AT279402B - Portioniervorrichtung fuer unter druck stehende fluessigkeiten - Google Patents

Portioniervorrichtung fuer unter druck stehende fluessigkeiten

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AT279402B
AT279402B AT414368A AT414368A AT279402B AT 279402 B AT279402 B AT 279402B AT 414368 A AT414368 A AT 414368A AT 414368 A AT414368 A AT 414368A AT 279402 B AT279402 B AT 279402B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Portioniervorrichtung für unter Druck stehende Flüssigkeiten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 nadelförmigenDruckminderventils--4--weist eine   Bohrung --13-- auf,   die eine Bewegung des Zuströmventils --12-- beim öffnen und Schliessen des letzteren gestattet. Die Dichtfläche --5-- des Ventilkörpers   --6-- wird   mit Hilfe eines   Gewindebolzens --7-- in   einer gewünschten Offenstellung gehalten. 



   Die Steuervorrichtung besteht aus dem   Gehäuse--l-und   dem Steuerkolben--22--. 



   Im   Gehäuse--l--befindet   sich der Verbindungskanal--8--, der die Steuereinrichtung mit der noch zu besprechenden Portioniereinrichtung verbindet. Ferner zweigt vom Gehäuse --1-- noch der Ablaufstutzen--14--ab, in welchen ein Ablaufrohr--91--eingesteckt ist, das, falls gewünscht, durch ein längeres oder kürzeres Ablaufrohr ersetzt werden kann. In das   Gehäuse--l--   ist ein   Führungsrohr --35-- fest   eingesetzt, das einerseits den Riegel --32-- und anderseits den 
 EMI2.1 
 ein Haltering--25--eingesetzt, in welchem eine Betätigungsstange --23-- des Steuerkolbens --22-- geführt und eine   Druckfeder--85--gelagert   ist. 



   Der im   Gehäuse--1--gleitende Steuerkolben--22--weist   in seinem vorderen verjüngten Teil--27--einen Dichtungsring--28--auf und schliesst mit einer Schulter--31--ab, die sich 
 EMI2.2 
 und 84--, die mit dem Riegel--32--zusammenwirken, wie noch beschrieben werden wird. Ferner weist der   Steuerkolben --22-- die   bereits erwähnte   Betätigungsstange-23-auf,   an deren Ende ein   Druckknopf --24-- sitzt,   in welchem eine   Druckfeder --85-- gelagert   ist. 



   Es muss betont werden, dass der erste Absatz--26--im Steuerkolben--22--vorhanden sein 
 EMI2.3 
 Querschnitt, wie dies auch in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist. 



   Dagegen muss der zweite Absatz --84-- nicht unbedingt vorhanden sein, welcher Absatz am   Steuerkolben --22-- unmittelbar   vor dem ersten   Absatz --26-- angeordnet   ist und einen dreikantigen Querschnitt aufweist, dessen Querschnittsform mit der Querschnittsform des unteren Endes des   Riegels --32-- korrespondiert.   
 EMI2.4 
 wird, um unmittelbar darauf in den   Absatz --26-- einzurasten,   aus welchem er einzig und allein dadurch herausgezogen werden kann, dass der   Portionierkolben--10--den   im oberen Teil des Riegels --32-- sitzenden Stift --48-- und damit gleichzeitig den   Riegel --32-- selbst   im Führungsrohr--35--anhebt. 



   Bei der erfindungsgemässen Portioniervorrichtung erfolgt die Entleerung des Portionierraumes --9-- hydraulisch gebremst und es ist zu diesem Zweck der hydraulische Zylinder --41-- mit einem Deckel--81--verschlossen, in welchen eine   Dichtung --82--- eingesetzt   ist. Die Bremseinrichtung besteht aus dem hydraulischen   Zylinder--41--,   dem darin gleitenden Bremskolben 
 EMI2.5 
    Bohrungen--44--auf,Fig. 1   erkennbar ist. 



