AT271137B - Kreisschneidapparat - Google Patents

Kreisschneidapparat

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AT271137B
AT271137B AT827966A AT827966A AT271137B AT 271137 B AT271137 B AT 271137B AT 827966 A AT827966 A AT 827966A AT 827966 A AT827966 A AT 827966A AT 271137 B AT271137 B AT 271137B
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AT
Austria
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steel
holder
head
cutting
shoulder
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Application number
AT827966A
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English (en)
Inventor
George Val
Original Assignee
George Val
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Publication date
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Publication of AT271137B publication Critical patent/AT271137B/de

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  • Drilling And Boring (AREA)

Description


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  Kreisschneidapparat 
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 Zerspanung auftretenden Kräfte bestrebt, den Stahl von der Schnittstelle weg zu verschwenken und dadurch die Spantiefe zu vermindern. Der Halter wird dabei auf Torsion beansprucht und tendiert dazu, sich zu verwinden und sich dabei von der Schnittstelle abzuheben, wenn der Schnittwiederstand ansteigt. Auf diese Weise gelingt es überraschend tiefe Nuten einzustechen, u. zw. auch in spanabhebend schwer bearbeitbare Materialien. 



   Der dabei erzeugte Span hat die Tendenz, sich im Querschnitt zu wölben, wodurch er ohne sich zu verklemmen leicht aus der Nut heraus gelangt. Es lassen sich beispielsweise Nutentiefen in Stahl bis 35 und 250 mm Durchmesser erreichen, mit einem Stahl, der aus einem Vierkant-Rohling von 6 mm Kantenlänge hergestellt wurde. Bei umschlagseitiger Bearbeitung können somit zylindrische öffnungen in Platten bis zu 70 mm Dicke hergestellt werden
Der Kreisschneid-oder Ausdreh-Apparat weist einen   Konus-l-auf,   mit welchem dieser Apparat in die Spindel einer Bohr-oder Fräsmaschine eingesetzt werden kann. Der   Konus--l--   bildet mit dem Kopf--2--ein einziges Stück.

   Im Unterteil dieses   Kopfes--2--ist   eine rinnenförmige ausnehmung --3-- vorhanden, in welche ein Vierkant-Halter-4- 
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 mit einem zapfenförmigen, nach abwärts ragenden Ansatz--7--versehen, der in eine Vertiefung   - -14-- eingreift,   von der sich eine Mehrzahl in Form einer Längsreihe auf der Oberseite des Halters   --4-- befindet.   Die   Gewindespindel --5-- durchdringt   diese Gewindemutter-6--, ist an ihrem
Kopf mit einem   Innensechskant --8-- versehen   und wird aussen von einer Skalascheibe --9-umgeben, auf welcher das Mass der Verstellung auf Teilstrichen abgelesen werden kann.

   Im Halter   --4--   befindet sich auf der einen Stirnseite eine sich in Axialrichtung erstreckende Bohrung   - -12--,   in welche ein   Zapfen --19-- eingesetzt   ist. Der   Zapfen --19-- ragt   von einem Einsatzstück--13--ab, das seinerseits mit einer Vertiefung zur Aufnahme eines Nutenstahls - versehen ist. Die Längsachse --a-- (Fig2) dieses   Nutenstahls --30-- ist,   von der Schneidkante aus betrachtet, nach vorne, also in Drehrichtung, geneigt und besitzt einen positiven Spanwinkel.

   An. der Wurzel des   Zapfens --19-- befindet   sich eine Kerbverzahnung-15--, welche mit einer Gegen-Kerbverzahnung am Bohrungsrand des   Halters --4-- zum   Zusammenwirken bestimmt ist und eine feinstufige Winkelverstellung des   Einsatzstückes --13-- und   damit des Nutenstahls gestattet. 



   Der   Halter --4-- ist   am entgegengesetzten Ende mit einer zur   Bohrung --12-- quer   verlaufenden Bohrung--18--versehen, die ebenfalls mit einer Kerbverzahnung--15--versehen ist. In diese Bohrung --18-- lässt sich ein Ausdrehwerkzeug --42-- einsetzen und durch einen   Sicherungsring --21-- in   der eingesetzten Lage festhalten. Somit kann der gleiche Halter-4wahlweise sowohl für Kreisschneidarbeiten bzw. zum Ausstechen von Nuten als auch zum Ausdrehen zylindrischer Bohrungen verwendet werden. 



