AT269432B - Vorgefertigtes Simsrandstück zur Herstellung einer Verkleidung des Randes von Flachdächern - Google Patents

Vorgefertigtes Simsrandstück zur Herstellung einer Verkleidung des Randes von Flachdächern

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AT269432B
AT269432B AT739464A AT739464A AT269432B AT 269432 B AT269432 B AT 269432B AT 739464 A AT739464 A AT 739464A AT 739464 A AT739464 A AT 739464A AT 269432 B AT269432 B AT 269432B
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Hellmut Dipl Ing Kanis
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Hellmut Dipl Ing Kanis
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Description


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  Vorgefertigtes Simsrandstück zur Herstellung einer
Verkleidung des Randes von Flachdächern 
Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung eines vorgefertigten Simsrandstückes zur
Herstellung einer Verkleidung des Randes von Flachdächern, welches einen Auflagewinkel und einen daran lösbar angeordneten überhangteil aufweist. Die Erfindung hat zum Ziel, einen Fertigbauteil zu schaffen, der, im Gegensatz zu den häufig aus Metall hergestellten und an Ort und Stelle mittels Lötung oder Schweissung handwerklich verbundenen, eine besondere einfache Montage ohne derartige Lötarbeit   u. dgl.   zulässt, wobei vor allem auch jegliche steigende Fuge am Rand der Dachhaut vermieden wird. 



   Weiter lässt die Erfindung eine besonders zuverlässige Entlüftung unter einer vorgesehenen Dampfsperre sowie eines Wärmedämmbelages zu. Der Gegenstand der Erfindung erlaubt ferner, dass das Dach auch vor der endgültigen Fertigstellung des Simsrandes, die im Anbringen der überhangteile besteht, schon vollkommen dicht ist, und dass schliesslich die Verlegung zugleich mit den Rohbauarbeiten vorgenommen werden" also mit diesen zusammen in einer Hand liegen kann. 



   Bei den bekannten Simsrändern von Flachdächern entstehen am Rand der Dachhaut am Sims steigende Fugen, deren Dichtheit nahezu ausschliesslich von der völlig gleichförmigen Güte der dort vorgesehenen Verklebung abhängt, wobei die endgültige Dichtheit des Daches erst dann erreicht wird, wenn die   überhangteile   des Simses angeordnet werden. Bei der bisher üblichen Ausführung von Simsrändern aus Metall müssen überdies an Ort und Stelle schwierige und auf Fachkräfte angewiesene Löt- und Schweissarbeiten durchgeführt werden, wozu noch kommt, dass Metallteile erheblichen Dehnungen ausgesetzt sind, zu deren Aufnahme entsprechende Vorkehrungen getroffen werden müssen. 



  Vielfach führte dies zur Anordnung von als senkrechte Rippen in Erscheinung tretenden überlappungen an den überhangteilen, deren Wirkung keineswegs bei allen Windrichtungen zuverlässig sein kann und überdies das Aussehen des Simsrandes beeinträchtigt. 



   Beim Gegenstand der Erfindung werden diese Nachteile bei einem Simsrandstück, welches aus einem Auflagewinkel und daran lösbar angeordnetem   Uberhangteil   besteht, dadurch vermieden, dass auf dem auf der Dachfläche aufliegenden Schenkel des aus Asbestzement, Kunststoff od. dgl.

   bestehenden Auflagewinkels, insbesondere im Bereich seiner Scheitelkante und zu dieser parallel laufend ein nach oben gerichteter Klebewulst für die Dachpappe angeordnet ist, und dass auf der Aussenfläche des hängenden Schenkels des Auflagewinkels lotrechte Haltebretter mit Abstand von der Aussenseite des Klebewulstes und vorzugsweise in gegenseitigen Abständen in bekannter Weise befestigt sind, deren Oberkante höher liegt als die Oberkante des Klebewulstes, und dass in die Haltebretter der überhangteil eingehängt ist, welcher einen den Klebewulst im Abstand übergreifenden Flanschteil aufweist. Um eine zuverlässige Entlüftung einer auf der Dachfläche angeordneten Belüftungspappe od. dgl. zu bewirken, sind erfindungsgemäss zwischen dem Klebewulst und dem liegenden Schenkel des Auflagewinkels Luftkanäle od. dgl. angeordnet.