   Das Nadelventil ist in der Mitte des Rückschlagventils angeordnet und es kann seine Ventilplatte --51-- das Ende des   Führungsrohres--35--abschliessen   und mit der Halterung des Ventilkörpers - aus einem Stück bestehen, in welchem die Bohrungen --50-- angeordent sind. Alternativ kann die Ventilplatte --51-- auch mit dem Bremskolben --42-- aus einem Stück bestehen. 



   Um eine bequeme Einstellbarkeit des Nadelventils zu erreichen, kann der nadel- oder   kegelförmige   Ventilkörper --54-- einen Schaft --79-- besitzen, der durch die Dichtung--82des   Deckels --81-- hindurchgeführt   und in einer   Führungshülse-80-des Deckels--55-des   Zylinders --40-- geführt ist. 



   Der hydraulische   Zylinder --41-- ist   bis zu seinem Deckel --81-- mit Bremsflüssigkeit, vorzugsweise mit Wasser, gefüllt und es ist ohne weiteres verständlich, dass der Portionierkolben 

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 --10-- bei seinem Hochgehen nur ganz geringfügig gebremst wird, weil die Bremsflüssigkeit ohne wesentlichen Widerstand durch die Bohrungen--44--des Bremskolbens--42--unter Anheben der 
 EMI3.1 
 
O--jeweiliger Stand durch das   Fenster --58-- abgelesen   werden kann. Sie wird von einem Stössel   --61-- über   einen   Gabelarm-60-betätigt.   



   Beim Portionieren gewisser Getränke wie Bier kann es sehr vorteilhaft sein, eine Kühlung anzuwenden und es kann die erfindungsgemässe Vorrichtung zu diesem Zwecke mit einem Kühlmantel --87-- ausgestattet sein, der den Portionierraum --9-- umgibt und über   Stutzen-88, 89- an   einen Kühlmittelkreislauf angeschlossen ist. 



   Wie in Fig. 2 dargestellt, rastet bei Betätigung des Druckknopfes --24-- zunächst der Zahn   --86-- des Riegels-32-in   den Absatz --84-- des Steuerkolbens --22-- ein, wobei die   schulter --31-- des   Steuerkolbens von dem eingerasteten Riegel so weit entfernt ist, dass sie den Schaft --30-- des Zuströmventils --12-- höchstens berührt, während der vordere Dichtring --28-- des   Steuerkolbens--22--bereits   in dem vorderen verjüngten Abschnitt --33-- des   Gehäuses--l--der   Steuervorrichtung dichtend sitzt.

   In dieser Stellung des Steuerkolbens ist daher das Zuströmventil --12-- noch nicht geöffnet, während gleichzeitig der Ablaufstutzen--14-durch den Steuerkolben--22--verschlossen ist. 
 EMI3.2 
    --24-- ausRiegels --32-- durch   den   Portionierkolben --10-- bis   auf den Umfang des Steuerkolbens --22-- erfolgen muss, damit der Steuerkolben --22-- in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Hierin liegt nämlich eine Sicherung der erfindungsgemässen Portioniervorrichtung gegen eine Entnahme von Flüssigkeit aus derselben, ohne dass eine Betätigung des Zählwerkes vorgenommen wird.

   Dieses Merkmal der Erfindung wird klarer und verständlicher, wenn man sich den Absatz --84-- wegdenkt und dann die gleiche Phase der Betätigung betrachtet. 
 EMI3.3 
 verschliesst er in ähnlicher Weise wie dies auch bei der Ausführungsform der   Fig. 1   der Fall ist, zunächst die   Ausströmöffnung-64-und   den   Ablaufstutzen --14-- und   öffnet erst dann das   Zuströmventil--12--.   Es ist nun möglich, den Druck auf den Knopf --24-- gegen Ende der Vorschubbewegung des   Steuerkolbens-22-im Gehäuse-l-so   vorsichtig auszuüben, dass sich das Ventil --12-- nur geringfügig öffnet, ohne dass der Riegel --32-- in den Absatz--26-- 
 EMI3.4 
 ihre Ausgangsstellung zurück, ohne dass eine Zählung erfolgt, weil der Steuerkolben--22--, der durch den Riegel--32--,

