<Desc/Clms Page number 1>
Einem Glastemperofen nachgeordnete Einrichtung zum Prüfen von Glasmassenware
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
von Glasmassenware ist relativ einfach und arbeitet auch bei hohen Durchsatzgeschwindigkeiten verlässlich und hält Beschädigungen der Ware auf einem geringen Mass.
Die Erfindung wird mit einigen Ausgestaltungen im folgenden an Hand der ein Ausführungsbeispiel enthaltenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt längs Linie 2-2 der Fig.1, Fig.3 einen vergrösserten Schnitt längs Linie 3-3 der Fig.1, Fig.4 einen vergrösserten Schnitt längs Linie 4-4 der Fig.1, Fig.5 eine vergrösserte Ansicht des Teils, der in Fig. 1 durch die Linie umgrenzt ist, Fig. 6 ist eine vergrösserte Ansicht des Teils, der in der Fig. 1 durch die Linie 6 umgrenzt ist, Fig. 7 einen Schnitt längs Linie 7-7 der Fig.1, Fig.8 eine vergrösserte Teildraufsicht einer Einzelheit, Fig. 9 einen Aufriss zu Fig. 8, Fig. 10 eine vergrösserte Teildraufsicht zu Fig. 5, Fig. l1 einen Aufriss zu Fig. 10, Fig.
12 einen Aufriss einer automatischen Prüfvorrichtung zur Anwendung in der Anlage nach Fig.1, Fig.13 eine Draufsicht zu Fig. 12, Fig. 14 einen Schnitt längs Linie 14-14 der Fig. 12, Fig. 15 einen Schnitt längs Linie 15-15 der Fig. 12, Fig. 16 einen Schnitt längs Linie 16-16 der Fig. 15, Fig. 17 einen vergrösserten
EMI2.1
Die dargestellte erfindungsgemässe Einrichtung weist einen Sortierer (Fig. 1 bis 4) auf, der senkrecht zur Kühlofen-Transportvorrichtung--12--angeordnet ist und endlose Transporteinrichtungen in Form von Bändern --13,14,15-- aufweist, die im Gehäuse --17-- angeordnet sind, vgl. Fig. 3. Am Gehäuse --17-- und dem Ende der Transportvorrichtung-12gegenüberliegend ist eine Platte --18-- befestigt.
Das Gehäuse --17-- ruht auf einem Fuss - 21-- der Transportvorrichtung --12-- über einen Stützteil --22-- und verstellbare Rahmenteile --23,24--, Die Lage der Transportbänder-13, 14, 15- bezüglich der Transportvorrichtung --12-- kann mit den Stellschrauben-27, 28- verändert werden, die in ortsfeste Muttern-29 bzw. 30-greifen.
Das Band --13-- wird von Kettenrädern --32 und 33-getragen, die auf Wellen-34 bzw.
35-sitzen, die sich im Inneren des Gehäuses --17-- befinden. Das Band-14-ist von Kettenrädern--36 und 37-getragen, die auf den Wellen --38 bzw. 39-sitzen. Das Band --15-- wird von auf den Wellen --43 bzw. 44--sitzenden Kettenrädern--41 und 42-getragen.
EMI2.2
--33Kettenräder --33 und 37-treibt. Die Welle --34-- ist an ein Untersetzungsgetriebe-52gelegt, das die Richtungsumkehr des Bandes --13-- ermöglicht.
Zu diesem Zweck kann das Untersetzungsgetriebe--52--mit der Welle --38-- durch eine Kette --53-- gekuppelt und die Kette --51-- von der Welle --35-- getrennt werden.
EMI2.3
--15-- wirdKettenrads--36--vom Getriebe--54--betätigt wird. Das Getriebe --54-- ist über eine Kette --55-- mit der Welle --43-- verbunden, die das das Band --15-- treibende Kettenrad --41-trägt. Da das Übersetzungsgetriebe --52-- ebenfalls auf die Welle --34-- arbeitet, die das Kettenrad-32-trägt, kann das Band --13-- gegebenenfalls vom Getriebe --52-- getrieben werden. Wie Fig. 4 zeigt, ist eine Drehscheibe --57-- an der senkrechten Welle --58-- neben dem Abgabeteil des Bandes--14--gesichert.
