AT280098B - Schnallenskischuh - Google Patents

Schnallenskischuh

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Publication number
AT280098B
AT280098B AT145767A AT145767A AT280098B AT 280098 B AT280098 B AT 280098B AT 145767 A AT145767 A AT 145767A AT 145767 A AT145767 A AT 145767A AT 280098 B AT280098 B AT 280098B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft
buckle
tension members
ski boot
inserts
Prior art date
Application number
AT145767A
Other languages
English (en)
Inventor
Loris Baso
Original Assignee
Loris Baso
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Loris Baso filed Critical Loris Baso
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Publication of AT280098B publication Critical patent/AT280098B/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes
    • A43C11/14Clamp fastenings, e.g. strap fastenings; Clamp-buckle fastenings; Fastenings with toggle levers
    • A43C11/1406Fastenings with toggle levers; Equipment therefor
    • A43C11/1413Equipment for fastening toggle lever fastenings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
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    • A43C11/14Clamp fastenings, e.g. strap fastenings; Clamp-buckle fastenings; Fastenings with toggle levers
    • A43C11/1406Fastenings with toggle levers; Equipment therefor
    • A43C11/142Fastenings with toggle levers with adjustment means provided for on the shoe, e.g. rack
    • A43C11/1453Fastenings with toggle levers with adjustment means provided for on the shoe, e.g. rack characterised by the shape of the teeth on the rack

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schnallenskischuh 
Die Erfindung betrifft einen Schnallenskischuh mit sich überlappenden Schaftteilen, von denen der eine Schaftteil die Zugglieder und der andere Schaftteil die Spannhebel der Schnallen trägt. Die bisherige Herstellung solcher   Schnallenskischuhe   war verhältnismässig schwierig und teuer, da jeder einzelne Schnallenteil für sich mit einer Mehrzahl von Nieten auf dem betreffenden Schaftteil in genau bestimmter Lage befestigt werden musste und ausserdem für die sich überlappenden Schaftteile sehr starkes, hochwertiges Schaftleder Verwendung finden musste, damit der von den Schnallen auf den Fuss ausgeübte Druck nicht unangenehm gross wird. Um diesen von den Schnallen ausgeübten Druck zu verteilen, war es häufig notwendig, noch Versteifungen an dem Schaftleder vorzusehen.

   Die Befestigung der Schnallenteile auf Schaftleder hat weiterhin den Nachteil, dass dieses Schaftleder durch die hohe Schnallenbeanspruchung deformiert wird. 



   Zur Befestigung dieser Nachteile ist nun gemäss der Erfindung bei einem Schnallenskischuh der angeführten Bauart der Vorderschaft im Bereich mehrerer Zugglieder und/oder Spannhebel ausgespart, sind mehrere Zugglieder bzw. Spannhebel je auf einem biegsamen Schafteinsatz, der aus einem elastischen Kunststoff besteht, befestigt und sind der Schafteinsatz bzw. die beiden Schafteinsätze in die betreffende Aussparung des Vorderschaftes eingesetzt und mit diesem durch Nähte   od. dgl.   verbunden und sind die zur schwenkbaren Lagerung der Zugglieder bzw. Spannhebel dienenden, zweckmässig mit Durchbrechungen versehenen Grundplatten in das Material des Schafteinsatzes eingegossen. 



   Es ist nun bereits ein herkömmlicher Skischuh mit Verschnürung bekannt (österr. Patentschrift Nr. 155169), bei welchem der Vorderschaft im Bereich der Hakenösen ausgespart ist und die Hakenösen auf Ristteilen aus Leder angeordnet sind, die in den Aussparungen des Schaftleders eingenäht sind. 



  Diese Anordnung soll lediglich ein Überlappen der Ristteile ermöglichen, um ein Eindringen von Schnee, Regen   od. dgl.   zu verhindern. 



   Ein wesentlicher Vorteil des Schnallenskischuhs nach der Erfindung besteht hingegen darin, dass er erheblich wirtschaftlicher hergestellt werden kann. Durch die Verwendung von elastischem Kunststoff für die Schafteinsätze können die Grundplatten der Schnallenteile in den Kunststoff eingegossen bzw. eingepresst werden, so dass damit die umständliche Befestigung mit Nähten in Wegfall kommt. Ausserdem werden mehrere Schnallenteile gleichzeitig durch Eingiessen in den elastischen Kunststoff an den Schafteinsätzen befestigt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Grundplatten der Schnallenteile unsichtbar werden.

