AT277089B - Schachtabdeckung - Google Patents

Schachtabdeckung

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AT277089B AT153167A AT153167A AT277089B AT 277089 B AT277089 B AT 277089B AT 153167 A AT153167 A AT 153167A AT 153167 A AT153167 A AT 153167A AT 277089 B AT277089 B AT 277089B
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AT153167A
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Wallner & Neubert
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schachtabdeckung 
Die Erfindung betrifft eine Schachtabdeckung mit einem im Grundriss eckigen, vorzugsweise rechteckigen Deckel, welcher an zwei benachbarten Ecken mittels Lagerzapfen im Rahmen schwenkbar gelagert ist, von denen einer in einem im wesentlichen radial zum Zapfen nach aussen führenden Schlitz gelagert ist, in dem zur Sicherung des Zapfens ein an der Aussenseite desselben vorbeigehender, den Schlitz durchquerender Bolzen vorgesehen ist. 



   Bei Schachtabdeckungen wird von den Komunalbehörden aus Sicherheitsgründen eine Verbindung zwischen Deckel und Rahmen verlangt, so dass beim öffnen des Schachtes der Deckel nur aufgestellt, 
 EMI1.1 
 Notwendigkeit des Auswechselns eines schadhaft gewordenen Deckels durch einen neuen, die eine gänzliche Herausnahme des Deckels aus dem Rahmen erforderlich machen. Bei den bekannten Schachtabdeckungen ist der Deckel an zwei benachbarten Ecken an koaxialen Zapfen schwenkbar gelagert, welche im Rahmen fest sitzen. Um einen solchen Deckel aus dem Rahmen herausheben zu können war es bisher erforderlich, den Zapfen zwischen Deckel und Rahmen durch Meiselhiebe zu durchtrennen, das zur Folge hatte, dass der im Rahmen verbliebene, festsitzende Zapfenteil herausgebohrt werden musste.

   Abgesehen von der Umständlichkeit und Kostspieligkeit dieser Arbeiten haben sie auch bedingt, dass zum Auswechseln von Schachtdeckeln Sonderwerkzeuge mitgeführt werden mussten. 



   Es ist aber auch eine Schachtabdeckung bekanntgeworden, bei welcher diese Mängel nicht auftreten, indem beide Lagerzapfen im Deckel befestigt und in nach aussen offenen Schlitzen des Rahmens gelagert sind, welche allenfalls durch quer eingeführte Schraubenbolzen verschlossen werden. 



  Der Nachteil dieser Konstruktion besteht in der schwierigen Herstellung der Schlitze im Rahmen und in der umständlichen Montage des Deckels. 



   Schliesslich ist eine Schachtabdeckung bekanntgeworden, bei welcher beide Lagerzapfen von aussen durch eine Bohrung in der Seitenwand des Rahmens in nach aussen offene Schlitze des Deckels eingeführt werden, welche durch quer verlaufende Keile   od. dgl.   verschlossen werden. Auch diese Konstruktion war unbefriedigend, da sie infolge der beidseitig gleichen Lagerung in offenen Schlitzen des Deckels eine umständliche Montage bedingt. 



   Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Konstruktionen bei schwenkbarer Lagerung des Deckels ein Entfernen desselben aus dem ihn tragenden Rahmen in einfacher und rascher Weise zu ermöglichen, ohne die Lagerteile des Rahmens für das Einsetzen des neuen Deckels, ausgenommen die üblichen Reinigungsarbeiten, in irgendeiner Weise bearbeiten zu müssen. 



   Um dies zu ermöglichen, wird eine Schachtabdeckung der eingangs erwähnten Art vorgeschlagen, bei welcher erfindungsgemäss der schlitzgeführte Zapfen mit dem Rahmen fix verbunden ist und der zur Lagerung des Zapfens vorgesehene Schlitz im Deckel ausgenommen ist, dessen Wand der den Zapfen sichernde Bolzen durchsetzt, wobei der andere Lagerzapfen des Deckels in diesem fixiert ist und in einer Bohrung des Rahmens lose sitzt. Bei einer solchen Lagerung kann im Falle der Notwendigkeit des Herausnehmens des Deckels aus dem Rahmen der Deckel an der schlitzförmigen Lagerstelle 

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 herausgehoben und von der andern schräg nach oben abgezogen werden. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in welchen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schachtabdeckung dargestellt ist. Es   zeigen : Fig. 1   eine Draufsicht der Schachtabdeckung und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der   Fig. 1.   



