AT271058B - Vorrichtung zum Nachweis von organischen Dämpfen bei der Überprüfung von mehrmals verwendbaren offenen Behältern - Google Patents

Vorrichtung zum Nachweis von organischen Dämpfen bei der Überprüfung von mehrmals verwendbaren offenen Behältern

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AT271058B
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  Vorrichtung zum Nachweis von organischen Dämpfen bei der Überprüfung von mehrmals verwendbaren offenen Behältern 
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 dgl.,- ein Druck ausgeübt wird, wird das   Steuerventil --26-- so   gestellt, dass von der   Versorgungsleitung --28-- in   das obere Ende des   Zylinders --14-- Druckluft   eingelassen wird. 



  Dies bewirkt eine Abwärtsbewegung der   Kolbenstange --15-- gegenüber   der Kammer-13-, wodurch das Rohr --11-- in die   Flasche-9-eingeführt   wird. 



   Die Abwärtsbewegung der   Stange-15-verläuft   so lange, bis ein unteres   Ventil --35-- in   der Kammer --13-- betätigt wird. Das Ventil --35-- kann durch eine verstellbare   Schraube-40-,   die an einem an der Zelle --10-- befestigten seitlichen   Vorsprung --38-- befestigt   ist, betätigt werden. Die in Fig. l punktiert angegebene Stellung zeigt, wie die   Schraube --40-- das Ventil   -   berührt.   Das Ventil --35-- ist über die   Leitung --36-- mit   dem oberen Einlass des Steuerventils --26-- verbunden und bewirkt eine Umkehrung der Stellung des Ventils --26--, so 
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 Stellung zurückbewegt wird, die in Fig. l voll ausgezogen gezeigt ist. 



   Ebenfalls in der   Kammer --13-- ist   ein oberes Steuerventil --41-- montiert, welchs durch eine aufwärts gerichtete Schraube --4-- am Vorsprung --38-- betätigt werden kann. Das Ventil - ist mit dem oberen Einlass des   Steuerventils --27-- über   die Leitung --42-- verbunden. Wenn das   Ventil --41-- durch   die   Schraube --44-- betätigt   wird, bewirkt es über das Steuerventil   - -27--,   dass über die Versorgungsleitung --43-- Druckluft in den   Zylinder --20-- strömt.   Die Expansion des   Zylinders --42-- schwenkt   die Anhaltevorrichtung --16-- wieder in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, wodurch die Flasche --9-- die Anhaltevorrcihtung --16-- passieren kann. 



   Wenn die Anhaltevorrichtung --16-- voll zurückgeschwenkt ist, betätigt sie ein weiteres Steuerventil-45--, das auf der Basis --17-- montiert ist und über die   Rohrleitung --46-- mit   dem Unterteil des   Steuerventils --27-- in   Verbindung steht. Diese Betätigung des Ventils-45-kehrt die Orientierung des   Steuerventils --27-- um ;   dadurch wird die Druckluft durch die Versorgungsleitung --47-- zum andern Ende des Zylinders--20--geleitet, wodurch die Kolbenstange --22- zurückgezogen wird und die Anhaltevorrcihtung --16-- auf die vorher beschriebene Weise in ihre ursprüngliche in der Fig. 2 gezeigten Stellung zurückkehrt. 



   Prüfzelle
Die Einzelheiten der   Prüfzelle --10-- sind   in den Fig. 5 bis 8 gezeigt. Die Zelle enthält eine untere hohle zylindrische   Kammer --48-- aus   Messing. Die   Kammer --48-- hat   einen schmalen unteren Einlss --49-- in Verbindung mit dem abwärts reichenden   Einlassrohr   Der Einlass-49der Kammer --48-- ist mit einem Verteilergitter --50-- versehen. Die untere   Kammer-48-   ist mit einer   Deckplatte --51-- bedeckt,   welche durch drei   Schrauben --54-- festgehalten   wird.

   Die   Platte --51-- besitzt   einen   grösseren   Durchmesser als die   Kammer --48-- und   ist an ihrem Oberteil von einem Zylinderteil--52--, der daran befestigt ist, umgeben ; dieser ist oben durch eine obere Platte --53-- verschlossen. Um den Oberteil des Zylinderteils --52-- bzw. um die Platte --53-- ist ein   Ring --59-- angeordnet,   an welchem das untere Ende der Kolbenstange-15und der vorher beschriebene   Vorsprung-38- (Fig. 6)   befestigt sind. 



   Durch die   Platten-51   und 53-erstreckt sich eine Wasserstoffzuleitung --55-- mit einem   Brennermundstück--56--in   das Innere der unteren   Kammer-48--.   Das   Mundstück --56-- ist   mit einer aufwärtsgerichteten kleinen Öffnung--57--versehen, durch welche Wasserstoffgas in das Innere der   Kammer --48-- strömen   kann. 



