AT281191B - Schaltungsanordnung zum pruefen von lackdraehten auf spannungsfestigkeit waehrend des herstellungsverfahrens - Google Patents

Schaltungsanordnung zum pruefen von lackdraehten auf spannungsfestigkeit waehrend des herstellungsverfahrens

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AT281191B
AT281191B AT85764A AT85764A AT281191B AT 281191 B AT281191 B AT 281191B AT 85764 A AT85764 A AT 85764A AT 85764 A AT85764 A AT 85764A AT 281191 B AT281191 B AT 281191B
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test
electrode
circuit arrangement
testing
pole
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Elektromat Veb
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zum Prüfen von Lackdrähten auf Spannungsfestigkeit während des Herstellungsverfahrens 
 EMI1.1 
 

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 einen hohen Innenwiderstand der Spannungsquelle zur Prüfung der Lackdrähte auszunutzen. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäss die Kombination nachstehender an sich bekannter Merkmale vorgesehen : Verwendung einer teilbaren ringförmigen Prüfelektrode mit einer dem Prüfling zugewendeten Kante, wobei zwischen dem Prüfung und der Elektrode ein Luftspalt vorgesehen ist, und einer hohen Gleichspannung für die Prüfung, wobei die Schaltungsanordnung eine Spannungsquelle umfasst, deren, vorzugsweise, geerdeter Pol mit dem durch die ringförmige Prüfelektrode geführten Prüfling und deren anderer Pol mit der Prüfelektrode sowie einer Fehlerzähleinrichtung und/oder Anzeigeeinrichtung in Wirkverbindung stehen, der ungeerdete Pol der Spannungsquelle, die einen hohen Innenwiderstand aufweist bzw.

   über einen hohen Widerstand zugleich mit der Prüfelektrode und dem Belag eines Kondensators und der andere Belag des Kondensators mit dem Gitter eines Thyratrons und seinem Ableitwiderstand verbunden ist, wobei das Thyratron eine an sich bekannte Fehleranzeigeeinrichtung steuert, und wobei ferner der geerdete Pol der Gleichspannungsquelle gleichzeitig an dem Prüfling, der Kathode des Thyratrons und dem andern Ende des Arbeitswiderstandes angeschlossen ist. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. 



   Der während seines Herstellungsverfahrens auf Spannungsfestigkeit zu prüfende Lackdraht   - -6--,   der über eine   Abwickeltrommel-9-eine   Erdverbindung erhält, läuft über Führungsrollen   - -10--.   Zur Prüfung findet eine teilbare ringförmige Prüfelektrode --5-- Verwendung. Der Innendurchmesser dieser Ringelektrode ist als Kante eines dreiseitigen Prismas ausgebildet, die dem   Prüfling --6-- zugewendet   ist. Zwischen dem   Prüfling-6-und   der Kante der Ringelektrode - ist ein Luftspalt vorgesehen.

   Nach der Prüfung wird der Prüfling der Aufwickeltrommel 
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 Spannungsimpuls zur Zündung des   Thyratrons --7-- hervor.   Hiedurch kann über das   Relais-S--   und bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtungen eine Fehlerzählung vorgenommen werden. Die Wiederaufladung des Kondensators --4-- erfoglt von einer einen hohen Widerstand aufweisenden   Spannungsquelle --1--.   Durch diesen Widerstand bricht die Spannung bei unbeabsichtigter Berührung der Ringelektrode auf ungefährliche Werte zusammen. 



   Für die Prüfung findet eine hohe Gleichspannung Verwendung. Als vorteilhaft haben sich Werte zwischen etwa 0, 6 und 10 KV vorzugsweise von etwa 6 KV erwiesen. Der, vorzugsweise, geerdete Pol der   Spannungsquelle --1--,   die eine Gleichspannungsquelle oder eine Wechselspannungsquelle mit Gleichrichter sein kann, ist mit dem durch die   Prüfelektrode--5--geführten   Prüfling und deren anderer Pol mit der   Prüfelektrode-5-sowie   einer nicht dargestellten   Fehlerzähl-und/oder   Anzeigeeinrichtung wirkverbunden.

   Die Spannungsquelle-l-weist einen hohen Innenwiderstand bzw. einen hohen Vorwiderstand auf, der insgesamt zwischen etwa 80 und 120   M#,   vorzugsweise bei etwa 100 Mn liegt. Über diesen hohen   Widerstand --2-- ist   der ungeerdete Pol der 
 EMI2.2 
 einer Röhre --7-- und deren Ableitwiderstand-3--. Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung eines Thyratrons als Röhre erwiesen. Der   Kondensator --4-- kann   klein bemessen sein und eine Kapazität zwischen zirka 10 und 200 pF aufweisen. 



