AT269754B - Spülpresse - Google Patents

Spülpresse

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AT269754B
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AT
Austria
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valve
housing
lever
end piece
press
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AT811165A
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Mann & Rankin Ltd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spülpresse 
Die Erfindung betrifft eine Spülpresse, die aus einem Gehäuse mit darin angeordneter Luftpumpe besteht, die zum Erzeugen eines Überdruckes in dem Gehäuse dient, wobei im Gehäuse ein mit einem Ventil verschliessbarer Luftauslass vorgesehen ist, das mittels einer aus dem Gehäuse herausgeführten Ventilstange samt Handgriff betätigbar ist. Solche Spülpressen dienen zum Räumen verstopfter Rohre, Abflüsse und Kanäle. 



   Bei einer bekannten Spülpresse dieser Art kann das Ventil durch Niederdrücken des Handgriffes jederzeit geöffnet werden. 



   Ferner ist eine Spülpumpe ähnlicher Bauform bekannt, bei der die Luftpumpe nicht im Gehäuse, sondern ausserhalb desselben angeordnet ist. Auch diese Spülpresse besitzt den Nachteil, dass das Ventil während des Betätigens des Hebels beim Pumpen jederzeit unbeabsichtigt geöffnet werden kann. Ein unbeabsichtigtes Öffnen des Ventils kann einerseits durch eine plötzliche Druckwelle beträchtlichen Schaden hervorrufen und bedingt anderseits ein nochmaliges zeitraubendes Aufpumpen von Hand aus, wodurch wertvolle Arbeitszeit verlorengeht. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden. Hiezu ist bei einer Spülpresse der eingangs genannten Art erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Ventilstange im Gehäuse schwenkbar gelagert ist und ein abgekröpftes Endstück aufweist, das mit einem Hebel in Eingriff bringbar ist, der das Ventil öffnet, wobei der Handgriff als Druckknopf ausgebildet ist. 



   Hiedurch ist ein unbeabsichtigtes Öffnen des Ventiles ausgeschlossen, da zum Öffnen des Ventiles erst das abgekröpfte Endstück mit dem Hebel in Eingriff gebracht werden muss. In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Ventilstange mit ihrem abgekröpften Endstück nur in einer einzigen Schwenkstellung mit dem Hebel in Eingriff bringbar ist. Hiedurch kann nur in einer einzigen Stellung, die durch Markierungen an Druckknopf und Hebel angezeigt wird, das Ventil durch Niederdrücken des Druckknopfes geöffnet werden. In allen andern Stellungen des Hebels bleibt auch beim Niederdrücken des Druckknopfes das Ventil geschlossen. 



   Eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Spülpresse, teilweise im   Schnitt, Fig. 2   eine Ansicht der   Fig. 1   in Pfeilrichtung und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. 
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 --12--,Aluminiumlegierung verschlossen ist, die von durch den Hohlzylinder verlaufenden Stahlstangen --15-in ihrer Lage gehalten werden. Innerhalb des   Gehäuses-11-ist   eine Luftpumpe angeordnet. Hiezu ist an einem   Gehäuseteil --13--,   an dem ein Handgriff --16-- vorgesehen ist, ein Vorsprung-nbefestigt, der ein Ende eines Pumpenzylinders --18- aus gezogenem Messing trägt, der sich innerhalb des Hohlzylinders --12-- und parallel zu dessen Achse erstreckt.

   Ein   Kolben -19-- ist   innerhalb des Pumpenzylinders --18-- an einer   Stange --20- befestigt,   die sich durch den   Gehäuseteil--13-- er-   

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 streckt und an ihrem äusseren Ende einen   Handgriff --21-- aufweist.   Der Pumpenkolben --19-- besitzt eine flexible Ventilpfanne --22-- und ein   Plattenventil--23--,   das mit   Öffnungen --24-- am   inneren Ende --25-- des Pumpenzylinders --18-- zusammenwirkt.

   Wird der   Pumpenhandgriff --21-- betätigt,   um mit dem Kolben --19-- eine Reihe von Kolbenhüben im Pumpenzylinder --18- auszuführen, so wird über die   Öffnungen --29-- am   äusseren Ende Luft in den Pumpenzylinder gefördert und über Öff-   nungen --24-- in   die den Pumpenzylinder umgebende Kammer --26-- innerhalb des Hohlzylinders -   gedrückt.   Dadurch kann die Kammer --26-- bis zu einem gewünschten Druck mit Luft aufgeladen werden, wobei dieser Druck durch ein in einer Ausnehmung --28--im Gehäuseteil --13-- befe-stigtes Manometer --27-- angezeigt wird, das mit der Kammer --26-- in Verbindung steht. Wahlweise kann die Kammer --26-- auch über eine Luftleitung mittels eines Ventils --30--aufgeladenwerden. 



