AT272086B - Sperrbarer Auslöser für Laufbildkameras - Google Patents

Sperrbarer Auslöser für Laufbildkameras

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AT272086B
AT272086B AT1007967A AT1007967A AT272086B AT 272086 B AT272086 B AT 272086B AT 1007967 A AT1007967 A AT 1007967A AT 1007967 A AT1007967 A AT 1007967A AT 272086 B AT272086 B AT 272086B
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AT
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locking
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release button
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AT1007967A
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English (en)
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Zeiss Ikon Ag
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sperrbarer Auslöser für Laufbildkameras 
Die Erfindung betrifft einen sperrbaren Auslöser für Laufbildkameras mit einer vom Auslöser ein-und ausschaltbaren automatischen   Belichtungssteuer-bzw.   Regeleinrichtung, der sowohl in seiner
Ruhestellung als auch in seiner Auslösestellung feststellbar ist. 



   Auslöser dieser Art ermöglichen eine Sicherung gegen unabsichtliches Auslösen. Mit ihnen können ausserdem auch Aufnahmen vom Stativ gemacht werden, bei denen der Bedienende nicht ständig den Auslöser in Aufnahmestellung halten kann oder will. 



   Modern ausgerüstete Kameras mit vom Handgriff her betätigbarer Auslösetaste und einer   Belichtungssteuer-bzw.   Regeleinrichtung, haben einen besonderen Drahtauslöseranschluss. Dieser ist konstruktiv so gestaltet, dass man mit seiner Hilfe Aufnahmen machen kann, ohne dass zwangsläufig, wie beim Betätigen der Auslösetaste, die automatische Belichtungssteuer-bzw. Regeleinrichtung eingeschaltet wird. Für Aufnahmen, bei denen man bewusst die Blendeneinstellung während der Aufnahme nicht ändern will, ist das vorteilhaft. 



   Der Drahtauslöser wird aber auch dann gebraucht, wenn man bei der Bedienung der auf einem Stativ befestigten Kamera behindert ist. Das ist   z. B.   der Fall, wenn die auf ein Autostativ montierte Kamera vom Autofahrer während der Fahrt bedient werden soll. Hier wirkt es störend, wenn sich die Blendenöffnung während der Fahrt nicht automatisch den wechselnden Lichtverhältnissen anpasst. Dieser Mangel war bisher nur behelfsmässig zu beheben,   z. B.   indem man einen Gummiring vom Handgriff über die Auslösetaste spannt. Die Federkraft des Gummis muss dabei so auf die Federkraft der Rückführfeder des Auslösers abgestimmt sein, dass der Gummi die Belichtungsautomatik eingeschaltet hält, das Filmtriebwerk aber nicht in Gang setzt. 



   Die Erfindung beseitigt den beschriebenen Mangel durch einen Auslöser, der in einer Wirkstellung sperrbar ist, in der er die in der Ruhestellung des Auslösers abgeschaltete, automatische   Belichtungssteuer- bzw.   Regeleinrichtung eingeschaltet hat, ohne das Filmtriebwerk in Gang zu setzen. 



   In Ausbildung des Erfindungsgegenstandes kann das hiefür verwendete Sperrglied ein von dem Tastenträger (Handgriff oder Kamera) her in den Tastenkörper des Auslösers ragender, in drei Stellungen schwenkbarer Hebel sein, der in einer dieser Stellungen den Auslöser zur unbehinderten Betätigung freigibt, in einer weiteren Stellung den Auslöser in seiner Ruhestellung oder in seiner Auslösestellung sperrt und in seiner dritten Stellung den Auslöser in einer Einschaltstellung für die automatische Belichtungssteuer-bzw. Regeleinrichtung festhält. 



   Diese Konstruktion ergibt eine verdeckte Anordnung des Sperrgliedes ; besonders wenn in Ausbildung des Erfindungsgegenstandes das Griffelement zum Einstellen des Sperrgliedes unterhalb der Auslösetaste angeordnet ist, wird kein Glied der Sperrvorrichtung störend sichtbar. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht. Es   zeigen : Fig. 1   eine Teilansicht einer Laufbildkamera mit einem Handgriff mit dem erfindungsgemässen Auslöser, teilweise geschnitten, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. l,   mit einem Sperrglied in Mittelstellung (Freigabestellung), Fig. 3 einen Schnitt wie Fig. 2, mit in Dauerlaufstellung gesperrtem Auslöser und Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 2, mit in Einschaltstellung für   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 fest eingepresst. Das   Lager --2-- gibt   dem   Führungsstift --3-- eine   Führung, in der er längsverschiebbar gelagert ist.

   Eine   Feder --6-- sucht   die   Auslösetaste --4-- stets   vom Lager   --2--   wegzuschieben. Ein Sicherungsring--7--begrenzt die Verschiebung der Auslösetaste --4-- in dieser Richtung. Weiter besitzt die Auslösetaste --4-- eine Aussparung --8--, in die ein   Sperrhebel --9-- eingreifen   kann. Zwei   Stifte-10   und 11--durchdringen die Aussparung   - -8--.   Zwischen ihnen ist gerade so viel Raum gelassen, dass der in Mittelstellung befindliche   Sperrhebel-9- (Fig. 2)   beim Drücken der   Auslösetaste --4-- von   ihnen nicht berührt wird. Ihre Stellung in der Bewegungsrichtung der Auslösetaste --4-- ist so gewählt, dass sie mit Sperrnuten   - 12   bzw. 13-- im Sperrhebel --9-- zusammenwirken können.

