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Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät mit Endabschaltung
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Aufzeichnungsträgers eine besonders sichere Kontaktgabe durch die Schaltfolie eintritt. Das erfindungsgemässe Gerät zeichnet sich auch dadurch aus, dass es sehr einfach gebaut ist und dennoch sehr sicher arbeitet.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen, in der einige Ausführungsbeispiele derselben dargestellt sind, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, näher erläutert. Fig. 1 zeigt bei einem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät in Draufsicht den üblichen Verlauf des Aufzeichnungsträgers von der Abwickel- zur Aufwickelspule. Fig. 2 zeigt in vergrössertem Massstab eine Magnetkopfanordnung mit einer ersten Ausführungsform für eine erfmdungsgemässe Endabschaltung und Fig. 3 und 4 je eine weitere derartige Ausführungsform.
In Fig. 1 ist mit--l--eine Abwickelspule bezeichnet, von der der Aufzeichnungsträger--2-- über eine als Stift ausgebildete Umlenkeinrichtung--3--, Magnetköpfe-4, 5-, eine Atriebswelle - und einen weiteren Umlenkstift --7-- zur aufwickelspule --8-- geführt ist. Zum Andrücken des Aufzeichnungsträgers an die Antriebswelle --6-- dient eine Andruckrolle-9-, die auf einem schwenkbaren Träger --10-- angeordnet ist, welcher mit einem von einem Bedienungsorgan des Gerätes betätigbaren Verstellglied--11--verschwenkt werden kann. Am Träger --10-- stützt sich unter der Wirkung einer Feder--12--ein schwenkbarer Arm--13--ab, der
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angeordnet ist.
In Fig. 1 ist eine Betriebslage dargestellt, in der die Andruckelemente-9, 15- vom Aufzeichnungsträger weggeschwenkt sind und dieser daher nicht fortbewegt wird.
In Fig. 2 ist nun der Magnetkopf --5-- und die Abschirmkappe-14--, gesehen in Richtung
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angeordnet. Diese Kontaktanordnung besteht aus zwei Kontakten-18, 19--, die durch am Plättchen --16- montierte Federbügel gebildet sind, deren freie Enden --20-- durch eine Öffnung-21- der Abschirmkappe und des Armes --13-- ragen und die zum Anschluss elektrischer Leitungen dienen. Mit Hilfe dieser Leitungen können die Kontakte beispielsweise in den Stromkreis eines Elektromagneten eingeschaltet sein, welcher, sobald er durch Kurzschliessen der Kontakte erregt wird, das Verstellglied--11--zwangsweise in die Ruhestellung gemäss Fig. 1 überführt, in der dann die Andruckrolle von der Antriebswelle abgehoben und damit der Transport des Aufzeichnungsträgers unterbrochen ist.
Auf diese Weise erfolgt dann immer, wenn die Kontakte-18, 19- kurzgeschlossen werden, eine Abschaltung des Gerätes in Form einer Stillsetzung des Aufzeichnungsträgers.
Selbstverständlich kann mittels der Kontakte die Abschaltung des Gerätes auch auf andere Art und Weise erfolgen, z. B. dadurch, dass ihr Kurzschliessen die Lieferung eines Steuerimpulses an einen monostabilen Multivibrator bewirkt, der dann durch sein Umschalten in den metastabilen Zustand für die Ausführung der Abschaltvorgänge sorgt, nach seiner Rückkehr in den stabilen Zustand aber die Gerätefunktionen wieder freigibt.
Um eine Abschaltung des Gerätes auszulösen, werden am Aufzeichnungsträger in bekannter Weise Schaltfolien angebracht. Im vorliegenden Fall sind diese Schaltfolien auf der der Abschirmkappe --14-- zugewandten Seite des Aufzeichnungsträgers anzubringen, u. zw. an solchen Stellen, wo eine Stillsetzung des Antriebes erfolgen soll, also beispielsweise an einer Stelle mit einer besonderen Aufzeichnung oder jeweils ein Stück vor dem Ende des Aufzeichnungsträgers, so dass dieser nicht ganz von den Spulen abgewickelt wird. Im Betrieb des Gerätes verläuft dann der Aufzeichnungsträger zwischen dem Magnetkopf --5-- und der an diesen herangeschwenkten Abschirmkappe-14--, wobei die Kontakte-18, 19- am Aufzeichnungsträger gleiten.
