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Portioniervorrichtung für unter Druck stehende Flüssigkeiten
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nadelförmigenDruckminderventils--4--weist eine Bohrung --13-- auf, die eine Bewegung des Zuströmventils --12-- beim öffnen und Schliessen des letzteren gestattet. Die Dichtfläche --5-- des Ventilkörpers --6-- wird mit Hilfe eines Gewindebolzens --7-- in einer gewünschten Offenstellung gehalten.
Die Steuervorrichtung besteht aus dem Gehäuse--l-und dem Steuerkolben--22--.
Im Gehäuse--l--befindet sich der Verbindungskanal--8--, der die Steuereinrichtung mit der noch zu besprechenden Portioniereinrichtung verbindet. Ferner zweigt vom Gehäuse --1-- noch der Ablaufstutzen--14--ab, in welchen ein Ablaufrohr--91--eingesteckt ist, das, falls gewünscht, durch ein längeres oder kürzeres Ablaufrohr ersetzt werden kann. In das Gehäuse--l-- ist ein Führungsrohr --35-- fest eingesetzt, das einerseits den Riegel --32-- und anderseits den
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ein Haltering--25--eingesetzt, in welchem eine Betätigungsstange --23-- des Steuerkolbens --22-- geführt und eine Druckfeder--85--gelagert ist.
Der im Gehäuse--1--gleitende Steuerkolben--22--weist in seinem vorderen verjüngten Teil--27--einen Dichtungsring--28--auf und schliesst mit einer Schulter--31--ab, die sich
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und 84--, die mit dem Riegel--32--zusammenwirken, wie noch beschrieben werden wird. Ferner weist der Steuerkolben --22-- die bereits erwähnte Betätigungsstange-23-auf, an deren Ende ein Druckknopf --24-- sitzt, in welchem eine Druckfeder --85-- gelagert ist.
Es muss betont werden, dass der erste Absatz--26--im Steuerkolben--22--vorhanden sein
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Querschnitt, wie dies auch in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist.
Dagegen muss der zweite Absatz --84-- nicht unbedingt vorhanden sein, welcher Absatz am Steuerkolben --22-- unmittelbar vor dem ersten Absatz --26-- angeordnet ist und einen dreikantigen Querschnitt aufweist, dessen Querschnittsform mit der Querschnittsform des unteren Endes des Riegels --32-- korrespondiert.
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wird, um unmittelbar darauf in den Absatz --26-- einzurasten, aus welchem er einzig und allein dadurch herausgezogen werden kann, dass der Portionierkolben--10--den im oberen Teil des Riegels --32-- sitzenden Stift --48-- und damit gleichzeitig den Riegel --32-- selbst im Führungsrohr--35--anhebt.
Bei der erfindungsgemässen Portioniervorrichtung erfolgt die Entleerung des Portionierraumes --9-- hydraulisch gebremst und es ist zu diesem Zweck der hydraulische Zylinder --41-- mit einem Deckel--81--verschlossen, in welchen eine Dichtung --82--- eingesetzt ist. Die Bremseinrichtung besteht aus dem hydraulischen Zylinder--41--, dem darin gleitenden Bremskolben
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Bohrungen--44--auf,Fig. 1 erkennbar ist.
Das Nadelventil ist in der Mitte des Rückschlagventils angeordnet und es kann seine Ventilplatte --51-- das Ende des Führungsrohres--35--abschliessen und mit der Halterung des Ventilkörpers - aus einem Stück bestehen, in welchem die Bohrungen --50-- angeordent sind. Alternativ kann die Ventilplatte --51-- auch mit dem Bremskolben --42-- aus einem Stück bestehen.
Um eine bequeme Einstellbarkeit des Nadelventils zu erreichen, kann der nadel- oder kegelförmige Ventilkörper --54-- einen Schaft --79-- besitzen, der durch die Dichtung--82des Deckels --81-- hindurchgeführt und in einer Führungshülse-80-des Deckels--55-des Zylinders --40-- geführt ist.
