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Bogengreifer für Papierverarbeitungsmaschinen
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möglich, ohne dass diese aus dem Tragbalken herausgeschraubt werden müssen.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles. In diesen zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch einen
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vergrösserter Schnittdarstellung.
Im Ausführungsbeispiel ist mit--A-der an einem Paar biegsamer Organe-B--, die beispielsweise aus endlosen Ketten bestehen, welche auf einer am Ende der Maschine vorgesehenen Scheibe laufen, befestigte Tragbalken bezeichnet, an dem auf die nachfolgend beschriebene Art und Weise die Zangen-C-sitzen. Diese Zangen bestehen aus einer entsprechend profilierten Grundplatte--10--, die an einem Ende einen abgerundeten Rand --12-- aufweist, der eine der Greiferkanten für den Bogen-D-bildet. Die Grundplatte --10-- weist etwa in ihrem Mittelteil zwei Bohrungen auf, durch die hindurch Schrauben --14-- in Gewindebohrungen --16-- im Tragbalken-A--eingeschraubt sind.
Auf der Grundplatte --10-- ist eine federnde Lamelle --20-- angeordnet, die an einem ihrer Enden mit Hilfe eines Plättchens-22-durch in dieses eingeschraubte Schrauben --24-- mit der Grundplatte --10-- verbunden ist. Das freie Ende der Lamelle --20-- weist einen schnabelartig gebogenen Rand --26-- auf, wie in Fig. 3 vergrössert dargestellt ist, welcher den andern Rand der Zange, der sich an den Rand-12-der Grundplatte --10-- anlegt, bildet.
Jede der verstellbaren Zangen-C--besitzt an ihrem verbundenen Ende einen kalibrierten Rand-28--, der in einer Nut --30-- geführt ist, die zwischen der Oberfläche des Tragbalkens --A-- und einer Längsrippe --32-- am hinteren Rand desselben vorgesehen ist. In diese Nut
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gewährleistet ist. Die Grundplatte --10-- weist in der Nähe ihres Randes --12-- an einer ausserhalb des Tragbalkens-A--liegenden Stelle eine Bohrung auf, in die ein Bolzen-34eingesetzt ist, der einen Kopf --36-- aufweist, welcher zwischen der Grundplatte --10-- und der Lamelle --20-- liegt und das Betätigungsorgan für die Lamelle --20-- bildet, das unabhängig vom Balken--A-ist.
Durch diese Ausbildung der Bogengreifer kann jede Zange-C-beliebig auf dem Tragbalken --A- befestigt und verstellt werden, in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung der Werkzeuge --F-- auf dem Maschinentisch-G--, dem Bogenformat usw. Der Bogen-D-kann, wie in Fig. 2 gezeigt ist, Aussparungen-Di aufweisen, ohne dass dadurch die Halterung des Bogens beeinträchtigt wird, weil die Zangen-C-in die günstigste Lage gebracht werden können. Die
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können. Die rechtwinkelige Lage der Längsachsen der einzelnen Zangen zur Längsachse des Tragbalkens ist durch die an diesen Teilen vorgesehene Nut --30-- gewährleistet, während das öffnen und Schliessen der Zangen mittels des Bolzens --34-- gesichert ist.
Die Bolzen --34-- der einzelnen Zangen-C--sind entlang der Längsachse des Balkens-A--gereiht, so dass ihre Betätigung gleichzeitig erfolgt.
Der Bogen-D-wird durch die Enden-12 und 26-jeder Zange-C--festgehalten, u. zw. durch die Federung der elastischen Lamelle-20--. Die richtige Lage des Bogens-D-- kann während des Transports stets erreicht werden, ohne dass es erforderlich ist, dass die Enden-12 und 26--jeder Zange eine grössere Breite des Bogenrandes erfassen müssen ; die erfasste Randbreite kann auch kleiner als 2 mm sein. Dadurch können Arbeiten am Bogen-D-bis zu dessen Rand vorgenommen werden, wodurch das Zerknittern des Papiers vermieden wird, die Arbeitsfläche des feststehenden Tisches-G-und des beweglichen Tisches-Gi-voll ausgenutzt werden kann und das Maschinengestell geschont wird.
Die Ausbildungseinzelheiten des Tragbalkens und der darauf befestigten Bogengreifer können je nach dem Verwendungszweck geändert werden ; jede Zange kann aus zwei oder mehreren, zueinander parallel angeordneten elastischen Lamellen -20-- bestehen, die durch die zugehörigen Schrauben - mit einer einzigen Grundplatte -10-- verbunden sind. Die Führungen für die einzelnen Zangen können auch aus Rippen bestehen, die quer über die untere Stirnfläche der Grundplatte --10-- vorgesehen sind und in Längsnuten am Tragbalken-A-eingreifen. In diesem Fall und wenn zwei zueinander parallele Führungen vorgesehen werden, genügt eine einzige Schraube-14zur Befestigung jeder verstellbaren Zange--C--am Tragbalken--A--.
Es können im Tragbalken - statt der Gewindebohrungen --16-- auch Längsschlitze vorgesehen sein, in die die
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Schrauben-14-, die dann zweckmässig als Kopfschrauben mit Muttern ausgebildet sind, eingreifen, um die Zangen-C-auf dem Tragbalken-A-festzuklemmen. Dadurch ist eine Verschiebung der Zangen-C-in Längsrichtung der Tragbalken-A-durch blosses Lockern der Schrauben möglich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bogengreifer für Papierverarbeitungsmaschinen, insbesondere Kartonstanzen, mit Tragbalken, auf denen aus je einer Grundplatte und wenigstens einer über dieser angeordneten federnden Lamelle gebildete Zangen mittels Schrauben abnehmbar befestigt sind, wobei die Lamellen durch eigene Betätigungsorgane, beispielsweise Bolzen, von der Grundplatte abhebbar sind, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass die federnden Lamellen (20) an einem ihrer Enden mit den zugehörigen Grundplatten (10), z.
B. durch Schrauben (24), vom Tragbalken (A) unabhängig für sich die Zangen (C) bildend verbunden sind, und die Zangen (C) am Tragbalken (A) mittels nur die Grundplatte (10) derselben durchdringenden Schrauben (14) befestigt sind, und dass die Betätigungsorgane (34) zum Abheben der Lamellen (20) ausserhalb des Tragbalkens (A) die Grundplatte (10) durchsetzen.
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