AT274579B - Kopiereinrichtung mit Glasfaserübertragungssystem - Google Patents

Kopiereinrichtung mit Glasfaserübertragungssystem

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AT274579B
AT274579B AT600266A AT600266A AT274579B AT 274579 B AT274579 B AT 274579B AT 600266 A AT600266 A AT 600266A AT 600266 A AT600266 A AT 600266A AT 274579 B AT274579 B AT 274579B
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AT
Austria
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fiber optic
transmission system
copier
original
optic transmission
Prior art date
Application number
AT600266A
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English (en)
Inventor
Heinz Ing Brachvogel
Original Assignee
Volpi Ag
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  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)
  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)
  • Optical Fibers, Optical Fiber Cores, And Optical Fiber Bundles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kopiereinrichtung mit Glasfaserübertragungssystem 
In der Technik, insbesondere der Bürotechnik, ist eine Reihe von Kopiereinrichtungen bekannt, die im Durchleuchtungsverfahren, im Reflexverfahren und mit abbildenden optischen Gliedern arbeiten. Dabei können die Kopien als Lichtpausen, als Photokopien, mit Wärme oder xerographisch, als Negativkopien oder auch als Positivkopien hergestellt werden. 



   Unter Zugrundelegung eines an sich bekannten Positiv-Photokopierverfahrens wird nun eine Kopiereinrichtung beschrieben, die mit einem Übertragungssystem aus Glasfasern von geringer Apertur, ohne abbildende optische Glieder zu verwenden, die Anfertigung von scharfen und seitenrichtigen Kopien als beispielsweise Photokopien erlaubt. 



   Problematisch war bisher, neben der Verwendung abbildender, weitwinkeliger optischer Glieder, die gleichmässige Beleuchtung der zu kopierenden Fläche. Weiterhin macht sich bei empfindlichen Originalen die bei der Beleuchtung entstehende Wärme so ungünstig bemerkbar, dass unter Umständen eine Kopierung nicht mehr möglich ist und rein photographische Mittel mit grossem Aufwand eingesetzt werden müssen. Ein weiterer Nachteil der bisher verwendeten Methoden ist, dass keine Farbkopien, insbesondere farbige Auszugskopien hergestellt werden können, ohne dass photographische Mittel zwischengeschaltet werden. 



   Alle diese aufgeführten Mängel werden von der   erfindungsgemässen   Kopiereinrichtung ausgeschaltet. 



   Von der bekannten Übertragungstechnik mittels Glasfasern ausgehend, ist die erfindungsgemässe Kopiereinrichtung dadurch gekennzeichnet, dass zur Abbildung des Originals auf die Kopie ein geordnetes Glasfasersystem aus mindestens drei gegenseitig auf Lücke versetzten, nebeneinanderliegenden Glasfaserzeilen vorgesehen ist und dass beidseits dieses Glasfasersystems mit einem Kaltlichtprojektor verbundene Beleuchtungsglasfaserzeilen so angeordnet und, bezüglich des Beleuchtungswinkels auf das Original, so einstellbar sind, dass der Reflexionswinkel dem Aperturwinkel des   Glasfaserübertragungssystems   entspricht. 



   Für das Bildübertragungssystem sollen dabei nicht weniger als drei Glasfaserzeilen, aber auch nicht mehr als etwa zehn solcher Zeilen verwendet werden, die untereinander auf Lücke positioniert sind. Es wird dadurch der Charakter einer Spaltoptik erhalten, wodurch eine scharfe Abbildung für Bewegung gewährleistet wird. Die Glasfaserzeilen für Übertragung wie für Beleuchtung werden plan poliert, um einen maximalen Effekt für den Lichteintritt wie auch für den Lichtaustritt zu sichern. 



   Ein Glasfaserübertragungssystem bildet bei direktem Kontakt mit dem Objekt punktscharf in bezug auf den Durchmesser der Fasern ab. Die Abbildung verlischt, wenn der Kontakt aufgehoben wird. 