Der hydraulische Zylinder --41-- ist bis zu seinem Deckel --81-- mit Bremsflüssigkeit, vorzugsweise mit Wasser, gefüllt und es ist ohne weiteres verständlich, dass der Portionierkolben
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--10-- bei seinem Hochgehen nur ganz geringfügig gebremst wird, weil die Bremsflüssigkeit ohne wesentlichen Widerstand durch die Bohrungen--44--des Bremskolbens--42--unter Anheben der
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O--jeweiliger Stand durch das Fenster --58-- abgelesen werden kann. Sie wird von einem Stössel --61-- über einen Gabelarm-60-betätigt.
Beim Portionieren gewisser Getränke wie Bier kann es sehr vorteilhaft sein, eine Kühlung anzuwenden und es kann die erfindungsgemässe Vorrichtung zu diesem Zwecke mit einem Kühlmantel --87-- ausgestattet sein, der den Portionierraum --9-- umgibt und über Stutzen-88, 89- an einen Kühlmittelkreislauf angeschlossen ist.
Wie in Fig. 2 dargestellt, rastet bei Betätigung des Druckknopfes --24-- zunächst der Zahn --86-- des Riegels-32-in den Absatz --84-- des Steuerkolbens --22-- ein, wobei die schulter --31-- des Steuerkolbens von dem eingerasteten Riegel so weit entfernt ist, dass sie den Schaft --30-- des Zuströmventils --12-- höchstens berührt, während der vordere Dichtring --28-- des Steuerkolbens--22--bereits in dem vorderen verjüngten Abschnitt --33-- des Gehäuses--l--der Steuervorrichtung dichtend sitzt.
In dieser Stellung des Steuerkolbens ist daher das Zuströmventil --12-- noch nicht geöffnet, während gleichzeitig der Ablaufstutzen--14-durch den Steuerkolben--22--verschlossen ist.
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--24-- ausRiegels --32-- durch den Portionierkolben --10-- bis auf den Umfang des Steuerkolbens --22-- erfolgen muss, damit der Steuerkolben --22-- in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Hierin liegt nämlich eine Sicherung der erfindungsgemässen Portioniervorrichtung gegen eine Entnahme von Flüssigkeit aus derselben, ohne dass eine Betätigung des Zählwerkes vorgenommen wird.
Dieses Merkmal der Erfindung wird klarer und verständlicher, wenn man sich den Absatz --84-- wegdenkt und dann die gleiche Phase der Betätigung betrachtet.
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verschliesst er in ähnlicher Weise wie dies auch bei der Ausführungsform der Fig. 1 der Fall ist, zunächst die Ausströmöffnung-64-und den Ablaufstutzen --14-- und öffnet erst dann das Zuströmventil--12--. Es ist nun möglich, den Druck auf den Knopf --24-- gegen Ende der Vorschubbewegung des Steuerkolbens-22-im Gehäuse-l-so vorsichtig auszuüben, dass sich das Ventil --12-- nur geringfügig öffnet, ohne dass der Riegel --32-- in den Absatz--26--
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ihre Ausgangsstellung zurück, ohne dass eine Zählung erfolgt, weil der Steuerkolben--22--, der durch den Riegel--32--,
der noch nicht in den Absatz--26--eingerastet war, nicht behindert wird, unter dem Druck der Flüssigkeit sofort in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, wobei sich
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Falle Flüssigkeit ausgegeben worden, ohne dass dieser Vorgang von der Zählvorrichtung gezählt worden wäre.
Eine solchee Flüssigkeitsausgabe, ohne dass es zu einem Zählvorgang kommt, ist bei der Ausführungsform gemäss Fig. l unmöglich. Hier rastet der Riegel --32-- nämlich, wie bereits bemerkt, in den Absatz --84-- ein, ehe das Zuströmventil --12-- von der Schulter --31-- des Steuerkolbens --22-- geöffnet wurde, während gleichzeitig der Ablaufstutze --14-- bereits durch den Steuerkolben--22--verschlossen ist. Nun gelingt es vielleicht noch, durch vorsichtiges Drücken am Knopf--24--den Portionierraum--9--zu füllen, bis eine Ziffer des Zählwerkes --57-- im Fenster --58-- die oben erwähnte Reaktion zeigt. Es ist aber nicht mehr möglich, den Portionierraum zu entleeren, ohne gleichzeitig im Zählwerk --57-- einen vollen Zählvorgang
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auszuführen.
