AT279374B - Vorrichtung zum dosierbaren Entladen und Verteilen von Halmgutstapeln aus Entladevorrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zum dosierbaren Entladen und Verteilen von Halmgutstapeln aus Entladevorrichtungen

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AT279374B
AT279374B AT990067A AT990067A AT279374B AT 279374 B AT279374 B AT 279374B AT 990067 A AT990067 A AT 990067A AT 990067 A AT990067 A AT 990067A AT 279374 B AT279374 B AT 279374B
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  Vorrichtung zum dosierbaren Entladen und Verteilen von Halmgutstapeln aus Entladevorrichtungen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum dosierbaren Entladen und Verteilen von Halmgutstapeln aus Entladevorrichtungen mit Roll-oder Kratzboden und einen an dessen Abgabeende vorgesehenen, in seiner Neigung verstellbaren und feststellbaren, mit Zinken versehenen Höhenförderer. 



   Es sind verschiedene Arten von Anlagen dieser Art mit Dosiereinrichtungen bekanntgeworden. Die Mehrzahl dieser Einrichtungen weist die Merkmale auf, dass eine Plattform mit Roll-oder Kratzboden bzw. mit aufwickelbaren Tüchern und Seitenwänden vorgesehen ist, und dass am Abgabeende des Rolloder Kratzbodens bzw. der aufwickelbaren Tücher ein Querförderer angeordnet ist, der das Gut einem Gebläse zum Weitertransport zuführt. 



   Weiterhin sind Vorrichtungen bekanntgeworden, die am Ende einer Horizontalfördervorrichtung mit einem Höhenförderer ausgerüstet sind, der das Gut dosiert einem Querförderer und Gebläse zuführen soll. 



   Allen diesen Vorrichtungen haftet jedoch der Nachteil an, dass das Gut nicht fein genug dosiert dem Querförderer und damit dem Gebläse zugeführt wird. Es kommt immer wieder zu Störungen vor dem Gebläseeinlauf, wo durch schlecht dosierte Beschickung des Querförderers Stauungen auftreten, die dann zu Störungen im Gebläse und Querförderer führen. 



   Bei einer andern bekannten Einrichtung gleicher Bauart ist nun die Anordnung getroffen, dass am Abgabeende des Höhenförderers eine Abstreifwalze angeordnet ist, deren Aufgabe darin besteht, zuviel gefördertes Gut des Höhenförderers zurückzuhalten. Bei dieser Walze handelt es sich um eine mit starren Zinken besetzte Walze. Die Einrichtung arbeitet jedoch nicht zufriedenstellend, weil bei den verschiedenen Gutarten, wie langes Gras, Klee, Luzerne usw. die Abstreifwalze mit ihren starren Zinken so starke Wickelerscheinungen zeigt, dass von einer störungsfreien Arbeit und einer ausreichenden Dosierung nicht gesprochen werden kann. 



   Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Speicheranlage mit anschliessender Dosiereinrichtung zu schaffen, die dem Querförderer eines Gebläses jedes beliebige Gut gut dosiert und störungsfrei zuführt. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass am Abgabeende des Höhenförderers eine mit Niederhalteblechen und an sich bekannten gesteuerten Zinken versehene Abstreifwalze auf Abstand zum Höhenförderer verstellbar und feststellbar angeordnet ist und entgegen der Förderrichtung des Höhenförderers umläuft, wobei die Zinken in an sich bekannter Weise entgegen ihrer Umlaufrichtung abgebogen sind. 



   Ein mit einer solchen Walze ausgerüsteter Höhenförderer führt jegliche Art von Erntegut gut dosiert und störungsfrei dem Querförderer eines Gebläses zu. Die gesteuerten und entgegen ihrer Umlaufrichtung abgebogenen Zinken drängen das zuviel geförderte Gut sicher ohne Wickelerscheinungen zurück. Durch den verstellbaren Abstand zwischen Abstreifwalze und Höhenförderer wird nur soviel Gut durchgeführt, wie das Gebläse sicher fördern kann. 

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   Vorteilhaft ist es, diese Abstreifwalze am Ende einer verstellbaren Schwinge um eine Querachse verschwenk-und feststellbar anzuordnen, womit die Eintauchstellung der Zinken zur Förderrichtung der Art des zu fördernden Gutes angepasst werden kann. Schliesslich kann eine noch bessere Anpassung an unterschiedliche Gutarten und Förderleistung durch eine Veränderung der Drehzahl der Abstreifwalze zu der des Höhenförderers erreicht werden. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand eines Ausführungsbeispieles in den Zeichnungen erläutert. 