   Dabei soll das Zusammenwirken zwischen dem   Stift --10-- und   der   Sperrnut-12- (Fig. 3)   die   Auslösetaste --4-- in   
 EMI2.2 
 --11-- undBelichtungssteuer-bzw. Regeleinrichtung eingeschaltet, das Filmtriebwerk aber noch nicht in Gang gesetzt ist. 



   Der   Sperrhebel --9-- ist   auf dem   Bolzen --14-- gelagert,   der seinerseits in einem Handgriff --15-- des Kameragehäuses --1-- befestigt ist. Ausserdem ist der   Sperrhebel --9-- in   eine Ausnehmung --16-- eingebettet, die ihm genügend Spiel für seine Schwenkbewegung gibt. 



   Ein nach unten aus dem   Sperrhebel--9--herausgescherter Lappen--17--trägt   einen Betätlgungsknopf --18--. Mit --19-- ist ein vom   Auslöser--3, 4, 6, 7--   steuerbarer Schalter bezeichnet. Er öffnet und schliesst den Speisestromkreis für die Belichtungssteuer-bzw. 



  Regeleinrichtung und das Filmtriebwerk in Abhängigkeit von der Auslöserstellung. Zweckmässig sind die drei Stellungen des Sperrhebels --9-- durch bekannte Rasten gekennzeichnet, die hier nicht dargestellt sind. 



   Für das Filmen aus freier Hand wird der   Sperrhebel --9-- in   seine Mittelstellung (Fig. 2) gebracht. Die   Auslösetaste --4-- kann   unbehindert betätigt und wieder losgelassen werden. Wenn die ungewollte Betätigung der Auslösetaste --4-- verhindert werden soll, stellt man den Sperrhebel --9-- in seine Schwenkstellung gemäss Fig. 3, ohne vorher die   Auslösetaste-4-zu   drücken. Die Stirnseite des   Sperrhebels --9-- legt   sich dann vor den   Stift --10-- und   sperrt die Auslösetaste --4--. 



   Um Dauerlaufaufnahmen vom Stativ aus zu machen, wird der   Sperrhebel --9-- bei   eingedrückter Auslösetaste --4-- in die in Fig. 3 gezeigte Sperrstellung geschwenkt. Durch Zusammenwirken des   Stiftes--10--und   der Sperrnut --12-- wird dann die Auslösetaste --4-in Auslösestellung gehalten. So kann der Bedienende selbst mit ins Bild kommen oder auch Schwenkaufnahmen machen, bei denen es lästig und schwierig wäre, ständig den Auslöser betätigen zu müssen. 



   Für bereits beschriebene Fälle, bei denen die Kamera über einen Drahtauslöser ausgelöst, die Belichtungsautomatik aber trotzdem eingesetzt werden soll, wird der   Sperrhebel--9--in   die in Fig. 4 gezeigte Stellung gebracht. Zuvor ist die   Auslösetaste--4-dafür   bis in eine Stellung zu drücken, in der die Belichtungsautomatik eingeschaltet, das Filmtriebwerk aber noch nicht in Gang gesetzt ist. 



   In der in Fig. 4 gezeigten Stellung des   Sperrhebels--9--sorgen   der Stift--11--und die   Sperrnut--13--für   die Sicherung der Auslösetaste --4--in der gewählten Wirkstellung. Das Zurückschwenken des   Sperrhebels --9-- in   die in Fig. 2 gezeigte Mittelstellung, bedeutet die Freigabe der Auslösetaste --4--. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Sperrbarer Auslöser für Laufbildkameras mit einer vom Auslöser ein-und ausschaltbaren 
 EMI2.3 
 Belichtungssteuer-bzw. Regeleinrichtung bereits eingeschaltet hat, ohne das Filmtriebwerk in Gang zu setzen. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> dem Tastenträger (1) her in den Tastenkörper (4) des Auslösers ragender, in drei Stellungen schwenkbarer Hebel (9) ist, der in einer dieser Stellungen (Fig. 2) den Auslöser (4) zur unbehinderten EMI3.1 Tastenkörper (4) eine Ausnehmung (8) mit zwei Sperrstiften (10, 11) für den Sperrhebel (9) aufweist, der seinerseits mit zwei einander gegenüberliegenden Sperrnuten (12, 13) versehen ist, die mit den Sperrstiften (10, 11) wechselweise zusammenwirken können, in der Mittelstellung des Sperrhebels (9) aber beide ausser Wirkung bleiben.
AT1007967A 1967-03-01 1967-11-09 Sperrbarer Auslöser für Laufbildkameras AT272086B (de)

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AT272086B true AT272086B (de) 1969-06-25

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