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Magazin zur Aufnahme von Topfscheiben
Zum Numerieren und Signieren von Holz werden zweckmässig topfscheibenförmige Plättchen mit eingeprägter fortlaufender Nummer und Firmenbezeichnung verwendet.
Während Scheiben von kleiner bis mittlerer Grösse, also etwa 25 bis 40 mm Durchmesser in einem magazinartig ausgebildeten Hammerstiel untergebracht werden können, wobei sie mittels eines schwenkbaren Hammerkopfes abgenommen und in die Baumstämme eingeschlagen werden können, ist dies bei grösseren Topfscheiben bis 50 mm Durchmesser und darüber nicht mehr möglich, da der Hammerstiel dann zu dick werden würde.
Man hat diese grösseren topfscheibenförmigen Plättchen mit zwei Löchern versehen und auf einem Drahtbügel aufgefädelt, bei Verwendung einzeln abgezogen und mit dem Hammer in das Holz eingeschlagen. Da die Plättchen hiebei mit der Hand erfasst werden müssen, sind diese Manipulationen besonders in der kalten Jahreszeit kaum durchführbar. Ausserdem können die Plättchen leicht von dem Bügel abgleiten und herabfallen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Magazin zur Aufnahme von Topfscheiben bzw. von Plättchen mit Verankerungsrand, welches Magazin aus einem Bügel besteht, auf dessen beide Schenkel die Topfscheiben bzw. Plättchen aufgereiht werden, jedoch ein einwandfreies Festhalten derselben gewährleistet. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erzielt, dass jedes Schenkelende des Bügels geschlitzt ist, dass die so entstehenden Gabelzinken nach aussen gekröpft sind, so dass die Topfscheiben bzw.
Plättchen nur unter Überwindung beträchtlichen Widerstandes abnehmbar sind und dass gegebenenfalls im Bereich der Krümmung des Bügels dieser mit Umbiegungen versehen ist, so dass ein die unterste Topfscheibe bzw. das unterste Plättchen aufnehmender, zu den Enden des Bügels hin gerichteter Bügelteil entsteht.
Die Handhabung des erfindungsgemässen Magazins kann auch im Winter mit Fäustlingen an den Händen dann bequem erfolgen, wenn im Sinne der Erfindung am Hammerkopf Einkerbungen od. dgl. vorgesehen sind, in welche die Bügelenden beim Aufsetzen des Hammers eintreten, wobei die Gabelzinken der Bügelenden gegeneinander gedrückt werden, so dass die oberste, der auf dem Bügel aufgereihten Topfscheiben od. dgl. mit dem Hammer abgenommen werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 das Magazin samt Topfscheiben od. dgl. in der Verpackungsstellung und Fig. 2 dasselbe während des Abnehmens einer Topfscheibe durch einen Hammer. In den Fig. 3 und 4 sind hiezu zwei Varianten von Topfscheiben od. dgl. im Längsschnitt ersichtlich. Fig. 5 ist eine Draufsicht zu Fig. 3. Fig. 6 veranschaulicht in etwas grösserem Massstab das Eck einer Topfscheibe ebenfalls im Schnitt. In noch grösserem Massstab sind in Fig. 7 eine teilweise Seitenansicht eines Bügelendes und in Fig. 8 eine teilweise Seitenansicht zu Fig. 2 im Schnitt zur Darstellung gebracht. Fig. 9 zeigt in gleicher Weise wie Fig. 8 eine Seitenansicht, während des Abnehmens der obersten Topfscheibe.
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Umbiegungen-U-vorgesehen.
Die letzte Topfscheibe od. dgl. ruht dann auf dem geraden Bügelteil --G-- zwischen den Umbiegungen auf. Der am Stiel-S-sitzende Hammerkopf-H-weist zwei Einkerbungen--E--od. dgl. auf, in welche die Gabelzinken--Z--eintreten können.
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Ausserdem ist der Hammerkopf mit einer sich nach innen erweiternden Ausnehmung-A-zur Aufnahme der Krallen-K-der Topfscheiben bzw. der mit Verankerungsrand versehenen Plättchen --P-versehen, wenn es sich um unmagnetisches Material handelt. Die Topfscheiben od. dgl. sind mit Widerhaken-W-versehen, die ein Austreten der ersteren aus dem Holz verhindern. Sie weisen Löcher-L-zum Hindurchtritt des Bügels auf.
Für Topfscheiben od. dgl. aus magnetischem Material
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Spannkraft, welche sich auf den Rand jedes Loches--L--der Topfscheiben auswirkt, so dass die obersten der auf dem Bügel aufgefädelten Topfscheiben od. dgl. an einem Verschieben gehindert werden.
Beim Einführen des Riegels-R-zwischen die beiden Gabelzinken-Z-und Einklemmen desselben innerhalb der Auskröpfungen der Zinken werden diese auseinandergedrückt und dadurch die ganze Reihe der Topfscheiben od. dgl. einwandfrei festgehalten. Auf diese Weise wird eine einfache
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B.Hammerkopf-H-auf den Bügel so aufgesetzt, dass die Gabelzinken-Z-in die Einkerbungen - -E-- eintreten (Fig. 8). Die Zinken jedes Bügelendes werden hiebei so gegeneinander gedrückt, dass, wenn es sich um magnetische Topfscheiben od. dgl. handelt, diese durch die Magnete-M-angezogen werden und am Hammerkopf haften.
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abgehoben wird.
Die Reihe der übrigen Topfscheiben kann dann mit der Hand nachgeschoben werden, bis dann wieder deren oberste Topfscheibe an den Kröpfungen der Gabelzinken-Z-anliegt (Fig. 9).
Die auch eine Federwirkung ergebenden Umbiegungen Bügels-B-verhindern, dass die unterste Topfscheibe od. dgl. so weit nach abwärts gelangt, dass sie in der auf jeden Fall nötigen Abbiegung des Bügels klemmt, wobei diese Topfscheibe auf dem geraden Bügelteil-G-aufliegt.
Nach dem Einschlagen der Topfscheiben od. dgl. mit dem Hammer verhindern die Widerhaken --W-- ein selbsttätiges Lösen der ersteren vom Holz.
Das Magazin kann statt zweistielig auch ein-oder mehrstielig ausgeführt werden.