Die Scheibe --57-- wird vom Getriebe--59--, das an
EMI2.4
--35-- über69-sitzen. Das Band --65-- ist neben dem Band --64-- angeordnet und wird von Kettenrädern - 71 und 72-getragen. Das Kettenrad --71-- wird von der Welle-73--, das Kettenrad --72-- von der Welle--69--, die auch das Kettenrad --67-- trägt, getragen.
Über den Bändern --13,14,15-- der Scheibe --57-- und den Bändern --64 und 65-- sind Rollen --74-- und Führungsschienen --75,76-- angeordnet. Die Rollen --74-- bilden zwischen den Führungsschienen --76 und 77--, die längs einer Seite der Transportvorrichtung --12-- des Kühlofens angeordnet sind, eine Wand. Führungsschienen--78, 79-- sind über den Transportabschnitt --13, 14 und 15--, der Scheibe --57-- gegenüberliegend, angeordnet. Die Führungsschiene --79-- trifft mit der Führungsschiene --80-- der Ofen-Transportvorrichtung --12-- zusammen.
Wie Fig. 1 und 2 zeigen, weist ein Haupttransportabschnitt, der längsseitig zum Band-65--
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
Die Bänder --13,14 und 15-mit zugehörigen Wänden --74,78 und 79-- sowie die Bänder --64 und 65--, ferner die scheibe --57-- und die diesen Förderoganen zugeordneten Teile der Wände --75 und 76-bilden im Sinne der Erfindungsdefinition einen Transportabschnitt bekannter Art.
Durch die Wände--125 bis 130-ragen Wellen, welche Kettenräder tragen, die die Bänder
EMI3.2
als das Band --121--. Diese Geschwindigkeitsänderung ermöglicht zweckmässige Abstände der Glaswaren auf den Bändern --122 und 123-- einzuhalten. Vorzugsweise laufen die Bänder --121,122 und 123-sowie die Bänder --13, 14, 15, 64 und 65-und die Scheibe-57synchron, um einen stetigen Fluss der Waren zu gewährleisten. Das Band --121-- bildet den ersten, die Bänder --122 und 123-bilden den zweiten bzw. dritten Transportabschnitt. Der erste Transportabschnitt, das Band --121--, nimmt, wie noch zu zeigen sein wird, die geprüfte Massenware wieder auf.
Im Warenaufnahmebereich des Bandes--121--sind Ablenkschienen--144 und 145-- als Verlängerungen der Schienen-75 bzw. 76-- angeordnet (Fig.1 und besonders 6). Die Schienen - 144 und 145-divergieren im Bereich einer ortsfesten, waagrechten Platte--146, die parallel zur Oberfläche des Bandes --121-- angeordnet ist. Die Schienen-144 und 145-- bilden mit den Schienen-147 und 148-- zwei in Richtung der Bänder --122 und 123-verlaufende Kanäle.
Die oberen Enden der Füsse --113,114,115 und 116-- (Fig. 2) sind durch Längsschienen - 151 und 152-und durch Querschienen --153,154,155 und 156-- (Fig. 1), die sich über die endlosen Bänder erstrecken, verbunden. Prüfvorrichtungen --157,158,159,160,161 und 162-- sind an den Schienen --153 bis 156--befestigt. Es kann sich dabei um photoelektrische oder mechanische Vorrichtungen handeln, welche die einzelnen Glaswaren auf Fehler, wie Grössenabweichungen, Sprünge, nicht abgerundete Oberflächen, Oberflächenfehler, wie Vertiefungen oder Vorsprünge usw. untersuchen.
EMI3.3
Abfuhr auf dem Band --121-- erneut ausrichten.
Die Fig. 12 bis 18 zeigen eine Ausführungsform der automatischen Prüfvorrichtung --157 bis 162--. Auf den zwischen benachbarten Querschienen-153 bis 156-- (Fig. 1) verlaufenden Profilen - -212-- (Fig. 12, 13) steht ein Paar Pfosten-213-, über deren oberem Ende ein Steg-214befestigt ist (vgl. Fig. 14, 15). Eine Einstellspindel-215- (Fig. 15) ist drehbar zwischen einer Öffnung --216-- in dem Profil --214-- befestigt und wird darin durch ein Handrad--217--gehalten, das an dem oberen Teil der Spindel --215-- befestigt ist.