   Damit der Apparat relativ zum Werkstück einfach zentriert werden kann, ist gemäss Fig. 2 ein federnder Niederhalter --25-- vorgesehen, in welchen unten im Zentrum eine drehbar abgestütze   Spitze --26-- eingesetzt   ist. An Stelle dieser   Spitze-26-lässt   sich auch ein kurzer Bohrer   - -35-- einsetzen,   wie dies aus Fig. 6 hervorgeht. Der als Ganzes wegnehmbare Niederhalter-25wird durch zwei   Federn-27--in Führungshülsen-34-axial   verschiebbar gehalten. Die Federn   - 27-werden   oben durch eine auf-und abbeweglich gehaltene Druckplatte --48-- abgestützt. Oberhalb der Druckplatte liegt eine   Tellerfeder --51--,   welche sich innen auf einem Sprengring --50-- und aussen auf einer Schulter einer Überwurfmutter --36-- abstützt. 



   Die rinnenförmige Ausnehmung ist unten von eine Klemmplatte --28-- begrenzt, die durch   Schaftschrauben-29-an   einem im Oberteil des Kopfes angeordneten   Spannring --32-- befestigt   ist. Dieser   Spannring --32-- ist   aussen mit einem Gewinde versehen, das in die aufgeschraubte 
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 entsprechende Drehbewegung der Überwurfmutter --36-- die Klemmplatte --28-- mit Hilfe der   Schaftschrauben-29-druckausgleichend   gegen die Unterseite des   Halters --4-- angepresst   werden.

   Anderseits bewirkt eine Verdrehung dieser Überwurfmutter --36-- in der Gegenrichtung, dass sich die Klemmplatte-28-, die unter der Wirkung von   Druckfedern --37-- steht   nach abwärts bewegt, wodurch ein Ausrasten des   Zapfens --7-- aus   der jeweiligen Vertiefung-14möglich gemacht wird, so dass dann der   Halter --4-- in Axialrichtung   verschoben und in eine andere gewünschte   Vertiefung--14--zum   Einrasten gebracht werden kann. In Fig. 6 sind Zapfen--6-und   Halter-4-in   der ausgerasteten Lage gezeichnet ; in Fig. 1 stehen diese Teile miteinander in Eingriff. 

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   Damit die Hülsen --34-- des Niederhalters --25-- unter der Wirkung der Feder-27nicht aus den Bohrungen --38-- herausgeschoben werden, ist eine   Arretierscheibe-40- (Fig. 4)   vorhanden, welche gegen eine Schulter --41-- am Mantel der Hülse --34-- zum Anliegen kommt. 



  Diese   Schulter --41-- wird   beim Übergang von einer angefrästen   Fläche-42-erzeugt,   welche sich von der   Schulter --41-- ausgehend   nach abwärts erstreckt, so dass sich also von der dargestellten Lage aus der Niederhalter --25-- unter Überwindung des Druckes der Federn --27-- in Axialrichtung nach oben schieben lässt. Eine zweite Arretierscheibe --43-- (Fig.5) befindet sich in 
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 ausgebildet und enthält im Innern eine   Feder-45--,   welche bestrebt ist, diese   Scheibe --43-- in   die in   Fig. 5   dargestellte Endlage zu drücken.

   Diese   Arretierscheibe --43-- wird   vor Arbeitsbeginn in Richtung des Pfeiles D verschwenkt, so dass sie in die   Ausnehmung --44-- hinein   gelangt und dort allein durch die Reibung bzw. Klemmwirkung an der die   Ausnehmung --44-- oben   begrenzenden   Schulter --46-- festgehalten   wird, solange vom   Niederhalter --25-- her   ein Gegendruck (Bohrdruck) vorhanden ist. Diese Arretiereinrichtung wird dann verwendet, wenn vorerst mit Hilfe des   Bohrers--35--ein   Zentrierloch gebohrt werden soll, wobei während des Bohrvorganges ein axiales Zurückweichen des Niederhalters --25-- verhindert werden soll.

