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Malerarbeitsbock
Die Erfindung betrifft einen Malerarbeitsbock, insbesondere zum Auflegen zu bemalender
Gegenstände, wie Fenster und Türen, bestehend aus zwei teleskopartig verschiebbaren Ständern mit schräger Auflage.
Es ist bekannt, dass Fenster und Türen vorteilhaft auf Böcken bearbeitet werden, bei welchen nur die Kanten der zu bearbeitenden Gegenstände aufliegen. Die bekannten Malerböcke, die eine solche
Kantenauflage ermöglichen, sind aber nicht vielseitig verwendbar, weil die Auflagenflächen durch schräg abfallende Traversen gebildet sind. Das Auflegen eines Tapezier-oder Gehbrettes ist also beispielsweise bei einem solchen Bock nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Malerarbeitsbock zu schaffen, der eine vielseitige Verwendungsmöglichkeit besitzt.
Diese Aufgabe ist, ausgehend von einem Bock der eingangs genannten Art, erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Ständer Stützrohre aufweisen, die durch mindestens eine waagrechte Traverse verbunden sind und an ihrem oberen Ende je eine Einstecköffnung besitzen, in die drehbar und feststellbar ein Auflagearm mit schräger Auflagefläche einsetzbar ist.
Die Auflage der zu bearbeitenden Gegenstände nur mit den Kanten ermöglichen die Auflagearme, während ein Tapezier-oder Gehbrett auf die waagrechten Traversen aufgelegt werden kann. Dadurch, dass die Auflagearme drehbar in der Einstecköffnung angeordnet sind, ist es ferner möglich, den Abstand der Auflagestellen voneinander zu verändern und damit die Breite des Bockes so zu wählen, dass bei Gegenständen verschiedenster Grössen ein ungehindertes Arbeiten möglich ist. Schliesslich können die Auflagearme auch so geschwenkt werden, dass die Arme des einen Ständers an der einen Seite und diejenigen des andern Ständers an der gegenüberliegenden Seite des aufgelegten Gegenstandes anliegen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist auch die Traverse, u. zw. vorzugsweise auf halber Länge, eine Einstecköffnung zur drehbaren und feststellbaren Aufnahme eines der Auflagearme auf, die beispielsweise als gummierte Rundrohre ausgebildet sind. Setzt man in diese Einstecköffnung der Traverse einen der Auflagearme ein und stellt ihn quer zur Traverse, so erhält man, wenn der andere Ständer in üblicher Weise mit zwei Auflagearme versehen ist, eine in vielen Fällen vorteilhafte Dreipunktauflage. Bei den bekannten Malerböcken ist nur eine Vierpunktauflage möglich.
Um auch dann, wenn der oder die Auflagearme quer zur Traverse stehen, einen sicheren Stand des Ständers zu gewährleisten, ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen, an der untersten Traverse einen Fuss schwenkbar und feststellbar anzuordnen. Steht dieser Fuss quer zur Traverse, so ist die Standfestigkeit des Malerbockes gewährleistet. Um Raum zu sparen, beispielsweise für den Transport, kann der Fuss in eine Lage parallel zur Traverse eingeschwenkt werden.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 eine Vorderansicht des einen Ständers des Ausführungsbeispiels, Fig. 2 eine
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Seitenansicht des andern Ständers, Fig. 3 eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels in einem für den Transport vorgesehenen Zustand, Fig. 4 eine Draufsicht auf die beiden Ständer gemäss den Fig. l und 2.
Ein Malerarbeitsbock besteht aus zwei gleich ausgebildeten Ständern mit je zwei Stützrohrpaaren - l und l'--, die die Beine der Ständer bilden. Jedes Stützrohr --1'-- ist in dem zugeordneten
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horizontalen Traverse--2'--, die beiden zugehörigen, den oberen Teil der Beine bildenden Stützrohre --1'-- an ihrem oberen Ende mittels einer horizontalen Traverse --2-- miteinander verbunden. Die horizontale Traverse --2-- bildet eine ebene Auflage, beispielsweise für ein Tapezierbrett oder ein Gehbrett.
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dessen anderer als gummiertes Rundrohr ausgebildeter Schenkel in einem Winkel zu dem erstgenannten Schenkel steht, der etwas grösser als 90 ist.
Die Auflagearme --3-- bilden daher, wie auch die Fig. l und 2 zeigen, je eine schräge Auflage, auf denen der zu bearbeitende Gegenstand nur mit seiner
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entsprechenden Schwenklage kann der Abstand der beiden Auflagepunkte voneinander beliebig gewählt und der Grösse des aufzulegenden Gegenstandes angepasst werden, was schematisch in Fig. 4 dargestellt ist. Fig. 4 zeigt auch, dass die beiden Auflagearme --3-- eines Ständers nicht nur auf gegenüberliegenden Seiten des aufgelegten Gegenstandes, sondern auch auf derselben Seite des aufgelegten Gegenstandes vorgesehen werden können.
Die obere Traverse --2-- ist in der Mitte mit einer Einstecköffnung --6-- versehen, deren Längsachse parallel zur Längsachse der Einstecköffnungen --5-- liegt. In diese Einstecköffnung --6-- kann, wie Fig. 4 zeigt, ebenfalls einer der Auflegearme --3-- eingesteckt und mittels einer Klemmschraube --8-- in jeder Schwenklage festgestellt werden. Wenn, wie dies Fig. 4 zeigt, beim einen Ständer die Auflagearme --3-- in die beiden Einstecköffnungen beim andern Ständer dagegen ein Auflagearm in die Einstecköffnung --6-- eingesetzt ist, ist eine Dreipunktauflage gebildet.