   Die Schachtabdeckung besteht aus einem   Rahmen-l--mit   im wesentlichen rechteckiger Öffnung und einem in diesen eingesetzten, auf bodenseitigen   Auflagern --2-- desselben   sitzenden Deckel--3--, welcher zueinander parallele und in gleichen Abständen voneinander liegende, schlitzförmige   Durchtrittsöffnungen--4--aufweist,   zwischen denen Stege--5--entstehen. An zwei benachbarten, auf einer quer zur Längsrichtung der   Öffnungen --4-- liegenden   Randseite des Deckels --3-- befindlichen Ecken sind koaxiale, seitlich abstehende Lagerzapfen--6, 6'-- 
 EMI2.1 
 verbunden ist und in einen   Schlitz     Deckels-3-eingreift,   welcher Schlitz seitlich,   d. h.   an den Stirnseiten des Deckels nach aussen führt.

   Zur Sicherung des   Zapfens --6'-- im   Schlitz   --8-- ist   ein von der oberen Fläche des Deckels aus schräg eingeführter   Bolzen --9-- vorgesehen,   welcher den Schlitz--8--am Zapfen--6'--vorbei durchquert. 



   Um den Deckel--3--aus dem Rahmen--l--herausnehmen zu können, wird vorerst der   Bolzen --9-- durchgestossen.   Infolge seiner schrägen Lagerung fällt er einfach in den Kanal hinein. 



  Sodann wird   der- Deckel --3-- hochgeschwenkt   und mit seiner am   Zapfen-6'--aufsitzenden   Ecke von diesem abgehoben, so dass er an dieser Stelle ausser den Bereich des   Rahmens--l--   gelangt. Zu diesem Zwecke muss natürlich die Bohrung--7--dem Zapfen--6--entsprechendes Spiel gewähren. Aus der Stellung, in welcher der Deckel gelangt ist, kann er in der Richtung seiner schrägen Lage seitlich nach oben ausgehoben werden, wobei der   Zapfen --6-- aus   der Bohrung   --7-- tritt.    



   Auf dem gleichen Wege, nur im umgekehrten Sinne, erfolgt auch das Einsetzen des Deckels. 



   Im Rahmen der Erfindung ist es natürlich möglich, den   Schlitz --8-- beliebig   in einer oder beiden Ecken des Deckels oder des Rahmens oder kombiniert in beiden Abdeckungsteilen anzuordnen. 



  Hiebei kann der   Zapfen-6, 6'-- nach   Belieben im Rahmen oder Deckel fixiert sein. 



   Die Schachtabdeckung ist im weitesten Sinne zu verstehen. Sie kann also sowohl als voller Deckel oder als Gitter od. dgl. ausgeführt sein. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schachtabdeckung mit einem im Grundriss eckigen, vorzugsweise rechteckigen Deckel, welcher in zwei benachbarten Ecken mittels Lagerzapfen im Rahmen schwenkbar gelagert ist, von denen einer in einem im wesentlichen radial zum Zapfen nach aussen führenden Schlitz gelagert ist, in dem zur Sicherung des Zapfens ein an der Aussenseite desselben vorbeigehender, den Schlitz durchquerender 
 EMI2.2 
 dem Rahmen   (1)   fix verbunden ist und der zur Lagerung des Zapfens   (6')   vorgesehene Schlitz (8) im Deckel (3) ausgenommen ist, dessen Wand der den Zapfen (6') sichernde Bolzen (9) durchsetzt, wobei der andere Lagerzapfen (6) des Deckels (3) in diesem fixiert ist und in einer Bohrung (7) des Rahmens   (1)   lose sitzt. 
 EMI2.3 


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