AT274873B - Spritzrohr zur Heißreparatur der feuerfesten Auskleidung von heißgehenden industriellen Öfen mittels feuerfester Spritzmassen - Google Patents

Spritzrohr zur Heißreparatur der feuerfesten Auskleidung von heißgehenden industriellen Öfen mittels feuerfester Spritzmassen

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AT274873B
AT274873B AT1057067A AT1057067A AT274873B AT 274873 B AT274873 B AT 274873B AT 1057067 A AT1057067 A AT 1057067A AT 1057067 A AT1057067 A AT 1057067A AT 274873 B AT274873 B AT 274873B
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  Spritzrohr zur Heissreparatur der feuerfesten Auskleidung von heissgehenden industriellen Öfen mittels feuerfester
Spritzmassen 
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Ablösen der Masse kommt. Dies führt zur Bildung von Wirbeln, denen vor allem die feinen Anteile der
Masse, die zumeist das Bindemittel enthalten, unterliegen. Durch diese Wirbelbildung kommt es an der
Innenseite der Krümmung zu einer Ablagerung von Feinanteilen der Masse und des darin enthaltenen
Bindemittels. Das Ablösen der Masse von der Innenseite der Krümmung hat zur Folge, dass dort die
Kühlwirkung wegfällt, wodurch sich das Rohr an der Innenseite der Krümmung rasch erwärmt. Dadurch setzen sich die der Wirbelbildung unterworfenen feinen Masse-und Bindemittelanteile an ie Rohrwand an, was in der Folge dazu führt, dass das Rohr durch die sich immer mehr ansetzende Masse verlegt wird. 



   Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass das Spritzrohr in dem gekrümmten Abschnitt an der dem Krümmungsmittelpunkt zugewandten Seite längsgeschlitzt ist. Die
Breite des Schlitzes kann etwa ein Viertel des Rohrumfanges, also etwa 900, betragen. 



   Durch diesen Schlitz wird die übermässige Erwärmung der Innenseite der Krümmung und das dadurch bedingte Anbacken der Masse verhindert. Allenfalls durch Wirbelbildung abgelöste Feinanteile treten in das Ofeninnere aus und stören weiter nicht. Ein wesentlicher Materialverlust tritt jedoch nicht ein, da der Hauptteil der Masse an der vom Schlitz abgewandten Rohrwandung entlanggleitet. Die Materialverluste können weiter vermindert werden, wenn man nach einem weiteren Merkmal der Erfindung den Schlitz nicht sofort beim übergang vom geraden zum gekrümmten Rohrteil beginnen lässt, sondern das Rohr im Anschluss an den geraden Abschnitt zunächst im gekrümmten Abschnitt in einem Bereich von etwa 20 bis 300 der Krümmung ungeschlitzt belässt und erst im restlichen gekrümmten Abschnitt den Schlitz vorsieht. 



   Der gekrümmte Rohrteil ist zweckmässig am Ende des Rohres angeordnet, so dass der Schlitz bis zum Rohrende, der Austrittsstelle der Masse, reicht. Es ist jedoch auch möglich, den gekrümmten Teil zwischen zwei geraden Abschnitten vorzusehen. 



   Der Schlitz bewirkt im Rohr einen Druckabfall, was einen weiteren Vorteil der Erfindung darstellt. Bei vollem Rohr tritt nämlich die Masse unter einem so hohen Druck aus, dass das Material, insbesondere von lotrechten Wänden, weggeblasen wird, noch bevor es am Untergrund zur Haftung gekommen ist. Eine Herabsetzung des Druckes an der Spritzmaschine ist jedoch mit Rücksicht auf die klaglose Förderung der Masse durch die Rohrleitung unmöglich. Der durch den   erfindungsgemässen   Schlitz bedingte Druckabfall vermeidet nunmehr das Wegblasen der Masse. 



   Der gekrümmte Rohrabschnitt besteht zweckmässig aus einem auswechselbaren Rohrstutzen, der mit dem geraden Abschnitt durch eine Muffe verbunden ist. Dadurch ist es möglich, die Krümmung den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. 



   Bei Anwendung der Erfindung sind Krümmungen bis 1800 möglich, wie sie etwa für die Reparatur von Türpfeilern in Siemens-Martin-Öfen nötig sind. Bei solchen langen Krümmungen kann man den Längsschlitz in einzelne Abschnitte unterteilen und dazwischen schmale Stege mit vollem Rohrumfang stehenlassen, wodurch eine Versteifung erreicht wird. 



   Die schematischen Zeichnungen zeigen in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in schaubildlicher Darstellung, in den Fig. 2 und 3 zwei weitere Ausführungsarten im Aufriss und in den Fig. 4 und 5 Querschnitte nach den Linien IV-IV bzw. V-V der Fig. 2 und 3. 
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 sich die Austrittsstelle der Masse. Es ist jedoch auch möglich, dort wieder einen geraden Rohrteil anzuschliessen. 



   Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 reicht der   Schlitz --3-- über   den gesamten gekrümmten   Abschnitt-2--. Bei-8-ist   angedeutet, wie der gerade und der gekrümmte Abschnitt miteinander verbunden, z. B. verschweisst, sind. 



   Nach Fig. 2 und 3 ist im Anschluss an den geraden Abschnitt-l-der gekrümmte Abschnitt -   zunächst   in einem   Bereich --5-- von   etwa 20 bis 300 der Krümmung als volles Rohr 
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 die den vollen Rohrumfang aufweisen. 



   Aus Fig. 2 ist ferner ersichtlich, dass die Rohrabschnitte-l und   2-je   mit einem Aussengewinde versehen und mittels einer   Muffe --6-- zusammengehalten   sind. Durch eine solche Anordnung wird das Auswechseln von gekrümmten Abschnitten verschiedener Länge oder Krümmung ermöglicht. 



   Wie aus Fig. 4 zu ersehen, beträgt die Breite des   Schlitzes --3-- etwa 900 des   Rohrumfanges. 



   Das Spritzrohr besteht zweckmässig aus Stahl und kann je nach dem Anwendungsfall eine lichte 

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