AT279702B - Schweißvorrichtung zum Verschweißen von thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Schweißvorrichtung zum Verschweißen von thermoplastischen Kunststoffen

Info

Publication number
AT279702B
AT279702B AT107265A AT107265A AT279702B AT 279702 B AT279702 B AT 279702B AT 107265 A AT107265 A AT 107265A AT 107265 A AT107265 A AT 107265A AT 279702 B AT279702 B AT 279702B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
welding
heat
spring plate
thermoplastics
band
Prior art date
Application number
AT107265A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Winter
Original Assignee
Nachrichtentechnische Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nachrichtentechnische Werke Ag filed Critical Nachrichtentechnische Werke Ag
Priority to AT107265A priority Critical patent/AT279702B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT279702B publication Critical patent/AT279702B/de

Links

Landscapes

  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schweissvorrichtung zum Verschweissen von thermoplastischen Kunststoffen 
Gegenstand der Erfindung ist eine Schweissvorrichtung mit einem beheizbaren, flachen Teil zum Verschweissen von thermoplastischen Kunststoffen (Thermoplaste). 



   Es gibt eine Vielzahl von Schweissvorrichtungen, deren Ausgestaltung vom jeweiligen Anwendungszweck abhängt. 



   Zum Stumpfschweissen von Folien aus thermoplastischen Kunststoffen ist ein Schweisskolben bekannt, dessen Schweissfläche mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen ist, die nach einem Ende des Kolbens hin, sowohl in der Höhe als auch in ihrer gegenseitigen Entfernung abnehmen, um einen Ober-und auch Seitendruck auf die Schweissnaht auszuüben. 



   Weiters ist zum kontinuierlichen Verschweissen der Randflächen von Materialien aus thermoplastischen Kunststoffen,   z. B.   für eine Innenauskleidung von Behältern, ein Verfahren bekannt, bei dem entlang der Randflächen eine elektrisch geheizte Lamelle geführt wird, hinter der ein flüssiges Schweissmittel unter Druck zwischen die erweichten Randflächen eingebracht wird. 



   Zur Herstellung langer, durchgehender Schweissnähte bei Beuteln oder andern Verpackungsmitteln aus   z. B.   thermoplastischen Kunststoffen verwendet man bekanntlich einen Schweissstempel, dessen Schweissorgan aus einem Draht oder Stab besteht, der aus verschiedenen Werkstoffen bzw. Werkstoffen verschiedener Widerstandswerte zusammengesetzt ist, so dass über seine ganze Länge eine gleichmässige Temperatur erzielt wird. 



   Ferner wird zum Be-und Verarbeiten von thermoplastischen Kunststoff-Folien und-Geweben ein elektrisch beheiztes Schneid-oder Schweisswerkzeug und weiters ein koaxial zum Heizkopf befestigtes Stanzwerkzeug verwendet. 



   Als Werkzeug zum Abschaben von Farbe und Lack od.   ähnl.   ist eine beheizbare Spachtel bekannt, mit einem an der Stirnseite mit einer scharfen Kante versehenen Blatt zum Entfernen der Farbe, wobei jedoch der eigentliche Heizkopf dieses Werkzeuges getrennt von der Spachtel angeordnet und nur mittels eines Bügels mit dem Spachtelblatt verbunden ist. 



   Die erfindungsgemässe Schweissvorrichtung eignet sich besonders zum Zusammenschweissen von thermoplastischen Kunststoffen, insbesondere zur Herstellung von Kabelbündeln. Hiebei werden die zu Kabelbündeln zu vereinigenden Kabel durch Erhitzung der zu verbindenden äusseren Mantelzonen miteinander verschweisst. Der Erfindungsgegenstand ist wegen der kontinuierlichen Zufuhr gleicher Wärmemengen für fortlaufende Arbeiten zur Bildung von Schweissnähten sehr geeignet. 



