AT278562B - Loesevorrichtung fuer kombinierte federspeicherbremszylinder - Google Patents

Loesevorrichtung fuer kombinierte federspeicherbremszylinder

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AT278562B AT8068A AT8068A AT278562B AT 278562 B AT278562 B AT 278562B AT 8068 A AT8068 A AT 8068A AT 8068 A AT8068 A AT 8068A AT 278562 B AT278562 B AT 278562B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lösevorrichtung für kombinierte Federspeicherbremszylinder 
 EMI1.1 
 

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   Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den Zeichnungen hervor. Es zeigen Fig. l einen vereinfachten Mittellängsschnitt durch einen kombinierten Federspeicherbremszylinder mit einer ersten Ausführungsform der Lösevorrichtung, Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. l mit einer zweiten Ausführungsform der Lösevorrichtung, Fig. 3 einen vereinfachten Mittellängsschnitt durch einen kombinierten Federspeicherbremszylinder mit einer dritten Ausführungsform der Lösevorrichtung. 



   Der in Fig. l dargestellte kombinierte Federspeicherbremszylinder besteht aus einem Kolbenfederspeicherzylinder --1-- und einem Membranzylinder-2, 3-, die an je einer ihrer Stirnflächen in beliebiger Weise fest miteinander verbunden sind. 



   In dem   Kolbenfederspeicherzylinder--l--ist   ein Kolben --4-- mit einer Dichtung--5-gegen eine Speicherfeder--6--, die sich gegen einen   Deckel --7 -- des   Kolbenfederspeicherzylinders --1-- abstützt, verschiebbar angeordnet. Ober einen Einlss --8-- kann Druckluft in eine Druckkammet--9--gelangen. 



   Mit dem Koblen --4-- ist eine mit einem Innengewinde versehene, zentrisch angeordnete rohrartige   Verlängerung --10-- fest   verbunden, in der ein mit einer Mehrkantbetätigung --1-versehenes Gewindestück --12-- verstellbar angeordnet ist, das einen zylindrischen   Ansatz-13--,   der in einen   Konus-14-ausläuft,   aufweist. 



   Dieser Ansatz--13--ragt in eine zylindrische   Bohrung--15--eines Stössels--16--   hinein, der den   Kolben --4-- und   die miteinander verbundenen Stirnflächen des Kobenfederspeicherzylinders --1-- und des   Membranzylinders-2, 3--   abgedichtet durch Dichtungen --17 und 18--durchdringt und an seinem andern Ende eine Druckplatte--19-aufweist.

   Die Verschiebbarkeit des   Stössels-16-relativ   zum Kolben --4-- ist in der einen Richtung durch eine Strinfläche --20-- des Konus --14-- und in der andern Richtung durch einen   Federring --21-- begrenzbar.   Ein als Drehsicherung dienender   Pfropfen --22-- ist   in mindestens einer radialen Öffnung des Gewindestückes --12-- angeordnet. 
 EMI2.1 
 und einer Öffnung-25-, die den Raum der   Speicherfeder --6-- mit   der Atmosphäre verbindet, eingeschraubt.

   Eine   Membran --26-- ist   zwischen einem   Oberteil --2-- mit   einem Einlass --27-- und einem Boden --3-- des Membranzylinders --2,3-- fest eingespannt und kann sich gegen einen Membranteller --28-- anlegen, der sich über eine Rückstellfeder --29-- gegen den   Boden-3-abstützt   und eine   Kolbenstange --30-- mit   einer Befestigung --31-- für ein nicht gezeigtes Bremsgestänge aufweist. An dem Boden --3-- ist ein ringförmiger   Anschlag-32-für   den   Membranteller --2S-- fest   angeordnet. 



   Die Wirkungsweise der in Fig. l dargestellten Ausführungsform der Lösevorrichtung wird im folgenden beschrieben. 
 EMI2.2 
 Bremsventil kann der Raum, der von dem   Oberteil --2-- und   der   Membran --26-- gebildet   wird, über den   Einlass --27-- in   bekannter Weise mit Druckluft beaufschlagt und hiemit die Betriebsbremsung eingeleitet werden. 



   Fällt die Druckluft aus, so wird die Druckkammer --9-- drucklos. und die Speicherfeder --6-- bewegt den Kolben --4-- nach rechts. Hiebei drückt die   Stirnfläche --20-- des   Konus --14-- den   Stössel-16--ebenfalls   nach rechts, und die Druckplatte --19-- übt auf die Membran --26-- eine Hilfsbremskraft aus. 



   Zum Lösen der Hilfsbremse wird das Verschlussstück --23-- mittels der Mehrkantbetätigung --24-- entfernt. Hierauf wird das   Gewindestück --12-- mittels   der Mehrkantbetätigung --1-in dem rohrartigen Ansatz --10-- des Kolbens --4-- nach links verstellt. Die Strirnfläche --20-des Konus --14-- gibt damit den   Stössel--16--6-ei,   der durch die Wirkung der Rückstellfeder --29-- im rohrartigen Ansatz --10-- des Kolbens --4-- nach links bewegt wird, wodurch die Bremse gelöst wird. Der zylindrische Ansatz --13-- dient der besseren Führung des Kolbens --4-mit der rohrartigen   Verlängerung-10-und   des Stössels --16-- zueinander. Der Konus-14erleichtert das Hineingleiten des zylindrischen Ansatzes --13-- in die zylindrische   Bohrung-15-.   



   Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus Fig. l mit einer zweiten Ausführungsform der Lösevorrichtung. 



  Die in dieser Darstellung nicht gezeigten Teile bleiben unverändert wie an Hand der Fig. l beschrieben. 



   Mit einem Kolben --4a-- ist eine mit einem Innengewinde versehene, zentrisch angeordnete rohrartige Verlängerung --10a-- fest verbunden, die der ein mit einer Mehrkantbetätigung --11a-- 
 EMI2.3 
 

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 EMI3.1 
    --12a-- verstellbar- l-und   des Membranzylinders --2,3-- abgedichtet durch die   Dichtung --18-- und   weist an seinem rechten Ende die Druckplatte --19-- auf, wie an Hand der Fig. l beschrieben. 



   Die Verschiebbarkeit des   Stössels-16a-relativ   zu dem   Kolben --4a-- ist   in der einen Richtung durch eine Strinfläche --20a-- des Gewindestückes --12a-- und in der andern Richtung durch den   Bund --21a-- begrenzbar.   Ein als Drehsicherung dienender   Pfropfen --22a-- ist   mindestens in einer radialen Öffnung des Gewindestückes --12a-- angeordnet. Die Wirkungsweise ist ähnlich, wie an Hand der Fig. l beschrieben. Eine Abdichtung der Druckkammer --9-- wird bei dieser Ausführung nur erzielt, wenn das Gewindestück --12a-- den Stössel --16a-- über den Bund --21a-- innerhalb des rohrartigen   Ansatzes --10a-- ganz   nach rechts bewegt hat.

   In der gelösten 
 EMI3.2 
 --21a-- und dem Gewindestück --12a-- vorbei, wenn die Druckluft wieder zur Verfügung steht, und zeigt durch dieses akustische Signal an, dass die   Hilfs-und Feststellbremse   des kombinierten Federspeicherbremszylinders für Normalbetrieb nicht   einsatzfähig   ist. 



   Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform nach der Erfindung. Ein Kolbenfederspeicherzylinder --1b-- und ein Membranzylinder --2b,3b-- sind an je einer ihrer Stirnseiten in beliebiger Weise fest miteinander verbunden. In dem Kolbenfederspeicherzylinder--lb--ist ein Kolben --4b-- mit einer Dichtung --5b-- gegen eine   Speicherfeder --6b--,   die sich gegen einen Deckel --7b-abstützt, verschiebbar angeordnet. über einen Einlass --8b-- kann Druckluft in eine Druckkammer - gelangen. 
 EMI3.3 
 eines Federringes drehbar und unverlierbar angeordnet.

   Der   Stössel--16b--durchdringt   den Kolben --4b-- durch eine Dichtung --17b-- abdichtbar und die miteinander verbundenen Stirnflächen des Kolbenfederspeicherzylinders--lb--und des Membranzylinders--2b, 3b-- abgedichtet durch eine Dichtung--18b--
Eine Druckplatte --19b-- befindet sich an dem in die   Membrankammer-Ob--   hineinragenden Ende des   Stössels--16b--.   Ein als Drehsicherung dienender Pfropfen --22b-- ist in mindestens einer radialen Öffnung des Gewindestückes --12b-- angeordnet.

   In den Deckel --7b-ist ein   Verschlussstück--23b--mit   einer   Mehrkantbetätigung--24b--und   einer Öffnung - 25b--, die den Raum der Speicherfeder --6b-- mit der Atmosphäre verbindet, eingeschraubt. 
 EMI3.4 
 
Membranzylinders--2b, 3b-- fest- 3b-- abstützt und eine Kolbenstange --30b-- mit einer   Befestigung-31b-für   ein nicht gezeigtes Bremsgestänge aufweist. An dem Boden --3b-- ist ein ringförmiger   Anschlag--32b--für   den Membranteller --28b-- fest angeordnet. 



   Die Wirkungsweise der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der Lösevorrichtung ist wie folgt : 
 EMI3.5 
 

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 EMI4.1 
 
Auch bei dieser Ausführung erfolgt, wie zu Fig. 2 beschrieben, eine Abdichtung der Druckkammer   --9b--   erst, wenn das Gewindestück --12b-- mit dem   Stössel--16b--in   der rohrartigen 
 EMI4.2 
    --10b-- dieStössel-16b-und   dem   Gewindestück-12b-vorbei,   wenn die Druckluft wieder zur Verfügung steht, und zeigt durch dieses akustische Signal an, dass die Hilfs- und Feststellbremse des kombinierten Federspeicherbremszylinders für Normalbetrieb nicht einsatzfähig ist. 



   Das akustische Signal kann selbstverständlich durch geeignete bekannte Mittel verstärkt werden,   z. B.   durch Einsatz einer kleinen Signalpfeife in das   Gewindestück --12a-- oder   durch Anordnung einer entsprechenden Öffnung in der rohrartigen Verlängerung --10a bzw. 10b-- zwischen der Durchtrittsöffnung für den   Stössel--16a   bzw. 16b--, durch den   Kolben--4a   bzw.   4b-und   dem in Lösestellung befindlichen   Gewindestück --12a   bzw. 12b--. An Stelle der in den Beispielen gezeigten aussenliegenden Mehrkantbetätigungen können selbstverständlich auch innenliegende Mehrkantbetätigungen verwendet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Lösevorrichtung für einen kombinierten Federspeicherbremszylinder, der aus einem Kolbenfederspeicherbremszylinder als   Hilfs-und Feststellbremse   und einem zwischen diesem und dem Bremsgestänge angeordneten Membranzylinder als Betriebsbremse zusammengesetzt ist, mit einem durch ein mit einem Mehrkantbetätigungsglied versehenen und in einer mit einem Innengewinde versehenen zentrisch angeordneten rohrartigen Verlängerung des Kolbens verstellbar angeordnetem, von aussen   zugänglichen   Gewindestück axial zum Kolben verschiebbaren und gegenüber der rohrartigen 
 EMI4.3 
 Innengewinde sich über die gesamte Länge der rohrartigen Verlängerung (10 bzw. 10a bzw. 10b) erstreckt und das Gewinde des Gewindestückes (12 bzw. 12a bzw. 12b) um den Hub des Kolbens (4 bzw. 4a bzw.

   4b) kürzer ist als das Innengewinde in der rohrartigen Verlängerung (10 bzw. 10a bzw. 



  10b). 
 EMI4.4 


Claims (1)

  1. einer radial angeordneten Öffnung des Gewindestückes (12 bzw. 12a bzw. 12b) ein die Selbsthemmung des Gewindes unterstützender Stopfen (22 bzw. 22a bzw. 22b) angeordnet ist. EMI4.5 Mehrkantbetätigungsglied (11) gegenüberliegende Seite des Gewindestückes (12) einen zylindrischen Ansatz (13) mit einem Konus (14) aufweist, der in eine an der der Membran abgewandten Seite in dem Stössel (16) angeordnete axiale zylindrische Bohrung (15) eingreifen kann.
    EMI4.6 Gewindestück (12b) formschlüssig drehbar mit dem Stössel (16b) und der Kolben (14b) mit der rohrartigen Verlängerung (lOb) mittels einer Feder (14b) kraftschlüssig verbunden ist, derart, dass auch beim Festhalten der rohrartigen Verlängerung (lOb) durch das mit dem in seiner Bewegung begrenzten Stössel (16b) verbundene Gewindestück (12b) in einer mittleren Lage die Speicherfeder (6b) durch den mit Druckmittel beaufschlagten Kolben (4b) in die vollkommen gespannte Lage bringbar ist. EMI4.7 2Dichtmittel (17a bzw. 17b) in einer Ausnehmung des Stössels (16a bzw. 16b) angeordnet ist, derart, dass bei Bewegung des Stössels (16a bzw. 16b) in Richtung auf den Deckel (7a bzw. 7b) das Dichtmittel (17a bzw. 17b) von der abzudichtenden Durchtrittsstelle für den Stössel (16a bzw. 16b) in der rohrartigen Verlängerung (10a bzw.
    lOb) entfernt wird und Druckluft aus der Druckkammer (9a bzw. 9b) an dem Stössel (16a bzw. 16b), dem Bund (21a) und dem Gewindestück (12a bzw. 12b) vorbei entweichen kann.
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