   Der Klebewulst kann vorzugsweise als Hohlteil ausgebildet sein und einen parallel zu dem liegenden Schenkel des Auflagewinkels dachwärtsgerichteten Befestigungsflansch od. dgl. besitzen, der mit dem Schenkel unter Zwischenlage von Abstandsstücken od. dgl. verbunden ist und einen Auflage- und Kleberand für einen als Dampfsperre wirkenden Dachpappenbelag bildet. Im Fall der Anordnung eines Wärmedämmbelages unter der seitlichen Dachhaut kann oberhalb des Befestigungsflansches od. dgl. bzw. auf diesem aufliegenden Dachpappenlage in Höhe des 

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 Wärmedämmbelages eine Reihe von Entlüftungsöffnungen im Klebewulst angeordnet sein. 



   Vor allem wenn der Auflagewinkel mit dem Klebewulst in einem Stück aus Beton od. dgl. hergestellt ist, kann es zweckmässig sein, den Klebewulst mit einer nach oben offenen Vergussnut für den übergreifenden Rand der Dachhaut zu versehen. 



   Im Falle der Ausbildung der Abdeckung als ein sogenanntes Kaltdach, bei dem zwischen der Dachschalung und der Betondecke ein zu durchlüftender Hohlraum bestehen bleibt, kann der hängende Schenkel des Auflagewinkels nahe der Scheitelkante mit Entlüftungsöffnungen ausgestattet sein. 



   Die   erfindungsgemässe   Ausführung des Simsrandstückes mit Klebewulst ist auch zur Anwendung bei Dächern mit Randentwässerung geeignet. Der Klebewulst bzw. sein dachwärts gerichteter Befestigungsflansch kann hiebei eine Rinne bilden, deren innerer Rand den Wärmedämmbelag des Daches übergreift. 



   Um schliesslich den überhangteil gegen Windeinflüsse zu sichern und ein einwandfreies Fluchten zu bewirken, kann im Bereich des unteren Randes der Haltebretter und des überhangteiles eine aus Bolzen, Haken od. dgl. bestehende Einhängevorrichtung angeordnet sein. 



   In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen Fig. l eine schaubildliche Darstellung im Teilschnitt eines Simsrandes, dessen Klebewulst als Hohlteil ausgebildet ist, Fig. 2 einen lotrechten Querschnitt durch den Simsrand eines Gebäudes mit auf einer Betondecke verlegter Entlüftungspappe und darüber angeordneter Wärmedämmung.

   Fig. 3 als Einzelheit eine abgeänderte Ausführung des Oberendes eines überhangteiles, Fig. 4 ebenfalls im lotrechten Querschnitt die Ausführung von Auflagewinkel und Klebewulst aus einem Stück mit am Klebewulst vorgesehener Vergussnut, Fig. 5 im lotrechten Querschnitt eine Ausführung des Klebewulstes mit Rinne für Dächer mit Randentwässerung, Fig. 6 gleichfalls im lotrechten Querschnitt eine Ausführungsform des Auflagewinkels mit Entlüftungsöffnungen, in dessen hängendem Schenkel zur Anordnung bei sogenannten Kaltdächern. 



   In   Pig. l   ist der obere Rand eines Gebäudes bzw. von dessen Dachfläche dargestellt, an dessen Vorderseite dieses Gebäudeteiles kann wie üblich eine Dämmschicht --2-- angeordnet sein, 
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 --3-- undSchenkel --3-- des Auflagewinkels ist   erfindungsgemäss   ein Klebewulst --5-- angeordnet, der, wie dargestellt, auch als Hohlteil ausgebildet sein kann. Sowohl der Auflagewinkel-3, 4-- als auch der   Klebewulst --5-- können   aus beliebigem entsprechend beständigem Werkstoff hergestellt sein. 



  Besonders zweckmässig erfolgt die Herstellung aus Asbestzement, Kunststoff oder aus Keramikteilen, weil diese Werkstoffe einer Korrosion nicht ausgesetzt sind und keine Löt- oder Schweissarbeiten erfordern. Allerdings wäre es im Bedarfsfall auch möglich, diese Teile aus Metall anzufertigen, dass die erfindungsgemässe Gesamtausführung auch ohne zusätzliche an Ort und Stelle anzubringende Abdichtung an den Stossfugen verlegt werden kann. 