   der noch nicht in den   Absatz--26--eingerastet   war, nicht behindert wird, unter dem Druck der Flüssigkeit sofort in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, wobei sich 
 EMI3.5 
 Falle Flüssigkeit ausgegeben worden, ohne dass dieser Vorgang von der Zählvorrichtung gezählt worden wäre. 



   Eine solchee Flüssigkeitsausgabe, ohne dass es zu einem Zählvorgang kommt, ist bei der Ausführungsform gemäss Fig. l unmöglich. Hier rastet der Riegel --32-- nämlich, wie bereits bemerkt, in den   Absatz --84-- ein,   ehe das   Zuströmventil --12-- von   der   Schulter --31-- des   Steuerkolbens --22-- geöffnet wurde, während gleichzeitig der Ablaufstutze --14-- bereits durch den Steuerkolben--22--verschlossen ist. Nun gelingt es vielleicht noch, durch vorsichtiges Drücken am Knopf--24--den Portionierraum--9--zu füllen, bis eine Ziffer des   Zählwerkes --57-- im   Fenster --58-- die oben erwähnte Reaktion zeigt. Es ist aber nicht mehr möglich, den Portionierraum zu entleeren, ohne gleichzeitig im Zählwerk --57-- einen vollen Zählvorgang 

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 auszuführen.

   Es ist nämlich eine Rückwärtsbewegung des   Steuerkolbens--22--durch   den Zahn   --86-   des Riegels--32--, der in den   Absatz--84--eingerastet   ist, gesperrt. Der Zahn   --86-- kann   aber durch eine Betätigung des   Knopfes--24--nur   dann aus dem   Absatz--84-   entfernt werden, wenn der   Steuerkolben --22-- weiter   in das   Gehäuse--l-hineingedrückt   wird. 



  Dabei fällt der   Zahn --86-- aber in   den   Absatz-26-gemäss Fig. 3   ein, aus welchem er automatisch und unter voller Betätigung des Zählwerkes herausgezogen wird, sobald der   Portionierkolben --10-- unter   der Druckwirkung der durch das Zuströmventil --12-- und die   Verbindungsbohrung--8--in   den Portionierraum--10--eindringenden Flüssigkeit den Stift   --48-- anhebt.    



   Gemäss einer weiteren Ausführungsform kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch so ausgebildet sein, dass mit ihrer Hilfe wahlweise verschieden grosse Flüssigkeitsvolumina portioniert werden können. Fig. 4 zeigt ein rohrförmiges   Stützelement--92--,   das in die erfindungsgemässe Portioniervorrichtung so eingesetzt werden kann, wie dies in Fig. l durch die strichpunktierten Linien angedeutet ist. Fig. 4 zeigt ferner einen Verlängerungsstab --93--, der an den   Stössel--61--des   Zählwerkes --57-- angeschraubt wird und der genau die gleiche Länge besitzt wie das Stützelement   - -92--.    



   Durch die Länge des Stützelementes --92-- ist der Hub des Portionierkolbens--10-- 
 EMI4.1 
 --32-- anschlägt,Zählvorrichtung --57-- ausgelöst wird. 



   Es ist klar, dass mit ein und derselben Portioniervorrichtung verschieden grosse Flüssigkeitsvolumina portioniert werden können, wobei für jedes bestimmte Flüssigkeitsvolumen ein Stützelement --92-- und ein   Verlängerungsstab--93--betimmter   Länge in die Vorrichtung eingesetzt wird. So gelingt es, mit ein und derselben Portioniervorrichtung lediglich durch Auswechseln der Stützelemente und der zugehörigen Verlängerungsstäbe --92-- z.B. Bier in Mengen von 500,300 und 200 ml zu portionieren. 



