AT275671B - Transduktor mit mindestens zwei Arbeitswicklungen - Google Patents

Transduktor mit mindestens zwei Arbeitswicklungen

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Heinz Dipl Ing Habeler
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Elin Union Ag
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  Transduktor mit mindestens zwei Arbeitswicklungen   Transduktorenhaben   in den letzten 30 Jahren eine grosse Bedeutung und Verbreitung als Verstärker- element in Regelungen und Steuerungen erlangt ; neuerdings werden sie in zunehmendem Mass von Thy- ristoren ersetzt. 



   Der Arbeitsweise nach unterscheiden sich Transduktoren prinzipiell : Spannungssteuernde Transduk- toren erfordern ein Kernmaterial mit besonderen magnetischen Eigenschaften, stromsteuernde können aus Kernen aufgebaut werden, deren Hysterisisschleife nicht so ausgeprägten Anforderungen zu genügen hat. Die Stromdurchflutung einer Steuerwicklung steuert in der Arbeitswicklung die Ausgangsgrösse, die, wie bereits erwähnt, eine Spannung oder ein Strom sein kann. 



   Im letztgenannten Fall ist eine Steuerwicklung mit einer Arbeitswicklung magnetisch gekoppelt, an der als Ausgangsgrösse ein Strom erscheint. Dieser Strom erzeugt seinerseits eine Durchflutung, die in der Steuerwicklung eine Störspannung induziert, die ein Vielfaches der Steuerspannung annehmen kann. Um dies zu verhindern, nimmt man zwei in Serie geschaltete Transduktoren, deren Steuerwicklungen derart geschaltet werden, so dass sich die Störspannungen in der Summe aufheben, oder, was meist wirtschaftlicher ist, man gibt beiden gegensinnig geschalteten Arbeitswicklungen eine gemein- same Steuerwicklung. 



   Stromsteuernde Transduktoren der zuletzt genannten Bauweise sind bedeutend billiger als span- nungssteuernde der gleichen Ausgangsleistung, denn die Preise der beiden Kernmaterialien verhalten sich mindestens wie etwa 1 : 100. Allerdings haben stromsteuernde Transduktoren ein kleineres Verstärkungsverhältnis, sie benötigen also eine höhere Steuerleistung. Bei vielen Verwendungszwecken, z. B. bei Feldsteuerungen von Gleichstrommaschinen, wiegt die höhere Steuerleistung gering im Vergleich zum andernfalls um Zehnerpotenzen höheren Preis des Gerätes. 



   Mit einer Rückkopplungswicklung kann die Steuerleistung weiter abgesenkt werden. 



   Man kann dem stromsteuernden Transduktor gleichachsig zur Steuerwicklung eine weitere Wicklung geben, durch die der gleichgerichtete Arbeitsstrom fliesst, was in Form einer Rückkopplung selbsttätig die Steuerwicklung unterstützt. Je nach Amperewindungszahl dieser Hilfssteuerwicklung im Vergleich zur Arbeitswicklung wird die Leistungsaufnahme der Steuerwicklung herabgesetzt. Aus Stabiltätsgründen ist vorzuschlagen, dass die Hilfssteuerwicklung nicht mehr als 60 bis   80%   der Steuerleistung übernimmt. 



   Nun kann der Ausgangsstrom des Transduktors aber mehr oder weniger wellig sein, je nach den glättenden Eigenschaften des zu versorgenden Verbrauchers. Beispielsweise wird eine Feldwicklung den vom Transduktor gesteuerten Strom ziemlich weitgehend glätten. Auf jeden Fall aber induziert die verbleibende Restwelligkeit in der gleichachsigen, magnetisch zwangsweise gekoppelten Steuerwicklung eine Störspannung, die beträchtliche Werte annehmen kann und den Steuerkreis sehr unangenehm beeinflusst. Insbesondere müssen hochsperrende Steuergleichrichter eingesetzt werden, obwohl sie auf Grund der aktiven Steuerspannung gar nicht so hochsperrend sein müssten. 

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