   Diese zeitweilige Arretierung erfolgt durch die Arretierscheibe-43--, die von Hand in Richtung des Pfeiles D verschwenkt und in dieser Arretierlage gehalten wird, worauf der ganze Apparat nach abwärts bewegt wird, bis die Spitze des   Bohrers --35-- auf   dem Werkstück zum Aufliegen kommt. Da die   Feder --45-- nur   einen schwachen Druck in der dem Pfeil D entgegengesetzten Richtung ausübt, genügt die Klemmwirkung, welche von der die   Ausnehmung-44-begrenzenden Schulter-46-auf   die Stirnseite der Arretierscheibe --43-- ausgeübt wird, um diese am Zurückschwenken zu verhindern.

   Sobald das Loch fertig gebohrt ist, hört mit dem Durchdringen des Bohrers --35-- durch das Werkstück der zuvor vorhandene Axialdruck auf die   Arretierscheibe-43-auf,   und als Folge davon gelangt diese ausser Eingriff mit der   Schulter-46-,   indem sich diese   Arretierscheibe-43-in   der zum Pfeil D entgegengesetzten Richtung verdreht. Hierauf kann mit Hilfe des zuvor in die richtige Lage gebrachten   Nutenstahls --30-- ohne   Werkzeugwechsel eine Nut ausgestochen werden, wobei dann der   Niederhalter --25-- mit   zunehmender Eindringtiefe des Nutenstahls zurückweicht, indem die Hülsen   --34-- mehr   und mehr in die Bohrungen --38-- hineingelangen. 



   In den Fig. 7 bis 9 ist ein Kreisschneider von etwas einfacherer Ausbildung gezeigt. Der 
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 Kopfoberteil ein   Gewinde --69-- und   im Kopfunterteil eine   Schulter --70-- für   den Schraubenkopf vorhanden. Damit die von der   Schraube --68-- aufzubringende   Kraft zur federnden Deformierung des Materials nicht zu gross wird, ist auf der der Nut --64-- gegenüberliegenden Seite des Kopfes ein   Loch --71-- angebohrt,   welches zugleich bei hoher Drehzahl eine Unwucht verhindert oder mindestens herabsetzt. 



   Auf dem dem Schaft --62-- gegenüberliegenden unteren Ende des   Kopfes --61-- befindet   sich ein kurzer Bohrer --72-- mit einem zylindrischen hinteren Schaftteil --73--. Dieser Bohrer   - 72-verläuft   koaxial zur   Drehachse --63-- und   trägt am Schaftteil eine angeschrägte Fläche, die mit einer   Kugel-74-zum   Zusammenwirken bestimmt ist. Diese   Kugel --74-- wird   durch den Kopf der   Schraube --68-- in   die Anschrägung hineingedrückt, so dass beim Festziehen der Schraube --68-- gleichzeitig auch der   Bohrer --72-- festgehalten   wird. 



   Der Schneidstahl --6-- ist bezüglich der Arbeitsdrehrichtung von der   Schneide --67-- aus   betrachtet nach vorne geneigt, u. zw. um einen Winkel von 6 bis 200, vorzugsweise 10 bis 150. Dieser Nutenstahl ist ebenfalls mit einem positiven Spanwinkel versehen und nach hinten freigeschliffen, so dass er nicht an den Nutenwandungen reibt. Der Nutenstahl weist vorzugsweise einen Drall auf, wodurch die Nutentiefe verhältnismässig gross gewählt werden kann, ohne dass der Schneidstahl im 

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 lässt sich der Stahl leicht auswechseln und entlang seiner Längsachse verschieben. Durch die Neigung dieses Nutenstahls ergibt sich für diesen eine gute Federwirkung, indem er beim Schneiden nach hinten 
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 bestehen, wie sie für andere spanabhebende Werkzeuge üblich sind. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Kreisschneidapparat zur Herstellung runder Werkstück-Öffnungen mit mindestens einem Einsteckstahl, der schief zur Drehachse verläuft und dessen Schneide einen positiven Spanwinkel 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. (31) des Einsteckstahls (30) von der Ebene nach hinten distanziert ist, bezogen auf die Arbeitsdrehrichtung, welche gebildet wird aus der Drehachse (b) des Kreisschneidapparates und der Halterlängsachse (c). EMI4.4
AT827966A 1965-12-24 1966-09-01 Kreisschneidapparat AT271137B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1782965A CH468228A (de) 1965-07-02 1965-12-24 Kreisschneid-Apparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT271137B true AT271137B (de) 1969-05-27

Family

ID=4428414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT827966A AT271137B (de) 1965-12-24 1966-09-01 Kreisschneidapparat

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AT (1) AT271137B (de)

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