   Der Klebewulst hat beim Ausführungsbeispiel nach Fig. l einen dachwärts gerichteten Flansch   - -6--,   der zum Befestigen auf dem liegenden   Schenkel --3-- des   Auflagewinkels dient. In Abständen sind zwischen dem   Schenkel--3--und   dem Befestigungsflansch --6-- Abstandsstücke   - -7-- vorgesehen,   sodass zwischen dem   Schenkel --3-- und   dem   Befestigungsflansch --6-- ein   Luftspalt --8-- gebildet wird. Auf der Aussenfläche des hängenden   Schenkels --4-- sind   vorzugsweise in gegenseitigen Abständen Haltebretter --9-- angeordnet, deren   Oberkante--10-   höher liegt als die Oberkante des Klebewulstes--5-.

   Der   Klebewulst --5-- ist   hiebei parallel zu 
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 --9-- eindachwärts gerichteten   Flanschteil --13-- besitzt,   der den Klebewulst --5-- im Abstand übergreift. 



  Der   überhangteil --12-- ist   in seinem Übergang zu dem dachwärts gerichteten Flanschteil-13so geformt, dass er eine   Rille--14-bildet,   die die Oberkante-10-der Haltebretter-9umgreift und eine sichere Einhängung der überhangteile gewährleistet. 



   In Fig. 2 ist die Ausführungsform nach Fig. 1 in einem lotrechten Querschnitt in fertigverlegtem Zustand der gesamten Dachhaut veranschaulicht. Auf der Decke des Gebäudes ist zunächst eine Lage von Entlüftungspappe --15--verlegt, wobei die eigentliche   Papplage-16--   eine Dampfsperre bildet und mit dem Aussenrand auf dem   Befestigungsflansch --6-- des   Klebewulstes --5-- aufliegt und dort verklebt sein kann. Auf dieser   Dachpappenlage --16-- ist   ein   Wärmedämmbelag-17-aus   beliebigem bekannten Werkstoff verlegt, über den sodann die 

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 entsprechenden Lagen von Dachpappe --18-- verlegt werden. Der Aussenrand der Dachpappenlagen - übergreift, wie Fig. 2 zeigt, den Klebewulst-5--, so dass an dessen Aussenseite eine fallende Fuge gebildet wird.

   Das verlegte Dach ist daher im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen von Simsrändern auch schon vollkommen dicht, wenn der Überhangteil --12-- noch nicht angeordnet ist. Der zwischen dem   Befestigungsflansch --6-- und   dem liegenden Schenkel-3des Auflagewinkels gebildete Luftspalt --8-- ermöglicht eine von Zufälligkeiten der Verlegung völlig unabhängige sichere Entlüftung der durch die Belagteile-15, 16-- gebildeten Dampfsperre. Insbesondere wenn der Klebewulst, wie dargestellt, als Hohlteil ausgebildet ist, ist es bei Anordnung 
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 - bzw. der auf diesem aufliegenden   Dachpappenlage --16-- eine   Reihe von Entlüftungsöffnungen --19-- anzuordnen, die eine zuverlässige Entlüftung des Wärmedämmbelages sichern.

   Der Auflagewinkel-3, 4-- kann schon verlegt und ausgefluchtet werden, bevor die Gebäudewand mit der   Putzschicht --20-- versehen   wird, wobei die untere Kante des hängenden   Schenkels--4--als   Abzugskante beim späteren Verputzen benutzt werden kann. Die erfindungsgemässe Anordnung erlaubt es somit, nie ganz vermeidbare Ungenauigkeiten des Rohbaues hinsichtlich der Flucht der Oberkante rechtzeitig zu erkennen und auszugleichen, eine Möglichkeit, die bisher bekannte Ausführungen nicht bieten. Sollte aus irgend welchen Gründen eine Belüftung einer Dämmschicht nicht erforderlich sein, so kann der Klebewulst entweder ohne die   Öffnungen-19--   ausgeführt werden, oder diese Öffnungen können beim Verlegen der   Papplagen-18-verklebt   und verschlossen werden.

   Der   Überhangteil-12-besitzt   im Bereich der Seitenkanten der Haltebretter --9-- in der Höhe seines unteren Randes in entsprechenden Abständen hakenartige   Teile--21--,   während die   Haltebretter --9-- an   der entsprechenden Stelle ihrer Seitenkanten   Bolzen-22-,   od. dgl. aufweisen, die zusammen mit den   Haken --21-- eine   Halterung für den unteren Rand der Überhangteile bilden, die ein einwandfreies Fluchten der aneinanderstossenden Überhangteile sichern.