Die Spindel ist mit einem Bund --219--
EMI3.4
<Desc/Clms Page number 4>
EMI4.1
<Desc/Clms Page number 5>
werden oder sich sperren, tritt nur ein Teil derselben zwischen die Schienen--75, 76--, wogegen der überschuss vom Band-14-auf die benachbarten Bänder --13 und 15--übertritt, um wieder in
EMI5.1
B.--13-- aufgegeben werden, sowie den Arbeitsgeschwindigkeiten der Bänder --13,14 und 15--ab.
Das Band --14-- fördert zum Kanal-75, 76- und das Band-15-in einer hiezu entgegengesetzten Richtung ; das Band --13-- kann je nachdem ob mehr oder weniger Ware angeliefert wird, in jeder Richtung betrieben werden, um die einzelnen Erzeugnisse auf dem Band --14-- richtig zu verteilen.
Die Glasgegenstände bewegen sich zwischen den Schienen --75 und 76-- vorwärts und geraten von einer Seite des Bandes --14-- auf die sich drehende Scheibe--57--. Die Waren liegen nunmehr in einer einzelnen Reihe vor und werden durch das Drehen der Scheibe und die Lageanordnung der darüber vorliegenden Führungsschienen auf das endlose Band --64-- bewegt und weiter in einem kreisbogenförmigen Weg zwischen den Schienen wandern, bis die einzelnen Stücke von
EMI5.2
die Waren diagonal über das Band-65--auf eine Haupttransportvorrichtung--121--bewegt werden.
Da die Führungsschienen-75 und 76-im Höhenabstand von den Bändern--64, 65- verlaufen, folgen nur stehende Glaswaren den Schienen auf das Band--121-, wogegen alle umgefallenen oder zerbrochenen Glaswaren unter den Schienen vorbeigehen und von den Enden der Bänder-64 und 65-- heruntertreten.
Die auf das Transportband --121-- tretenden Erzeugnisse werden zunächst in Einzelreihe zwischen den Führungsschienen --144 und 145-bewegt, bis sie auf die platte --146-- geraten und vorübergehend angehalten werden, weil der Abstand zwischen den Schienen--144 und 145-grösser als jener zwischen den Schienen-75 und 76-ist. Die nachrückenden Erzeugnisse drücken nach ; die Erzeugnisse treten von der Platte --146-- auf das Band--121--und werden in Richtung
EMI5.3
Teil mit der Schiene --147 oder 148-in Berührung kommt : Die sich längs des Bandes --121-bewegenden Waren werden in zwei Reihen geteilt, von denen jede angenähert gleichviele Gegenstände zählt.
Durch das Anheben der Führungsschienen --147 und 148--können die Glaswaren längs des Bandes --121-- weiterbewegt werden. Wünscht man anderseits alle Glaswaren entweder auf das Band --122 oder 123--zu bewegen, so wird entweder der durch die Führungsschienen --144 und 147-oder durch die Schienen--145 und 148--gebildete Kanal geschlossen.
EMI5.4
--122-- bewegen,Im folgenden wird die Arbeitsweise einer Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung erläutert.
An jeder Prüfstation werden die fehlerhaften Stücke automatisch durch das jeder Station zugeordnete Tor für die Ausschussware gedrückt. Eine z. B. von der Prüfvorrichtung --159-- als nicht annehmbar erkannte Ware wird durch das Tor-166--an den Aussenrand des Bandes --122-- abgelenkt und durch die Schiene --173-- in die zu dem Abfallbehälter-188-fuhrende Schütte-180- gedrückt. Ebenso führen die Prüfvorrichtungen --157 und 158--fehlerhafte Glaswaren mit je einem Tor und einer Schiene und Schütte in die Abfallbehälter --186 und 187--. Die vom Band --123-bewegten Glaswaren werden in gleicher Weise geprüft, jedoch werden nicht annehmbare Stücke auf die Transportvorrichtung --185-- gelenkt.