   Von besonderer Bedeutung ist diese Ausführungsform deshalb, weil sie es erlaubt, die einzelnen fabriksmässig erzeugten Portioniervorrichtungen durch das Einlegen eines der Korrektur des Volumens des Portionierraumes dienenden   Stützelementes-92-zu   eichen, so dass beispielsweise jede einzelne dieser Portioniervorrichtungen ganz genau 500 ml Flüssigkeit zu portionieren gestattet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Portioniervorrichtung für unter Druck, insbesondere unter Kohlensäuredruck, stehende Flüssigkeiten, mit einem Steuerkolben, der in einem ein Zuströmventil und einen Ablaufstutzen aufweisenden Gehäuse gleitet und bei geöffnetem Zuströmventil von einem Riegel festgehalten wird, wobei das Gehäuse über eine Verbindungsbohrung mit einem Portionierraum in Verbindung steht, in welchem ein hydraulisch gebremster, federbelasteter Kolben geführt ist, der in seiner höchsten Stellung im Portionierraum unter Anheben den Steuerkolben entriegelt und gegebenenfalls ein Zählwerk betätigt, wobei die Bremseinrichtung aus einem auf der federbelasteten Fläche des Portionierkolbens sitzenden mit Bremsflüssigkeit gefüllten hydraulischen Zylinder und einem mit Nadel- und Rückschlagventil versehenen,

   an einem Führungsrohr für den Riegel festsitzenden Bremskolben besteht, 
 EMI4.2 
 geschlossen ist und ein Schaft (79) für den kegel-oder nadelförmigen Ventilkörper (54) des Nadelventils dichtend durch seinen Deckel (81, 82) geführt ist und die elastische Ventilplatte (45) des Rückschlagventils (44, 45) auf der vom Portionierkolben (10) abgewendeten Seite (78) des Bremskolbens (42) aufliegt. 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. das Ende des Führungsrohres (35) abschliesst und mit der Halterung des Ventilkörpers (54) sowie gegebenenfalls auch mit dem Bremskolben (42) aus einem Stück besteht, in welchem die Bohrungen (50) angeordnet sind. EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5> der Steuerkolben (22) unmittelbar vor dem Absatz (26) einen zweiten Absatz (84) mit dreikantigem Querschnitt aufweist, dessen Querschnittsform mit der Querschnittsform des gegebenenfalls als Zahn (86) ausgebildeten unteren Endes des Riegels (32) korrespondiert, wobei der genannte zweite Absatz (84) bei in diesen eingerastetem Riegel (32) von der Schulter (31) des Steuerkolbens (22) so weit entfernt ist, dass diese Schulter (31) den Schaft (30) des Zuströmventils (12) höchstens berührt, während der vordere Dichtring (28) des Steuerkolbens (22)
    bereits in dem vorderen verjüngten EMI5.1 innerhalb des hydraulischen Zylinders (41), vorzugsweise zentral um das Führungsrohr (35) herum, ein Rohr (92) von bestimmter Längenabmessung zur Verkürzung des Hubes des Portionierkolbens (10) eingesetzt und der Stössel (61) des Zählwerkes (57), z. B. durch Ansetzen eines Stabes (93), um die identische Längenabmessung verlängert ist. EMI5.2 Schaft (30) des Zuströmventils (12) mit Führungsleisten (83) in dem verjüngten Abschnitt (33) des Gehäuses (1) der Steuervorrichtung geführt ist. EMI5.3 zwischen dem Haltering (25), der in das Gehäuse (1) der Steuereinrichtung dicht eingesetzt ist und dem Druckknopf (24) der Betätigungsstange (23) für den Steuerkolben (22) eine Druckfeder (85) eingesetzt ist.
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