestimmt sind,

   wobei die anschliessenden Druckelemente (11) oder Verbindungsstücke für die Zugelemente in an sich bekannter Weise Kanäle, Bohrungen oder offene Schlitze, die in bezug auf die erstgenannten Schlitze verdreht angeschlossen sind, aufweisen, oder dass Verbindungsstücke   (15 ; 20, 21 ; 22, 23)   oder Druckelemente, insbesondere solche in Form eines Kreuzes, eines Sterns, einer Kreisscheibe, einer Kugel, eines Tetraeders, Oktaeders od. dgl. zum Einlegen der Zugelemente   (1)   in den durch die Kanäle, Löcher   od. dgl. (16, 24, 25, 26)   gehenden Flächen geteilt sind und gegen Verschieben und gegebenenfalls Verdrehen Fortsätze bzw. Ausnehmungen aufweisen und dass die formschlüssige Verbindung der Hälften bzw. Teile mittels der daran anschliessenden Druckelemente bzw.

   Verbindungsstücke oder mittels dazwischengeschalteter bzw. aufgesetzter Ringe od. dgl. erfolgt, wobei die Enden der Druckelemente oder Verbindungsstücke oder die Ringe über die Fortsätze 
 EMI5.2 


Claims (1)

  1. gegen Verschieben und gegebenenfalls Verdrehen aufweisen, d. h. entweder lauter positiv oder lauter negativ ausgebildete Ansätze od. dgl., mit denen ein Zusammenschluss zwischen zwei oder mehreren Druckelementen (11, 17, 35, 57, 59, 61) herstellbar ist. EMI5.3 39, 43, 46, 49, 52)deren Profilquerschnitt die Form eines Vielecks, eines Ovals oder eine sonstige von der Kreisform abweichende Gestalt hat, so dass das Verschieben und Verdrehen der Druckelemente (35, 38, 42, 45, 48, 51) gegenüber einander im zusammengesteckten bzw. eingespannten Zustand verhindert ist (Fig. 27 bis 32). EMI5.4 dass der Querschnitt der gegen Verschieben und Verdrehen sichernden Ansätze, Fortsätze (39, 43, 46, 49, 52) bzw.
    Ausnehmungen (40) ein regelmässiges Vieleck, eine Sternform oder eine andere konzentrische Figur mit mehreren Symmetrieachsen ist, so dass die Druckelemente (38, 42, 45, 48, 51) zueinander um einen bestimmten Bruchteil von 360 oder Vielfache davon verdreht zusammensetzbar sind (Fig. 28 bis 32). EMI5.5 den Anschlussstellen der Druckelemente (51) bzw. der Verbindungsstücke zwei oder mehrere Fortsätze (54) bzw. zwei oder mehrere Ausnehmungen konzentrisch und in gleichem Abstand voneinander <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 dass bei Winkeldruckelementen oder Winkelverbindungsstücken (19) und bei an solche angeschlossenen Druckelementen (11) oder Verbindungsstücken der äussere Umriss der Anschlussstellen eine gleiche konzentrische Figur, wie Kreis, Vieleck, Sternform od.
    dgl., aufweist, so dass ein beliebig verdrehtes Zusammensetzen möglich ist und dabei glatte Übergänge zwischen aneinanderstossenden Teilen erzielbar sind (Fig. 17). EMI6.2 dass Verbindungsstücke (58, 60) mit zwei oder mehreren Anschlussstellen im Querschnitt zu den einzelnen Anschlussstellen hin verschieden ausgebildet sind, wobei diese Anschlussstellen mit entsprechenden Anschlussstellen angeschlossener Druckelemente (57, 59, 61) zusammenwirken, so dass Querschnittsveränderungen, z. B. Reduzierungen, erzielbar sind (Fig. 35). EMI6.3 dass an wenigstens einem Druckelement oder Verbindungsstück, das sich innerhalb eines in sich geschlossenen, z.
    B. ringförmigen, Systems befindet, ein Anschlagstück (29, 30, 31) vorgesehen ist, das zum Abstützen von Anschlägen dient, die an den Enden des Zugelementes bzw. der Zugelemente (1) angeordnet sind, wobei die Enden des (der) Zugelemente (s) gegebenenfalls einander übergreifen oder überkreuzen (Fig. 22 bis 26). EMI6.4 dgl.net, dass einige Druckelemente (3, 11, 17, 35, 38, 42, 45, 48, 51, 53, 55, 57, 59, 61), Verbindungsstücke (8, 15, 19, 36, 58, 60, 62) oder Anschlagstücke (29, 30, 31) Ausnehmungen, Kanäle, Rillen, Schlitze oder Bohrungen aufweisen, die von den Seilführungskanälen ausgehen und an der Oberfläche eines zusammengesetzten Systems münden.
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