   Zur Abbildung des Originals auf die Kopie muss das Übertragungssystem jedoch einen geringen Abstand, der etwa in der Grössenordnung von   0, 5 mm   liegt, erhalten, damit ein glatter Bewegungsablauf zwischen Original bzw. Kopie und Übertragungssystem stattfinden kann. Die durch diese Abstandsbildung eintretende Bildverschlechterung wird nun erfindungsgemäss dadurch wieder verbessert, dass die Beleuchtung des Objekts ebenfalls mittels Glasfaserzeilen erfolgt, die zu beiden Seiten des Übertragungssystems angeordnet sind. Das aus diesen Beleuchtungsglasfaserzeilen austretende Licht ist 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 nach Fig. 5. Sie ist, im Gegensatz zu der zangenförmigen Anordnung der Fig. 3, eine gestreckte, kammförmige Anordnung. 



   Fig. 5 zeigt eine Kopiereinrichtung, bei der   Original     Kopie-29-nebeneinander   angeordnet sind und von dem kammförmigen   Glasfaserübertragungssystem-30-und--31-   gleichförmig, wie es der Pfeil angibt, überstrichen werden, wobei die   Leiteinrichtung --32-- die   Führung bildet. Das Kaltlicht zur Objektbeleuchtung wird der   Abtastzeile --30-- über   das Glasfaserlichtleitkabel --23-- zugeführt. 



   Eine weitere Möglichkeit der Anordnung des Glasfaserübertragungssystems ist in Fig. 6 dargestellt, bei der sich die   Abtastzeile-33-und   die   Wiedergabezeile-34-voneinander   abgewendet gegenüberstehen. 



   Fig. 7 zeigt, wie ein solches System, in eine Kopiereinrichtung eingebaut, das Abtasten beliebiger Oberflächen ermöglicht. Hiebei fährt die nach unten gerichtete Abtastseite-33--des Glasfaserübertragungssystems über die abzubildende   Oberfläche--35--,   wobei die Beleuchtung mittels der Einstellhebel--16 und 17--eingestellt wird. Das Kaltlicht wird über das   Glasfaserlichtleitkabel-23-zur Objektbeleuchtung herangeführt.   Die   Wiedergabezeile-34-   belichtet die   Kopie --36-- mit   den bei der Abtastung aufgenommenen Lichtwerten des Originals. 



   Die Ordnung der Glasfasern innerhalb aller Glasfaserübertragungssysteme ergibt sofort eine seitenrichtige Belichtung der Kopie. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kopiereinrichtung mit   Glasfaserübertragungssystem,   bei der die polierten Glasfaserenden in geringem Abstand über Original un ; Kopie gleichförmig relativ führbar sind, dadurch gekenn-   zeichnet,   dass zur Abbildung des Originals auf die Kopie ein geordnetes Glasfasersystem   (1)   aus mindestens drei gegenseitig auf Lücke versetzten, nebeneinanderliegenden Glasfaserzeilen vorgesehen ist und dass beidseits dieses Glasfasersystems mit einem Kaltlichtprojektor (22) verbundene Beleuchtungsglasfaserzeilen (10) so angeordnet und, bezüglich des Beleuchtungswinkels auf das Original, so einstellbar sind, dass der Reflexionswinkel dem Aperturwinkel des   Glasfaserübertragungssystems   entspricht. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. und Wiedergabeenden des Übertragungsglasfasersystems (1) sich gegensinnig so gegenüberstehen und Original (14) und Kopie (15) mit den Rückseiten einander zugekehrt und mit gleicher Relativgeschwindigkeit zwischen diesen Enden hindurchgeführt sind, dass vom Original (14) eine seitenrichtige Kopie (15) angefertigt wird (Fig. 2, 3). EMI3.2 und Original (28) nebeneinander gelagert sind und das Übertragungsglasfasersystem quer zu seiner relativen Bewegungsrichtung angeordnet ist (Fig. 4, 5).
AT600266A 1966-06-23 1966-06-23 Kopiereinrichtung mit Glasfaserübertragungssystem AT274579B (de)

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