AT283526B - Formspeicherstein für Elektrowärmespeicheröfen - Google Patents

Formspeicherstein für Elektrowärmespeicheröfen

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AT283526B
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Karl Dipl Ing Loysch
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Karl Dipl Ing Loysch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Formspeicherstein für Elektrowärmespeicheröfen 
Es wurde bereits vorgeschlagen, die höchstmögliche Speicherkapazität mit viel Anteil an spezifisch schweren, mineralen Materialien und mit einer geringen Menge von Ton und Bindemitteln zu erzielen. 



  Es dürfen allerdings die Bindemittel die eingebetteten Drähte chemisch nicht angreifen und auch den Erweichungspunkt der Masse im Brand und bei Überbelastung nicht zu tief herabsetzen. Man kann die Bindemittel bedeutend herabsetzen auf Kosten des Ton-Prozentsatzes und bei stark vergrössertem Ton-Anteil sogar ganz herabsetzen. 



   Die Forderung nach einem spezifisch grossen Formsteingewicht findet aber gerade bei eingebetteten Heizleitern ihre Begrenzung in der Rissefreiheit und in der erforderlichen mechanischen Festigkeit für den Transport. Deshalb ermöglicht ein grösserer Ton-Anteil, wie erkannt wurde, durch Agglomeration die fest haftende Verbindung mit den spezifisch schweren Bestandteilen der Masse. 



   Nicht jede Tonsorte verbindet sich rissfrei mit jedem spezifisch schweren Mineral in allzu geringer Menge und in jener chemischen Zusammensetzung, die dem Widerstandsmaterial nicht schadet. 



   Die Erfindung betrifft nun einen Formspeicherstein für Elektrowärmespeicheröfen, welcher aus keramischer Masse besteht und in diese direkt eingebettete Widerstandsdrähte aufweist, wobei das wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, dass die keramische Masse mindestens 50% von einem oder mehreren der folgenden Materialien enthält : Magnesit, Sintermagnesit, Chromoxyd, Olivin, Dunit, Forsterit, Magnesiumsilikat mit Mehrfachverbindungen dieses Minerals, und dass der Rest der Masse aus ungebrannten, fetten Tonen, vorteilhaft vermischt mit bis zu   10%   gebrannten, körnigen Tonen besteht. 



   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die nicht aus Ton bestehenden Bestandteile der Masse aus Körnern bzw. zum Teil aus Mehl bestehen, deren feine und bis zu 5 mm (vorteilhaft bis 3 mm) grobe Körnung ziemlich gleichmässig auf die ganze Skala von feinster Körnung bis zum groben Korn verteilt ist. 



   Vorteilhaft wird der ungebrannte, fette Ton-Anteil so fein gemahlen zugegeben, dass der die spezifisch schweren Gemischbestandteile bei Anfeuchtung einhüllt und verfestigt, sowohl in der Trocknung als auch im Brand. 



   Günstig ist es, wenn die spezifisch schweren Minerale auf Grund ihrer Analyse oder durch Versuchsreihen so ausgewählt werden, dass sie mit der Analyse des Bindetones Agglomerationen der Partikel ergeben, die rissfrei trocknen und brennen. 



   Kalk und sonstige Substanzen, welche beim Trocknen oder Brennen Gase bilden, sowie die Heizleiter angreifen, dürfen in den schweren Stoffen nicht enthalten sein. Es hat sich gezeigt, dass derartige schädliche Erscheinungen durch einen grösseren Tongehalt gebunden werden und nicht auftreten. 



   Als geeignete Schwerstoffe haben sich Magnesiumsilikate erwiesen, deren Verwendung als Olivin, Dunit und andere Doppelsilikate bessere Bindefähigkeit mit fettem Ton und höhere Rissfreiheit in der Trocknung und im Brand ergibt. Diese Stoffe in günstigst verteilter Körnung lassen sich auch mit Magnesiten auf einer Tonbasis von 50% abwärts bis zu 10% Ton mischen, dass trotz dem erhöhten Tongehalt durch dichte Schichtung und wirkungsvolle, hohe Pressung noch so hohe Formsteingewichte 

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 mit hoher spezifischer Wärme ohne   Riss- oder Zerfallsanfälligkeit   entstehen, dass sie für Speicher-Elemente mit eingepressten Heizleitern bestgeeignetes Baumaterial bilden. 



   Es soll auch hervorgehoben werden, dass die letztgenannten hohen Tonprozente die Herstellung in allen Operationen erleichtern und dadurch verbilligen (insbesondere das Erstarren der Masse in den Pressen vermindern !), sondern durch den Ton als billigsten Mischungsbestandteil auch den Gesamtpreis wesentlich senken. 



   Die Feuerfestigkeit, welche bei Hüttenprodukten einen höheren Tonanteil nicht zulässt, spielt für die Verwendung mit eingepressten Heizleitern keine Rolle, weil letztere ohnehin keine Temperatur über   12000 vertragen.    



   Zwischen 50% und   10%   Anteil an fettem Ton als Bindestoff kann das spezifische Gewicht von Speicher-Elementen gegenüber reiner Schamottbasis bis 50% erhöht werden. 



   Zwischen 40%   und 20%   Tonzusatz erhöht sich das Elementgewicht bis zu 20%. Tonzusätze unter   204Ko   können unter bestimmten Bedingungen das spezifische Elementgewicht noch mehr erhöhen, doch treten dann leicht Trockenrisse auf, welche den guten Luftabschluss der eingebetteten Heizdrähte wesentlich verschlechtern. 



   Als Speicherstoffe wurden schon im Stammpatent Magnesite genannt. Versuche haben gezeigt, dass nicht nur ein höherer Magensiumoxyd-Gehalt, sondern auch eine möglichst die ganze Skala von 0 bis 5 mm (besser von 0 bis 3 mm) umfassende Körnung in der   Siebanalyse   vorhanden sein muss. Zu kleine Körner ergeben wegen ihrer Lufthüllen zu kleine, spezifische Gewichte ; grosse Körner sind zwar schwerer, stören aber bei der Drahteinbettung. Mittelkleine Krongrössen sind ebenfalls zur innigen, nicht so leicht Trocknungsrisse bildenden Pressform und Trocknung erforderlich. 



   Da die Hersteller bestimmte Siebanalysen für ihre Fabrikate standardisiert erzeugen, müssen Mischungen aus verschiedenen Körnungen hergestellt werden, welche der vorgenannten Forderung entsprechen und welche aus Preisgründen keine Sondersiebungen erfordern. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Formspeicherstein für Elektrowärmespeicheröfen, welcher aus keramischer Masse beteht und in 
 EMI2.1 
 keramische Masse mindestens 50% von einem oder mehreren der folgenden Materialien enthält : Magnesit, Sintermagnesit, Chromit, Olivin, Dunit, Forsterit, Magnesiumsilikat mit Mehrfachverbindungen dieses Minerals, und dass der Rest der Masse aus ungebrannten, fetten Tonen, vorzugsweise vermischt mit bis zu   10%   gebrannten, körnigen Tonen besteht.

Claims (1)

  1. 2. Formspeicherstein mit einer keramischen Masse nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die nicht aus Ton bestehenden Bestandteile der Masse aus Körnern bzw. zum Teil aus Mehl bestehen, deren feine und bis zu 5 mm (vorteilhaft bis 3 mm) grobe Körnung ziemlich gleichmässig auf die ganze Skala von feinster Körnung bis zum groben Korn verteilt ist. EMI2.2
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