   Ferner ist der für die Schafteinsätze verwendete elastische Kunststoff nicht nur erheblich billiger als Schaftleder, sondern er hat diesem gegenüber auch eine grössere Festigkeit aufzuweisen, so dass er sich auch bei den hohen Beanspruchungen durch die Schnallen nicht deformiert. Das bedeutet weiterhin, dass auch beim Schliessen der Schnallen stets eine gleichbleibende Spannung vorhanden ist, also ein Nachspannen bzw. Nachstellen der Schnallenverschlüsse nicht erforderlich ist. Darüber hinaus sind die aus elastischem Kunststoff 

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 bestehenden Schafteinsätze absolut wasserdicht. Endlich hat das Eingiessen oder Einpressen der Grundplatten der Schnallenteile den Vorzug, dass bei den eingegossenen Teilen bzw. Grundplatten keine Rostbildung eintritt, d. h., für diese eingegossenen Teile kein Rostschutz erforderlich ist. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele zeigen, näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 einen Schnallenskischuh mit sich überlappenden Schafteinsätzen in schaubildlicher Darstellung ; Fig. 2 und 3 je eine Ansicht auf die Schafteinsätze der Fig. l ; Fig. 4 eine andere Ausführung des Schafteinsatzes der Fig. 2 ; Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Fig. 2 in 
 EMI2.1 
 Ansicht auf einen Teil der Fig. 5 ; Fig. 8 eine Ansicht auf einen Teil der Fig. 6 und Fig. 9 einen Zugbügel mit Grundplatte in einer weiteren Ausführung. 



   Fig. 1 zeigt einen Schnallenskischuh mit   Schafteinsätzen-l   und 2--, die die sich 
 EMI2.2 
 der   Vorderschaft --5-- des   Skischuhes im Bereich mehrerer Schnallen ausgespart, wobei jeweils mehrere Spannhebel bzw. Zugglieder je auf einem biegsamen Schafteinsatz --1 bzw. 2-- befestigt sind. Die Herstellung erfolgt also in der Weise, dass zunächst die beispielsweise in Fig. 2 und 3 gezeigten   Schafteinsätze-l   und 2-mit den daran befestigten Spannhebeln --4-- bzw. Zugbügeln --3-hergestellt und dann in die betreffende Aussparung-6 bzw. 7-des Vorderschaftes-5-eingesetzt und mit diesem durch   Nähte-8-od. dgl.   fest verbunden werden. 



   Für die   Schafteinsätze --1   und   2-wird   elastischer Kunststoff, vorzugsweise Nylon, verwendet, so dass, wie in den   Fig. 2, 3, 5   und 6 veranschaulicht, die zur schwenkbaren Lagerung der Zugglieder 
 EMI2.3 
    -3-- bzw. Spannhebel --4-- dienenden Grundplatten --9- -15--,   an dem bei --16-- der mit   Zahnlücken-17-versehene Spannhebel-4-   schwenkbar gelagert ist. Beim Spannen dieses Hebels tritt ein Kippmoment-M--auf.

   Um zu vermeiden, dass durch dieses Kippmoment von der   Grundplatte --9-- ein   harter Druck auf den Fuss ausgeübt wird, ist gemäss Fig. 5 und 7 die dem Rist zugekehrte Kante --18-- der zur Lagerung des Spannhebels --4-- dienenden Grundplatte --9-- zur Aussenfläche des Schafteinsatzes hin aufgebogen. 
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 der Grundplatten--9 bis 11-eine grössere   Stärke-da   bzw.   d2-- auf   als in den übrigen Bereichen, wo sie eine erheblich dünnere   Dicke-d3   bzw. d4-- aufweisen (Fig.5 und 6). Es wird damit nicht nur eine Materialeinsparung, sondern auch eine grössere Biegsamkeit der Schafteinsätze erzielt.

