AT268328B - Schalldämpfer - Google Patents

Schalldämpfer

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AT268328B
AT268328B AT430766A AT430766A AT268328B AT 268328 B AT268328 B AT 268328B AT 430766 A AT430766 A AT 430766A AT 430766 A AT430766 A AT 430766A AT 268328 B AT268328 B AT 268328B
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AT
Austria
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steam
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silencer
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AT430766A
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English (en)
Inventor
Emil Ing Hirsch
Original Assignee
Nikex Nehezipari Kulkere
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schalldämpfer 
Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer zur Verminderung der beim Ausblasen von Dampf entstehenden Geräusche, unter Verwendung einer Anzahl von in einem Gehäuse angeordneten, gelochten, zueinander parallelen Drosselscheiben, deren Bohrungen gegeneinander versetzt sind. 



   Beim Abblasen von Dampf in Anfahrleitungen der Dampfkessel, ausserdem beim Abblasen von
Sicherheitsventilen während des Betriebes strömt eine grosse Dampfmenge ins Freie ab. Dabei entstehen sehr starke und unangenehme Schallgeräusche, welche nicht nur die Belegschaft,   z. B.   eines Kraftwerkes, sondern auch die Einwohner der Umgebung belästigen. Besonders verschärft sich das Problem bei
Heizkraftwerken in Wohngebieten. 



   Gemäss der Erfindung soll die Intensität des Schalles beim Abblasen von Dampf vermindert werden und auch die Verschiebung der Töne hoher Frequenzen auf ein Gebiet niedrigerer Frequenzen, die für das menschliche Gehör erträglicher sind, ist von besonderer Wichtigkeit. 



   Es ist zu diesem Zweck bekannt, über dem Dach grosse Kammern anzuordnen, in deren Innerem das Abblasen erfolgt, wobei durch Luftisolierung die oft unerträglichen Geräusche ihre Wirkung verlieren. Diese Einrichtungen wiegen aber etwa 5 bis 8 t, sind sehr umständlich anzuordnen und sind kostspielig. 



   Bei einem andern bekannten Schalldämpfer wird der Dampf ebenfalls in geschlossenen Kammern auf atmosphärischen Druck expandiert, aber es werden doch verschiedene, den Schall schluckende Isolierschichten eingebaut. Charakteristisch für beide Typen ist, dass die Einrichtungen nur am Ende der Rohrleitung eingebaut werden, ferner sind sie wegen den grossen Dimensionen sehr platzraubend und erfordern eine Verstärkung des Daches. Hinzu kommt, dass das Isoliermaterial durch das Rütteln mit der Zeit zerbricht und der schallschluckende Effekt vermindert wird. 



   Ferner ist es bekannt, für die Schalldämpfung eine Anzahl von in einem Gehäuse angeordneten, gelochten, zueinander parallelen Drosselscheiben, deren Bohrungen gegeneinander versetzt sind, anzuwenden ; ein solcher Schalldämpfer ist aber durchaus nicht geeignet, die bei Anfahrleitungen grosser Dampfkessel auftretenden, sehr starken Schallerscheinungen ausreichend herabzusetzen. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass für eine gute Schalldämpfung eine mehrstufige Expansion beim Austritt des Dampfes ins Freie dadurch zu erreichen ist, dass zur Druckerhöhung des Dampfes vor dem Austritt durch mehrfache Umlenkungen der vollen Dampfmenge ein künstlicher Widerstand erzeugt wird. Die Anstauung des Dampfdruckes wird gemäss der Erfindung in zwei Schritten erzielt : einmal durch Einbauten direkt hinter dem Dampfauslassventil und weiterhin durch einen auf die Rohrmündung aufgesetzten Brausekopf, der eine mehrfache Umlenkung und Drosselung des Dampfes bewirkt. 



   Ausgehend nun von einem Schalldämpfer der eingangs genannten Art, besteht das Wesen der Erfindung darin, dass zwischen einem für den Austritt des Dampfes dienenden Brausekopf, der aus teleskopartig ineinandergesteckten, an den Seitenwänden gelochten, jeweils oben geschlossenen Rohrstücken besteht, und dem die Drosselscheiben enthaltenden Gehäuse eine Rohrleitung angeordnet ist. Erfahrungsgemäss wird durch diese Kombination ein sehr leichter, verhältnismässig billiger, jedoch sehr intensiv wirkender Schalldämpfer erhalten, wobei eine Herabsetzung der Dampfdrucksatzmenge nicht eintritt. Durch das Abdrosseln des Geräusches mittels der Drosselscheiben wird auch die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) unmittelbar auf einem Dampfauslassventil (1) befestigt ist und sich in Strömungsrichtung des Dampfes konisch erweitert, wobei die Drosselscheiben (5) im Durchmesser der Konizität des Gehäuses angepasst sind. EMI3.1 Rohrstück (14) des Brausekopfes (3) auf der Oberseite mit Dampfauslasslöchern (17) versehen ist, wobei es von einem oben offenen Blechkegel (19) umschlossen ist, der Lufteinlasslöcher (20) aufweist.
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