   Die erfindungsgemässe Schweissvorrichtung ist gekennzeichnet durch einen etwa doppelt so lang als breit ausgebildeten, insbesondere aus Messingblech bestehenden Schweissteil, der mit einem Band aus wärmedämmenden Stoffen   z. B.   mit einem in an sich bekannter Weise mit Teflon getränkten Glasfasergewebe oder mit einer Hostaflonfolie bespannt ist, und der an einem seiner beiden schmalen Enden über einen Ansatz mit einem die Wärme zuführenden, etwa die gleiche Länge wie der Schweissteil aufweisenden, insbesondere aus Rundkupfer bestehenden Schaft verlötet ist, wobei die Querschnittsfläche des Schaftes ein Vielfaches der des Schweissteiles beträgt, derart, dass die infolge Temperaturschwankungen des Schweissgutes und bzw.

   oder der   Schweissgutumgebung   an der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Schweissstelle auftretenden Temperaturschwankungen auch bei intermittierendem Schweissen vernachlässigbar klein gehalten sind. 



   Zweckmässig ist es, dass das eine Ende des Bandes zwischen der an den Ansatz sich anschliessenden Hälfte des etwa in seiner halben Länge stumpfwinkelig abgebogenen Schweissteiles und einem die konvexe Breitseite sowie die beiden Schmalseiten dieser Hälfte umgebenden   U-proSIförmigen   Blech und das andere Ende des Bandes zwischen der letztgenannten Hälfte des Schweissteiles und einem die andere Breitseite dieser Hälfte abdeckenden Federblech unter Verwendung einer etwa den breitseitigen Mittelteil der vorgenannten Teile durchsetzenden Schraube mittels einer Mutter fest einspannbar ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Längskante des Federbleches einen geringeren Abstand auf als die Flanken des   U-profilförmigen   Bleches, so dass das durch die Schraube und Mutter fest eingespannte Federblech mittels der ebenen Enden des Bleches gegen Verdrehung sicherbar ist. 



   Vorteilhaft ist es, dass eines der beiden schmalen Enden des im wesentlichen ebenen Federbleches einen relativ zur Federblechlänge schmalen, in die konkave Abbiegung des Schweissteiles passenden Endteil zum Einspannen des Bandes zwischen dem letztgenannten Endteil und dem Schweissteil aufweist. 



   Durch Anwendung des Bandes aus wärmedämmenden Stoffen kann der Wärmeübergang zwischen den am   Verbindungs-bzw.   Schweissvorgang nicht unmittelbar beteiligten Einrichtungs-bzw. 



  Werkzeugstellen und der die Einrichtung umgebenden Luft oder einem Schutzgas sehr verringert werden, während trotz wärmeaufwandsparender Auslegung des beheizbaren Vorrichtungsteiles oder Ansatzstückes an den den Wärmeübergang zwischen Werkstück und Werkzeug vermittelnden Kontaktstellen ein möglichst gleichmässiger Wärmestrom erzielbar ist. 



   Dieser Vorteil fällt insbesondere bei einer regelmässigen Folge von gleichen Arbeitstakten bzw. bei fallweise gleich grossem Wärmeverbrauch besonders ins Gewicht, weil die   Verbindungs-bzw.   



  Schweissstellen besonders gleichmässig bzw. einheitlich ausgeführt werden können. 



   Bei Verwendung einer insbesondere an den   Kontakt-bzw. Schweissstellen, z. B.   durch Pressung in seinem Wärmedurchlassvermögen veränderbaren Band aus wärmedämmenden Stoffen ist ausserdem eine weitgehende Beeinflussung des Wärmestromes zwischen Schweissteil und den zu verbindenden Kunststoffteilen erreichbar, so dass der in einem bestimmten Zeitabschnitt an der   Übergangsfläche   verfügbare Wärmestrom in Abhängigkeit von der Stoffart bzw. der veränderbaren Wärmeübergangszahl des jeweils zur Anwendung gelangenden wärmedämmenden Stoffes unter einem bestimmten Grenzwert gehalten bzw. entsprechend geregelt werden kann. Durch eine auf diese Weise erreichbare Vorwahl bzw. 



