<Desc/Clms Page number 1>
Einrichtung zum Umgiessen der Rotorwicklungen elektrischer Maschinen mit Giessharz
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Auch wurde (gemäss USA-Patentschrift Nr. 2, 648, 018) eine Imprägnierung von Rotoren elektrischer Maschinen mittels Harz bekannt, bei der das Harz schliesslich einen geschlossenen Rotationskörper um die Wickelköpfe bildet. Der Imprägnierungskessel umschliesst jedoch mit seiner starken Zylinderwand fast genau den zu imprägnierenden Rotor, so dass er nur für Rotoren bestimmter Länge und bestimmten Durchmessers verwendbar ist, wodurch die Wirtschaftlichkeit der Einrichtung sehr herabgesetzt ist.
Schliesslich wird in der USA-Patentschrift Nr. 3, 084, 418 eine Harzimprägnierung von Statorwicklungen elektrischer Maschinen beschrieben, bei der der gesamte Raum zwischen Wickelköpfen und Gehäusewandungen bzw. Lagerdeckel vom Harz ausgefüllt ist, so dass kein für höhere Maschinenleistung üblicher und notwendiger Kühlluftumlauf möglich ist, so dass diese Imprägnierung nur für Kleinstmaschinen anwendbar ist.
Ausserdem ergibt sich, ähnlich wie bei der vorgenannten Patentschrift, nur bei Massenfertigung eine Wirtschaftlichkeit, die von der Wiederverwendbarkeit der Einzelteile abhängt.
Bei der erfindungsgemässen Einrichtung werden die eingangs erwähnten Nachteile anderer Anordnungen vermieden.
Die erfindungsgemässe Einrichtung gestattet, mit höheren Temperaturen zu arbeiten, denn die nach der Imprägnierung übrigbleibende Giessharzmenge, die nun durch die höhere Temperatur eine sehr kleine Topfzeit hat, ist vernachlässigbar klein. Dadurch ist der grosse Vorteil erreicht, dass das Giessharz eine sehr niedrige Viskosität erhält, wodurch die Füllung auch sehr kleiner und kleinster Kapillare gewährleistet ist. Da das Giessharz in seinen Formen erstarren kann, ist ein Auslaufen des Giessharzes aus den Hohlräumen nach dem Imprägnierungsvorgang nicht mehr möglich. Auch ist von grossem wirtschaftlichem Vorteil, dass praktisch nur diejenige Harzmenge für den Imprägnierungsprozess erwärmt werden braucht, die zur Füllung der Wicklungshohlräume benötigt wird.
In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Einrichtung dargestellt, wobei auch diejenigen Hilfseinrichtungen, die zur Durchführung des Eingiessvorganges der Rotorwicklung notwendig sind, schematisch mit einbezogen sind.
In dem Vakuumkessel-l-befindet sich der komplette Rotor-2-und der Behälter --3-- mit dem erwärmten flüssigen Giessharz--4--. Auf der Rotorwelle --5-- sitzt die an ihrem Umfang als flüssigkeitsdichtes Rohr ausgebildete Rotornabe --6--, auf die das Blechpaket--7-- aufgezogen ist.
Der von dem einen Wickelkopfende --8-- bis zum andern Wickelkopfende-9-reichende Mantel--10--, der aus Kunststoff oder Blechmaterial gefertigt sein kann, weist einen um einige Millimeter grösseren inneren Durchmesser auf als der äussere Durchmesser des Blechpaketes --6--, damit das Giessharz sicher vom unteren Wickelkopfraum in den oberen Wickelkopfraum
EMI2.1
zentrierte Platte --19-- angeordnet, die mit dem unteren Wicklungsträgerroh4 --12-- und mit dem Mantel --10-- flüssigkeitsdicht verbunden wird, indem beide beispielsweise mit ihrem unteren Ende in je einer Ringnut der Platte--19--auf dieser aufstehen. Die Ringnuten werden sodann mit Giessharz vergossen.
An der platte --19-- befindet sich ein Rohranschluss --20--, an dem eine Rohrleitung --21-- angeschlossen ist, die über ein Ventil-22-zum Behälter-3-, in dem sich erwärmtes Giessharz--4--, das bereits mit einem Härter gemischt ist, befindet.
Nachdem der gesamte Rotor-2-auf die Temperatur des einzugiessenden Giessharzes --4-gebracht worden und der Vakuumkessel-l--entlüftet ist, wird durch öffnen des Ventils--22--
EMI2.2
- -4--- ausWicklungsträgerrohren--11, 12-- selbst, dem Mantel--10--und der Platte--19--gebildete flüssigkeitsdichte Gussform eingebracht. Das erwärmte Giessharz steigt infolge seiner kleinen Viskosität leicht durch Kapillarwirkung zwischen Wicklung und Nut hoch und füllt alle Hohlräume zwischen Wicklung und Nut sowie in der Wicklung zur Gänze aus. In dem Ringspalt zwischen Mantel-10und Blechpaket --7 -- steigt das Giessharz ebenfalls hoch und füllt alle Hohlräume zwischen den Wickelköpfen voll aus.
Ist das Giessharz etwas über das obere Wickelkopfende--8--gestiegen, so wird das Ventil --22-- geschlossen und man lässt das Giessharz bei der Imprägniertemperatur aushärten.
Die Platte --19-- wird so dann vom Rotor--2--abgepresst, der Mantel --10-- wird abgelöst und das überschüssige Giessharz abgedreht, so dass das die Wickelköpfe umschliessende Giessharz
<Desc/Clms Page number 3>
nach aussen einen Rotationskörper bildet.
PATENTANSP RÜCHE :
1. Einrichtung zum Umgiessen der Rotorwicklungen elektrischer Maschinen mit Giessharz unter
EMI3.1
Achse als Innenwand einer trogartigen Giessform der ringförmige, an der Rotornabe oder am Blechpaket befestigte Wickelkopfträger dient, der Rotor mindestens im Bereich eines Wickelkopfes von einem die Trogaussenwand bildenden Mantel umgeben ist und die genannten Innen-und Aussenwände in eine an der Wickelkopfstirnseite angeordnete Abschlussplatte eingreifen.
EMI3.2