   Fig. l zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung in der Seitenansicht, Fig. 2 zeigt die mit gesteuerten Zinken versehene Abstreifwalze in der Seitenansicht, Fig. 3 zeigt die Verstellbarkeit am Ende der Schwinge. 



   Die Einrichtung besteht aus einer Entladevorrichtung --1-- mit einem etwa waagrecht angeordneten Roll-oder Kratzboden, an dessen Abgabeende ein   Höhenförderer-2-in   bekannter Weise mittels verstellbarer   Streben --3-- in   seiner Neigung verstellbar angeordnet ist. Am oberen Abgabeende des   Höhenförderers-2-ist   eine   Abstreifwalze-4-an   einer verstellbaren Schwinge - mittels einer   Stange-6-verstell-und   feststellbar angeordnet, die entgegen der Förderrichtung des Höhenförderers umläuft.

   Die über eine Kurvenscheibe --7-- gesteuerten Zinken - sind entgegen ihrer Umlaufrichtung abgebogen, was an sich bei Aufnahmewalzen und Fördertrommeln von Aufnahmevorrichtungen einzeln bekannt ist, so dass sich das abgestreifte Gut leicht von den Zinken lösen kann und keine Gefahr besteht, gewickelt zu werden. 



   Die   Abstreifwalze --4-- ist   mittels einer Segmentplatte --9-- über Bohrungen --10--, einen   Stecker --11-- sowie   einen   Hebel-12-um   die   Querachse --13-- in   ihrer Stellung zur   Schwinge --5-- und   damit zum Höhenförderer --2-- verstell- und feststellbar angeordnet. 



  Zwischen den   Zinken-8-sind Niederhaltebleche-14-feststehend   befestigt. über einen nicht dargestellten Keilriemenvariator kann die Drehzahl der Abstreifwalze --4-- verndert werden. 



  Unterhalb des Abgabeendes des   Höhenförderers-2-sind   in bekannter Weise ein Querförderer --15-- und ein   Gebläse-16-angeordnet.   



   Die Einrichtung nach der Erfindung arbeitet wie folgt :
Die Entladevorrichtung --1-- wird von einem Erntewagen mit Roll-oder Kratzboden beschickt. Sie fördert von einem Elektromotor angetrieben das Erntegut nach hinten, wo es in den Bereich der Zinken des Höhenförderers --2-- gelangt. Diese fördern nun das Gut schräg nach oben. 



  Von der am Abgabeende angeordneten und entgegen der Drehrichtung des Höhenförderers --2-umlaufenden Abstreifwalze --4-- wird nun mittels der gesteuerten   Zinken --8-- das   zuviel geförderte Gut zurückgefördert,   d. h.   es wird nur soviel Gut dem   Querförderer-15-und   dem Geblse --16-- zugeführt, wie diese entsprechend ihrer Leistung weiterfördern können. Hiebei kommt es gerade auf die störungsfreie und saubere Arbeit der   Abstreifwalze --4-- an,   dass das zuviel geförderte Gut schonend behandelt und nicht wie bei Fräsvorrichtungen zerrissen wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum dosierbaren Entladen und Verteilen von Halmgutstapeln aus Entladevorrichtungen mit Roll- oder Kratzboden und einem an dessen Abgabeende vorgesehenen, in seiner Neigung verstellbaren und feststellbaren, mit Zinken versehenen Höhenförderer, 
 EMI2.1 
 Niederhalteblechen (14) und an sich bekannten gesteuerten Zinken (8) versehene Abstreifwalze (4) auf Abstand zum Höhenförderer verstellbar und feststellbar angeordnet ist und entgegen der Förderrichtung des Höhenförderers umläuft, wobei die Zinken in an sich bekannter Weise entgegen ihrer Umlaufrichtung abgebogen sind. 
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AT990067A 1967-10-11 1967-11-03 Vorrichtung zum dosierbaren Entladen und Verteilen von Halmgutstapeln aus Entladevorrichtungen AT279374B (de)

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AT990067A AT279374B (de) 1967-10-11 1967-11-03 Vorrichtung zum dosierbaren Entladen und Verteilen von Halmgutstapeln aus Entladevorrichtungen

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