  Beschränkung des Arbeitstemperaturbereiches ist beispielsweise nicht nur eine Zerstörung bzw. 



  Schmelzung der zu verbindenden Kabelmäntel durch unzulässig hohe Wärmeeinwirkung unterbunden, sondern auch bei passender Wahl der mittleren Arbeitstemperatur ein unterer Grenzwert der Schweissstellenfestigkeit erzielbar, so dass solche Verbindungsstellen bei entsprechender Krafteinwirkung ohne Beschädigung des Kabelmantels gelöst und neuerlich verschweisst werden können. 



   Als weiterer Effekt der erfindungsgemässen Schweissvorrichtung ergibt sich ein praktisch   rückstands-bzw.   rauchfreies Arbeiten, da es infolge der relativ niedrig haltbaren mittleren Wärmebelastung der eigentlichen Kontaktstellen zu keiner   Rückstands-bzw. Rauch-oder   Dampfbildung kommen kann, um so mehr als bereits das Band aus wärmedämmenden Stoffen allein praktisch jede Rückstandsbildung unterbinden kann. 



   Bei Verschweissung von kunststoffumhüllten Kabeln, insbesondere mittels der erfindungsgemässen Schweissvorrichtung, hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, solche Kabelbündel mit ebenfalls mit einem Kunststoffmantel versehenen Kabelrosten od. dgl. zu verbinden bzw. zu verschweissen. Hiebei werden insbesondere die Rost-bzw. Kabelsprossen in den Gestellreihen oder die Kabelhalter insbesondere an den Gestellrahmen und an den Zwischenverteilern mit vorzugsweise aus Polyvinylchlorid bestehenden Stoffen, so   z. B.   aus Kabelmantelabfällen, oder mit Profilen versehen, indem sie in der erforderlichen Länge in beschriebener Weise ummantelt werden, um in weiterer Folge daran die Kabel festzuschweissen.

   Die vorzugsweise Verwendung von Profilen zieht ausserdem den Vorteil nach sich, dass der fertige Kabelblock bei Platzbedarf oder Korrektur seitlich verschiebbar ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Schweissvorrichtung ist in den Zeichnungen in   Fig. 1   in Seitenansicht und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. 



   Ein aus Messingblech bestehender   Schweissteil-l-ist   mit einem   Band-2-aus   wärmedämmenden Stoffen   (z. B.   Glasfasergewebe mit Teflon getränkt) bespannt. Dem Schweissteil der an einem seiner beiden schmalen Enden mit dem ihm etwa gleich langen Schaft-4- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Vielfaches der des   Schweissteiles--l--,   damit die infolge Temperaturschwankungen des Schweissgutes oder der Schweissgutumgebung auftretenden Temperaturschwankungen auch bei intermittierendem Schweissen vernachlässigbar klein bleiben. 
 EMI3.2 
 sicherbar ist. 



   Eines der beiden schmalen Enden des ebenen   Federbleches-6-weist   einen relativ zur Federblechlänge schmalen, in die konkave Abbiegung des   Schweissteiles--l--passenden   Endteil zum Einspannen des   Bandes --2-- zwischen   dem letztgenannten Endteil und dem   Schweissteil-l--   auf. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schweissvorrichtung mit einem beheizbaren, flachen Teil zum Verschweissen von 
 EMI3.3 
 einem Band (2) aus wärmedämmenden Stoffen wie mit einem in an sich bekannter Weise mit Teflon getränkten Glasfasergewebe oder mit einer Hostaflonfolie bespannt ist, und der an einem seiner beiden 
 EMI3.4 
 wobei die Querschnittsfläche des Schaftes (4) ein Vielfaches des Schweissteiles   (l)   beträgt, derart, dass die infolge Temperaturschwankungen des Schweissgutes und bzw. oder der Schweissgutumgebung an der Schweissstelle auftretenden Temperaturschwankungen auch bei intermittierendem Schweissen vernachlässigbar klein gehalten sind. 
 EMI3.5 


Claims (1)