Erreicht eine Schaltfolie die Kontakte, so werden diese durch dieselbe kurzgeschlossen.
Weiters ist nun an der der Kontaktanordnung --17-- gegenüberliegenden Seite der Bahn des strichliert angedeuteten Aufzeichnungsträgers --2-, korrespondierend zur Kontaktanordnung ein aus elektrisch leitendem Material bestehender Bauteil vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist dieser Bauteil durch den Magnetkopf -5-- mit seinem metallischen Abschirmgehäuse-22--, das den Magnetkreis--23--umgibt, gebildet. Die Kontakte--18, 19-- sind hiebei in der Abschirmkappe so angeordnet, dass sie bei an den Magnetkopf herangeschwenkter Lage der Abschirmkappe mit dem Teil--24--der metallischen Lauffläche des Abschirmgehäuses--22-- zusammenwirken.
Dies bedeutet, dass, sobald sich kein Aufzeichnungsträger zwischen dem Magnetkopf
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Aufzeichnungsträger zwischen dem Magnetkopf und der Kontaktanordnung, so sind die beiden Kontakte-18, 19- durch den Aufzeichnungsträger voneinander isoliert und das Gerät ist normal betriebsfähig.
Wie aus vorstehendem ersichtlich, wird daher das Gerät entweder durch eine Schaltfolie am Aufzeichnungsträger oder dadurch, dass sich kein Aufzeichnungsträger zwischen der Kontaktanordnung und dem elektrisch leitenden Bauteil befindet, abgeschaltet. Somit wird eine Endabschaltung erzielt, ganz egal, ob der Aufzeichnungsträger mit einer Schaltfolie versehen ist oder nicht. Reisst der Aufzeichnungsträger an einer sich in der Bewegungsrichtung desselben vor der Kontaktanordnung befindlichen Stelle, wird ebenfalls auf alle Fälle das Gerät abgeschaltet.
Die Kontaktanorndung--17-nach Fig. 3 arbeitet ebenfalls mit einem Magnetkopf--5--als korrespondierenden elektrisch leitenden Bauteil zusammen. Die Kontakte--18, 19-- sind an der Abschirmkappe --14-- für den Magnetkopf angeordnet, u. zw. in der Weise, dass ein Kontakt vor dem Magnetkreis --23-- und der andere nach demselben mit dem Abschirmgehäuse des Magnetkopfes zusammenwirkt. Die Kontakte sind hiebei als Fühlstifte ausgebildet, die auf einer isolierenden Platte - -16-- angeordnet sind. Zur Erzeugung der Federkraft zum Anlegen der Stifte--18, 19-- entweder am Aufzeichnungsträger --2-- oder am Abschirmgehäuse-22-dient eine Blattfeder-25-.
Die vom Aufzeichnungsträger abgewandten Enden der Kontaktstifte dienen zum Anschluss der elektrischen Leitungen.
Ein Ausführungsbeispiel mit einem breiten Magnetkopf, der mit zwei Magnetkreisen-26, 27-- zum Abtasten von zwei Spuren ausgebildet ist, wie er beispielsweise häufig zur Aufzeichnung bzw. Wiedergabe einer Ton- und Synchronspur auf Aufzeichnungsträgern für Fernsehsignale verwendet wird, zeigt Fig. 4. Hier ist die wieder in der Abschirmkappe --14-- für den Magnetkopf angeordnete Kontaktanordnung --17-- durch zwei Blattfederstreifen gebildet, von welchen jeweils einer einen der Kontakte--18 bzw. 19--darstellt. Der Kontakt--18--ist hiebei über ein Plättchen--16-
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Die Wirkungsweise der beiden vorgenannten Ausführungsbeispiele nach Fig. 3 und 4 ist analog zu derjenigen nach dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2.
Selbstverständlich sind eine Reihe von Abwandlungen vorgenannter Ausführungsbeispiele möglich, ohne dass hiebei der Rahmen der Erfindung verlassen werden soll, dies insbesondere im Hinblick auf die Ausbildung der Kontaktanordnung, ihr Zusammenwirken mit dem elektrisch leitenden Bauteil und die Art und Weise der Endabschaltung an sich.