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Schrankgehäuse für Vermittlungseinrichtungen
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Entsprechend einer Weiterbildung ist der Deckel bei einem bestimmten Öffnungswinkel abnehmbar.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Rückwand so bemessen, dass zwischen ihrer Oberkante und dem Deckel eine Öffnung verbleibt, die einem ungehinderten Kabeldurchlauf angemessen ist.
Gemäss einer Weiterbildung weist der Zwischenboden an der Frontseite eine Stufe auf, auf der Montageschienen für z. B. Gesprächszähler anbringbar sind.
Die Ausbildung nach der Erfindung bringt verschiedene Vorteile mit sich. Lange bevor die Zentrale zum Versand gegeben wird, kann der Rahmen an den Aufstellungsort gesandt werden, so dass dort bereits der Anschluss der Aussenkabel vorgenommen werden kann. Dabei braucht auf eine genaue Kabellänge keine Rücksicht genommen zu werden, da die Überlänge in dem Zwischenraum hinter dem Schrank frei hängen kann. Ausserdem ist die genaue Schrankaufstellung unbehindert durch ein Einführungsloch in der Rückwand, vielmehr bleibt der Schrank entsprechend der sich über die ganze Breite der Rückwand erstreckenden Kabeldurchtrittsöffnung verschiebbar, wodurch das Aufstellen erleichtert wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Erweitern einer Anlage, z.
B. beim Übergang einer Fernsprechvermittlung von 5 bis 50 (ein hoher Schrank nach Fig. l) auf eine 10 bis 100 (zwei kleine Schränke nach Fig. 2), grundsätzlich der Wandauslass für die Kabel so tief gelegt wird, dass er immer durch den davorstehenden Schrank verdeckt ist. Selbstverständlich bringt die beschleunigte Montage, Einsetzen des fertig beschalteten Rangierverteilers (12 in Fig. 5) und Anstecken der Anschlusskabel, eine Kostenersparnis mit sich. Schliesslich ist ein Vorteil darin zu sehen, dass bei Platzwechsel von Teilnehmern das Umrangieren auf dem Verteilerrahmen mühelos und schnell nach öffnen des Deckesl vornehmbar ist. Diese Rangierungsart erspart das sonst übliche Umlöten von Rangierdrähten, bei dem durch kalte Lötstellen oder durch Lötspritzer Störungen verursacht werden können.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen : Fig. l einen Schrank einer Nebenstellenvermittlungsanlage in Vorderansicht, eine Tür geöffnet ; Fig. 2 einen ähnlichen Schrank wie Fig. 1 für eine andere Baustufe, teilweise geschnitten ; Fig. 3 den Schrank nach Fig. 2 in Seitenansicht, mit hochgeklapptem Deckel, teilweise geschnitten ; Fig. 4 zwei nebeneinanderstehende Schränke entsprechend Fig. 2 in Draufsicht, davor einer ohne Deckel ; Fig. 5 das Schrankoberteil mit geöffnetem Deckel in perspektivischer Darstellung, teilweise geschnitten ; Fig. 6 den Schrank nach Fig. 2, in perspektivischer Darstellung, mit aufgeschnittenem Unterteil.
In den Fig. 1 bis 6 ist das Schrankgehäuse, eine geschweisste Stahlblech-Konstruktion, mit
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Deckel ist mit Stecklagem--9, 9'-- versehen. Er ist in einer gewissen Öffnungsweite aus den Lagern herausziehbar und somit leicht abnehmbar. Auf dem Zwischenboden --8-- sind zwei Lagerwinkel - vorgesehen, einer davon mit einem federnden Rastzapfen Diese Lagerwinkel
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weiterer Federleisten --31-- vorgesehen, über die das steckbare Anschlusskabel --17-- der Vermittlungsstation und zum Zusammenschalten mehrerer Schränke (Fig. 4) die Verbindungskabel - steckbar angeschaltet werden.
Der Zwischenboden hat an seiner Frontseite eine Stufe - -19--, unter der die Tragschiene --20-- mit den Bedienelementen, wie Sperrtasten-21-und
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vorgesehenSchrankrückwand--5--ist niedriger als das Schrankgehäuse--S--ausgeführt, so dass zwischen der Rückwandoberkante und dem Deckel --7-- eine Öffnung --25-- über die Rückwandbreite entsteht (Fig. 3 und 5).
Das Netzgerät --26-- steht auf dem Schrankboden-27-. Da das Gewicht des Gerätes verhältnismässig hoch, anderseits die Bewegungsfreiheit beim Einsetzen des Netzgerätes durch die darüberliegende Tragschienen --4-- eingeschränkt ist, hat das Gerät an der Rückseite Rollen--28--. Zur Fixierung des Gerätes dienen vorn zwei Arretierzapfen--29-- (Fig. 6), die in die Löcher
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- eingreifen. Die Rollen laufen auf Führungsschienen --40--, die eine genaue Stellung des Gerätes --26-- bedingen und damit das Einführen der Arretierzapfen-29-in die Löcher --39-- erleichtern.
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die Federleisten--13--des Rahmens--12--gesteckt werden.
Noch bevor die Zentrale zum Versand gegeben wird, werden der Rahmen --12-- dem Aufstellungsort angeliefert und die Aussenkabel angeschlossen. Es braucht dabei keine Rücksicht auf eine genaue Kabellänge genommen zu werden, da die Überlänge --37-- in dem Zwischenraum --6-- frei hängen kann. Ausserdem ist die genaue Schrankaufstellung nicht durch ein Einführungsloch in der Schrankrückwand behindert, sondern durch die breite Öffnung--25--ist der Schrank noch entsprechend der öffnungsbreite verschiebbar.
Nach dem Anliefern des Schrankes werden der Schrankdeckel-7-abgenommen, der Rahmen - eingehängt, die Kabel--17--zum Vermittlungspult angesteckt und der Schrank in die gewünschte Aufstellung gebracht. Durch Stecken der zweipoligen Stecker --33-- in die Federleisten - -13-- des Rahmens --12-- nach einem Verteilerplan wird die Zentrale mit den Teilnehmerapparaten verbunden. Bei einem späteren Platzwechsel einiger Teilnehmer erfolgt das Umrangieren durch Umstecken der Stecker-33-.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schrankgehäuse für Vermittlungseinrichtungen der Femmeldetechnik mit Rangierverteilern und Federleisten für den Anschluss von steckbaren Anschluss-und Verbindungskabeln für Bedienpulte und
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Oberseite mit einem aufklappbaren Deckel (7) ausgerüstet ist, unter dem in einem gewissen Abstand ein Zwischenboden (8) eingesetzt ist, auf dem die Federleisten (31) zum Anschluss der steckbaren Anschluss-und Verbindungskabel (17, 18) für Bedienpulte und weitere Schränke, sowie ein mit Federleisten (13) bestückter, herausnehmbarer Rahmen (12) als Rangierverteiler zum Anschluss der steckbaren Teilnehmeradern (35) angeordnet sind und dass die Rückwand (5) des Schrankgehäuses (S) relativ zu den Seitenwänden (1) so viel in das Gehäuseinnere eingezogen ist,
dass in dem entstandenen Zwischenraum (6) zwischen Schrank und Stellwand die Anschluss-und Verbindungskabel (17, 18) frei beweglich hängen.
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