Es ist nämlich eine Rückwärtsbewegung des Steuerkolbens--22--durch den Zahn --86- des Riegels--32--, der in den Absatz--84--eingerastet ist, gesperrt. Der Zahn --86-- kann aber durch eine Betätigung des Knopfes--24--nur dann aus dem Absatz--84- entfernt werden, wenn der Steuerkolben --22-- weiter in das Gehäuse--l-hineingedrückt wird.
Dabei fällt der Zahn --86-- aber in den Absatz-26-gemäss Fig. 3 ein, aus welchem er automatisch und unter voller Betätigung des Zählwerkes herausgezogen wird, sobald der Portionierkolben --10-- unter der Druckwirkung der durch das Zuströmventil --12-- und die Verbindungsbohrung--8--in den Portionierraum--10--eindringenden Flüssigkeit den Stift --48-- anhebt.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch so ausgebildet sein, dass mit ihrer Hilfe wahlweise verschieden grosse Flüssigkeitsvolumina portioniert werden können. Fig. 4 zeigt ein rohrförmiges Stützelement--92--, das in die erfindungsgemässe Portioniervorrichtung so eingesetzt werden kann, wie dies in Fig. l durch die strichpunktierten Linien angedeutet ist. Fig. 4 zeigt ferner einen Verlängerungsstab --93--, der an den Stössel--61--des Zählwerkes --57-- angeschraubt wird und der genau die gleiche Länge besitzt wie das Stützelement - -92--.
Durch die Länge des Stützelementes --92-- ist der Hub des Portionierkolbens--10--
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--32-- anschlägt,Zählvorrichtung --57-- ausgelöst wird.
Es ist klar, dass mit ein und derselben Portioniervorrichtung verschieden grosse Flüssigkeitsvolumina portioniert werden können, wobei für jedes bestimmte Flüssigkeitsvolumen ein Stützelement --92-- und ein Verlängerungsstab--93--betimmter Länge in die Vorrichtung eingesetzt wird. So gelingt es, mit ein und derselben Portioniervorrichtung lediglich durch Auswechseln der Stützelemente und der zugehörigen Verlängerungsstäbe --92-- z.B. Bier in Mengen von 500,300 und 200 ml zu portionieren.
Von besonderer Bedeutung ist diese Ausführungsform deshalb, weil sie es erlaubt, die einzelnen fabriksmässig erzeugten Portioniervorrichtungen durch das Einlegen eines der Korrektur des Volumens des Portionierraumes dienenden Stützelementes-92-zu eichen, so dass beispielsweise jede einzelne dieser Portioniervorrichtungen ganz genau 500 ml Flüssigkeit zu portionieren gestattet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Portioniervorrichtung für unter Druck, insbesondere unter Kohlensäuredruck, stehende Flüssigkeiten, mit einem Steuerkolben, der in einem ein Zuströmventil und einen Ablaufstutzen aufweisenden Gehäuse gleitet und bei geöffnetem Zuströmventil von einem Riegel festgehalten wird, wobei das Gehäuse über eine Verbindungsbohrung mit einem Portionierraum in Verbindung steht, in welchem ein hydraulisch gebremster, federbelasteter Kolben geführt ist, der in seiner höchsten Stellung im Portionierraum unter Anheben den Steuerkolben entriegelt und gegebenenfalls ein Zählwerk betätigt, wobei die Bremseinrichtung aus einem auf der federbelasteten Fläche des Portionierkolbens sitzenden mit Bremsflüssigkeit gefüllten hydraulischen Zylinder und einem mit Nadel- und Rückschlagventil versehenen,
an einem Führungsrohr für den Riegel festsitzenden Bremskolben besteht,
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geschlossen ist und ein Schaft (79) für den kegel-oder nadelförmigen Ventilkörper (54) des Nadelventils dichtend durch seinen Deckel (81, 82) geführt ist und die elastische Ventilplatte (45) des Rückschlagventils (44, 45) auf der vom Portionierkolben (10) abgewendeten Seite (78) des Bremskolbens (42) aufliegt.
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