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Bauelement
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ist auch möglich, beide Hirnholzflächen der Teilelemente an je einer Platte anliegen zu lassen, wodurch sich durch verschiedenartige Wahl der Plattenmaterialien bzw. -farben weitere dekorative Effekte erzielen lassen. Solche dekorative Effekte können, insbesondere hinsichtlich des Lichteinfalls, auch dadurch erzielt werden, dass die Hirnholzflächen der Teilelemente schräg zu deren Achsrichtung abgeschnitten sind.
Da die Platten im allgemeinen ein anderes Wärme- bzw. Feuchtigkeitsdehnungsverhalten besitzen, als die Teilelemente, ist es zweckmässig, im Falle der Verleimung der Hirnholzflächen mit den Platten diese Verleimung nur punktweise durchzuführen, um eine begrenzte Relativverschiebung zuzulassen.
Bei entsprechender Stärke der Teilelemente, gemessen senkrecht zur Plattenebene, lassen sich auch schalldämmende Wirkungen erzielen. Durch Verwendung entsprechender Plattenmaterialien kann dieser Effekt noch gesteigert werden. Insbesondere bei einer Konstruktion, bei welcher auf beiden Hirnholzflächen der Teilelemente Platten angeordnet sind, lässt sich durch die eingeschlossenen Lufträume sowie durch das gute Wärmedämmungsverhalten der hölzernen Teilelemente eine hohe Wärmedämmung des Bauelementes erzielen.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Konstruktionselement in Ansicht, während Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 darstellt.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsvariante, wobei Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sind mehrere Teilelemente-l-vorgesehen. Jedes dieser Teilelemente-l--besteht aus zwei miteinander verleimten Holzschalen-2--, so dass jedes
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--3-- aus--4- miteinander verleimt. In jeder Halbschale --2-- verlaufen die Aussen- und Innenmantelflächen im wesentlichen entlang der Jahresringe.
Die Himholzflächen-5--der Teilelemente-l--liegen in einer gemeinsamen Ebene, so dass alle Teilelemente-l--satt auf der Platte --3-- aufliegen. Dadurch bildet die platte --3-- eine sichere Abstützung für die untereinander verbundenen Teilelemente-l-oder die Teilelemente - -1-- werden formsteif gehalten. Dies kann noch dadurch unterstützt werden, dass die Teilelemente --l-- mit der Platte--3--starr verbunden, z. B. verleimt sind.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, verläuft die Achse --6-- jedes Teilelementes --1-- geneigt zur Ebene der Platte-3--. Durch entsprechende Wahl dieses Neigungswinkels sowie durch Wahl der
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(AbweichungPlatten --3-- sowie gegebenenfalls durch Einfärbung der platte --3-- noch gesteigert werden.
Fig. 2 zeigt, dass die Höhe --h-- jedes Teilelementes --1-- wesentlich geringer als sein Durchmesser ist. Dadurch wird an Material und Bauhöhe gespart. Wird die Höhe-h-grösser als dargestellt gewählt, so lassen sich auch schalldämmende Wirkungen erzielen.
Die Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 lediglich dadurch, dass beide Hirnholzflächen --5,5'-- durch je eine Platte-3, 3'-- abgedeckt sind. Ferner verläuft hier die Achse --6,6'-- jedes Teilelementes --1-- senkrecht zur Plattenebene. In diesem Fall ist zumindest eine Platte-3, 3'- durchsichtig, um die erwähnten dekorativen Effekte zu erzielen.
Die Verbindung der Teilelemente-l-mit den Platten-3, 3'- erfolgt durch punktweise Verleimung an den Stellen-7--, um dem verschiedenen Quellungs- bzw. Schwindungsverhalten Rechnung zu tragen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bauelement, nach Patent Nr. 261867, welches mehrere miteinander verbundene hölzerne Teilelemente aufweist, deren jedes ausschliesslich von einem Teil eines Kreishohlzylinders gebildet bzw. aus einem solchen geformt ist, wobei Aussen- und Innenmantelflächen dieses Kreishohlzylinders im wesentlichen entlang der Jahresringe verlaufen und wobei alle diese Teilelemente zusammen eine starre Einheit bilden, welche durch zumindest ein quer zur Längsachse jedes Teilelementes verlaufendes
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