   In Abstand von dem   Brennermundstück-56-und   koaxial über der   Öffnung --57-- befinde't   sich ein horizontaler Kollektorring --58-- aus elektrisch leitendem Material mit einer Abschirmung, 
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 durch Leitungen-59 bzw. 61-mit einem im folgenden beschriebenen elektrischen Steuergerät verbunden. 



   Der Zweck der   öffnung --57-- besteht   darin, einen schwachen Wasserstoffstrom zwecks Verbrennung einzuführen. Zur Zündung des Wasserstoffes ist eine Zündschlange --63-- direkt neben der Öffnung --57-- vorgesehen. Die Widerstandsschlange --63-- ist mit Leitungen-64versehen, die an das   Steuergerät --62-- angeschlossen   sind, welches auch eine Stromquelle niederer Spannung zum Aufheizen der Schlange --63-- aufweist. 

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   Zur geeigneten Überwachung der Flamme bei der   Öffnung--57--ist   neben dieser Öffnung ein Thermoelement --65-- angeordnet. Die Leitungen --66-- vom Thermoelement --65-- führen zu einem   Milli-voltmeter --67--,   welches die im   Thermoelement--65--durch   die Flamme von der   Öffnung --57-- verursachte   Spannung anzeigt. 
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 über eine   Rohrleitung--70--mit   einer in Fig. 4 dargestellten Kombination von Wasserstofferzeuger und Pumpe --71-- verbunden ist. 



   Das   Steuergerät-62-und   die   Pumpen-und Wasserstofferzeugereinheit-71-sind   mit einer   Wechselstromquelle --72-- und   mit einer   Gleichstromquelle --73-- zur   Lieferung des notwendigen
Gleichstroms zur Betätigung der durch das   Steuergerät--62--kontrollierten   Relais verbunden. 



   Zwischen dem Steuergerät --62-- und einem Niederspannungsrelais--75--befindet sich ein   Hauptkontrollschalter-74--.   Das   Steuergerät-62-dient   zur Kontrolle des Relais-75-, das wieder ein stärkeres   Relais --76-- zur   Betätigung eines nicht gezeigten Auswurfmechanismus über die   Leitung-77-betätigt.   Der jeweilige Auswurfmechanismus kann ein hörbares oder sichtbares Signal geben oder es kann eine Vorrichtung zur Betätigung eines Stromunterbrecherschalters für den Motor des Förderbandes sein. Es kann auch eine Vorrichtung zur Durchlöcherung von Plastikflaschen sein, die als verunreinigt befunden wurden, so dass die Flaschen dann nach den üblichen Vakuumfüllmethoden automatisch nicht gefüllt werden. 



   Die Grundlage des Prüfsystems ist ein Wasserstoffflammendetektor, ähnlich denen, die bei den üblichen gaschromatographischen Methoden verwendet werden. Der besondere in den Zeichnungen gezeigte Detektor hat sich zum Prüfen der Flaschen als besonders geeignet erwiesen. Mit ihm kann Luft aus dem Inneren einer Flasche durch die   Zelle--10--zwecks   Feststellung von organischen Dämpfen herausgesaugt werden. 



   Das Innenvolumen der Kammer--48--ist vorzugsweise so gering als möglich, um die Zeit, die zum Ansaugen einer Luftprobe von einer Flasche und zu ihrem Ausstossen vor dem Ansaugen der nächsten Luftprobe benötigt wird, so gering als möglich zu halten. Das Rohr--55-- (Ableitung 61) ist die negative Elektrode der Apparatur und der Kollektorring --58-- (Zuleitung 59) die positive Elektrode. Beide sind isoliert vom geerdeten Körper der   Kammer --48-- und   von den   Platten-51   und 53--. Die   Zünddrahtleitung-64-und   das   Thermoelement --65-- werden   innerhalb der   Kammer --48-- ebenfalls   durch geeignete Isoliermaterialien, wie Epoxyharzen, festgehalten.

   Für die Elektrodenisolierung wurde an Stelle von Epoxyharzen infolge der hohen notwendigen Impedanz (etwa 1 X   1010   Ohm) Tetrafluoräthylen verwendet. Alle Elektroden und Drähte sind an der Platte-53befestigt, und alle verschiedenen Drähte sind innerhalb eines Schlauches --78-- geführt (Fig.1). 
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    Wasserstofferzeugereinheit--71-inEinheit --71-- steht mit   dem   Rohr-70-in   Verbindung, um Probe- und Verbrennungsprodukte durch die   Prüfzelle--10--zu   saugen. Die in die   Kammer --48-- gesaugte   Luft vermischt sich mit dem Wasserstoff und verbrennt, wobei auch Dämpfe von organischen Verunreinigungen in der Flamme verbrannt werden.

