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Kombiniertes Gas-und Bremspedal für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft ein kombiniertes Gas- und Bremspedal für Kraftfahrzeuge, das in Art einer Wippe um eine Kippachse schwenkbar ist, die an einem Bremsbetätigungshebel sitzt, der seinerseits an einer am Fahrzeug ortsfest angebrachten Achse angelenkt ist.
Diesen bekannten kombinierten Gas- und Bremspedalen haftet auf Grund ihrer ungünstigen Geometrie der Nachteil an, dass zur Durchführung der Bremsung eine Verdrehung des Fusses (zwecks Rückstellung des Gaszuges in die Leerlaufstellung des die Drehzahl bestimmenden Organs, wie etwa Vergaser, Einspritzpumpe) nötig ist, die eingelernt werden muss, weil sie den anatomischen Gegebenheiten des Fusses nicht ohne weiteres entspricht. Ferner besteht der Nachteil, dass die Forderung nach Betätigung des Gaspedals ohne gleichzeitige Verstellung des Bremspedals ein ziemlich aufwendiges Hebelsystem zur Übertragung der Gaspedalbewegung auf das die zugeordnete Drehzahl bestimmende Motorelement bedingt.
Bei einem Gas-Bremspedal der eingangs genannten Art kennzeichnet sich die Erfindung nun dadurch, dass zum Gasgeben durch Nachvornekippen des Pedals um die Kippachse das Pedal mit dem Vergaser durch zwei Bowdenzüge verbunden ist, die je auf einer Seite der Kippachse am Pedal befestigt sind und deren Umhüllungenzum dauernden Gespannthalten der Bowdenzüge ebenfalls je auf einer Seite der Kippachse am Bremsbetätigungshebel geführt und gehaltert sind, und dass zum Bremsen durch Niederdrücken des Pedals, also Verschwenken um die ortsfeste Achse des Bremsbetätigungshebels mit gleichzeitiger Rückführung des Pedals in Leerlaufstellung, die Kippachse des Pedals in Stossrichtung des das Pedal betätigenden Fusses gesehen, höher liegt als die Achse des Bremsbetätigungshebels.
Ein solches System gewährleistet einen einfachen Aufbau und schliesst ein ungewolltes Gasgeben bei Niedertreten des Bremspedals aus.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in drei Betriebsstellungen schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Pedals in Ruhestellung (Motor läuft mit bestimmter Drehzahl, Bremse ist nicht wirksam) ; Fig. 2 zeigt die Betätigung des Gashebels, ohne Betätigung der Bremse, und Fig. 3 die Betätigung der Bremse bei Leerlaufstellung des Gashebels.
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1-- ist um die Achse -- 2 -- drehbar.Achse-2-, gesehen in Richtung der Stossbewegung des Fusses, die als Verlängerung des Unterschenkels gedacht werden kann, höher liegt als die Achse-12-des Bremspedals- 3-. Die Achse -- 2 -ist zweckmässig mit einer Rückstellfeder (nicht dargestellt) versehen, damit bei weggenommenem Fuss das Gaspedal in die Leerlaufstellung zurückgeht.
Das Gelenk -- 12 -- des Bremspedals sitzt auf einem festen Teil des Wagens. Der Pedalarm wirkt auf die Stange-4-des Bremszylinders oder eines andern denBremsvorgang bewirkenden Steuerorgans.
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Das Pedal-- 1-- ist durch zwei Bowdenzüge-8 und 9-mit dem Vergaser oder der Einspritzpumpe verbunden ; die beiden Bowdenzüge sind mit dem Vergaser durch zwei Bowdenzüge verbunden, die je auf einer Seite der Kippachse am Pedal befestigt und deren Umhüllungen zum dauernden Gespannthalten der Bowdenzüge ebenfalls je auf einer Seite der Kippachse am Bremsbetätigungshebel geführt und gehaltert sind. Diese beiden Befestigungen sind mit-10 und 11-bezeichnet.
Zur Betätigung des Gashebels im Sinne einer Drehzahlvergrösserung genügt es, das Pedal-lmit dem Fuss auf der Achse-- 2 -- im Uhrzeigersinn zu drehen, ohne den Hebel-- 3 -- zu bewegen.
Zum Bremsen genügt es, das Bein zu strecken ; der Absatz wird das Pedal-- 1--, weil die Betätigungskraft unterhalb der Achse -- 2 -- verläuft, in Leerlaufstellung bringen und sofort den Hebel -- 3 -- im Bremssinn verstellen. Es kann also mit völliger Sicherheit gebremst werden, selbst wenn man mit ganzer Kraft auf die Achse -- 2 -- einen Druck ausübt, denn bei Drehen des Hebels -- 3 -- im Uhrzeigersinn dreht sich das Pedal-l-im Rückstellsinn relativ zum Hebel-3-.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kombiniertes Gas- und Bremspedal für Kraftfahrzeuge, das in Art einer Wippe um eine Kippachse schwenkbar ist, die an einem Bremsbetätigungshebel sitzt, der seinerseits an einer am Fahrzeug ortsfest angebrachten Achse angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Gasgeben durch
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ren Umhüllungen zum dauernden Gespannthalten der Bowdenzüge (8,9) ebenfalls je auf einer Seite der Kippachse (2) am Bremsbetätigungshebel (3) geführt und gehaltert sind, und dass zum Bremsen durch Niederdrücken des Pedals (1), also Verschwenken um die ortsfeste Achse (12) des Bremsbetätigungshe-