   Bei der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung ist keine Ionisierung des Raumes innerhalb der Ringelektrode erforderlich. Die Entfernung der Oberfläche bzw. der Isolierung des Prüflings von der Kante der Ringelektrode ist gering, und beträgt zirka 1 bis 2 mm. Dadurch und durch die Coronawirkung die zwischen der Kante der Ringelektrode und dem Prüfling besteht, ergibt sich eine Prüfmethode, die nur einen geringen Energieaufwand erfordert und gewährleistet, dass die Isolierung des Prüflings ausser der Fehlerstelle nicht weiter zerstört wird. Ferner ist durch die Verwendung der Ringelektrode jede Fehlerstelle auf Grund der kurzen Prüfstrecke sehr genau zu lokalisieren. Die Verwendung eines Schutzwiderstandes gehört an sich zum Stand der Technik.

   Seine Anwendung in der erfindungsgemässen Prüfanordnung ist aber doch als neu anzusehen und in dieser besonders vorteilhaft, weil dieser Widerstand mit den oben erwähnten hohen Werten in Verbindung mit einem kleinen Speicherkondensator eine Gefährdung von Personen bei einer Berührung der Prüfelektrode ausschliesst und die Anwendung besonderer Schutzvorrichtungen daher überflüssig wird. 



   Eine Einrichtung mit der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung ist im Vergleich zu den bekannten Einrichtungen nicht nur einfach und billig herzustellen und zu warten, sondern auch sehr wenig störanfällig und von überraschend geringem Umfang. Sie kann in einem Gehäuse von zirka 

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 10 X 10 X 20 cm Grösse leicht untergebracht werden. Diese geringe Grösse und die geringen Kosten einer solchen Einrichtung, gestatten es, in vorteilhafter Weise bei der gleichzeitigen Herstellung einer Vielzahl lack-isolierter Drähte jedem einzelnen Draht eine Prüfeinrichtung zuzuordnen. Dadurch braucht beim Auftreten eines Fehlers an der Isolierung eines einzigen Drahtes nicht die gesamte Anlage stillgelegt werden, so dass die Wirtschaftlichkeit der gesamten Produktionsanlage zur Lackdrahtherstellung gegenüber dem bisher bekannten Stand grösser wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung zum Prüfen von Lackdrähten auf Spannungsfestigkeit während des Herstellungsprozesses, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale : 1. Verwendung einer teilbaren ringförmigen Prüfelektrode (5) mit einer dem Prüfling (6) zugewendeten Kante, wobei zwischen dem Prüfling (6) und der Elektrode (5) ein Luftspalt vorgesehen ist ; 2.
    Anwendung einer hohen Gleichspannung für die Prüfung ; 3. die Schaltungsanordnung umfasst eine Spannungsquelle (1), deren, vorzugsweise, geerdeter Pol mit dem durch die ringförmige Prüfelektrode (5) geführten Prüfling (6) und deren anderer Pol mit der Prüfelektrode (5) sowie einer Fehlerzähleinrichtung und/oder Anzeigeeinrichtung in Wirkverbindung stehen ; 4. der ungeerdete Pol der Gleichspannungsquelle ist über einen hohen Widerstand (2) zugleich mit der Prüfelektrode (5) und dem einen Belag eines Kondensators (4) verbunden ; 5. der andere Belag des Kondensators (4) liegt am Gitter eines Thyratrons (7) und seinem Ableitwiderstand (3), wobei das Thyratron eine an sich bekannte Fehleranzeigeeinrichtung steuert ;
    6. der geerdete Pol der gleichspannungsquelle (1) ist gleichzeitig an dem Prüfling (6), der Kathode des Thyratrons (7) und dem andern Ende des Arbeitswiderstandes (3) angeschlossen.
AT85764A 1963-08-26 1964-02-03 Schaltungsanordnung zum pruefen von lackdraehten auf spannungsfestigkeit waehrend des herstellungsverfahrens AT281191B (de)

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AT85764A AT281191B (de) 1963-08-26 1964-02-03 Schaltungsanordnung zum pruefen von lackdraehten auf spannungsfestigkeit waehrend des herstellungsverfahrens

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0006494A1 (de) * 1978-06-16 1980-01-09 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum berührungslosen Überprüfen der Isolation bewegter isolierter Drähte
DE3028353A1 (de) * 1980-07-25 1982-02-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren und anordnung zur pruefung von isolationsschichten, insbesondere fotoleiterschichten, auf fehlstellen

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EP0006494A1 (de) * 1978-06-16 1980-01-09 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum berührungslosen Überprüfen der Isolation bewegter isolierter Drähte
DE3028353A1 (de) * 1980-07-25 1982-02-11 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren und anordnung zur pruefung von isolationsschichten, insbesondere fotoleiterschichten, auf fehlstellen

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