   Die Kohlenstoffatome der organischen Substanzen werden dabei in Ionen verwandelt, die zwischen den Elektroden (Flammrohr 57 und Ring 58) wandern. Dadurch entsteht zwischen ihnen ein schwacher elektrischer Strom, der über die Leitungen--59, 61-- dem Verstärker innerhalb des Elektromotors --62-- zugeführt und gemessen wird. Der gemessene Strom ist innerhalb eines Konzentrationsbereiches mit einem Umfang von mehr als 1 : 106 proportional der Konzentration der organischen Substanzen. Durch die beschriebenen Instrumente können schon   zag   Substanz festgestellt werden. 



   Die   Zündschlange--63--besteht   vorzugsweise aus Widerstandsdraht, wie "Nichrome", und ist mit einer Niederspannungsquelle (3 bis 4 V), die im Steuergerät --62-- enthalten ist, verbunden. Beim Einschalten des Stromes wird die Schlange zu Rotglut erhitzt und zündet die Wasserstoffflamme bei der 
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   Die Einheit von Pumpe und Wasserstofferzeuger --71-- ist von handelsüblicher Art. Sie wird durch Wechselstrom aus dem Netz betätigt und produziert Wasserstoff durch Elektrolyse von Wasser in einer Menge von 15 bis   30 ml/min.   Sie enthält eine kleine Membranpumpe, die verwendet wird, um das 

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 Probegas in einer Menge von etwa 300 ml/min durch die   Prüfzelle-10-zu   saugen. Die Pumpe muss in der handelsüblichen Apparatur so umgeschaltet werden, dass sie die Luft saugt und nicht presst. 



   Der Verstärker des   Steuergerätes-62-ist   ebenfalls handelsüblich. Das Steuergerät liefert das Polarisationspotential für die Elektroden in der   Prüfzelle-10-und   verstärkt das in der Zelle erzeugte Signal auf etwa 1 mV bei 100 bis   1000 pA.   Innerhalb des Steuergerätes befindet sich auch die Stromquelle für die   Zündschlange-63--.   



   Wenn auch als   Prüfzelle --10-- eine   bestimmte handelsübliche Einheit beschrieben worden ist, sei darauf hingewiesen, dass ähnliche Vorrichtungen an deren Stelle verwendet werden können und dass die besonderen Ausführungsformen, die vorhin beschrieben worden sind, den Schutzbereich der Erfindung in keiner Weise beschränken sollen. Die Erfindung bezieht sich in erster Linie auf die Prüfmethode zur Prüfung der Flaschen auf organische Verunreinigungen und auf die physikalische Apparatur, durch welche Proben aus den einzelnen Flaschen entnommen werden können. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Nachweis von organischen Dämpfen bei der überprüfung von mehrmals verwendbaren offenen Behältern, wie Flaschen, Kanister u. dgl., mit einem Förderband zum Transportieren der Behälter,   gekennzeichnet durch   eine Prüfzelle (10) für organische Dämpfe, eine Einrichtung (11) zur Entnahme einer Gasprobe mit einer bis in die Nähe des Förderbandes (8) reichenden Rohrleitung zur Verbindung des Innern eines auf dem Förderband bewegten Behälters (9) mit der Prüfzelle, eine über Leitungen (70, 68) mit der   Prüfzelle   verbundene Vakuumpumpe (71) zur Probenentnahme aus den Behältern und zum Hindurchführen der Proben durch die Prüfzelle, und einen Auswurfmechanismus (77,   Fig.

   4),   der mit der Prüfzelle elektrisch verbunden   (59, 61, 64, 62, 74, 75, 76)   ist und bei Feststellung organischer Dämpfe den betreffenden Behälter aussondert. 
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Claims (1)

  1. Entnahme einer Gasprobe ein Rohr (11) aufweist, an dessen oberem Ende die Prüfzelle (10) angeordnet ist (Fig. 1). EMI5.2 Förderband (8) eine steuerbare Anhaltevorrichtung (16 bis 20) vorgesehen ist, um jeden einzelnen Behälter bei der Einrichtung (11) zur Entnahme einer Gasprobe anzuhalten und nach dem Lösen von dieser Einrichtung zum Weitertransport durch das Förderband freizugeben. EMI5.3 Prüfzelle (10) für organische Dämpfe eine an sich bekannte Wasserstoffflammen-Ionisationszelle vorgesehen ist (Fig. 5).
AT608765A 1965-07-05 1965-07-05 Vorrichtung zum Nachweis von organischen Dämpfen bei der Überprüfung von mehrmals verwendbaren offenen Behältern AT271058B (de)

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