Die Glaswaren, die die erste Prüfstation passiert haben, werden vom zugeordneten Band der nächsten Prüfstation zugeführt. An dem einen, vorderen Ende der Transportbänder--122 und 123-sind über denselben Führungsschienen --190 und 191--angeordnet, die schräg über die Bänder --122, 121 bzw. 123, 121-- verlaufen. Glaswaren, die alle Prüfstationen passiert haben und sich auf dem Band --123-- befinden, bewegen sich längs der Schiene --190-- auf das Band--121-- ;
die angenommenen Waren, die mit dem Band --123-- ankommen, werden durch die Schiene --191-auf das Mittelband -121-- geführt, d.h., dass die beiden aus geprüften Glaswaren bestehenden
<Desc/Clms Page number 6>
EMI6.1
12Transportband--122--so, dass sie zunächst an der Photozelle --252-- und dem Empfänger --253-- vorbeiwandern. Sobald die Glaswaren den Lichtstrahl zwischen der Lichtquelle-252und dem Empfänger --253-- unterbrechen, wird ein Schaltkreis geschlossen und Druckluft in den Zylinder --225-- eingeführt, wodurch die Kolbenstange --227-- nach unten geht und das Verbindungsglied --228-- und den Kolben --231-- nach unten mitnimmt.
Zwischenzeitlich wird die Bewegung der Glaswaren durch die Haltevorrichtung der Fig. 17 unterbrochen, indem sich die Kolbenstange --282-- und der Haltekopf --284-- zum Haltekopf - 280-- bewegt. Dadurch wird der Glasgegenstand in die richtige Lage hinsichtlich des Zylinders - -131--, des Stempels --237-- und des daran befestigten Messstabes gebracht. Wenn die Halsöffnung des Gegenstandes ausreichend gross ist, wird der sich senkende Stab-243-in die Öffnung des Gegenstandes bewegt, bis der an dem Messstab befestigte Finger --247- den Hebel --249-- des Schalters --248-- betätigt.
Während der Bewegung der Kolbenstange --227-- nach
EMI6.2
das Verbindungsglied-228-, den Zylinder --231-- und den Stempel --237-- hebt ; der Messstab-243-tritt aus dem Glasgegenstand aus. Gleichzeitig wird der Zylinder-238- (Fig. 17) entlüftet, und der Haltekopf--284-vom Glasgegenstand wegbewegt, wodurch letzterer seine Bewegung mit dem Transportband--122--wieder aufnehmen kann.
Ist die Halsöffnung der zu prüfenden Flasche od. dgl. zu eng, so kann der Messstab --243-- in
EMI6.3
eindringt. Die Bewegung des Verbindungsteils --228-- nach unten betätigt den Schalter-290und, über den Finger --292--, den Schalter-289-. Da der Messstab-243-jedoch nicht oder ungenügend in die Flasche eindringt, wird der Schalter --248-- vom finger --247- nicht betätigt.
Das Betätigen der Schalter-289 und 290-ohne Betätigen des Schalters-248-führt dazu, dass der Druckluftzylinder --270- der Auswerferanordnung betätigt wird : Die Kolbenstange --269-- bewegt den Ablenker --266-- über die Stange --267- und das Verbindungsglied --268-- (Fig. 12, 13). Ausserdem wird Druckluft in den Zylinder --225-- geführt, wodurch die Kolbenstange-227-, der Zylinder --231--, der Stempel --237-- und der Messstab-243-
EMI6.4
12, 14).Fig. 18 zeigt ein Schaltschema des elektrischen Teils der Einrichtung.
Die Lichtquelle--252- und der Empfänger --253-- steuern ein Photorelais--301--, das normalerweise die Kontakte --3o2 und 303--offenhält. Der Doppelschalter--248--hält normalerweise den Kontakt - 304-- geschlossen und den Kontakt --305-- offen. Die Schalter-289 und 290--sind normalerweise offen. Wenn ein Erzeugnis den Lichtstrahl zwischen der Lichtquelle --252-- und dem
EMI6.5
--253-- unterbricht,Messstab --243-- werden nach unten bewegt ; der normalerweise offene Schalter --290-. - wird geschlossen.
Der nach unten gehende Stempel --237-- löst mit dem Finger --247-- den Schalter
EMI6.6
offene Kontakt--311--geschlossen und der normalerweise geschlossene Kontakt --312-- des Relais --310-- geöffnet werden. Das Schliessen des Kontaktes --311-- führt dazu, dass die
<Desc/Clms Page number 7>
EMI7.1