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sterile Milch dann durch die Leitung m. Der Umlaufbahn j kann durch ähnliche Mittel, wie die unten beschriebenen, zur Regelung des Milchzulaufes benutzten, gesteuert werden, u. zw. derart, dass der Hahn den Durchlauf zur Leitung m öffnet, solange die Steriiisier- tomperatur vorhanden ist, dagegen aber den Hahn zum Umlauf einstellt, wenn die Tem. peratur durch Unregelmässigkeiten im Betrieb merkbar unter die obengenannte Minimum. temperatur herabsinken sollte.
Die zur Regelung des Zulaufes benutzte Vorrichtung besteht im dargestellten Beispiele aus zwei Klinken 1, 2, die jede von einem Elektromagneten 3 bzw. 4 beeinflusst werden können. Der Elektromagnet 3 ist z. B. in den Stromkreis des Kontaktes des Thermometers 11 bei 1290 eingeschaltet und der Elektromagnet 4 in Serie mit dem Kontakt bei 1280 geschaltet. Die Klinken sind um die Bolzen 5, 6 drehbar und mittels derselben an einem Rahmen oder Gehäuse 7 befestigt, das in geeigneter Weise in Schwingung versetzt und gehalten wird.
Wenn durch einen der Magnete 3 oder 4 Strom geleitet wird, wird die betreffende Klinke sich um ihren Bolzen drehen, wodurch dieselbe mit einem Sperrad 8 in Eingriff kommt und, da dasselbe von dem Gehäuse 7 mitgenommen wird, eine gewisse Winkelbewegung ausführen wird, wodurch eine Schraube 9 sich senkrecht auf die Zeichnungsebene hinaus oder hinein bewegen wird. Diese Bewegung der Schraube 9 wird bei dem in Fig. 1 angedeuteten Ausführungsbeispiele auf eine Verbindungsstange 10 übertragen, welche an einem Ende mit der Kolbenstange der Pumpe e und mit dem anderen Ende mit einer Stange 11 gleitend verbunden ist, welche Stange um den Punkt 12 drehbar ist und vermittelst der Pleuelstange 13 von der Kurbelscheibe f aus in Schwingungen versetzt wird.
Je nachdem die Stange 10 vermittelst der Schraube 9 (Fig. 2) gehoben oder gesenkt
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nähern oder von demselben entfernen, wodurch das geradlinige Vorschieben der Stange 10, wovon die Hublänge der Pumpenkolben abhängig ist, kleiner oder grösser werden wird.
Statt den Milchzulauf durch Änderung der Hublänge der Pumpe zu regeln, in welchem Falle die treibende Kraft der Pumpe konstant vorausgesetzt wird, kann man auch die Regelungsvorrichtung unmittelbar auf einen an der Pumpe gekuppelten Motor wirken lassen, der mit veränderlicher Kraft arbeitet, z. B. eine Dampfmaschine, welcher infolge Regelung mehr oder weniger Dampf zugeleitet wird, oder einen elektrischen Motor, in dessen Stromlauf durch die Regelung ein grösserer oder kleinerer Widerstand eingeschaltet wird usw. Die Regelungsvorrichtung kann ferner eine derartige sein, dass die Pumpe e stets konstant arbeitet, dass aber nur ein Teil der aufgepumpten Milchmenge in das Rohrsystem a hineingeführt wird, während ein anderer Teil, der sich mit der Regelung ändert, in den Behälter d zurtickläuft.
Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung ist nur ein Beispiel und kann durch andere ähnliche elektrische Anordnungen ersetzt werden, z. B. durch ein Paar Motoren, die vermittels eines Relais hinein und heraus geschoben werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. IIochdruckstenilisierapparat für Milch oder dgl. mit einem den Abfluss der heissen Flüssigkeit aus dem Sterilisierraum nur innerhalb bestimmter Drncltgrenzen (2-21/2 Atm.) ermöglichenden ventilez dadurch gekennzeichnet, dass durch Vorschalten eines Kontakt- tlH'rmomeÜ'rs (11) vor das Ventil (i) in an sich bekannter Weise die Arbeitsleistung der die Flüssigkeit in den Sterilisierraum pressenden Pumpe (e) auf elektrischem Wege durch Kontaktgebung innerhalb der zulässigen Temperaturgrenzen geregelt wird, indem die Koìbenbl1bliinge bzw. die Leistung des Antriebsmotors der Pumpe (e) geändert wird, zum Zwecke, die Öffnung des Ablassventiles (i) durch die abfliessende Flüssigkeit nur innerhalb
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