   Die   Haltebretter-9-können   hiebei im seitlichen Abstand von der Stirnkante des Auflagewinkels --3,4-- angeordnet sein, so dass die zwischen den aneinanderstossenden Kanten der Auflagewinkel verbleibenden Fugen durch die Überhangteile abgedeckt werden, während wieder die Stirnkanten der Überhangteile im Bereich der Haltebretter --9-- aneinanderstossen, wobei diese Fugen zwischen den Überhangteilen von innenher durch die Haltebretter abgedeckt wird. Möglich wäre es selbstverständlich auch, die Haltebretter im Bereich der Stirnkanten der Auflagewinkel so anzuordnen, dass das Haltebrett 
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 --4-- desüberlappt.

   Die   Überhangteile--12--liegen   dann mit ihren Stossstellen vor der Fuge zwischen den Stirnkanten der Auflagewinkel, wobei das Haltebrett an dieser Stelle nicht nur die Fuge zwischen zwei Auflagewinkeln von aussen überdeckt, sondern gleichzeitig auch die Fugen zwischen zwei Überhangteilen von innenher. Wie Fig. 3 zeigt ist es nicht erforderlich, dass der dachwärts gerichtete   Flansch-13-des Überhangteiles-12--,   der den   Klebewulst-5-im   Abstand übergreift, mit dem Überhangteil in einem Stück hergestellt ist. Es ist nach Fig. 3 durchaus möglich, den Flansch 
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  Der Gang der Entlüftung ist in Fig. 2 durch mit Pfeilen versehene Linien schematisch angedeutet. 



   Aus der Fig. 2 ist infolge des durch die   Haltebretter-9-geschaffenen   Abstandes zwischen Überhangteil-12-und dem hängenden   Schenkel--4-- auch   ersichtlich, dass die Anwendung der dargestellten Simsausführung ohne weiteres auch bei sogenannten hinterlüfteten Fassaden stattfinden kann, wobei dann die Entlüftung der Fassade in dem genannten Spaltraum zwischen dem hängenden   Schenkel--4-- und   dem Überhangteil --12-- erfolgt. 



   Fig. 4 veranschaulicht einen Auflagewinkel, dessen   Schenkel-3, 4-   zusammen mit dem   Klebewulst-5-aus   einem Stück bestehen. Die zusammenhängenden   Teile-3, 4   und 5-- können 
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 angeordnet sind. Eine zweite Reihe von Entlüftungsöffnungen entsprechend den   öffnungen --19--   der Fig. 2 sind   mit --19a-- bezeichnet   und gestrichelt dargestellt. Der   Klebewulst --5-- nach Fig. 4   ist in diesem Falle mit einer   Vergussnut --5a-- versehen,   die über die ganze Länge des Teiles 
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   Die in Fig. l bis 4 dargestellten Ausführungsformen sind in erster Linie für Dächer mit Innenentwässerung gedacht. Handelt es sich um ein Dach mit Randentwässerung, kann die Ausführung, wie Fig. 5 zeigt, getroffen werden. Der Auflagewinkel mit den   Schenkeln-3, 4-   sowie die   Haltebretter-9-und   der Überhangteil --12-- sind aufgebaut, wie an Hand von Fig. l und 2 beschrieben. Auch der   Klebewulst --5-- ist   übereinstimmend ausgeführt.

   Lediglich sein   Befestigungsflansch --6-- besitzt   einen sich dachwärts an ihn anschliessenden hochgezogenen Randteil 
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    -6a-,Dachhaut--18-von   der Dachfläche glatt durchläuft, die   Rinne-6b-auskleidet   und schliesslich den   Klebewulst --5-- übergreift.   Die Entlüftung der Dampfsperre --15,16-- findet wie zuvor beschrieben über den   Luftspalt --8-- unterhalb   des Befestigungsflansches --6-- statt. 



   Die bisher beschriebenen Ausführungsformen waren insbesondere zur Anordnung bei sogenannten Warmdächern gedacht. Jedoch lässt sich der Gegenstand der Erfindung mit gleichen Vorteilen auch bei sogenannten   Kaltdächem   anwenden, also bei Dächern, bei welchen zwischen der Betondecke des Gebäudes und der Dachschalung ein unbedingt zu durchlüftender Hohlraum bestehen bleibt. Eine solche Ausführungsform ist in   Fig, 6   in Schnittdarstellung veranschaulicht. Der   Auflagewinkel--3, 4--   
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 zwischen dem   Befestigungsflansch --6-- und   dem   Klebewulst --5-- und   dem liegenden Schenkel   --3-- des   Auflagewinkels ist nun nicht erforderlich.

