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Fernsehtisch
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fernsehtisch, bestehend aus einem vorzugsweise auf Möbelrollen od. dgl. abgestützten Fussgestell mit zwei an seinem oberen Ende parallel zueinander verlaufenden, mittels Führungsstäbe in ihrem gegensetigen Abstand veränderbaren Klemmbacken.
Es ist bereits ein Fernsehtisch bekanntgeworden, bei dem die Klemmbacken auf Führungsschienen verstell-und feststellbar angebracht sind, wobei jede Führungsschiene einzeln arretiert werden muss. Bei einem weiteren Ständer sind zusätzlich zu einer Abstellplatte für das Fernsehgerät seitliche Klemmen vorgesehen, wobei das Gerät nur durch Spannung der Klemmen gehalten wird. Eine Verstellung der Backen ist hiebei nicht vorgesehen, so dass dieser Ständer nur für Fernsehgeräte gleicher Grösse verwendet werden kann.
Derartig ausgebildete Beschläge entsprechen somit nicht mehr den heutigen Anforderungen, die an ein universell verwendbares Möbel gestellt werden. Die Erfindung bezweckt daher die Weiterbildung solcher Femsehmöbel mit dem Ziel, eine Klemmvorrichtung zu schaffen, die einfach in Anordnung und Bedienung ist, die Verwendung einer herkömmlichen Tischplatte überflüssig macht und dadurch niedere Herstellungskosten des Tisches erlaubt. Dies wird dadurch erreicht, dass an jeder Klemmbacke eine zwischen den Führungsstäben und parallel zu diesen verlaufende Gewindespindel vorgesehen ist, zwischen den Klemmbacken zwei im Abstand voneinander parallel liegende Querstreben angeordnet und in jeder Querstrebe Führungsstäbe und Gewindespindel je einer Klemmbacke verschiebbar geführt sind.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform können die Gewindespindeln, die eine gemeinsame Achse besitzen, mit zueinander gegenläufigen Gewinden versehen sein und in ein zwischen den Querstreben sich erstreckendes drehbares Rohr mit entsprechenden Innengewinden eingreifen.
In den Zeichnungen ist diese Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Fernsehtisches, Fig. 2 stellt die Verstellvorrichtung in Draufsicht dar.
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T-förmigen,gestell-l-trägt an seinem oberen Ende zwei im Abstand voneinander parallelangeordnete Querstreben --7--. Beiderseits der Querstreben --7-- sind Klemmbacken --4-- in Form von einfachen winkelförmigen Profilabschnitten verschiebbar gelagert, indem zwei an den Profilabschnitten angebrachte, parallel nebeneinander beiderseits der Längsmittelachse des Tisches gelegene Führungsstäbe durch korrespondierend ausgebildete Bohrungen in den Querstreben geführt sind.
Jeder Klemmbacke --4-- ist des weiteren zwischen den Führungsstäben --5-- in der Längsmittelachse des Tisches eine Spindel --6-zugeordnet, die in gleicher Weise wie die Führungsstäbe --5-- die Querstrebe --7-- durchbricht. Die sich derart gegenüberliegenden Spindeln --6-- tragen ein Gegengewinde, d. h. eine Spindel ist mit einem Rechtsgewinde und die andere mit e inem Linksgewinde versehen.
Zwischen den Füssen des Gestells --1-- ist ein Metallrohr --8-- mit entsprechenden Innengewinden drehbar gelagert, mit dessen Hilfe die Spindeln --6-- miteinander in Antriebsverbindung stehen.
Auf eine Drehbewegung des Rohres --8-- sprechen somit beide Spindeln --6-- gleichzeitig an.
Als Handhabe sind hiebei am Rohr --8-- einfache Bohrungen --10-- vorgesehen, in welche ein entsprechend geformter Gegenstand eingeführt und verschwenkt werden kann. Jede Spindel --6-- kann
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zudem eine Gegenmutter --9-- tragen.
Die Verstellung der beiden Klemmbacken --4-- erfolgt völlig stufenlos und kann von jederman leicht vorgenommen werden. Die Vorrichtung ist deshalb besonders vorteilhaft, weilsie für Fernsehgeräte jeder Grösse verwendet werden kann. Durch Drehen des Rohres --8-- wird der Abstand der Klemm- backen --4-- verändert und das Gerät nach Wunsch eingeklemmt, vorteilhafterweise unter Zwischen- lage eines Filzstreifens od. dgL
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das als Ausführungsbeispiel dargestellte Fernsehtischchen beschränkt. An Stelle des Rohres --8-- und der Spindeln --6-- mit Gegengewinden können beispielsweise Spindeln Anwendung finden, die ein gleichlaufendes Gewinde tragen. Die Verstellung der Klemmbacken --4-- erfolgt hiebei durch einzeln betätigbare Muttern.
Auch kann eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit des Fernsehgerätes, beispielsweise durch Anschrauben an die Querstreben --7-vorgesehen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fernsehtisch, bestehend aus einem vorzugsweise auf Möbelrollen od. dgL abgestützten Fussgestell mit zwei an seinem oberen Ende parallel zueinander verlaufenden, mittels Führungsstäbe in ihrem gegenseitgen Abstand veränderbaren Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Klemmbacke (4) eine zwischen den Führungsstäben (5) und parallel zu diesen verlaufende Gewindespindel (6) vorgesehen ist, zwischen den Klemmbacken (4) zwei im Abstand voneinander parallel liegende Querstreben (7) angeordnet und in jeder Querstrebe (7) Führungsstäbe (5) und Gewindespindel (6) je einer Klemmbacke (4) verschiebbar geführt sind.
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