  1. Ende des Bandes (2) zwischen der an den Ansatz (3) sich anschliessenden Hälfte des etwa in seiner halben Länge stumpfwinkelig abgebogenen Schweissteiles (1) und einem die konvexe Breitseite sowie EMI3.6 Breitseite dieser Hälfte abdeckenden Federblech (6) unter Verwendung einer etwa den breitseitigen Mittelteil der vorgenannten Teile (1, 2, 5 und 6) durchsetzenden Schraube (7) mittels einer Mutter (8) fest einspannbar ist. EMI3.7 Längskanten des Federbleches (6) einen geringeren Abstand aufweisen als die Flanken des U-profilförmigen Bleches (5), so dass das durch die Schraube (7) und Mutter (8) fest eingespannte Federblech (6) mittels der ebenen Enden des Bleches (5) gegen Verdrehung sicherbar ist. EMI3.8
AT107265A 1965-02-08 1965-02-08 Schweißvorrichtung zum Verschweißen von thermoplastischen Kunststoffen AT279702B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT107265A AT279702B (de) 1965-02-08 1965-02-08 Schweißvorrichtung zum Verschweißen von thermoplastischen Kunststoffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT107265A AT279702B (de) 1965-02-08 1965-02-08 Schweißvorrichtung zum Verschweißen von thermoplastischen Kunststoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT279702B true AT279702B (de) 1970-03-10

Family

ID=3505988

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT107265A AT279702B (de) 1965-02-08 1965-02-08 Schweißvorrichtung zum Verschweißen von thermoplastischen Kunststoffen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT279702B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1565888A1 (de) Selbstregulierender Heizkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1208477B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlstraengen aus thermoplastischem Werkstoff
DE1604535B1 (de) Schweissvorrichtung fuer Gegenstaende aus Thermoplasten
AT279702B (de) Schweißvorrichtung zum Verschweißen von thermoplastischen Kunststoffen
DE1452437B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von aus einem gegebenenfalls plattierten Kern und aus einer Hülle anderen Materials bestehenden Metalldrähten
DE2903743C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines elektrischen Durchlauferhitzers
DE1803938C3 (de) Elektrisches Kabel und Verfahren zu dessen Herstellung
DE1902611C3 (de) Hochfrequenzschweißvorrichtung zum kontinuierlichen Preßschweißen T-förmiger, aus Steg und Flansch unterschiedlicher Wärmekapazitäten gebildeter Werkstücke
DE6945152U (de) Vorrichtung zum verschweissen von gegenstaenden aus thermoplasten
DE2830016C2 (de) Lötzange für Rohrverbindungen
DE2646705C2 (de) Temperaturgeregelter Lötkolben
CH631650A5 (en) Device for heat sealing and severing and welding thin layers of thermoplastics, in particular tubular films or film webs
DE2503382C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Kunststoffrohres
DE6808148U (de) Aluminium-kupferstromschiene
DE2606694A1 (de) Schnellschweissduese
DE1604535C (de) Schweißvorrichtung fur Gegenstande aus Thermoplasten
DE957749C (de) Verfahren zur Änderung der Dicke der Wandung und/oder des Durchmessers des Innenquerschnittes eines Rohres
EP0000591B1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer Lötverbindung zwischen sich überlappenden Dachrinnenteilen.
DE2530059C3 (de) Hitzdrahtgerät, insbesondere Hitzdrahtblinkgeber für Kraftfahrzeuge
DE7726267U1 (de) Rohrheizkoerper
DE7915995U1 (de) Kontaktträger mit aufgeschweißtem Kontakt
DE2145870C3 (de) Vorrichtung zum fortlaufenden Verschweißen von übereinanderliegenden Lagen aus thermoplastischer Kunststofffolie
DE1936468A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum elektrisch leitenden Verbinden von kunststoffbeschichteten Metallbaendern fuer Kabel
DE221237C (de)
DE2611255A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum glaetten von anschluss-endabschnitten bituminoeser abdichtungsbahnen

Legal Events

Date Code Title Description
EFA Change in the company name
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee