AT277505B - Schnurrollentrieb - Google Patents

Schnurrollentrieb

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AT277505B
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Austria
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cord
roller
sliding shoe
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AT1054468A
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Alois Venhoda
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Alois Venhoda
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schnurrollentrieb 
Die Erfindung betrifft einen Schnurrollentrieb mit einem ortsfesten, einen Durchlass für die beiden Trume der die Schnurrolle umschlingenden Schnur aufweisenden Führungskörper und einer
Rücklaufsperre in Form einer beweglichen Klemme mit mindestens einem Fortsatz der die Schnur in der gewünschten Stellung der Schnurrolle unter dem Einfluss des Drehmomentes gegen den ortsfesten
Führungskörper presst und festklemmt. 



   Bei einer Einrichtung dieser Art wurde es bereits bekannt, die Klemme als Federklammer auszubilden, welche die in der Rille der Schnurrolle angeordnete Schnur umgreift. Bei dieser Art der
Ausbildung der Klemme kann es durch die Pressung, die von der Federklammer auf die Schnur ausgeübt wird, zu einem Abscheuern der Schnur kommen. Darüber hinaus kann die Federklammer aus der Rille der Schnur herausspringen, wodurch eine Sperrung des Rücklaufes ausgeschlossen wird. Diese
Nachteile lassen sich jedoch vermeiden, wenn gemäss der Erfindung, die Klemme als eine Durchlassöffnung für die beiden Trume der Schnur aufweisender Gleitschuh ausgebildet und auf der der
Schnurrolle zugewandten Oberfläche des Führungskörpers gleitbar gelagert ist.

   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Schnurrollentriebes, wird durch die Klemme keine besonders starke
Reibung und damit auch kein besonders starker Scheuereffekt auf die Betätigungsschnur des Schnurrollentriebes ausgeübt. Darüber hinaus ist auch die Gefahr eines etwaigen Bruches weitestgehend ausgeschaltet, weil die als Gleitschuh ausgebildete Klemme relativ starr und massiv ausgebildet werden kann, im Gegensatz zu einer Federklammer. 



   Um eine Verschiebung des Gleitschuhes in Richtung der Achse der Schnurrolle auf der Oberfläche des Führungskörpers zu vermeiden, ist in Weiterbildung der Erfindung der Gleitschuh mit mindestens einem Vorsprung versehen, der in die Rille der Schnurrolle eingreift. Solcherart ist eine Bewegungsmöglichkeit des Gleitschuhes in Richtung des Umfanges der Schnurrolle gesichert, gleichzeitig jedoch eine Verschiebung des Gleitschuhes in axialer Richtung der Schnurrolle sicher hintangehalten. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt   Fig. 1   einen erfindungsgemäss ausgebildeten Schnurrollentrieb in Vorderansicht, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in   Fig. l   und Fig. 3 den in   Fig. 1   dargestellten Schnurrollentrieb in Klemmstellung. Der erfindungsgemässe Schnurrollentrieb weist einen   Führungskörper--5--auf,   der ortsfest gehalten ist und einen Durchlass für die beiden Trume   - 2, 3-   der die Schnurrolle --4-- umschlingenden Schnur aufweist.

   Weiters besitzt der Schnurrollentrieb eine Rücklaufsperre in Form einer beweglichen Klemme mit mindestens einem Fortsatz-7--, der die Schnur in der gewünschten Stellung der Schnurrolle unter dem Einfluss des Drehmomentes gegen den ortsfesten Führungskörper presst und festklemmt, wie dies Fig. 3 näher zeigt. 



  Die Klemme ist als Gleitschuh ausgebildet und weist eine   Durchlassöffnung-8-für   die beiden   Trume-2, 3- der   Schnur auf. Die lichte Weite des Durchlasses des Gleitschuhes ist hiebei ungefähr so gross wie der doppelte Durchmesser eines Trumes der Schnur. Der   Gleitschuh--9--ist   auf der der   Schnurrolle-4-zugewandten Oberftäche-10--des Führungskörpers-5-gleitbar   gelagert. 



  Diese   Oberfläche-10-ist   kreisförmig gekrümmt und umschliesst in einem gewissen Abstand aussen die Schnurrolle. Der   Gleitschuh --9-- greift   mit mindestens einem   Vorsprung --11-- in   die Rille 

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 - der Schnurrolle-4-ein, wodurch eine Verschiebung des   Gleitschuhes --9-- in   Richtung der Achse der   Schnurrolle --4-- sicher   hintangehalten ist. Der   erfindungsgemässe   Schnurrollentrieb eignet sich praktisch für alle Fördereinrichtungen, bei welchen eine Rücklaufsperre vorgesehen ist und kann beispielsweise auch bei Flaschenzügen Anwendung finden. Ein besonderes Anwendungsgebiet derartiger Schnurrollentriebe ergibt sich jedoch bei Rollvorhängen. Derartige Rollvorhänge werden auf einer sogenannten Wickelwalze aufgewickelt.

   Die Kupplung einer solchen Wickelwalze mit dem erfindungsgemässen Schnurrollentrieb kann etwa in der Form erfolgen, dass auf einem zylindrischen, koaxial mit der Schnurrolle angeordneten   Fortsatz --13-- die   Wickelwalze des Rollvorhanges aufgeschoben wird. Damit der zylindrische Fortsatz eine gewisse Elastizität besitzt, ist eine   Axialnut --14-- vorgesehen.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schnurrollentrieb mit einem ortsfesten, einen Durchlass für die beiden Trume der die Schnurrolle umschlingenden Schnur aufweisenden Führungskörper und einer Rücklaufsperre in Form einer beweglichen Klemme mit mindestens einem Fortsatz, der die Schnur in der gewünschten Stellung der Schnurrolle unter dem Einfluss des Drehmomentes gegen den ortsfesten Führungskörper presst und 
 EMI2.1 
 die beiden Trume (2, 3) der Schnur aufweisender Gleitschuh (9) ausgebildet und auf der der Schnurrolle (4) zugewandten Oberfläche (10) des Führungskörpers (5) gleitbar gelagert ist. 
 EMI2.2 


AT1054468A 1968-10-29 1968-10-29 Schnurrollentrieb AT277505B (de)

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DE19696940909 DE6940909U (de) 1968-10-29 1969-10-21 Schnurrollentrieb

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DE (1) DE6940909U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0086000B1 (de) * 1982-02-05 1988-04-06 Allpac International B.V. Aufziehvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0086000B1 (de) * 1982-02-05 1988-04-06 Allpac International B.V. Aufziehvorrichtung

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DE6940909U (de) 1970-03-19

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