AT276919B - Vorrichtung zum Verzieren und Beschriften von Lebens- und Genußmitteln - Google Patents

Vorrichtung zum Verzieren und Beschriften von Lebens- und Genußmitteln

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  Vorrichtung zum Verzieren und Beschriften von   Lebens-und Genussmitteln   
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Verzieren und Beschriften von Lebens- und
Genussmitteln, vorzugsweise Konditorwaren, auf siebdrucktechnischem Wege, mit einer aus Lebens- und/oder Genussmitteln zubereiteten zähflüssigen Druckpaste, wobei unter Verwendung eines temperaturregelbaren Siebes die Verzierung oder Beschriftung auf eine geniessbare, anschliessend auf die zu verzierenden oder beschriftenden Lebensmittel auflegbare flache Unterlage oder als Negativ auf eine dünne Folie aufgebracht und anschliessend im Umdruckverfahren auf die zu bedruckende Unterlage übertragen wird. 



   Zu verzierende oder zu beschriftende Lebens-und Genussmittel wurden bisher meist mit der Hand bemalt, wozu man verschiedene Arten von Lebensmittelfarben als Farbstoffe verwendete. Dies ist nicht nur zeitraubend, sondern setzt auch entsprechend geschultes Personal voraus, so dass es nur dann in Frage kommt, wenn dieses zur Verfügung steht. 



   Mit vorgefertigten Schablonen konnte man zwar eine Vereinfachung erzielen, die es ermöglichte, ungeschultes Personal zu verwenden, doch musste man mit pulverigem Material arbeiten, weil flüssiges wegen der unregelmässigen Farbverteilung keine klaren Konturen ergab. Dies liegt daran, weil die flüssigen Farbstoffe von der meist fettigen Unterlage nicht überall angenommen oder durch zu festen Andruck des die Schablone überstreichenden Pinsels zur Seite gedrängt werden. 



   Es ist daher ein Verfahren vorgeschlagen worden, durch das eine schöne Verzierung oder Beschriftung von Lebens-und Genussmitteln mit sauberen und gleichmässigen Flächen auf siebdrucktechnischem Wege unter Verwendung einer aus Lebens-und Genussmitteln zubereiteten zähflüssigen Masse als Druckpaste erzielbar ist. Dadurch, dass die Farbmasse gleichsam tröpfchenweise auf die Unterlage aufgebracht wird, erzielt man auch auf fetten und nicht saugenden Flächen eine ausreichende Haftwirkung, so dass ein Verfliessen der Konturen und sonstige Unregelmässigkeiten vermieden sind. 



   Nach diesem Verfahren kann die in üblicher Weise auf photographischem Wege hergestellte Schablone auf die zu verzierende oder zu beschriftende Fläche in einem Rahmen der Siebdruckschablone festgehalten aufgelegt werden, wobei man die Druckpaste durch die Sieböffnungen mittels einer Rakel durchdrückt. Es lässt sich aber auf gleiche Art ein Negativ auf einer glatten Folie herstellen, von der sich später eine Übertragung auf die zu verzierende oder zu beschriftende Fläche in der Art eines Abziehbildes durchführen lässt. Diese Umdruckmethode hat gegenüber der erstangeführten direkten Auftragung den Vorteil, dass das Bild oder die Schrift nicht über die Druckfläche vorragen, da sie in dieser versenkt sind. Um die Druckpaste stets auf gleicher Temperatur zu halten, wurde bereits vorgeschlagen, dem Sieb eine Temperaturregelvorrichtung zuzuordnen. 



   Als Druckmasse kann man jede beliebige, aus Lebens-oder Genussmitteln hergestellte, zähflüssige Masse verwenden. Für ein serienmässiges Arbeiten kommen aber vornehmlich nur Druckpasten in Frage, die ohne grosse Vorsichtsmassnahmen ein dauerhaftes und nicht zu empfindliches Bild ergeben. Sie müssen rasch erstarren, damit die Konturen nicht verfliessen. Praktisch lassen sich daher nur Stoffe verwenden, die durch Abkühlung erstarren. 



   Ihr Schmelz-bzw. Erstarrungspunkt muss über den normalerweise herrschenden höchsten Luft- 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> zubereiteten, zähflüssigen Druckpaste, wobei unter Verwendung eines temperaturregelbaren Siebes die Verzierung oder Beschriftung auf eine geniessbare, anschliessend auf die zu verzierenden oder zu beschriftenden Lebensmittel auflegbare flache Unterlage oder als Negativ auf eine dünne Folie aufgebracht und anschliessend im Umdruckverfahren auf die zu bedruckende Unterlage übertragen wird, EMI4.1 Druckmasse dienender Kühlraum vorgesehen ist, in dem das von der als Band oder Folie (1) in die Druckvorrichtung eingelaufenen Unterlage abgehobene Sieb (6) in der zwischen den Druckphasen liegenden Zeit untergebracht ist, und dass hinter der Druckvorrichtung in der Bewegungsrichtung des intermittierend weitergeförderten Bandes (1)
    gesehen eine Kühl-und anschliessend an dieser eine Stanzvorrichtung liegt. EMI4.2 sich bekannt, um eine zu einer Kante parallele Achse (18) verschwenkbar ist, wobei sich die Druckpaste im Raume der Schwenkkante, jedoch ausserhalb der Druckfläche, sammelt (Fig. 3). EMI4.3
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