   Der   Gehäuseteil --14-- bildet   die Halterung eines   Sicherheitsventils --31-- für   die Kammer --26-- und ist ausserdem mit einer exzentrischen Bohrung versehen. Letztere enthält ein Rohr   - -33--,   an dessen innerem Ende ein   Entladeventil --34-- angeordnet   ist. Das Rohr --33-- steht mit 
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   Das Ventil --34-- wird durch den innerhalb der Kammer --26-- herrschenden Druck an seinen   Sitz --38-- gepresst.   An seiner Entladeseite weist das   Ventil--34- einen   langen   Führungsstift-40'"   auf, der sich in die Rohre --33 und 36-- erstreckt. Innerhalb der Kammer --26-- verbindet ein kürze- rer   Stift--39-- das Ventil-34-- mit   einem Ende eines   Steuerhebels -41--,   der auf einem an der In- neseite des Gehäuseteiles --14-- angeordneten Träger --42-- montiert ist.

   Das gegenüberliegende En- de --43-- des Hebels --41-- ragt in den Weg eines gekröpften   Endstückes-44-- einer   Ventilstossstan-   ge-45-,   die parallel zur Achse des Hohlzylinders --12-- angeordnet und in einer Schelle --46-- am
Pumpenzylinder sowie in einem druckdichten Lager im   Gehäuseteil -13-- in   Längsrichtung verschieb- bar ist. Die   Ventilstossstange --45-- erstreckt   sich entlang der   Kolbenstange --20- an   der Aussenseite der Büchse. Das äussere Ende der   Ventilstossstange --45-- ist   mit einem   Druckknopf --47- versehen,   wodurch die Stossstange in axialer Richtung gegen die Wirkung einer Rückholfeder --48-- zum Steuerhebel --41-- hin bewegt werden kann. 



   Befinden sich   Stossstange-45-und Dmckknopf-47-- in   der auf den Zeichnungen gezeigten Winkelstellung, bei der eine   Anzeigemarke-49-auf   dem Knopf neben einer festen Markierung   --50--auf   dem   Handgriff-16-der Spülpresse   zu liegen kommt, so hat eine manuelle Betätigung des Druckknopfes zur Folge, dass das gekröpfte Endstück --44-- der Stossstange mit dem Ende-43-des Steuerhebels --41-- in Eingriff kommt und das   Ventil--34-- öffnet.   Wird jedoch der Druckknopf aus dieser Winkelstellung gebracht, so wird die Stossstange verdreht, so dass, wenn nun der Knopf gedrückt wird, der   Ausläufer --51-- des   gekröpften   Endstückes --44-- der   Stossstange den Steuerhebel verfehlt und sich an dessen Ende --43-- vorbeibewegt,

   ohne das Ventil --34-- zu öffnen. 



   Im Gebrauch wird die Spülpresse bis zu dem erforderlichen Druck mit Luft geladen. Dann wird der   Wassereinlass   mittels eines Schlauches an einen Hahn oder eine andere Wasserquelle angeschlossen, das   Auslassrohr --36-- in   den zu räumenden Abfluss od. dgl. geführt und Wasser zum Füllen der Rohre --33,   36--und   des Luftraumes im Abfluss eingelassen. Wird nun die Spülpresse durch Öffnen des Ventiles entladen, so wird der Luftdruck über die Wassersäule als Stosswelle übertragen und gibt einen Stoss auf das die Verstopfung verursachende Hindernis ab.

   Wird der Druckknopf --47--, während die Spülpresse aufgepumpt und in Arbeitsstellung gebracht wird, in einer solchen Winkelstellung gehalten, dass die beiden Markierungen-49, 50- nicht nebeneinander liegen, so besteht keine Möglichkeit, dass die Spülpresse durch zufälliges Drücken des Knopfes vorzeitig entladen wird. Ist die Spülpresse in die richtige Stellung gebracht, wird der Knopf verdreht, um die   Markierungen --49, 50-- zusammenzubringen,   so dass die Spülpresse entladen werden kann. 



   Sämtliche Bauelemente der Spülpresse sind entweder aus korrosionsbeständigem Material hergestellt oder mit einer korrosionsbeständigen Schicht versehen, so dass sie unter normalen Betriebsbedingungen von Wasser oder andern Flüssigkeiten nicht angegriffen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Spülpresse, die aus einem Gehäuse mit darin angeordneter Luftpumpe besteht, die zum Erzeugen eines Überdruckes in dem Gehäuse dient, wobei im Gehäuse ein mit einem Ventil verschliessbarer Luftauslass vorgesehen ist, das mittels einer aus dem Gehäuse herausgeführten Ventilstange samt Handgriff betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilstange (45) im Gehäuse (11) <Desc/Clms Page number 3> schwenkbar gelagert ist und ein abgekröpftes Endstück (44) aufweist, das mit einem Hebel (41) in Eingriff bringbar ist, der das Ventil (34) öffnet, wobei der Handgriff als Druckknopf (47) ausgebildet ist.
    2. Spülpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilstange (45) mit ihrem abgekröpften Endstück (44) nur in einer einzigen Schwenkstellung mit dem Hebel (41) in Eingriff bringbar ist.
    3. Spülpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dassdasabgekröpfteEndstück (44) der Ventilstange (45) an einem Ende (43) des Hebels (41) angreift, der eiCtemGehaitSend- stück (14) schwenkbar angelenkt ist.
AT811165A 1965-09-03 1965-09-03 Spülpresse AT269754B (de)

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