   Ferner haben diese Schafteinsätze an den den Aussparungen-6 und 7-des Vorderschaftes --5-- zugekehrten Seiten verjüngte Randteile-la bzw. 2a--, die zur Befestigung am Vorderschaft mittels Nähten   od. dgl.   dienen. 



   Fig. 3, 6 und 8 zeigen beispielsweise einen Schafteinsatz mit verstellbaren Zuggliedern-3-, die   bei-19-an   einer   Zuglasche --20-- schwenkbar   gelagert sind, die ihrerseits in Richtung-Amittels einer   Schraube --21-- verstellbar   an der   Grundplatte --10-- befestigt   ist. Das Zugglied kann, wie in Fig. 3 unten und Fig. 9 gezeigt, auch unverstellbar am   Schafteinsatz-2-angeordnet   sein, indem er unmittelbar an der Grundplatte --11-- gelenkig gelagert ist. 



   Bei der in den Zeichnungen dargestellten vorteilhaften Ausführung weisen die   Schafteinsätze-l   und   2-am   dem Knöchel zugewendeten Ende Verlängerungen --22 und 23-auf, die durch Einschnitte-24 bzw.   25-vom Schafteinsatz   abgeteilt sind und die gemäss Fig. 1 am Skischuh sich überlappende Abdichtungen bilden. 



   Nach Fig. 4 sind weitere   Spannhebel-4a-bzw. Zugglieder-3a-vorgesehen,   die in der üblichen Weise am oberen   Teil-26-des   aus Leder bestehenden Schaftes befestigt sind, so dass diese Schnallen den oberen, den Knöchel umspannenden Schaftteil verschliessen. 



   In Fig. 4 ist veranschaulicht, dass die   Grundplatte --9a--,   die zur Lagerung eines Spannhebels   --4-- dient,   gegebenenfalls auch mit Nieten --27-- am Schafteinsatz --1-- befestigt sein kann. 



   Bei der vorbeschriebenen beispielsweisen Ausführung nach der Erfindung bestehen beide Schafteinsätze aus elastischem Kunststoff. Gegebenenfalls kann auch nur ein Einsatz aus Kunststoff bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schnallenskischuh mit sich überlappenden Schaftteilen, von denen der eine Schaftteil die Zugglieder und der andere Schaftteil die Spannhebel der Schnallen trägt, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Vorderschaft (5) im Bereich mehrerer Zugglieder (3) und/oder Spannhebel (4) in an sich bekannter Weise ausgespart ist, mehrere Zugglieder bzw. Spannhebel je auf einem biegsamen Schafteinsatz (1, 2), der aus einem elastischen Kunststoff besteht, befestigt sind, und der Schafteinsatz bzw. die beiden Schafteinsätze in die betreffende Aussparung (6, 7) des Vorderschaftes eingesetzt und mit diesem durch Nähte od. dgl. verbunden sind, und dass die zur schwenkbaren Lagerung der Zugglieder (3) bzw.
    Spannhebel (4) dienenden, zweckmässig mit Durchbrechungen (12 bis 14) versehenen Grundplatten (9 bis 11) in das Material des Schafteinsatzes eingegossen sind. EMI3.1 Schafteinsätze (1, 2) im Bereich der Grundplatten (9 bis 11) eine grössere Stärke (di, d ) aufweisen als in den übrigen Bereichen. EMI3.2 dass die Schafteinsätze (1, 2) an dem dem Knöchel zugewendeten Ende Verlängerungen (22, 23) aufweisen, die durch Einschnitte (24, 25) vom Schafteinsatz (1 bzw. 2) abgeteilt sind und die am Skischuh sich überlappende Abdichtungen bilden. EMI3.3
AT145767A 1966-03-04 1967-02-15 Schnallenskischuh AT280098B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004077978A1 (fr) * 2003-02-20 2004-09-16 Roger Ours Chaussure a serrage rapide, patin a glace comportant une telle chaussure, et dispositif de serrage rapide pour cette chaussure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004077978A1 (fr) * 2003-02-20 2004-09-16 Roger Ours Chaussure a serrage rapide, patin a glace comportant une telle chaussure, et dispositif de serrage rapide pour cette chaussure

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