   Dagegen ist im hängenden   Schenkel-4--   dicht unterhalb von dessen Scheitelkante eine Reihe von Entlüftungsöffnungen --25-- vorgesehen, die mit   Drahtgaze-26-gegen   das Eindringen von Insekten und sonstigem Schädlichen versehen sind. Die Anordnung der   Haltebretter --9-- und   des Überhangteiles --12-- ist die gleiche wie an Hand von Fig. 1 und 2 beschrieben. 



   Die wesentlichen Vorteile der erfindungsgemässen Ausführung des gesamten Simsrandes bestehen ausser dem Wegfall von Löt- und Schweissverbindungen darin, dass die gesamten Teile vorgefertigt und abrufbereit auf Lager gehalten werden können und dass an dem gesamten Sims keine Schrauben oder sonstige Halterung sichtbar und gegebenenfalls störend in Erscheinung treten. Weiter wird der Vorteil geboten, dass z. B. bei Winterarbeit im Bedarfsfall ohne eine fühlbare Mehrbelastung auch ein mehrmaliges Einhängen und Wiederabnehmen der überhangteile möglich ist, so dass auch kurze witterungsmässig mögliche Zeiten ausgenutzt werden können. Sollte eine Bekiesung vorgesehen werden, so bildet der Klebewulst dieser Bekiesung an den Rändern einen zuverlässigen Halt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorgefertigtes Simsrandstück zur Herstellung einer Verkleidung des Randes von Flachdächern, das einen Auflagewinkel und einen daran lösbar angeordneten überhangteil aufweist, 
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 Asbestzement, Kunststoff   od. dgl.   bestehenden Auflagewinkels (3, 4), insbesondere im Bereich seiner Scheitelkante und zu dieser parallel laufend, ein nach oben gerichteter Klebewulst (5) für die Dachpappe (18) angeordnet ist und dass auf der Aussenfläche des hängenden Schenkels (4) des Auflagewinkels lotrechte Haltebretter (9) mit Abstand von der Aussenseite des Klebewulstes (5) und vorzugsweise in gegenseitigen Abständen in bekannter Weise befestigt sind, deren Oberkante (10) höher liegt als die Oberkante des Klebewulstes (5) und dass in die Haltebretter der überhangteil (12) eingehängt ist, welcher einen den Klebewulst (5)

   im Abstand übergreifenden Flanschteil (13, 13a) aufweist. 
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Claims (1)

  1. zwischen dem Klebewulst (5) und dem liegenden Schenkel (3) des Auflagewinkels Luftkanäle (8, 8a) angeordnet sind. EMI4.6 <Desc/Clms Page number 5> liegenden Schenkel (3) des Auflagewinkels angeordneten Befestigungsflansch (6) besitzt, der mit dem Schenkel (3) unter Zwischenlage von Abstandstücken (7) od. dgl. verbunden ist und einen Auflage- und Kleberand für eine als Dampfsperre wirkende Dachpappenlage (16) bildet.
    4. Vorgefertigtes Simsrandstück nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h - n e t, dass oberhalb des Befestigungsflansches (6) od. dgl. bzw. der auf diesem aufliegenden Dachpappenlage (16) in Höhe des Wärmedämmbelages (17) eine Reihe von Entlüftungsöffnungen (19, 19a) im Klebewulst angeordnet ist. EMI5.1 d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, dass der Klebewulst (5) insbesondere bei mit dem Auflagewinkel (3, 4) einstückiger Ausführung aus Beton od. dgl. mit einer nach oben offenen Vergussnut (5a) für den übergreifenden Rand der Dachhaut (18) versehen ist. EMI5.2 n e t, dass der Befestigungsflansch od. dgl. des Klebewulstes (5) bei Dächern mit Randentwässerung eine Rinne (6b) bildet, deren innerer Rand (6a) den Wärmedämmbelag (17) od. dgl. übergreift.
    7. Vorgefertigtes Simsrandstück nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine aus Bolzen (22) und Haken (21) od. dgl. bestehende Halterung für den unteren Rand des überhangteiles (12).
AT739464A 1964-08-26 1964-08-26 Vorgefertigtes Simsrandstück zur Herstellung einer Verkleidung des Randes von Flachdächern AT269432B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3673748A (en) * 1970-06-12 1972-07-04 Edward P Minialoff Fascia sections with interfitting parts for building walls

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