<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Darstellen von auf einem Lochstreifen digital erfassten Messdaten
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
erfassten Körperstreifen gibt.
Gleichzeitig werden diese Impulse in numerischer Form in vorgegebenen Zeiten mittels einer elektrischen Schreibmaschine auf ein Blatt Papier übertragen. Dies geschieht in der Weise, dass Magnete betätigt werden, die entsprechende Zahlentasten der Maschine in Bewegung setzen. Für jeden Wert werden zwei Ziffern benutzt, mit der Möglichkeit der Registrierung aller Zahlen zwischen 00 und 99. Diese Skala ist hinreichend gross, um einen grossen Zählgeschwindigkeitsbereich abzudecken, da vor der Anregung der Magnete die Impulse um einen von Fall zu Fall variierbaren Faktor (bis 128) gekürzt werden können.
Die Zahlen von jedem Szintillatorpaar werden so aufgezeichnet, dass schliesslich am Ende der Messung eine Reihe von Ziffemkolonnen erhalten wird, die ohne Zwischenraum aneinanderliegend abwechselnd in verschiedenen Farben ausgedruckt werden, um die zweiziffrigen Kolonnen voneinander unterscheiden zu können.
Dies erlaubt bei Kenntnis des Kürzungsfaktors für die Höhe der gemessenen Impulse eine Angabe und punktuelle Lokalisierung einer bestimmten Menge Radioaktivität.
Die von den Szintillatorpaaren kommenden Impulse werden auch auf einen Streifenlocher gegeben und so gespeichert. Auf diesem Wege ist nun eine Analog-Darstellung mit variierbaren Kontrasten auf folgende Weise möglich :
Die auf dem Streifen enthaltene numerische Information wird über ein Lesegerät und einen
EMI2.1
Grenzen von Fall zu Fall und jedem Intensitätsbereich ist dann eine bestimmte Drucktype, vorzugsweise quadratische Flächen, zugeordnet derart, dass die kleinste Druckfläche dem schwächsten und die grösste Druckfläche dem stärksten Intensitätsbereich zugeordnet wird usw. Dies erlaubt, das eigentliche Szintigramm in fünf Schritten zu verändern, nämlich "kein Zeichen" entsprechend einer Nullaktivität bis zu totaler Schwärzung entsprechend einem Maximalaktivitätsbereich.
Mit dem Registriersystem bzw. der Vorrichtung gemäss der Erfindung, welche eine einzige Messung am Patienten aufnimmt, ist es möglich, verschiedene Reproduktionen der Radioaktivitätsverteilung zu erhalten, indem man von Mal zu Mal den Kontrast verändert, um ein gut kontrastierendes Bild zu erhalten und um auf diese Weise in ihrer Funktion krankhaft veränderte Zonen schärfer abzugrenzen.
Fig. 2 gibt ein solches mit der Vorrichtung gemäss der Erfindung erhaltenes Raster-Szintigramm wieder und entspricht im messtechnischen Teil und dem gemessenen Objekt und sonstigen Verfahren der Aufnahme von Fig. 1. In Fig. 2 ist die schraffiert dargestellte Fläche in der Orginalaufnahme vollständig schwarz ausgedruckt.
In Fig. 3 ist eine mögliche Form der Vorrichtung gemäss der Erfindung dargestellt : Vom Impulsgeber gehen die Signale zur numerischen Aufzeichnung nach der modifizierten Schreibmaschine - NUM--, und auch zum Streifenlocher-SL--, wo sie gespeichert werden. Nach entsprechender, den Erfordernissen der jeweiligen radiodiagnostischen Aufgabe angepasster Programmierung des Programmierteils-PT--, d. h. Einstellen der verschiedenen gewünschten Intensitätsbereiche und deren Zuordnung zu bestimmten Drucktypen, wird die im Streifenlocher gespeicherte Information auf der modifizierten Schreibmaschine-SM-analog ausgedruckt.
Das Prinzip der Erfindung lässt sich sicherlich auch mit andern Mitteln des Standes der Technik verwirklichen, die deshalb hier einbezogen werden sollen in den Umfang der Erfindung.
Die Marktchancen einer solchen Vorrichtung gemäss der Erfindung sind in Verbindung mit dem bereits erwähnten Universal-Ganzkörperscanner recht beträchtlich, da hier die Möglichkeit gegeben ist, eine wirklich universelle Einrichtung für radiodiagnostische Untersuchungen dem Markt zur Verfügung zu stellen, was wieder Mög ! ichkeiten schafft, radiodiagnostische Verfahren zu standardisieren und ihnen in der Praxis einen wesentlich breiteren Raum der Anwendung zu verschaffen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Darstellen von auf einem Lochstreifen digital erfassten Messdaten, die eine Flächenverteilung eines Messwertes beinhalten, mit Hilfe eines schreibmaschinenähnlichen Druckwerkes, dessen Buchstaben- und Zeilenvorschub gemäss der Flächenverteilung gesteuert wird, insbesondere zum
EMI2.2
das Druckwerk (SM ANALOG) einem Lochstreifen-Lesegerät (LG) über eine derartig programmierbare Matrix (PT) nachgeschaltet ist, dass in der Matrix wählbare Grössenbereiche des Messwertes einer einzigen Drucktype zugeordnet werden können.
EMI2.3